abbuchungen trotz widerrufener einzugsermächtigung

Hallo Community,

Kurze Frage, ich bin vor 1 1/2 Jahren von o2 zur Telekom gewechselt. Der Vertrag wurde zusammen mit der Einzugsermächtigung innerhalb der Frist gekündigt. Heute, ich wiederhole mich gerne nochmal, 18 Monate nach Ende des Vertrags, bucht o2 ohne Vorankündigung 30€ ab.

Nach Rücksprache mit der Kundenhotline von o2 wurde mir erklärt, dass das die Kosten für die Rufnummerportierung sind, die o2 von Telekom in Rechnung gestellt wurden.

Ich finde, dass da was nicht in ordnung ist und wollte mich hier mal informieren, was ich in diesem Fall machen kann. Die Idee, das Geld einfach zurückbuchen zu lassen hatte ich bereits. Allerdings habe ich davon nichts, wenn o2 kurze Zeit später das Geld samt anfallender Gebühren durch die Rückbuchung wieder abbucht.

Vielen Dank für eure Tipps im Voraus

16 Kommentare

was genau möchtest du jetzt wissen?

Ich würde einfach die 30€ vergessen. Wenn es ein Zeitraum von über 3 Jahren wäre hätte ich gesagt ok aber 18 Monate ist noch im Rahmen und berechtigt

wenn die einzugsermächtigung entzogen war/ist kannst du den betrag einfach zurückbuchen lassen. die kosten für die rückbuchung sind von o2 zu tragen.

wurde die nummer wirklich portiert dann musst du die 30€ früher oder später zahlen. es wird dann halt diesbezüglich eine rechnung kommen. ist zwar etwas doof, dass o2 damit erst nach 18 monaten kommt, aber verjährt ist das ganze nocht nicht. um die zahlung wirst du also nicht rumkommen.

es stellt sich also nur die frage, ob du ganze jetzt einfach auf sich beruhen lässt oder dir den stress mit der rückbuchung antun willst. die 30€ musst du sowieso zahlen.

ist nicht verjährt.

Wenn du Glück hast, steigen sie dir nach dem Widerruf gleich mit nem Inkassounternehmen auf den Kopf. Selbst so bei Vodafone erlebt. Lass es einfach gut sein.

es gibt einen eplus Fall hierzu. Da waren Massen betroffen. Eplus wollte irgendwann nach 22 Monaten nach Ende auch Geld haben. such mal danach.

Du bist von O2 zur Telekom? Dann verlangt immer der abgebende Diensteanbieter, sprich in deinem Fall O2, eine Portieungsgebühr. Also die 29.95 Euro bekommt O2 und nicht die Telekom.
Das ist rechtens, wie andere schon schrieben, auch wenn es ärgerlich ist, wenn es so spät eingezogen wird.

für die zukunft.. immer die bank von einer einzugsermächtigungssperre informieren
da der betrag wohl berechtigt war schließ ich mich den vorrednern an es gut sein zu lassen.

ohne Einzugsermächtigung und speziell ohne Rechnung haben die nix von deinem Konto abzubuchen.

Ich persönlich würde das genau so der Kundenhotline sagen und dann das Geld zurückholen, mit dem Hinweis man möge dir eine Rechnung (wenigstens per Mail) senden, welche du überweisen wirst.

SO geht das einfach nicht...und wenn die`s versuchen, sollen sie auch die Kosten dafür tragen...

PS: Prüfe auch mal ob die 30€ nicht bereits in Rechnung gestellt wurden mit deiner Abschlussrechnung?!

pcriese

ohne Einzugsermächtigung und speziell ohne Rechnung haben die nix von deinem Konto abzubuchen. !



Das stimmt so nicht... denn die Rufnummernportierung gehört noch zum Altvertrag und somit fäll die "Fälligkeit" in die Zeit als die Einzugsermächtigung noch bestand.

Die 18 Monate stören mich trotzdem ein wenig.
Hast Du die Rufnummer jetzt grade erst portiert oder beziehen sich die 18 Monate auf den Zeitpunkt an dem Du das Kündigungsschreiben für O2 (ind em Du den Entzug der EZE ausgesprochen hasttest) "verschickt" hast und Dein Vertrag lief noch ein paar Monate...?

GreetZ Tonne

.

Muelltonne7777

Das stimmt so nicht... denn die Rufnummernportierung gehört noch zum Altvertrag und somit fäll die "Fälligkeit" in die Zeit als die Einzugsermächtigung noch bestand.



