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Ab wann Vertragsschluss gültig? - 30 Tage kostenlos

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eingestellt am 13. Dez 2016
Einer Freundin ist im Zuge der Recherche für ihre Bachelorarbeit ein Fehler unterlaufen. Und zwar ist sie davon ausgegangen dass sich der Zugang auf Springer-Link nach den 30 Tagen Testzeit automatisch kündigt. Jetzt ist aber wohl ein Brief mit einer Rechnung von ca. 1000 Euro eingetrudelt. In wie weit lässt sich hier noch etwas machen? Vertragschluss ist ja vermutlich vor 30 Tagen gewesen?

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Beste Kommentare

Der erste Schritt sollte ein Anruf bei Springer sein. Wenn jemand was machen kann, dann die und nicht irgendwelche Mydealzuser.
Bearbeitet von: "ramtam" 13. Dez 2016

Also ich reduzier die Forderung schonmal kostenlos auf 899,40 EUR. Bitte schön.

74,95*12

So jemand sollte nicht studieren...

NeoGeo1vor 1 m

Schnell ausziehen, und keinen Nachsendungsantrag bei der Post stellen....


Zusätzlich direkt heiraten. Eine Namensänderung hilft noch mehr. Vielleicht wird aus "Einer Freundin", deine Freundin und dann deine Frau?
41 Kommentare

Der erste Schritt sollte ein Anruf bei Springer sein. Wenn jemand was machen kann, dann die und nicht irgendwelche Mydealzuser.
Bearbeitet von: "ramtam" 13. Dez 2016

Schnell ausziehen, und keinen Nachsendungsantrag bei der Post stellen....

NeoGeo1vor 1 m

Schnell ausziehen, und keinen Nachsendungsantrag bei der Post stellen....


Zusätzlich direkt heiraten. Eine Namensänderung hilft noch mehr. Vielleicht wird aus "Einer Freundin", deine Freundin und dann deine Frau?

Doppelzimmervor 1 m

Zusätzlich direkt heiraten. Eine Namensänderung hilft noch mehr. Vielleicht wird aus "Einer Freundin", deine Freundin und dann deine Frau?


Ja, so wird aus eine Geborene Springer, eine Verheiratete Inkasso....

So jemand sollte nicht studieren...

Verfasser

ramtamvor 4 m

Der erste Schritt sollte ein Anruf bei Springer sein. Wenn jemand was machen kann, dann die und nicht irgendwelche Mydealzuser.




Halte ich auch für das sinnvollste Vorgehen. Dennoch kann es hilfreich sein, wenn man vorab vielleicht schon eine Tipps erhält, diese Plattform ist ja prädestiniert für irgendwelche Menschen welche sich mit Vertragsschlüssen auskennen.
Bearbeitet von: "RhyminSimon" 13. Dez 2016

Dann
RhyminSimonvor 6 m

Halte ich auch für das sinnvollste Vorgehen. Dennoch kann es hilfreich sein, wenn man vorab vielleicht schon eine Tipps erhält, diese Plattform ist ja prädestiniert für irgendwelche Menschen welche sich mit Vertragsschlüssen auskennen.



Davor müsste sie erstmal schauen ob oder was für ein Vertrag geschlossen wurde. Irgendeine Auftragsbestätigung/Vertrag/Daten/Email/... wird sie ja bekommen haben. Da sollte dann irgendwas drinstehen von wegen 30 Tage kostenfrei, keine Kündigung erforderlich, etc. Und darauf könnte sie sich bei einem Telefonat beziehen.
Und vielleicht mal da schauen wo sie abgeschlossen hat (vermutlich online), da werden mit Sicherheit auch AGB zu finden sein.
Bearbeitet von: "ramtam" 13. Dez 2016

RhyminSimonvor 8 m

Halte ich auch für das sinnvollste Vorgehen. Dennoch kann es hilfreich sein, wenn man vorab vielleicht schon eine Tipps erhält, diese Plattform ist ja prädestiniert für irgendwelche Menschen welche sich mit Vertragsschlüssen auskennen.


