4,60 Euro für Warensendung nachzahlen?

55
eingestellt am 2. Aug 2016
Hallo, vielleicht weiss jemand von euch einen Rat.
Ich verschickte letzte Woche mit der Post eine Warensendung für 1,90. Gestern bekam ich eine Benachrichigungskarte, in der Postfiliale stellte es sich raus, dass die Warensendung zurück kam. Die Betreiberin der Postfiliale sagte, ich muss 4,60 zahlen, damit ich diese Warensendung zurück bekomme. Wofür genau ich das Geld bezahlen soll und warum sie zurückkam weiss sie nicht. Auf dem Umschlag steht jetzt nur "460 Cent" gross geschrieben, sonst nichts.
Sie sagte auch, dass wenn ich nach 7 Tagen die 4,60 nicht bezahle, muss sie es weiterleiten, und ich bekomme wegen Nichtzahlung einen Polizeibesuch...Ich bin total verwirrt. Was mache ich jetzt?

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Sie sagte auch, dass wenn ich nach 7 Tagen die 4,60 nicht bezahle, muss sie es weiterleiten, und ich bekomme wegen Nichtzahlung einen Polizeibesuch...Ich bin total verwirrt



Ich glaube ehr, die Dame ist etwas verwirrt...

Was mache ich jetzt?



Bei der Post direkt anrufen...
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GelöschterUser531353

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?



Die Kosten von 4,60 Euro setzen sich aus der benötigten Frankierung für einen Maxibrief, nicht Warensendung, sowie einem Entgelt von 2 Euro bei Unter-/Nichtfrankierung zusammen.
Es muss folgendermaßen gelaufen sein. Der Postbote hat bei der Zustellung beim Empfänger "festgestellt", dass der Brief nicht ausreichend frankiert ist (er hat ihn für einen normalen Maxibrief und nicht für eine Warensendung gehalten). Er bat den Empfänger um eine Nachzahlung der Kosten von insgesamt 4.60 Euro. Dieser hat abgelehnt, daher ging der Brief wieder mit dem Hinweis auf die 4,60 Euro an dich zurück.
Du hast keinerlei Chance den Brief wiederzubekommen, wenn du die Kosten nicht bezahlst.
Wenn er wieder in deinem Eigentum ist, musst du unbedingt prüfen:
1. Ist die Sendung mit 1,90 Euro tatsächlich frankiert
2. Ist das Wort WARENSENDUNG deutlich auf dem Brief ersichtlich
3. Ist der Brief offen versandt worden
4. Ist die Marke unbeschädigt. Nur dann ist sie gültig.

Treffen alle Merkmale zu, setzt du ein Schreiben an die Post auf, und forderst mit den entsprechenden Kopien der Briefvorderseite diese auf, die Kosten umgehend zu ersetzen, da sie den Beförderungsvertrag nicht erfüllt haben.

In der Regel sollte die Erstattung dann problemlos erfolgen. In Härtefällen muss eventuell noch der Rechtsweg bestritten werden.

Ich hatte einen ähnlichen Fall mal mit einem DHL Paket, bei dem im Paketzentrum der Identcode zerstört wurde. Daher wurde das Label dupliziert und mit einem neuen Identcode versehen. Beim Empfänger ist dies dann als unfreie Sendung angekommen, dessen Annahme er verweigert hatte. Das Paket kam zurück und ich musste das Strafporto bezahlen.
Mit entsprechenden Beweisen des duplizierten Labels, hat DHL dann im Nachhinein die Kosten erstattet.

Der schlechteste Fall wäre, wenn du weiterhin stur bist und nicht bezahlst. Dann hast du weder Beweise in der Hand, mit denen du dagegen vorgehen kannst, noch bekommst du die Ware wieder.

Ich hatte auch mal Stress mit einer Warensendung.
Diese darf nämlich nicht verschlossen sein!

Es müssen diese speziellen Klammern verwendet werden.

"Als Beilagen sind ausschließlich eine Inhaltsangabe, die Rechnung, Lieferschein oder ein entsprechender Zahlungsverkehrsvordruck und Druckstücke wie Angebote und Kataloge erlaubt. Letztere, wie auch Eintrittskarten, Gutachten, Gutscheine, welche selbst nicht Kaufware sind, dürfen auch nicht der Hauptinhalt der Sendung sein. Briefliche, individuelle Mitteilungen dürfen nicht enthalten sein. Warensendungen müssen freigemacht sein.

