Ab 2018 werden Waren aus China teurer

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eingestellt am 7. Okt 2017
Hier Mal Copy und Paste vom Welt am Sonntag Artikel, dadurch wird es wohl weit weniger Schnäppchen aus Fernost geben.

Bisher mussten Online-Kunden nicht draufzahlen, wenn die bestellte Ware aus China geliefert wurde. Die Versender nutzen ein Schlupfloch in internationalen Vereinbarungen. Damit ist 2018 aber Schluss.
Jeder, der einmal im Internet bestellt hat, kennt das Phänomen: Man ordert das Produkt seiner Wahl bei einem deutschen Onlineshop – nach Hause kommt ein Päckchen, das einen weiten Weg hinter sich hat, vom Hersteller oder Zwischenhändler in China direkt zum Kunden.

Dank einer Besonderheit im internationalen Versandgeschäft mussten Besteller in Deutschland bislang keinen Cent für Waren aus Fernost dazuzahlen. Doch nach Informationen der WELT AM SONNTAG ist damit bald Schluss. Ab Januar 2018 wird sich der Portopreis für Päckchen und Pakete aus China vervielfachen.

Grund ist eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und den bisherigen Missbrauch beendet. Am Ende dürfte der Onlinekunde mindestens einen Teil des Mehrpreises bezahlen müssen.

Zustellungen aus Fernost sind für die Post ein VerlustgeschäftBislang ist das Geschäft mit China für Onlineanbieter auch deshalb lukrativ, weil der Versand so billig ist: Wenn die Ware kleinteilig ist, verschickt die Firma in China sie als Brief und zahlt viel weniger Porto dafür als für ein reguläres Paket. Mit dem Boom im Internethandel wurde dieser Umstand für die Postgesellschaften weltweit zum großen Ärgernis. Seit Jahren steigt die Zahl internationaler Sendungen, ein Ende ist nicht in Sicht.
Für Unternehmen wie die Deutsche Post, die zur Dienstleistung in ihren Ländern verpflichtet sind, sind die Zustellungen aus Fernost oftmals ein Verlustgeschäft. Ab dem kommenden Jahr können sie sich nun auch wehren: Sollte ein asiatischer oder anderer internationaler Händler weiterhin Pakete als Briefe verschicken, müssen die Postgesellschaften die Sendung nicht mehr zustellen. Sie können ein Nachporto verlangen. Trifft das Geld auch nach einer Sechs-Wochen-Frist nicht ein, dürfen sie die Sendung sogar vernichten.
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Also nennt man das Schlupfloch/Missbrauch wenn einem getroffene Vereinbarungen nicht mehr passen.
Oh, da lebt jemand aber im nahezu Gestern.

Päckchen direkt aus Asien ist ja längst Out, in dagegen ist das Fullfilment (z.B. durch Amazon / FBA). Hier werden gleich ganze Container z.B. vom asiatischen Händler beim Fullfilment-Center (z.B. Amazon) einlagern und dieses fördert die Bereitstellung in dem es den Weiterversand an den Kunden vornimmt. In der Regel hat das Fullfilment-Center keine Ahnung von Inhalt der "Pakete" bzw. der Waren, denn diese sind i.d.R. in blickdichte Kunststofftaschen/-beutel eingeschweißt und tragen nur eine Barcode-Nummer. Der Händler aus Asien sucht sich einen "willigen" Kunden über eine Verkaufsplattform wie z.B. Amazon Marketplace oder Ebay und beauftragt nach Vertragsabschluss das Fullfilment-Center mit der Zustellung der Kunststofftaschen/-beutel mit der Barcodenummer xyz.

Fullfilment-Center nehmen hier zum Teil die unterschiedlichsten Rollen ein.
• "Dümmliche" Fullfilment-Center-Betreiber geben sich selbst beim Zoll als Importeur an, dadurch sind Sie nach der EU-VO 765/2008 direkt in der EU haftende und direkt belangbare Wirtschaftsakteure... die dort definierten Importeure. Wenn dann die Ware z.B. durch die Marktüberwachung beanstandet wird, sind diese Fullfilment-Center-Betreiber für die Mängelbeseitigung verantwortlich... bis hin zum möglichen Verkaufstop oder gar Rückruf mit Kundenwarnung. Aber die hiesigen Fullfilment-Center-Betreiber lernen eben dazu, so dass...
• i.d.R. der Importeur aus Drittstaaten die Ware beim Zoll anmeldet. Der Fullfilment-Center-Betreiber spielt dann eine etwas umfangreichere Rolle als z.B. die Post, organisiert den Transport, die Einlagerung und Zustellung und je nach Vertragsabkommen mit dem Importeur auch ggf. eine Rückabwicklung (z.B. Bereitstellung einer Rücksendeadresse innerhalb der EU).

