10 Fragen an die Schufa

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eingestellt am 22. Mai 2013

561671.jpgIm HUKD hatten wir euch vor gut 3 Wochen dazu aufgerufen, eure Fragen an die Schufa zu stellen. Ich habe diese gesammelt und an das Unternehmen weitergeleitet, verbunden mit der Bitte um möglichst detaillierte Beantwortung. Es hat ein wenig gedauert, aber nun sind die Antworten endlich da. Neben einigen Standardaussagen, welche sich in dieser Form auch auch auf der Homepage finden lassen, hat sich Andreas Lehmann, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Schufa, aber durchaus ein wenig mehr Mühe gemacht als Copy & Paste. Zudem gab er mir in einem Telefonat zu verstehen, dass einige Fragestellungen je nach Fall unterschiedlich ausfallen können. Wir haben hierzu noch ein weiteres Telefonat vereinbart, das allerdings erst Ende Juni stattfinden kann. Da ich euch seine Antworten aber nicht so lange vorenthalten wollte, gibt es nun schon mal “10 Fragen an die Schufa”. Solltet ihr in der Folge noch weitere Fragen haben, die man weder hier noch in der FAQ Abteilung der Schufa Homepage findet, dann bitte ab damit in die Kommentare. Ich werde diese ggf. sammeln und – sofern das 2. Telefonat ansteht – direkt weitergeben.


Wie oft kann man eine kostenlose Selbstauskunft anfordern?


Nach dem Gesetz ist jede Auskunftei (und jede andere stattliche oder private Stelle, die personenbezogene Daten speichert, verarbeitet oder nutzt) verpflichtet, die kostenlose Datenübersicht nach § 34 BDSG einmal im Jahr schriftlich zu geben. Die SCHUFA versendet die Datenübersicht auch bei mehrfachen Anfragen ein und desselben Verbrauchers innerhalb eines Jahres, ohne Kosten zu berechnen. Für Verbraucher, die ihre Daten rund um die Uhr einsehen wollen, bietet die SCHUFA das Verbraucherportal www.meineSCHUFA.de an. Hier kann der Verbraucher im geschützten Bereich für einmalig 18,50 Euro online alle Daten einsehen, welche die SCHUFA über ihn gespeichert hat.


Wer kontrolliert die Schufa?


Die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist der Hessische Datenschutzbeauftragte. Ansonsten ist die Übermittlung personenbezogener Daten an Auskunftsdateien wir die SCHUFA sowie das Score-Verfahren im Bundesdatenschutzgesetz (§28 BDSG) gesetzlich geregelt.


Wieso ist die Anmeldeprozedur bzw. der Login so aufwendig? (Benutzername, Passwort, Keycard)


Die Sicherheit der Verbraucher-Daten vor unberechtigten Zugang Dritter  hat für dieSCHUFA oberste Priorität. Gerade im Online-Bereich ist daher wichtig, grundlegende und weitreichende Sicherheitsstandards zu definieren, um den Verbraucher und seine persönlichen Daten zu schützen.


Was genau versteht man unter “Kreditaktivitäten im letzten Jahr” und „Kreditnutzung”?


Unter „Kreditaktivitäten im letzten Jahr“ versteht man, ob und in welchem Umfang der Verbraucher  in den letzten zwölf Monaten Kreditgeschäfte angefragt und tatsächlich abgeschlossen hat. Die Kreditnutzung hingegen zeigt die Anzahl, Art, Dauer und Umfang eines vom Verbraucher abgeschlossenen Kreditgeschäftes. Beide Datenarten werden bei der Berechnung von Scorewerten berücksichtigt.


Kann man sich bei der Schufa komplett löschen lassen?