Zur Kontrolle dieser Vorgaben ist offener Versand erforderlich, d. h. ein zerstörungsfreies Öffnen und Wiederverschließen der Verpackung z. B. mittels Musterklammern muss möglich sein. Die Kontrolle erfolgt durch Stichproben. Ein Briefgeheimnis ist bei einer Warensendung nicht gegeben. Falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, erfolgt eine Rücksendung oder es wird Nachentgelt erhoben."

de.wikipedia.org/wik…ung

10734749-xJdJc

Bearbeitet von: "dodo2" 2. Aug 2016

Ich bekommt auch noch nen Hunni von Dir. Wofür? Kann Dir doch Scheissegal sein

55 Kommentare

War die Sendung ausreichend frankiert?

Sie sagte auch, dass wenn ich nach 7 Tagen die 4,60 nicht bezahle, muss sie es weiterleiten, und ich bekomme wegen Nichtzahlung einen Polizeibesuch...Ich bin total verwirrt



Ich glaube ehr, die Dame ist etwas verwirrt...

Was mache ich jetzt?



Bei der Post direkt anrufen...
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GelöschterUser178172

Ich glaube die Polizei ist zu beschäftigt um deswegen extra bei dir vorbei zu schauen. Hast du die Sendung in Briefkasten geworfen, oder direkt bei einer Poststelle abgegeben. Bei ersterem wäre es wohl unterfrankiert, aber gleich 4,60€ ist doch extrem hoch. Kannst entweder bei der Post anrufen und da mal fragen, wie das sein kann oder per Facebook Chat geht auch (zumindest DHL).

Ich hatte auch mal Stress mit einer Warensendung.
Diese darf nämlich nicht verschlossen sein!

Es müssen diese speziellen Klammern verwendet werden.

"Als Beilagen sind ausschließlich eine Inhaltsangabe, die Rechnung, Lieferschein oder ein entsprechender Zahlungsverkehrsvordruck und Druckstücke wie Angebote und Kataloge erlaubt. Letztere, wie auch Eintrittskarten, Gutachten, Gutscheine, welche selbst nicht Kaufware sind, dürfen auch nicht der Hauptinhalt der Sendung sein. Briefliche, individuelle Mitteilungen dürfen nicht enthalten sein. Warensendungen müssen freigemacht sein.

Zur Kontrolle dieser Vorgaben ist offener Versand erforderlich, d. h. ein zerstörungsfreies Öffnen und Wiederverschließen der Verpackung z. B. mittels Musterklammern muss möglich sein. Die Kontrolle erfolgt durch Stichproben. Ein Briefgeheimnis ist bei einer Warensendung nicht gegeben. Falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, erfolgt eine Rücksendung oder es wird Nachentgelt erhoben."

de.wikipedia.org/wik…ung

10734749-xJdJc

Bearbeitet von: "dodo2" 2. Aug 2016

Verfasser

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?


ja, das hat ein Mitarbeiter gemacht, aber bei einer anderen Postfiliale, er hat sie auch gewogen. Die Frau bei meiner Filiale meinte, es stimmt eigentlich alles mit dem Gewicht und mit der Frankierung, zahlen muss ich aber trotzdem

Bei einer Büchersendung hatte ich auch mal wegen dieser dämlichen Klammern stress.

Aber das die Polizei bei 4,60 Euro einschreitet bezweifle ich doch extrem. Vielleicht eine Mahnung von der Post ?

Ich würde auch hier ( nicht ) nachfragen....
Nur die Post kann dir eine qualifizierte Auskunft geben...... aber der Thread hier animiert zu dem hier:

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?


war die Warensendung ordnungsgemäß verschlossen, nicht zugeklebt?

Ohne Begründung würde ich nicht zahlen.
Wenn du zahlst, um die Sendung erhalten, dann unbedingt eine Quittung ausstellen lassen, damit du den Betrag dann von der Post zurückfordern kannst.

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?



Das würde mich auch interessieren. Vermutlich verschlossen und deshalb der Ärger.