In der 765/2008 ist der Online-Handel als auch der Handel über Fullfilment-Services nicht unmittelbar direkt definiert. Allerdings sehen die KOM und die MS sogenannte Fullfilment-Center zumindest als Förderer des Inverkehrbringens an und als Zwischenglied in der Handelskette. Allerdings erschwert die "unzureichende" gesetzliche Norm die Arbeit der Marktüberwachungsbehörden, so dass diese ihre Arbeit i.V.m. Fullfilment-Center zum Teil nur mit große Anstrengungen ausüben können.

Aber hier die gute Nachricht, es steht die Novellierung der 765/2008 bzw. Neufassung einer optimierten neuen Marktüberwachungsverordnung an.

Es wir auf alle Fälle spannend... und für Krapware sicherlich schwieriger einen Fuß auf dem Binnenmarkt zu fassen.
Bearbeitet von: "oepfi" 7. Okt 2017
Deutsche Post versendet selbst Briefe International bis 2kg als Maxibrief International.

Werbung auf deren Seite:
  • Preisgünstiger Warenversand als Großbrief oder Maxibrief
  • Kartongröße bis L+B+H = max. 90 cm
  • Gewicht bis 2 Kilogramm
  • Auch Einschreiben ist möglich
S4sch47. Okt 2017

Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des …Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und den bisherigen Missbrauch beendet.


Es gibt keinen Missbrauch. Die Konditionen wurden für einige Jahre (bis 2017) verhandelt. Diese laufen in 2018 aus und es werden neue Preise festgelegt.
24 Kommentare
Ich habe mal gelesen, dass die chinesische Regierung den Versand der Waren in die Welt subventioniert. Ansonsten würde es ja nicht klappen, dass wir dort bestellen, weil der lange und teure Versand jegliche Kostenvorteile auffressen würde. Vielleicht finden die einen anderen Weg, um ihre Ware günstig zu uns zu bekommen. Chinesen sind erfinderisch...
jetzteinandererNick7. Okt 2017

Ich habe mal gelesen, dass die chinesische Regierung den Versand der Waren …Ich habe mal gelesen, dass die chinesische Regierung den Versand der Waren in die Welt subventioniert. Ansonsten würde es ja nicht klappen, dass wir dort bestellen, weil der lange und teure Versand jegliche Kostenvorteile auffressen würde. Vielleicht finden die einen anderen Weg, um ihre Ware günstig zu uns zu bekommen. Chinesen sind erfinderisch...



Fakt ist, dass China in Bezug auf Postsendungen wie ein Dritt-Welt-Land behandelt wird und sogut wie nichts zahlt für Sendungen.

Durchschnittlich gibt's 27cent pro Päckchen für die heimischen Postunternehmen. Das Handling kostet die heimische Post aber mehr.
tagesanzeiger.ch/wir…016
Also nennt man das Schlupfloch/Missbrauch wenn einem getroffene Vereinbarungen nicht mehr passen.
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GelöschterUser249931
Könnte mir vorstellen, dass die chinesische Regierung die Exporte subventioniert und staatlich die Waren in der Welt verteilt. Beispielsweise staatliche Frachtschiffe bzw. kostengünstige Luftfracht mit chinesischen Airlines. Die letzten Meilen erledigt ein Subunternehmer oder eben die Konkurrenten der Post.
Bearbeitet von: "GelöschterUser249931" 7. Okt 2017
Antics7. Okt 2017

Also nennt man das Schlupfloch/Missbrauch wenn einem getroffene …Also nennt man das Schlupfloch/Missbrauch wenn einem getroffene Vereinbarungen nicht mehr passen.


Verstanden hast du das nicht?

Grund ist eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und den bisherigen Missbrauch beendet.
Oh, da lebt jemand aber im nahezu Gestern.

Päckchen direkt aus Asien ist ja längst Out, in dagegen ist das Fullfilment (z.B. durch Amazon / FBA). Hier werden gleich ganze Container z.B. vom asiatischen Händler beim Fullfilment-Center (z.B. Amazon) einlagern und dieses fördert die Bereitstellung in dem es den Weiterversand an den Kunden vornimmt. In der Regel hat das Fullfilment-Center keine Ahnung von Inhalt der "Pakete" bzw. der Waren, denn diese sind i.d.R. in blickdichte Kunststofftaschen/-beutel eingeschweißt und tragen nur eine Barcode-Nummer. Der Händler aus Asien sucht sich einen "willigen" Kunden über eine Verkaufsplattform wie z.B. Amazon Marketplace oder Ebay und beauftragt nach Vertragsabschluss das Fullfilment-Center mit der Zustellung der Kunststofftaschen/-beutel mit der Barcodenummer xyz.