Hier vielleicht ein Tipp, falls Betteln und Anflehen am Telefon nichts bringen sollte (lass deswegen am besten deine Freundin anrufen, damit das andere Ende schnell "weich" wird):
Frage, was das billigste Springer-Magazin im Abo kostet (Preis/Monat merken!) und frage, was dann dieser Zugang kosten würde...
Hintergrund: Wenn man z.B. bei Springer "Wirtschaft & Technik" ein Abo hat, kostet es mit einem Springer-Zeitschriftenabo 37,95€ im Monat, ohne Abo jedoch 74,95€.
Somit kriegst du vielleicht ca. die Hälfte der Unsumme weg, auch wenn du dann monatlich durch eine Sinnlos-Zeitschrift ständig an die Schusselei erinnert wirst. Aber die Zeitschrift solltest du dann auch bald kündigen...

der Vertrag gilt ab Vertragsbeginn!

wir brauchen mehr Fakten
Bearbeitet von: "lustigHH" 13. Dez 2016

lustigHHvor 3 m

wo wir gerade beim Thema sind. vllt kann mir ja jmd meine Frage beantworten: ab wann ist "morgen früh" ?



ab 6:33 Uhr!

@sfrueh

wow! wie schnell du warst und btw toller nick

Verfasser

Laut Brief beginnt der Vertrag am 07.12. Aber das sollte ja nicht für den Widerruf relevant sein.

Eine Freundin...ja, is klar!

Verfasser

RostBraunvor 4 m

Eine Freundin...ja, is klar!


Ich nutze sci-hub

Hat sie über die Seite abgeschlossen?

Falls da später nicht noch deutlicher steht, dass bei Nicht-Kündigung ein kostenpflichtiger Vertrag eingegangen wird, und welche Kosten konkret anfallen, kommt sie über nen Anwalt zu 99% da raus, falls Springer nicht sowieso einlenkt.

So wie die Seite gestaltet ist, die Tatsache, dass der Preis mit 0,00 Euro / Monat ausgezeichnet ist und entstehende Kosten nur über eine klein gedruckte Fußnote, die dazu noch eine ganze Bildschirmseite weiter unten einsehbar ist, ausgewiesen sind, sollten eine Anfechtung eigentlich sehr einfach machen.

Verfasser

Pat666vor 2 m

Hat sie über die Seite abgeschlossen?Falls da später nicht noch deutlicher steht, dass bei Nicht-Kündigung ein kostenpflichtiger Vertrag eingegangen wird, und welche Kosten konkret anfallen, kommt sie über nen Anwalt zu 99% da raus, falls Springer nicht sowieso einlenkt.So wie die Seite gestaltet ist, die Tatsache, dass der Preis mit 0,00 Euro / Monat ausgezeichnet ist und entstehende Kosten nur über eine klein gedruckte Fußnote, die dazu noch eine ganze Bildschirmseite weiter unten einsehbar ist, ausgewiesen sind, sollten eine Anfechtung eigentlich sehr einfach machen.




Jap das war sie Seite. Ich bin auch der Meinung, dass es nach billigstem Clickbait aussieht. Aber in wie weit das ein Gericht dann auch so sieht, kann ich absolut nicht beurteilen.

Pat666vor 47 m

Hat sie über die Seite abgeschlossen?Falls da später nicht noch deutlicher steht, dass bei Nicht-Kündigung ein kostenpflichtiger Vertrag eingegangen wird, und welche Kosten konkret anfallen, kommt sie über nen Anwalt zu 99% da raus, falls Springer nicht sowieso einlenkt.So wie die Seite gestaltet ist, die Tatsache, dass der Preis mit 0,00 Euro / Monat ausgezeichnet ist und entstehende Kosten nur über eine klein gedruckte Fußnote, die dazu noch eine ganze Bildschirmseite weiter unten einsehbar ist, ausgewiesen sind, sollten eine Anfechtung eigentlich sehr einfach machen.


Verstehe nicht, wo das Problem ist. Fußnote und da steht alles drin. Selbst schuld, wenn man da nicht genau liest. Vielleicht sollte man sich dann lieber gänzlich vom Internet fernhalten

lol also ein Student bzw Studentin sollte ja irgendwann mal gelernt haben das kleingedruckte zu lesen...

jetzt hab ich mir die seite extra angeguckt. kannst anfechten vergessen...steht ja alles verständlich da.
aber 1000 Euro is ja schon mega viel...kann eigentlich nicht sein...wie lange hat sie den schon den vertrag

Also ich reduzier die Forderung schonmal kostenlos auf 899,40 EUR. Bitte schön.