Verfasser

bartmz

Ich glaube die Polizei ist zu beschäftigt um deswegen extra bei dir vorbei zu schauen. Hast du die Sendung in Briefkasten geworfen, oder direkt bei einer Poststelle abgegeben. Bei ersterem wäre es wohl unterfrankiert, aber gleich 4,60€ ist doch extrem hoch. Kannst entweder bei der Post anrufen und da mal fragen, wie das sein kann oder per Facebook Chat geht auch (zumindest DHL).


in der Filiale abgegeben.
ich habe bei der Post angerufen, es wurde mir gesagt, dass es eigentlich nicht sein kann. also, ich soll zu der Filiale gehen, in der ich verschickt habe, und ein Mitarbeiter da soll die Frau in meiner Filiale anrufen und mit ihr die Sache klären (??) Ansonsten ist nichts zu machen.

Darf man fragen, was verschickt wurde und welches Gewicht die Warensendung hatte?!
Wieso ich frage? Manche Post-MitarbeiterInnen wissen noch immer nicht, dass jetzt auch Warensendungen über 500g (bis 1.000g) verschickt werden können, sofern diese nicht eine gewisse Höhe überschreiten
deutschepost.de/de/…tml

Bearbeitet von: "AC-Supporter" 2. Aug 2016

Verfasser

MaleSmurf

Das würde mich auch interessieren. Vermutlich verschlossen und deshalb der Ärger.


es war richig verschlossen, das hat auch der Postmitarbeiter sich angeschaut.

Verfasser

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?


danke, aber ich werde in keinem Fall zahlen.

Verfasser

AC-Supporter

Darf man fragen, was verschickt wurde und welches Gewicht die Warensendung hatte?!Wieso ich frage? Manche Post-MitarbeiterInnen wissen noch immer nicht, dass jetzt auch Warensendungen über 500g (bis 1.000g) verschickt werden können, sofern diese nicht eine gewisse Höhe überschreitenhttps://www.deutschepost.de/de/w/warensendung.html


422 gramm, wurde auch heute in der Filiale nachgewogen

Hm, du sollst also quasi Zwangsweise 4,60 Euro bezahlen, um dein Eigentum wieder zu bekommen, sonst kommt die Polizei ?
Würde mal sagen Umgekehrt muss es Richtig sein:
Du hast die Warensendung im besten glauben Ordnungsgemäß bezahlt, da der Mitarbeiter wohl einen Fehler gemacht hat, und sollst jetzt dafür doppelt Bestraft werden?

Siehe Seite 31:
deutschepost.de/con…pdf

Die Polizei wird natürlich trotzdem nicht kommen

Verfasser

NeoGeo1

Hm, du sollst also quasi Zwangsweise 4,60 Euro bezahlen, um dein Eigentum wieder zu bekommen, sonst kommt die Polizei ?


das behauptet die Frau bei der Postfiliale. klar, mit der Polizei übertreibt sie, mein Problem ist, dass sie mir die Warensendung mir nicht kostenfrei geben will.
NeoGeo1

Du hast die Warensendung im besten glauben Ordnungsgemäß bezahlt, da der Mitarbeiter wohl einen Fehler gemacht hat, und sollst jetzt dafür doppelt Bestraft werden?


keiner weiss, woran es liegt, diese Warensendung sieht für jeden Beteiligten richtig verpackt und bezahlt aus. Und nur diese 4,60 stehen aus irgendeinem Grund auf dem Umschlag geschieben und sollen von mir bezahlt werden, obwohl keiner weiss wofür

Ich bekommt auch noch nen Hunni von Dir. Wofür? Kann Dir doch Scheissegal sein

egal

Bearbeitet von: "haege" 2. Aug 2016
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GelöschterUser448305

Klassischer Fall für den Rechtsschutz. Würde ich mit der Deutschen Post aussitzen und bis zur letzten Instanz gehen.

3G4G

Klassischer Fall für den Rechtsschutz. Würde ich mit der Deutschen Post aussitzen und bis zur letzten Instanz gehen.


Klassischerfall von Kündigung der Rechtsschutz seitens der Versicherung.

An den TE: insofern du die Klammern genutzt hast, sowie Gewicht und Maße stimmen und es auch Warensendung drauf steht, hast du recht, ansonsten nicht.