Fullfilment-Center nehmen hier zum Teil die unterschiedlichsten Rollen ein.
• "Dümmliche" Fullfilment-Center-Betreiber geben sich selbst beim Zoll als Importeur an, dadurch sind Sie nach der EU-VO 765/2008 direkt in der EU haftende und direkt belangbare Wirtschaftsakteure... die dort definierten Importeure. Wenn dann die Ware z.B. durch die Marktüberwachung beanstandet wird, sind diese Fullfilment-Center-Betreiber für die Mängelbeseitigung verantwortlich... bis hin zum möglichen Verkaufstop oder gar Rückruf mit Kundenwarnung. Aber die hiesigen Fullfilment-Center-Betreiber lernen eben dazu, so dass...
• i.d.R. der Importeur aus Drittstaaten die Ware beim Zoll anmeldet. Der Fullfilment-Center-Betreiber spielt dann eine etwas umfangreichere Rolle als z.B. die Post, organisiert den Transport, die Einlagerung und Zustellung und je nach Vertragsabkommen mit dem Importeur auch ggf. eine Rückabwicklung (z.B. Bereitstellung einer Rücksendeadresse innerhalb der EU).

In der 765/2008 ist der Online-Handel als auch der Handel über Fullfilment-Services nicht unmittelbar direkt definiert. Allerdings sehen die KOM und die MS sogenannte Fullfilment-Center zumindest als Förderer des Inverkehrbringens an und als Zwischenglied in der Handelskette. Allerdings erschwert die "unzureichende" gesetzliche Norm die Arbeit der Marktüberwachungsbehörden, so dass diese ihre Arbeit i.V.m. Fullfilment-Center zum Teil nur mit große Anstrengungen ausüben können.

Aber hier die gute Nachricht, es steht die Novellierung der 765/2008 bzw. Neufassung einer optimierten neuen Marktüberwachungsverordnung an.

Es wir auf alle Fälle spannend... und für Krapware sicherlich schwieriger einen Fuß auf dem Binnenmarkt zu fassen.
Bearbeitet von: "oepfi" 7. Okt 2017
GelöschterUser2499317. Okt 2017

Könnte mir vorstellen, dass die chinesische Regierung die Exporte …Könnte mir vorstellen, dass die chinesische Regierung die Exporte subventioniert und staatlich die Waren in der Welt verteilt. Beispielsweise staatliche Frachtschiffe bzw. kostengünstige Luftfracht mit chinesischen Airlines. Die letzten Meilen erledigt ein Subunternehmer oder eben die Konkornnten der Post.



Wenn es als Brief von China verschickt wird, dann liefert es in Deutschland für gewöhnlich die Deutsche Post aus. Die kann nun eine Nachzahlung des Portos vom Empfänger verlangen. Dann heißt es entweder bezahlen oder der "Brief" wird vernichtet.
Ich glaube nicht, dass der Chinamann in Zukunft bis vor die Haustür liefern wird um dies zu umgehen.
S4sch47. Okt 2017

Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des …Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und den bisherigen Missbrauch beendet.


Ja, aber die neue Regel wird es nicht geben weil es einen Missbrauch gibt sondern weil die bisherigen Vereinbarungen nicht mehr den Vorstellungen der Post passt oder?
Mal abwarten... Ich glaub nicht, dass die Post hier was machen wird.
Das hat so gut wie keine Relevanz. Hier gehts auch wirklich nur um Päckchen, die als Brief frankiert wurden.

Der Usb Stick oder die Handyhülle kommt natürlich weiterhin als Briefsendung.
Auk7. Okt 2017

Ja, aber die neue Regel wird es nicht geben weil es einen Missbrauch gibt …Ja, aber die neue Regel wird es nicht geben weil es einen Missbrauch gibt sondern weil die bisherigen Vereinbarungen nicht mehr den Vorstellungen der Post passt oder?


Das sagst du. Ich habe nie Pakete aus China bekommen - immer Briefe. Sogar bei Gewicht von 2 oder 3 Kg...