Die SCHUFA erhebt die Daten von Verbrauchern nicht automatisch. Mit der Unterzeichnung der SCHUFA-Klausel willigt ein Verbraucher zum Beispiel im Vorfeld ein, dass Informationen zu einem Kreditgeschäft weitergegeben werden dürfen und entbindet den Kreditgeber ggf. vom Bankgeheimnis. Damit wird es dem Kreditgeber ermöglicht, Angaben über die Aufnahme und Abwicklung von Kreditgeschäften eines Verbrauchers an die SCHUFA zu liefern und Informationen über ihn als Neukunden oder bereits bestehenden Kunden einzuholen. Ansonsten gibt es unterschiedliche, gesetzliche Grundlagen und Fristen für die Aufbewahrung personenbezogener Daten. Die Fristen bei der SCHUFA sollen zum einen die Interessen der Vertragspartner wahren: Unternehmen müssen Geschäftsrisiken kalkulieren können. Zum anderen sind auch die Belange von Verbrauchern berücksichtigt. Negative Informationen werden ebenfalls nach einer angemessenen Zeit gelöscht.


 Es gelten u.a. folgende Speicherfristen:



  • Angaben über Anfragen: zwölf Monate; sie werden aber nur zehn Tage in Auskünften an Vertragspartner der SCHUFA weiter gegeben
  • Kredite: drei Jahre nach dem Jahr der Rückzahlung
  • Giro- und Kreditkartenkonten: keine, wenn das Konto aufgelöst wird.

Gibt es noch “Geoscoring“?


In SCHUFA-Scores gehen standardmäßig keine Daten dazu ein, ob es sich um eine „gute“ oder „weniger gute“ Wohngegend handelt. Informationen z. B. zu Wohnvierteln mit Hinweisen auf Nationalitäten, Alter der Bewohner, Anteil von Familien oder ähnliche soziodemografische Daten werden  nicht erfasst und fließen auch nicht in die Scorewerte ein. Die SCHUFA ist aufgrund ihrer umfassenden Datenbasis (positive und negative Informationen) die einzige Auskunftei, die standardmäßig mit personenbezogenen und kreditrelevanten Informationen Scores berechnet und auf die Nutzung von Anschriftendaten verzichtet. Auf Wunsch von Vertragspartnern können in seltenen individuellen Lösungen aber auch Anschriftendaten enthalten sein. Die Verwendung solcher Informationen ist mit gewissen Einschränkungen (z. B. Information und deren Dokumentation) durch die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes zum 01. April 2010 ausdrücklich erlaubt und geregelt worden. Sollte auf den ausdrücklichen Wunsch eines Vertragspartnerunternehmens Anschriftendaten bei einer Scoreberechnung verwendet worden sein, kann dies jeder Verbraucher in seiner Datenübersicht nachvollziehen.


Werden Namenscluster gebildet, d. h. bringt ein Nachname “von Knigge” andere Bewertungsteilpunkte als ein “Smirnow” und ein Vorname “Hans-Peter” andere als ein “Murat”?


Bestimmte Informationen werden bei der SCHUFA weder gespeichert noch bei der Berechnung von Scores berücksichtigt. Das sind u.a. Vor- und Nachnamen, Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besonders sensible Daten nach § 3 Abs. 9 BDSG wie beispielsweise die ethnische Herkunft oder Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen.


Ab welcher Prozentzahl kann man gewisse Dinge wie Handyverträge Kredite etc. vergessen?


Die SCHUFA trifft keine Entscheidung darüber, ob und ab wann eine Bank oder ein Unternehmen einen Kredit vergibt bzw. Verträge mit einem Kunden abschließt. Das liegt im ausschließlichen Ermessen des Unternehmens bzw. der Bank. Je nach eigener Risikoausrichtung eines Unternehmens kann also ein Scorewert bei einem Unternehmen zu einem Kreditvertrag führen, bei dem anderen nicht. Darüber hinaus haben die meisten Banken und Unternehmen eigene Scoresysteme im Einsatz – hier bildet die SCHUFA nur einen Teilaspekt ab.


Kann man pauschalisieren, dass mehrere Handyverträge, Bankkonten den Score verschlechtern?


Nein, das kann man so nicht pauschalisieren. Ob ein Verbraucher einen niedrigen oder hohen Scorewert erhält, hängt in erster Linie von seinem vertragsgemäßen Verhalten ab und nicht von der Menge der Verträge. So können Girokonten, Kreditkarten, Mobilfunkverträge mit Laufzeit, Leasingverträge, Kredite oder Versandhandelskonten bei vertragsgemäßen Verhalten durchaus als positive Informationen gelten. Dies alles sind Hinweise darauf, dass Unternehmen dieser Person Vertrauen schenken. Ein durch die Bank gekündigter Kredit, Zahlungsausfälle oder Informationen aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen hingegen sind Hinweise für nicht vertragsgemäßes Verhalten.  