Kroki

Du hast die Warensendung im besten glauben Ordnungsgemäß bezahlt, da der Mitarbeiter wohl einen Fehler gemacht hat, und sollst jetzt dafür doppelt Bestraft werden?


keiner weiss, woran es liegt, diese Warensendung sieht für jeden Beteiligten richtig verpackt und bezahlt aus. Und nur diese 4,60 stehen aus irgendeinem Grund auf dem Umschlag geschieben und sollen von mir bezahlt werden, obwohl keiner weiss wofür[/quote]

Naja die Post muss dir ja erklären können, warum du 4,6€ zahlen sollst, bzw. wer (Stelle) das darauf geschrieben hat.
Ansonsten hol dir einfach eine andere Mitarbeiterin bzw. die Filialleitung.

Einfach zahlen ohne Begründung, glaub kaum dass das ein Vorgesetzter genauso durchziehen würde

Was steht auf deiner Quittung die du beim Abholen bekommen hast? Hast du auch noch die
von der Einlieferung?

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GelöschterUser531353

DD_D

War die Sendung ausreichend frankiert?



Die Kosten von 4,60 Euro setzen sich aus der benötigten Frankierung für einen Maxibrief, nicht Warensendung, sowie einem Entgelt von 2 Euro bei Unter-/Nichtfrankierung zusammen.
Es muss folgendermaßen gelaufen sein. Der Postbote hat bei der Zustellung beim Empfänger "festgestellt", dass der Brief nicht ausreichend frankiert ist (er hat ihn für einen normalen Maxibrief und nicht für eine Warensendung gehalten). Er bat den Empfänger um eine Nachzahlung der Kosten von insgesamt 4.60 Euro. Dieser hat abgelehnt, daher ging der Brief wieder mit dem Hinweis auf die 4,60 Euro an dich zurück.
Du hast keinerlei Chance den Brief wiederzubekommen, wenn du die Kosten nicht bezahlst.
Wenn er wieder in deinem Eigentum ist, musst du unbedingt prüfen:
1. Ist die Sendung mit 1,90 Euro tatsächlich frankiert
2. Ist das Wort WARENSENDUNG deutlich auf dem Brief ersichtlich
3. Ist der Brief offen versandt worden
4. Ist die Marke unbeschädigt. Nur dann ist sie gültig.

Treffen alle Merkmale zu, setzt du ein Schreiben an die Post auf, und forderst mit den entsprechenden Kopien der Briefvorderseite diese auf, die Kosten umgehend zu ersetzen, da sie den Beförderungsvertrag nicht erfüllt haben.

In der Regel sollte die Erstattung dann problemlos erfolgen. In Härtefällen muss eventuell noch der Rechtsweg bestritten werden.

Ich hatte einen ähnlichen Fall mal mit einem DHL Paket, bei dem im Paketzentrum der Identcode zerstört wurde. Daher wurde das Label dupliziert und mit einem neuen Identcode versehen. Beim Empfänger ist dies dann als unfreie Sendung angekommen, dessen Annahme er verweigert hatte. Das Paket kam zurück und ich musste das Strafporto bezahlen.
Mit entsprechenden Beweisen des duplizierten Labels, hat DHL dann im Nachhinein die Kosten erstattet.

Der schlechteste Fall wäre, wenn du weiterhin stur bist und nicht bezahlst. Dann hast du weder Beweise in der Hand, mit denen du dagegen vorgehen kannst, noch bekommst du die Ware wieder.

Ich hatte auch mal etwas unterfrankiertes (1-2cent) weil ich irgendeine Erhöhung nicht mitbekommen hatte. Ich sollte auch erhöhtes Entgelt bezahlen.

Da es ein normaler Brief war, habe ich das nicht wegen dem erhöhten Entgelt nicht abgeholt, neu ausgedruckt und richtig frankiert verschickt. Wie hoch ist denn der Wert der Warensendung?

Wenn alles so zutrifft, wie es notimportant schreibt (Gewicht zulässig, Verschluss zulässig, ausreichend frankiert und deklariert! und keine unzulässigen Güter oder Valoren verschickt), dann würde ich noch eines draufsetzen und der Dame freundlichen erklären, dass sie sich des Verdachtes der Unterschlagung und der möglichen Verletzung eines Briefgeheimnis aussetzt, wenn DU die Polizei holst.