74,95*12

jamannvor 1 h, 4 m

Verstehe nicht, wo das Problem ist. Fußnote und da steht alles drin. Selbst schuld, wenn man da nicht genau liest. Vielleicht sollte man sich dann lieber gänzlich vom Internet fernhalten



Genau gegen so gestaltete Seiten wurde 2012 der § 312g BGB (heute § 312j BGB) erlassen.

Nach § 312j Abs. 2 BGB "muss der Unternehmer dem Verbraucher die Informationen gemäß Artikel 246a § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 4, 5, 11 und 12 [BGBEG] [...] unmittelbar bevor der Verbraucher seine Bestellung abgibt, klar und verständlich in hervorgehobener Weise zur Verfügung stellen", wobei Art. 246a § 1 u.A. die Hinweispflicht auf die anfallenden Gesamtkosten regelt.

Eine hoch gestellte 1, die auf eine Fußnote in kleiner Schrift, die sich eine komplette Bildschirmseite weiter unten befindet verweist, während direkt darüber locker 4 Mal so groß '0,00 € pro Monat' steht, weist keineswegs in hervorgehobener Weise auf die anfallenden Kosten hin.

Und dann beschweren sich immer alle, dass man zuerst bei MyDealz fragt.
Besser als hier hätte man die Frage doch gar nicht stellen können.

Mydealzen die Seite. Vielleicht stell ich morgen dazu einen 7300°C deal ein

und überhaupt: Den Springer-Verlag bei einer Bachelorarbeit bzw. generell wissenschaftlichen Arbeit als Quelle zu nutzen ist mit Sicherheit auch nicht die beste Idee.

Drücke trotzdem die Daumen, dass ihr da wieder rauskommt.
Bearbeitet von: "kreuzweise" 13. Dez 2016

Springer hat nichts davon eine Studentin abzuzocken, daher kommt sie da ganz schnell wieder raus.

Aber warum meldet man sich bei Springer selbst an? Gibts diese Journals nicht über die Unibibs?

kreuzweisevor 24 m

und überhaupt: Den Springer-Verlag bei einer Bachelorarbeit bzw. generell wissenschaftlichen Arbeit als Quelle zu nutzen ist mit Sicherheit auch nicht die beste Idee.


Warum?

Hab mich auch mal mit einem Fake-Account angemeldet und man wird beim Abschluss nicht nochmal darauf hingewiesen, dass das Angebot kostenpflichtig wird. Plötzlich gilt die Lizens als hinzugefügt (keine Übersichtsseite über Vertrag oder ähnliches. Adresse eingeben und schwupps, hat man das Testabo). NATÜRLICH sollte man kleingedrucktes lesen, aber diese Art des Vertragsabschlusses ist irreführend und anfechtbar.

Und im übrigen auch nicht mehr über die Homepage kündbar. Narf.
Stattdessen kann ich das Abo immernoch buchen. Sehr undurchsichtig irgendwie.

Bestätigungsmail gibts auch nicht.
Bearbeitet von: "BlackNero" 14. Dez 2016

Im Übrigen ist man auch bei solchen Seiten nicht doof und gibt echte Daten an. Hab jetzt mal einen Widerruf per Mail formuliert (hab lustigerweise sogar gleich zwei Abos angeblich abgeschlossen, einsehbar unter "Profil") und bin gespannt, was passiert.