Wenn ich einen Handyvertrag abgeschlossen und nach 2 oder 3 Jahren kündige, in der Zeit nichts negatives vorgefallen ist, ist das gut oder schlecht für den Score?


Einzelne Informationen haben für sich alleine betrachtet keine oder nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Statistisch relevant sind insbesondere Abhängigkeiten einzelner Daten untereinander. Scorewerte können daher kaum an einzelnen Merkmalen festgemacht werden. Grundsätzlich können Sie jedoch folgendes tun, damit Unternehmen auf Ihre Kreditrückzahlung vertrauen:


  • Die Gesamtsumme aller finanziellen Verpflichtungen sollte stets im Überblick behalten werden und in einem angemessenen Verhältnis zu den Einkünften oder dem Vermögen stehen.
  • Bestehende (Kredit-)Verpflichtungen sollten immer vertragsgemäß erfüllt und fristgemäß beglichen werden.

  • Falls eine Rechnung oder Ratenzahlung nicht vertragsgemäß gezahlt wurde, sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden.
  • Kreditlinien sollten nicht überzogen werden.

Wie kann es sein, das der Schufa-Score je nach Kategorie (Handel, Banken, Freiberufler…) so voneinander abweichen kann?


Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt. Außerdem beauftragen uns Unternehmen damit, individuelle Scoring-Lösungen für ihr Haus zu entwickeln, die wiederum zu individuellen Scoreergebnissen führen.


Zusätzliche Info
53 Kommentare

interessante Fragen und Antworten...

Danke!

Werde ich mir bei Gelegenheit alles durchlesen. Sehr interessant

Null Aussage kraft.. Alles schon bekannt, kritische Fragen wurden nur ausweichend beantwortet
Schadet

Wieder was gelernt. Danke.

Naja, die Fragen provozieren aber auch Antworten mit keiner Aussagekraft. Woher soll die Schufa bspw wissen, wieviele Handyverträge etc man abschliessen kann? Das ist denen doch egal und kommt auf das vertragschliessende Unternehmen an.

Danke sehr!
DAS ist einer der vielen Unterschiede zwischen mydealz und anderen Nachahmer-schnäppchenportalen

Nix neues

Vielen Dank für die Mühe



ZockerFreak:
Nix neues



wäre ja auch ein Wunder, wenn die Schufa mehr Informationen als gewöhnlich rausgibt, nur weil Mr. MyDealz da anruft^^

..jetzt fehlt sowas an die GEZ.
\"Wer braucht die GEZ?\", \"Wieso muss man die GEZ bezahlen?\", ....

danke. leider kaum neues

@puzzle123:
Das kann man so nicht sagen.

Ich finde gerade "Gibt es noch “Geoscoring“?" und "Kann man pauschalisieren, dass mehrere Handyverträge, Bankkonten den Score verschlechtern?" wurden nun endlich mal offiziell beantwortet. Natürlich hat man immer ähnliches vermutet, aber es stand halt nirgends schwarz auf weiß da.

Vielen dank für die Mühen! Wirklich sehr interessant :-)

Eine grobe Einordnung für die Kreditgewährung im Bezug auf den Schufascore:
die "kritische" Grenze liegt bei 91 - 93 %, darunter werden in der Regel keine Kredite gewährt (vor allem keine größeren wie Baufinanzierung etc.), 100 % wird so gut wie niemand haben, allgemein wird man so zwischen 97 - 99 % mit seinem Score liegen

mich würden folgende sachen noch interessieren:

1) die schufa kennt mein kontostand nicht, aber sie kennt mein dispolimit. hat ein höheres dispolimit einen (negativen) einfluss auf den scorewert? würde im gegenzug ein tagesgeldkonto wieder einen positiven einfluss haben?

2) bezieht die schufa scorewerte von partnern/banken und vergleicht/berücksichtigt diese in der berechnung?