Was du schreibst ist falsch. Die Einzugsermächtigung hat nichts mit irgendwelchen Fälligkeiten zu tun (mal davon abgesehen, dass der Betrag erst nach Rechnungsstellung fällig wird, was ja offensichtlich (noch) nicht geschehen ist). Die Einzugsermächtigung muss zum Zeitpunkt der tatsächlichen Abbuchung vorliegen.

Muelltonne7777

Das stimmt so nicht... denn die Rufnummernportierung gehört noch zum Altvertrag und somit fäll die "Fälligkeit" in die Zeit als die Einzugsermächtigung noch bestand.




Das kommt ganz auf die Formulierung an die er in seinem Kündigungsschreiben verwendet hat.

So wie er es beschreibt klingt es eher nach einem

"Die von mir erteilte Einzugsermächtigung erlischt zum Ende des Vertrags....

und nicht nach einem

"Die von mir erteilte Einzugsermächtigung erlischt mit sofortiger Wirkung .

Der Vertrag endet jedoch erst mit erfolgter abgehender Portierung - so der Kunde diese denn beauftragt - also wenn alle Vorgänge die den Vertag betreffen abgeschlossen sind und eben nicht automatisch zum Ende der VLZ.


Die für die Dauer des Vertragsverhältnisses erteile Einzugsermächtigung kann daher durchaus auch weiterhin gültig sein

Die Formulierung macht mal wieder die Musik...

.

Ich hatte auch das Problem, dass mein Provider trotz entzogener Einzugsermächtigung weiterhin muter abgebucht hat. Hierzu hatte ich "gegoogelt" und eine Formulierung gefunden, die Wirkung gezeigt hat:

das Unternehmen vorsätzlich bei Ihnen einen Vermögensschaden verursacht, in dem es vorsätzlich über den Bestand einer wirksamen Einzugsermächtigung täuscht und sich gleichzeitig auf Ihre Kosten bereichert.

Hier ist der Link zum gesamten Artikel: frag-einen-anwalt.de/Abb…tml

was auch gleichzeitig die Quellangabe darstellen soll

solange du die einzugsermächtigung nicht widerrufst, ist es legal von o2.

Muelltonne7777

Das stimmt so nicht... denn die Rufnummernportierung gehört noch zum Altvertrag und somit fäll die "Fälligkeit" in die Zeit als die Einzugsermächtigung noch bestand.



Die Portierung wurde aber bereits - so würde ich das aus der Beschreibung des TE es zumindest vermuten - vor 18 Monaten abgeschlossen.

Was nicht gemacht wurde war wohl das ganze in Rechnung zu stellen!

Die Forderung ist natürlich noch gültig und auch berechtigt, aber das Vertragsverhältnis SOWIE die erteilte Einzugsermächtigung ist so oder so nicht mehr gültig.

Natürlich akzeptieren die meisten Kunden dieses Verhalten, besonders wenn die Abbuchung "nur" 1-2 Monate nach Vertragsende gemacht würde.

Aber ohne Rechnung gibts ja auch erstmal keine berechtigte Forderungsgrundlage...

Hallo und vielen Dank für die vielen Infos, Tipps und Quellenangaben, ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele User auf meinen Beitrag antworten.

Ich habe mir jetzt nochmal in Ruhe alle Unterlagen durchgelesen. In der Kündigungsbestätigung steht, dass die anfallende Gebühr für die Rufnummernportierung gesondert in Rechnung gestellt wird. Der Antrag auf Rufnummernmitnahme wurde am 17.12.2012. Anscheint hat die Telekom diese Kosten erst jetzt o2 in Rechnung gestellt, weshalb sich auch jetzt o2 von meinem Konto bedient hat.

@pcriese:
Da ich i.d.R immer meine Kündigungen über Aboalarm verwalte und in deren Kündigungsschreiben immer der Satz "Die von mir erteilte Einzugsermächtigung erlischt zum Ende des Vertrags" auftaucht, hast du Recht mit " Die Formulierung macht mal wieder die Musik".

Das Geld ist nicht der Rede wert, es ging mir viel mehr ums Prinzip (--> Darf o2 an mein Konto, obwohl der Vertrag längst gekündigt ist). Wie ich jetzt weiß, dürfen die das anscheint, wenn man seine Kündigung falsch formuliert hat. Ich werde ab jetzt auf jeden Fall deine Formulierung in meine Kündigungsschreiben einbauen, damit so was in Zukunft nicht nochmal passiert.

Vielen Dank an alle
Schönes Restwochenende

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