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GelöschterUser263754

--
Bearbeitet von: "Benutzer2030" 12. Nov 2016
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GelöschterUser531353

Alt-F4

Wenn alles so zutrifft, wie es notimportant schreibt (Gewicht zulässig, Verschluss zulässig, ausreichend frankiert und deklariert! und keine unzulässigen Güter oder Valoren verschickt), dann würde ich noch eines draufsetzen und der Dame freundlichen erklären, dass sie sich des Verdachtes der Unterschlagung und der möglichen Verletzung eines Briefgeheimnis aussetzt, wenn DU die Polizei holst.



Die Dame kann da am wenigsten was dafür. Die ist einfach nur doof und muss ihren strikten Anweisungen folgen.
Allein schon der Umstand, dass die dort nicht erklären konnten wie die 4.60 Euro sich zusammensetzen, obwohl das sowas von klar ist (2,60 Euro Maxibrief + 2 Euro Einziehungsentgelt), zeigt ja, dass die nicht ganz helle ist.
Darüber hinaus gibt es für jeden Postmitarbeiter die Anweisung, dass eine handschriftliche Cent-Angabe auf einem Brief als einzuziehendes Entgelt zu behandeln ist. Da spielt es auch keine Rolle, ob die Polizei, Moskau-Inkasso oder sonst wer vor der Tür steht. Weisung ist Weisung und daran muss sie sich halten.
Die sinnvollste Lösung habe ich bereits genannt: das unberechtigte Entgelt bezahlen, und danach geltend machen.
Alles andere führt nur zu mehr Stress und im schlimmsten Fall zur Vernichtung der Beweismittel.
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GelöschterUser531353

notimportant

.......



Danke dir, ich gebe mein Bestes
Nur würdigen diese Kommentare viele nicht, vor allem diejenigen, die nur aufs Profil schauen und dann feststellen: Stell erst mal einen heißen Deal ein, dann gehörst du dazu.

Darüber hinaus gibt es für jeden Postmitarbeiter die Anweisung, dass eine handschriftliche Cent-Angabe auf einem Brief als einzuziehendes Entgelt zu behandeln ist.



Das ist mir als Endkunde egal, wenn ich keinen erkennbaren Fehler gemacht habe. Das sind interne Handlungsanweisungen der Post. Auch die Post kann und muss den Rechtswegs beschreiten, wenn sie der Meinung ist, das eine Zahlungsstreitigkeit vorliegt.

Da spielt es auch keine Rolle, ob die Polizei, Moskau-Inkasso oder sonst wer vor der Tür steht. Weisung ist Weisung und daran muss sie sich halten.




Auch das ist nicht richtig. Die Polizei kann und wird die Sendung aus dem Gewahrsamsbereich der Dame (was ist die überhaupt? Verkäuferin im Einzelhandel, eine Privatperson?, eine Mitarbeiterin einer GbR, einer GmbH, eine ehemalige Postbeamtin?) entfernen und zweifelsfrei dem Eigentümer übergeben bzw. die Sache vorläufig sicherstellen, wenn vor Ort keine Einigung erzielt werden kann.

Das vorsätzliche Fernhalten einer Sache aus dem Gewahrsamsbereich eines berechtigten Eigentümers (!) kann zum Anfangsverdacht einer Unterschlagung führen.

Die Post (oder wer auch immer dort) hat kein Anrecht auf den Brief oder dessen Inhalt; nur auf die Zahlung der 4,60, wenn überhaupt diese Höhe stimmt und der Anspruch berechtigt wäre. Und das ist der gute, alte Zahlungsstreit, der zig mal an Tag an deutschen Gerichten verhandelt wird.

Den der TE und die Post haben einen Dienstleistungsvertrag geschlossen, bei dem die Post Frachtführerin ist. Nicht mehr, nicht weniger.

Ich gebe der aber recht, dass die Zahlung unter Vorbehalt und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht (Quittung!) und dem Nachfordern bei der DHL nach Klärung der Sachlage vermutlich einfacher und stressfreier ist.

Allerdings auch eben nicht nachhaltig.