Merlin:
Eine grobe Einordnung für die Kreditgewährung im Bezug auf den Schufascore:
die “kritische” Grenze liegt bei 91 – 93 %, darunter werden in der Regel keine Kredite gewährt (vor allem keine größeren wie Baufinanzierung etc.), 100 % wird so gut wie niemand haben, allgemein wird man so zwischen 97 – 99 % mit seinem Score liegen




kann ich aus erfahrung bestätigen. aber wie schon oben erwähnt hat eine bank für immobilienkredite i.d.r ein eigenes scoreverfahren. aber auch die grenze von 91-93% kann man nicht pauschalisieren, da bei sowas auch eigenkapital eine wichtige rolle spielt.

Well done!

Schöne Idee & gute Umsetzung! Schade, dass die Schufa immer und immer noch ihre Aussagen deckelt. Aber das was zu holen war, hast Du rausgeholt! Top (hot!) ;-)



jayson65:
mich würden folgende sachen noch interessieren:


1) die schufa kennt mein kontostand nicht, aber sie kennt mein dispolimit. hat ein höheres dispolimit einen (negativen) einfluss auf den scorewert? würde im gegenzug ein tagesgeldkonto wieder einen positiven einfluss haben?


2) bezieht die schufa scorewerte von partnern/banken und vergleicht/berücksichtigt diese in der berechnung?



Ich habe bisher keine Erfahrung gemacht das ein höheres Dispolimit negativ wirkt, da ein Dispolimit auch immer stark abhängig von der Bonität ist, welche die Schufa ja auch nicht berücksichtigt. Ein Dispolimit bzw. das ersichtliche Dispolimit wird z.B. nur zu Fragen bei Dritten führen (wo beispielsweise eine anfrage gestellt wurde), einb tagesgeldkonto oder sparkonto sollte nicht zur erhöhung führen, da wie auch beim dispo kein kontostand bekannt ist
2) Es gibt partner unternehmen etc. die mit der schufa arbeiten und alle daten die vorliegen und relevant + freigegeben sind an die schufa senden (z.B. so gut wie alle banken in deutschland) und handyanbieter, auch große warenhäuser oder lieferdienste melden der schufa z.B. das soetwas wie ein warenkonto oder dispokonto besteht..
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Anonymer Benutzer

Danke für die Aktion.
Sehr schön. Was mich etwas stutzig macht ist die Aussage zum Geoscoring.
Mich hatte die Schufa kurzzeitig nach meinem Umzug unter einer anderen Adresse gespeichert (unter der ich noch nie gelebt habe). Meine Scoringwerte waren bei diesem Auszug im Keller (übertrieben gesagt im Vergleich zu den Vorjahreswerten auf meinem Auszug).
Nach der Adresskorrektur erhielt ich erneut einen Auszug - plötzlich war alles wieder bei fast 100% wie es sich gehört.

Aber das war bestimmt kein Geoscoring sondern die Tatsache das sich jmd. aktiv um seine Daten kümmert ;-)

Bearbeitet von: "" 23. Aug 2016

Ich finde die Antwort zum geo scoring komisch. Ich finde er bestätigt eher, dass es Gang und gebe ist.

Die Thematik ist natürlich immer sehr interessant. Schade, dass wir trotzdem so wenig Transparenz erleben. Ich finde die Aktion toll und gerade für diejenigen interessant, die sich zum ersten Mal mit der Schufa beschäftigen. Die Aussagekraft ist bekanntermaßen nantürlich "wage". Nichtdestotrotz weiter so!

"Kann man sich bei der Schufa komplett löschen lassen?"
Klingt auch glatt wie: nein, aber sie laufen irgendwann ohnehin aus.

Nette Aktion, aber die Schufa nach dem Geoscore zu fragen ähnelt der Frage an einen Politiker, "ob die Lobby einen sehr starken Einfluss auf Entscheidungen hat" >> NATÜRLICH NICHT! :oD

Die Schufa ist gemeinnützig für die Verbraucher, nicht für die Unternehmen da - Und die Unternehmen respektieren natürlich die Menschenrechte und das Bedürfnis nach Privatsphäre, daher wollen Sie solche entscheidenen Informationen gar nicht haben, wenn sie einem Unternehmen schon vor liegen... RFID Chips verwendet kein Unternehmen und Datenauswertung wird völlig überbewertet. Auch Social Score (Facebook) etc. interessiert niemanden auf Ämtern, neuen Arbeitgebern oder Banken...