So war das sicherlich nie gedacht
oepfi7. Okt 2017

Oh, da lebt jemand aber im nahezu Gestern.Päckchen direkt aus Asien ist ja …Oh, da lebt jemand aber im nahezu Gestern.Päckchen direkt aus Asien ist ja längst Out, in dagegen ist das Fullfilment (z.B. durch Amazon / FBA). Hier werden gleich ganze Container z.B. vom asiatischen Händler beim Fullfilment-Center (z.B. Amazon) einlagern und dieses fördert die Bereitstellung in dem es den Weiterversand an den Kunden vornimmt. In der Regel hat das Fullfilment-Center keine Ahnung von Inhalt der "Pakete" bzw. der Waren, denn diese sind i.d.R. in blickdichte Kunststofftaschen/-beutel eingeschweißt und tragen nur eine Barcode-Nummer. Der Händler aus Asien sucht sich einen "willigen" Kunden über eine Verkaufsplattform wie z.B. Amazon Marketplace oder Ebay und beauftragt nach Vertragsabschluss das Fullfilment-Center mit der Zustellung der Kunststofftaschen/-beutel mit der Barcodenummer xyz.Fullfilment-Center nehmen hier zum Teil die unterschiedlichsten Rollen ein.• "Dümmliche" Fullfilment-Center-Betreiber geben sich selbst beim Zoll als Importeur an, dadurch sind Sie nach der EU-VO 765/2008 direkt in der EU haftende und direkt belangbare Wirtschaftsakteure... die dort definierten Importeure. Wenn dann die Ware z.B. durch die Marktüberwachung beanstandet wird, sind diese Fullfilment-Center-Betreiber für die Mängelbeseitigung verantwortlich... bis hin zum möglichen Verkaufstop oder gar Rückruf mit Kundenwarnung. Aber die hiesigen Fullfilment-Center-Betreiber lernen eben dazu, so dass... • i.d.R. der Importeur aus Drittstaaten die Ware beim Zoll anmeldet. Der Fullfilment-Center-Betreiber spielt dann eine etwas umfangreichere Rolle als z.B. die Post, organisiert den Transport, die Einlagerung und Zustellung und je nach Vertragsabkommen mit dem Importeur auch ggf. eine Rückabwicklung (z.B. Bereitstellung einer Rücksendeadresse innerhalb der EU).In der 765/2008 ist der Online-Handel als auch der Handel über Fullfilment-Services nicht unmittelbar direkt definiert. Allerdings sehen die KOM und die MS sogenannte Fullfilment-Center zumindest als Förderer des Inverkehrbringens an und als Zwischenglied in der Handelskette. Allerdings erschwert die "unzureichende" gesetzliche Norm die Arbeit der Marktüberwachungsbehörden, so dass diese ihre Arbeit i.V.m. Fullfilment-Center zum Teil nur mit große Anstrengungen ausüben können.Aber hier die gute Nachricht, es steht die Novellierung der 765/2008 bzw. Neufassung einer optimierten neuen Marktüberwachungsverordnung an.Es wir auf alle Fälle spannend... und für Krapware sicherlich schwieriger einen Fuß auf dem Binnenmarkt zu fassen.


Darum geht's ja nicht, da die Pakete vom fullfilment Center nach den Preisen im Inland verschickt werden, natürlich auch meist mit Sonderkonditionen.
Hier geht's darum, dass Sendungen, die eigentlich als Päckchen/Paket hätten verschickt werden müssen, aus China einfach als Brief verschickt wurden und die jeweiligen regionalen Zustellunternehmen daran 0 verdienten, aber gezwungen waren zuzustellen. Mit dem neuen Gesetz ist dies eben anders.
Deutsche Post versendet selbst Briefe International bis 2kg als Maxibrief International.

Werbung auf deren Seite:
  • Preisgünstiger Warenversand als Großbrief oder Maxibrief
  • Kartongröße bis L+B+H = max. 90 cm
  • Gewicht bis 2 Kilogramm
  • Auch Einschreiben ist möglich
@Krummi Ja, aber darum gehts in meinem Post nicht. Denn m.M.n. ist zwischenzeitlich Fullfilment > Direktversand ^^
oepfi8. Okt 2017

@Krummi Ja, aber darum gehts in meinem Post nicht. Denn m.M.n. ist …@Krummi Ja, aber darum gehts in meinem Post nicht. Denn m.M.n. ist zwischenzeitlich Fullfilment > Direktversand ^^


Ich verstehe schon, aber das ist ein Problem der Importbehörden und Zoll und hat für den Endverbraucher mMn keinen direkten Nachteil.
Bearbeitet von: "Krummi" 8. Okt 2017
S4sch47. Okt 2017

Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des …Verstanden hast du das nicht?Grund ist eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und den bisherigen Missbrauch beendet.