Verfasser

Burby123

[quote=Kroki]Naja die Post muss dir ja erklären können, warum du 4,6€ zahlen sollst, bzw. wer (Stelle) das darauf geschrieben hat.Ansonsten hol dir einfach eine andere Mitarbeiterin bzw. die Filialleitung.Einfach zahlen ohne Begründung, glaub kaum dass das ein Vorgesetzter genauso durchziehen würde


die Frau von der Filiale kann nichts erklären, sie sagte, dass sie diese "4,60" drauf stehen sieht und muss sie kassieren, wofür weiss sie nicht, aber wenn es drauf steht, muss sie es von mir bekommen (ihre Worte). Einen Vorgesetzten gibt es da nicht, sie arbeitet da allein, das ist nur ein kleiner Laden mit einer Postfiliale drin.
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GelöschterUser531353

Alt-F4

Das vorsätzliche Fernhalten einer Sache aus dem Gewahrsamsbereich eines berechtigten Eigentümers (!) kann zum Anfangsverdacht einer Unterschlagung führen.



So einfach sind die Eigentumsverhältnisse leider nicht zu ermitteln.
Wenn die Warensendung z.B. im Rahmen eines Kaufvertrages verschickt wurde, ist nicht mehr der Absender der Eigentümer sondern der Empfänger.
Auch kann durch Frau/Herr Kroki als Absender-Angabe auf einer Sendung kein Eigentumsnachweis erfüllt werden. Es könnte ja auch sein, dass der Versand lediglich im Auftrag erfolgte, und der Inhalt einen ganz anderen Eigentümer hat.
Die Polizei wird daher vor Ort gar nichts machen können.
Zumal steht hier durch die Forderung des Nachentgelts, egal ob das jetzt seine Berechtigung hat oder nicht, erstmal eine Leistungserschleichung im Raum, die durch Bezahlung abgeholten werden kann. Im schlimmsten Fall wird die Polizei dann eher in diese Richtung strafrechtlich ermitteln.
Und solange der Absender eben auch nicht ausschließen kann, dass die 4 Punkte welche ich im vorigen Posting dargelegt habe 100%ig erfüllt sind, würde ich da eher die Füße still halten.

Deine Idee ist zwar nicht schlecht, aber eben so nicht durchsetzbar. Versuch mal ein Nachnahme-Paket mit Hilfe der Polizei in Besitz zu nehmen ohne zu bezahlen, oder einen Einschreibe-Brief ohne Unterschrift zu leisten, nur weil da dein Name drauf steht

Verfasser

bayernex

Was steht auf deiner Quittung die du beim Abholen bekommen hast? Hast du auch noch dievon der Einlieferung?


ich habe eine normale gelbe Benachrichtigungskarte bekommen, da war ein Kreuz, dass ich eine WS bzw. Büchersendung bekommen habe.
ja, ich habe eine Quittung über 1,90, die ich beim Abgeben bezahlt habe
Bearbeitet von: "Kroki" 2. Aug 2016

bayernex

Was steht auf deiner Quittung die du beim Abholen bekommen hast? Hast du auch noch dievon der Einlieferung?


Bist du sicher das die Dame einen Plan hatte wo du die Sendung abgeholt hattest? Ich würde da noch
mal erscheinen mit den Belegen und der Sendung und würde den Obermeistro dort verlangen und um
Aufklärung bitten, echt merkwürdig, das Recht sollte dir zustehen.

Verfasser

notimportant

Es muss folgendermaßen gelaufen sein. Der Postbote hat bei der Zustellung beim Empfänger "festgestellt", dass der Brief nicht ausreichend frankiert ist (er hat ihn für einen normalen Maxibrief und nicht für eine Warensendung gehalten). Er bat den Empfänger um eine Nachzahlung der Kosten von insgesamt 4.60 Euro. Dieser hat abgelehnt, daher ging der Brief wieder mit dem Hinweis auf die 4,60 Euro an dich zurück.Du hast keinerlei Chance den Brief wiederzubekommen, wenn du die Kosten nicht bezahlst.