AUFWACHEN, wir reden vom Wolf im Schafspelz und sind längst transparent!!!

Fragen stellen ist erlaubt, aber glaubt doch nicht jede Antwort die ihr bekommt und seid dankbar drüber, dass sie gut verkauft wird.

Für mich ist und bleibt dieses Unternehmen ein asozialer Drecksverein.
Millionen mit den Daten Fremder verdienen?
Die Wertigkeit eines Menschen nach einem undurchsichtigen System als Prozentzahl darstellen, welche zum Teil die Zukunft dieser Menschen negativ beeinflusst?
Geizig und geldgeil wie ich sonst bin, bei dieser Masche würde ich mich schämen meine Brötchen mit dem Schicksal anderer zu verdienen.

Ich habe in meinem leben noch keine (!) Mahnung erhalten bisher stets alle Rechnungen, Verträge und Kredite bedient und lebe stets im plus bei meinem Banken. Mein Score liegt bei 85%. Umgezogen von ich Studiums- arbeits- und freundinbedingt allerdings recht häufig ca. 1x im Jahr. Wieso, wenn nicht deswegen habe ich einen solch schlechten Score !??

admin:
Ich finde gerade “Gibt es noch “Geoscoring“?” und “Kann man pauschalisieren, dass mehrere Handyverträge, Bankkonten den Score verschlechtern?” wurden nun endlich mal offiziell beantwortet.




ich finde den blog eintrag gut und informativ. schön kurz gefasst. "bessere" antworten waren kaum zu erwarten. eine gute initiative vom mydealz team (speziell elroq).

was fehlt, ist der hinweis auf gutscheine für meineSchufa.de. für die anmeldung dort, gibt es regelmäßig welche.
mydealz.de/gut…215

LEIDER gibt es keine gutscheine für die begehrte bonitätsauskunft. allerdings gibt es diese deutlich vergünstigt für meineschufa.de user. wer öfter als einmal im leben umzieht und eine mietwohnung sucht, kann durch eine anmeldung sparen.

LEIDER können registrierte nutzer die kostenfreie auskunft nicht per klick bestellen, sondern müssen das reguläre (und recht umständliche) prozedere wie alle anderen auch durchführen. also perso kopieren, schwärzen, formular einsenden.

zuletzt fehlt der unterschied zwischen der 1x jährlich kostenfreien auskunft und der kostenpflichtigen bonitätsauskunft.
meineschufa.de/dow…pdf


SouLySoRc:
Umgezogen von ich Studiums- arbeits- und freundinbedingt allerdings recht häufig ca. 1x im Jahr. Wieso, wenn nicht deswegen habe ich einen solch schlechten Score !??



Das ist das Problem: Wer oft umzieht (natürlcih gibt es Lebensabschnitte wo das normal und nötig ist!), gerät in soetwas wie "Verdacht", dass er versucht, seinen Aufenthaltsort zu verschleiern - ein bisschen böse ausgedrückt.

Die Idee ist/war ziemlich gut, die Fragen sind aber meiner Meinung nach sehr schlecht. Da hätte es durchaus \"explosivere\" Fragen gegeben.

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Anonymer Benutzer


puzzle123:
Null Aussage kraft.. Alles schon bekannt, kritische Fragen wurden nur ausweichend beantwortet
Schadet





seh ich auch so
Bearbeitet von: "" 9. Mär

na haben alle mydealzuser sich angemeldet um zu schauen ob ihre duo verträge und null,nix 24 monats riesentv käufe ihre score verschlechtert haben?

alles was im “interview“ gesagt wurde war doch schon bekannt! alles andere wurde nicht beantwortet... wacht auf

Der Schufascore ist, da die Schufa oft nur wenige unrelevante Daten hat (Handyverträge, Kontoeröffnungen, etc) oftmals vollkommen unangebracht.
Man kann 3 Häuser und 5 Millionen auf dem Konto haben, davon weiss die Schufa aber nix, die wissen höchstens dass ihr ein Konto bei der Bank habt aber nicht was dort drauf ist. Sie wissen nicht welchen Beruf man hat und was man verdient.
Durch ein sehr unüberschaubares System kommt dann mit diesen (wie oben erwähnt oft unrelevanten Daten) ein ominöser Scorewert heraus.
Problem ist, dass viele Unternehmen (Banken/Versicherungen) einfach zu gross sind und zu viele Kunden haben um in einzelnen Fällen nähere Untersuchungen anzustellen, daher wird zur Vereinfachung oft ein guter Schufascore vorausgesetzt. Dass dieser in vielen Fällen völlig daneben liegt nehmen diese Unternehmen dabei wohlwissend in kauf.