Gibts einen Link zu der Seite? Würde mir das auch gerne mal näher anschauen

jpfor3vor 16 m

Gibts einen Link zu der Seite? Würde mir das auch gerne mal näher anschauen



Steht auf Seite 1, unten.

jamannvor 3 h, 43 m

Verstehe nicht, wo das Problem ist. Fußnote und da steht alles drin. Selbst schuld, wenn man da nicht genau liest. Vielleicht sollte man sich dann lieber gänzlich vom Internet fernhalten




Na ja, die Seite ist allerdings eindeutig so gestaltet (vermutlich mit Absicht), dass manche darauf reinfallen.
Sie schreiben "0,00 Euro pro Monat" (--> dauerhaft für 0 Euro), was irreführend ist und nicht stimmt. Korrekterweise müsste dort "0 Euro im 1. Monat" stehen.
Bearbeitet von: "satosato" 14. Dez 2016

kreuzweisevor 7 h, 43 m

und überhaupt: Den Springer-Verlag bei einer Bachelorarbeit bzw. generell wissenschaftlichen Arbeit als Quelle zu nutzen ist mit Sicherheit auch nicht die beste Idee.Drücke trotzdem die Daumen, dass ihr da wieder rauskommt.



Es geht nicht um den Axel Springer Verlag (WELT, BILD, ...), sondern um Springer Nature/Springer Science+Business Media, einem der größten Verlage für wissenschaftliche Fachliteratur. Je nach Studienfach kommt man an Springer(link) kaum vorbei. Man kann sich schließlich nicht aussuchen, wo andere publizieren. Wer da nicht Zugriff über seine Bibliothek hat, darf wie in diesem Fall ganz schön tief in die Tasche greifen.

satosatovor 5 h, 58 m

Na ja, die Seite ist allerdings eindeutig so gestaltet (vermutlich mit Absicht), dass manche darauf reinfallen. Sie schreiben "0,00 Euro pro Monat" (--> dauerhaft für 0 Euro), was irreführend ist und nicht stimmt. Korrekterweise müsste dort "0 Euro im 1. Monat" stehen.


Also ich hatte das auch ohne Studium so verstanden, das nur der erste Monat gratis ist

satosatovor 6 h, 42 m

Na ja, die Seite ist allerdings eindeutig so gestaltet (vermutlich mit Absicht), dass manche darauf reinfallen. Sie schreiben "0,00 Euro pro Monat" (--> dauerhaft für 0 Euro), was irreführend ist und nicht stimmt. Korrekterweise müsste dort "0 Euro im 1. Monat" stehen.


30 Tage kostenfrei und die Sternchen 1 ist doch eindeutig!
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GelöschterUser448305

Plottwist: Freundin = Er selbst (war ja schon klar). Studium = Rechtswissenschaften. Bachelor-Arbeit = 2. Staatsexamen

puzzle123vor 1 h, 40 m

30 Tage kostenfrei und die Sternchen 1 ist doch eindeutig!



Ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Angabe "0,00 Euro pro Monat" eindeutig falsch ist, außerdem müssten sie vor Bestellabschluss noch eindeutig auf die entstehenden Kosten hinweisen

schmidti111vor 2 h, 30 m

Also ich hatte das auch ohne Studium so verstanden, das nur der erste Monat gratis ist



Die meisten werden es checken, ja, aber manche halt nicht (alte Menschen, Menschen mit langer Leitung , usw.).
Deshalb ist man gesetzlich dazu verpflichtet, die Preisangabe eindeutig und deutlich sichtbar zu gestalten, was auf der Springerseite eben nicht der Fall ist.

schmidti111vor 2 h, 46 m

Also ich hatte das auch ohne Studium so verstanden, das nur der erste Monat gratis ist


Wieso wird ein Studium immer mit einer höheren Intelligenz gleichgesetzt? Ich kenne genug Studenten, die möchten sich nicht annähernd über die Nicht-Studenten stellen, dennoch werden sie es von ihnen getan.
Das ist das Problem unserer Gesellschaft.

Verfasser

3G4Gvor 1 h, 16 m

Plottwist: Freundin = Er selbst (war ja schon klar). Studium = Rechtswissenschaften. Bachelor-Arbeit = 2. Staatsexamen





Ganz knapp daneben
Ich bin schon längst über den Bachelor hinaus und habe deutlich bessere Quellen um an Wissenschaftliche Arbeiten zu kommen.

Aber dennoch, an alle: Vielen Dank für die nützlichen und unterhaltsamen Kommentare.

Dass man einfach hätte genau lesen müssen, steht natürlich außer Frage. Dennoch ist es nun ein Mal passiert und das Problem zu lösen wäre ganz praktisch.
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