Es gibt keinen Missbrauch. Die Konditionen wurden für einige Jahre (bis 2017) verhandelt. Diese laufen in 2018 aus und es werden neue Preise festgelegt.
Meine Ware aus China (eBay, Aliexpress) kommt auch aus China und nicht aus einem Fullfillmentlager... das würde ja mal wenigstens die Versanddauer verringern.

Wie sich das überhaupt rentiert, hatte ich mich schon immer gefragt und dachte auch dass die chinesische Regierung durch Subventionen das (komplett) trägt. Aber anscheinend bekommen die inländischen Postverteiler den letzten Weg aufgedrückt, eine Kostenstelle die nicht kostendeckend ist und trotzdem bedient werden muss? Am Ende zahlen wir das doch trotzdem. Wo werden diese Kosten denn nämlich umgewälzt? Auf die Kunden natürlich. Verteilt sich eben nur auf größerer Masse.
China seh ich auch nicht als dritte Welt Land dessen Versandkosten von anderen finanziert werden sollten.
War auch mal höchste Zeit!
Suppentasse7. Okt 2017

Das hat so gut wie keine Relevanz. Hier gehts auch wirklich nur um …Das hat so gut wie keine Relevanz. Hier gehts auch wirklich nur um Päckchen, die als Brief frankiert wurden. Der Usb Stick oder die Handyhülle kommt natürlich weiterhin als Briefsendung.


Aber so eine überschrifft
maxpoon8. Okt 2017

Aber so eine überschrifft


Bild Niveau
Artikel die weniger als 1 € kosten werden versandkostenfrei von China nach Deutschland geliefert. Das ist für mich als Kunde super aber irgendwie schon pervers.
Postunternehmen in aller Welt haben mit der Flut dieser "International Smalls" zu kämpfen und investieren Millionen in neue Anlagen um diese Sendungen möglichst weitgehend automatisiert bearbeiten zu können. Das sind Stückzahlen in Millionenhöhe die z.B. täglich in Paris am Flughafen eintreffen.
Und am Ende bezahlt der Kunde diese Investition durch höheres Brief-- und Paketporto.
Bearbeitet von: "MyDealzer007" 9. Okt 2017
Den rechtlichen Status des Weltpostvereins (Sitz: Genf) sollte man sich sowieso mal näher zu Gemüte führen.
Da könnte es das ein oder andere Aha-Erlebnis geben.
Nicht nur in Bezug auf Postsendungen.
MyDealzer0079. Okt 2017

Artikel die weniger als 1 € kosten werden versandkostenfrei von China nach …Artikel die weniger als 1 € kosten werden versandkostenfrei von China nach Deutschland geliefert. Das ist für mich als Kunde super aber irgendwie schon pervers.Postunternehmen in aller Welt haben mit der Flut dieser "International Smalls" zu kämpfen und investieren Millionen in neue Anlagen um diese Sendungen möglichst weitgehend automatisiert bearbeiten zu können. Das sind Stückzahlen in Millionenhöhe die z.B. täglich in Paris am Flughafen eintreffen.Und am Ende bezahlt der Kunde diese Investition durch höheres Brief-- und Paketporto.



sicher ist das irgendwo absurd, andereseits zahle ich gern innerdeutsch dann mal n paar Cent mehr Porto, weil man schlichtweg durch die direkten Einkäufe beim Chinahändler um einiges mehr gespart hat. Wenn ich jetzt alles bei Amazon bestellen würde, kämen trotzdem Steuern etc. nicht wirklich in Deutschland an. Und im Bezug auf die Umwelt...einige würden sich sicher auch für Kleinkram ins Auto drücken und dann durch die Stadt düsen.
Hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich für meinen Teil fand aber auch bisher immer das passende bei Aliexpress, wo man hier in einer Großstadt selbst einiges an Zeit investieren muss um den passenden Laden dafür zu finden (natürlich dann am Ende bis zu 10x so teuer).
Ich habe auch das Gefühl,. die "Lokalen" *hust* Online-Händler und Elektronikketten haben ein gesteigertes Interesse daran, dass sich die Verhältnisse wieder zu ihren Gunsten verschieben.
Bearbeitet von: "cityhawk" 9. Okt 2017
es gibt Entwarnung. Der zitierte Bericht hat einen Fehler bzw. eine falsche Interpretation.

Siehe Klarstellung der Post:
dpdhl.com/de/…tml
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