Wenn ihr meint dass euer Schufascore unbegründet schlecht ist könnt ihr auch nichts dagegen tun (wie erwähnt ist das Scoringsystem sehr unübersichtlich) und auch wenn ihr nachfragt warum euer Score so schlecht ist werdet ihr keine befriedigende Antwort erhalten.

Mydealz hat mich sicher schon einiges an Schufa-Score gekostet. Ich bestell hier dauernd was und vergess dann obes auf Rechung oder Vorkasse war. Irgendwann kommt dann die Mahnung...



jayson65:
mich würden folgende sachen noch interessieren:


1) die schufa kennt mein kontostand nicht, aber sie kennt mein dispolimit. hat ein höheres dispolimit einen (negativen) einfluss auf den scorewert? würde im gegenzug ein tagesgeldkonto wieder einen positiven einfluss haben?



Tagesgeldkonten werden nicht in der Schufa eingetragen. Davon kannst zwanzig haben, es ist nirgends vermerkt und wirkt sich daher weder positiv noch negativ aus.


Alphatierchen:
Wenn ihr meint dass euer Schufascore unbegründet schlecht ist könnt ihr auch nichts dagegen tun (wie erwähnt ist das Scoringsystem sehr unübersichtlich) und auch wenn ihr nachfragt warum euer Score so schlecht istwerdet ihr keine befriedigende Antwort erhalten.




Doch, kann man. Nämlich schauen ob alles was in der Schufa gespeichert ist, auch stimmt. Bei mir standen mal mehrere Kreditkarten drinnen, die ich schon viele Jahre nicht mehr hatte. Habe ich dann löschen lassen. Manche Firmen tragen beendete Verträge nicht aus, da muß man dann selbst mal nachhaken.

Ich habe z.B bei "Kreditaktivität" bei jedem Branchenwert "--" stehen, außer bei Hypothekengeschäft, dort ist es "++". Auch "Kreditnutzung" ist oft negativ bewertet.
Nun kann ich diese Bewertung leider gar nicht nachvollziehen.

Die einzigen "Kredite" die ich jemals beansprucht habe, sind Zahlungen per Kreditkarte. Die Rechnungen habe ich (bis auf 1x) immer pünklich vor Zinsbeginn bezahlt.

Als typischer mydealz Nutzer kaufe ich nun relativ oft irgendwelche Sachen, meistens Kleinigkeiten, aber fast immer über die KK.

Kann man nun daraus schließen, dass es sich negativ auf den Score auswirkt, wenn die Kreditkarte oft benutzt wird, auch wenn man regelmäßig zahlt? Oder ist meine Kreditaktivität im Vergleich zu anderen im Gegenteil eher niedrig?
Oder liegt es daran, dass ich eine 2. KK habe, die nie benutzt wird?

Vielleicht kennt sich jemand damit aus?

Ich hätte die Frage, wie man an seine Branchenscores kommt.

Habe bei der Schufa so einen Dauerzugang mit Karte mal gekauft.

Weiter kann ich bestätigen, daß der Score sinkt, wenn man neue Konten eröffnet (um die Prämien mitzuznehmen).

toll das Ihr euch so viel Mühe gegeben habt, sehr informativer Artikel, Danke



Mike213:
Ich hätte die Frage, wie man an seine Branchenscores kommt.

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GelöschterUser5409

"Bestimmte Informationen werden...weder gespeichert noch bei der Berechnung...berücksichtigt...u.a. Vor- und Nachnamen..." Wie findet mich die Schufa denn in ihren Datensätzen, wenn sie sich meinen Namen nicht dazuspeichert?

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