nein, das hier ist nicht der Fall, es ist nicht beim Empfänger angetroffen, 100%

notimportant

Wenn er wieder in deinem Eigentum ist, musst du unbedingt prüfen:1. Ist die Sendung mit 1,90 Euro tatsächlich frankiert2. Ist das Wort WARENSENDUNG deutlich auf dem Brief ersichtlich3. Ist der Brief offen versandt worden4. Ist die Marke unbeschädigt. Nur dann ist sie gültig.Treffen alle Merkmale zu, setzt du ein Schreiben an die Post auf, und forderst mit den entsprechenden Kopien der Briefvorderseite diese auf, die Kosten umgehend zu ersetzen, da sie den Beförderungsvertrag nicht erfüllt haben.In der Regel sollte die Erstattung dann problemlos erfolgen. In Härtefällen muss eventuell noch der Rechtsweg bestritten werden.


das ganze will ich vermeiden. die Post kann meine WS behalten, wenn es nicht anders geht

Verfasser

Leonice

Ich hatte auch mal etwas unterfrankiertes (1-2cent) weil ich irgendeine Erhöhung nicht mitbekommen hatte. Ich sollte auch erhöhtes Entgelt bezahlen. Da es ein normaler Brief war, habe ich das nicht wegen dem erhöhten Entgelt nicht abgeholt, neu ausgedruckt und richtig frankiert verschickt. Wie hoch ist denn der Wert der Warensendung?


niedrig, unter 10 Euro
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GelöschterUser531353

notimportant

Es muss folgendermaßen gelaufen sein....



Dann hat der Postbote es direkt mit dem Hinweis auf die Unterfrankierung retourniert, ohne den Empfänger zu benachrichtigen. Das ist ihm freigestellt. Es ändert aber nichts an den weiteren Ausführungen meinerseits.

notimportant

Wenn er wieder in deinem Eigentum ist, musst du unbedingt prüfen:...



Wenn du nicht an einer Klärung interessiert bist, dann musst du eben auch mit den Konsequenzen rechnen.
Den Sinn dahinter verstehe ich aber nicht wirklich.

notimportant

Die Dame kann da am wenigsten was dafür. Die ist einfach nur doof und muss ihren strikten Anweisungen folgen.Allein schon der Umstand, dass die dort nicht erklären konnten wie die 4.60 Euro sich zusammensetzen, obwohl das sowas von klar ist (2,60 Euro Maxibrief + 2 Euro Einziehungsentgelt), zeigt ja, dass die nicht ganz helle ist.



Die 2,60+2 hören sich ja auf den ersten Blick logisch an, aber was ich persönlich jetzt nicht verstehe ist warum der Betrag (1,90) der ja bezahlt wurde dann nicht angerechnet wird?
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GelöschterUser531353

notimportant

Die Dame kann da am wenigsten was dafür. Die ist einfach nur doof und muss ihren strikten Anweisungen folgen.Allein schon der Umstand, dass die dort nicht erklären konnten wie die 4.60 Euro sich zusammensetzen, obwohl das sowas von klar ist (2,60 Euro Maxibrief + 2 Euro Einziehungsentgelt), zeigt ja, dass die nicht ganz helle ist.



Weil derjenige, der da "460 Cent" drauf geschrieben hat, diesen Brief als unfrankiert angesehen hat.
Ob der einfach nur blind war, und die Frankierung nicht gesehen hat, oder ob die Frankierung vielleicht bei der Aufgabe zwar bezahlt aber gar nicht aufgebracht wurde, oder ob sie beim Transport verloren ging, alles ist möglich!

Wenn der (Maxi)Brief mit 1,90 Euro nur unterfrankiert gewesen wäre, wäre nur die Differenz von 70 Cent + 2 Euro Nachentgelt fällig gewesen.

Aber wir werden es wohl nie erfahren, was jetzt genau mit diesem Brief los ist, da vom Absender ja keine Klärung gewünscht wird.

[quote=Bernare]

Sie sagte auch, dass wenn ich nach 7 Tagen die 4,60 nicht bezahle, muss sie es weiterleiten, und ich bekomme wegen Nichtzahlung einen Polizeibesuch...Ich bin total verwirrt



Ich glaube ehr, die Dame ist etwas verwirrt...



Hast recht. Btw: welcher Tatbestand sollte hier erfüllt werden. Strafrechtlich ist das nix! Mach dir keine Sorgen Kroki
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