Abofalle Hilfe

Hallo ich hoffe ihr könnt mir helfen,
ich habe heute einen Brief von der Kanzlei Oliver Edelmaier bekommen mit der Aufforderung einen Betrag von 224,87 euro zu zahlen.
Ich hatte im Jahre 2012 im Alter von 15 einen Vertrag abgeschlossen bzw ein Zeitungsabo ohne es zu wissen. Ich wurde damals angesprochen auf der Straße bei einem Gewinnspiel mitzumachen und würde zwei monate kostenlos eine zeitung bekommen ohne abo.
Für 2-3 Monate erhielt ich auch die Zeitung und danach nichts mehr. Weder ein Vertrag noch eine Rechnung.
Nach Recherche im Internet ist das ganze eine typische Abofalle. Man sollte dann innerhalb von 14 Tagen widerrufen.
Da ich aber nie eine Rechnung bekam hatte ich auch nicht widerrufen bzw meine Eltern zu diesem Zeitpunkt.
Meine Frage ist nun wie ich vorgehen sollte da die ganze Sache ja schon über 3 Jahre her ist und ich mich damals ja quasi als Volljährig ausgegeben habe (denen war das egal mich hat auch niemand nach einem ausweis gerfragt).


19 Kommentare

Oke danke dir, Also sollte ich wohl am besten nicht darauf reagieren

Erst mal die Zeitung selbst fragen, ob was damals abgeschlossen wurde. Kopie verlangen, auch von der damaligen Vertragsbedingungen. Auch eine Kopie der unterschriebenen Widerrufsbelehrung anfordern. Wenn nix da ist, können die auch nix machen.

wenn der TE schon bestätigt dass er was unterschrieben hat, wird der Vertrag schon existiert haben

und wenn die Angelegenheit schon beim Anwalt ist, und wenn ihm klar ist, dass er zur Erlangung eines Vorteils falsche Tatsachen behauptet hat, ist es nicht 224,87 Euro wert, nicht wegen Betrugs verklagt zu werden ?

das "Lehr" ist ohne "geld" nur wenig effektiv

oberonvor 7 m

wenn der TE schon bestätigt dass er was unterschrieben hat, wird der Vertrag schon existiert habenund wenn die Angelegenheit schon beim Anwalt ist, und wenn ihm klar ist, dass er zur Erlangung eines Vorteils falsche Tatsachen behauptet hat, ist es nicht 224,87 Euro wert, nicht wegen Betrugs verklagt zu werden ?das "Lehr" ist ohne "geld" nur wenig effektiv


Unterschrieben hathe ich meines wissens ja nur für ein gewinnspiel ohne Kosten oder Abo was mir der Vertreter damals auch versicherte. Ich hatte zwar mit falschen Geburtstag mitgemacht jedoch haben die mich ja in dem sinne auch betrogen bzw getäuscht, da ich ja keinen schriftlichen Vertrag bekommen habe nur ein kleines gutschein Heft mit meinen Daten (Name, Straße, Geburtstag)

Oh ja, dieser Edelmaier ist einer der letzten hartnäckigen Abmahnanwälte

Auf (Bettel-)Briefe brauchst du im Grunde nicht zu reagieren. Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt musst du aktiv werden und zügig widersprechen. Vorher würde ich gar nichts machen. Dies ist keine Rechtsberatung
Bearbeitet von: "OE42" 11. Oktober

Mahnbescheid abwarten. Falls er kommt, schnellstens (ohne Begründung) widersprechen/Anspruch bestreiten.) Dann nochmal weiterschauen (Falls es überhaupt so weit kommt )

PS: Hast du denn all die Jahre eine Zeitung erhalten?
Bearbeitet von: "Hedonist" 10. Oktober

Hedonistvor 56 m

Mahnbescheid abwarten. Falls er kommt, schnellstens (ohne Begründung) widersprechen/Anspruch bestreiten.) Dann nochmal weiterschauen (Falls es überhaupt so weit kommt )PS: Hast du denn all die Jahre eine Zeitung erhalten?


Nein nur 2012 2-3 Monate lang

OE42vor 1 h, 15 m

Oh ja, dieser Edelmaier ist einer der letzten hartnäckigen Abmahnanwälte Auf (Bettel-)Briefe brauchst du im Grunde nicht zu reagieren. Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt musst du aktiv werden und zügig widersprechen. Vorher würde ich gar nichts machen. Dies ist keine Rechtsberatung


Im Brief steht das dies die letzte Forderung zur Begleichung ist bevor eine Einleitung eines gerichtlichen mahnverfahren folgt.

Ohne mich großartig auszukennen würde ich einfach mal behaupten es ist nach 3 Jahren, also Ende 2015, verjährt...

Gar nix machen, erst wenn der förmliche gerichtliche mahnbescheid kommen sollte, dem ohne Begründung voll widersprechen (per einschreiben mit rückschein). Vor Gericht wird das nicht gehen
Bearbeitet von: "Schorsch45" 10. Oktober

Vielen Dank für die Hilfe dann werde ich jetzt einfach abwarten falls ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt.

Wegschmeissen. Falls ein gelber Brief kommt, widersprechen. Kommt eine Anspruchsbegründung, geh zum Anwalt. Nach dem Sachverhalt kann man das nicht verbocken.

Ist man mit 15 Jahre nicht "beschränkt" geschäftstüchtig? Ich denke, alleine aus diesem Grund wird es für den Anwalt schwer
da was zu machen. Wenn er es aber hart auf hart haben will, würde ich es drauf ankommen lassen.

Ist ja jetzt schon mehrfach gesagt worden: Ignorieren. (Unwahrscheinlichen) gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen. Danach wird sehr wahrscheinlich nichts mehr passieren, da der gerichtliche Weg für dieses Pack a) teuer und b) verloren wird.

Keine Rechtsberatung:

Als du 15 warst - beschränkte Geschäftsfähigkeit § 106 BGB. Rechtsfolge: Dein Vertragsschluss bedurfte der Einwilligung deiner Eltern. Die lag nicht vor. Damit schwebend unwirksamer Vertragsschluss. Folge: § 108. Deine Eltern hätten im Nachhinein genehmigen müssen. Das ist sicherlich auch nicht passiert.
Wenn ich das bei dir dann oben richtig zusammensetze, bist du kürzlich 18 geworden. Damit tritt deine Genehmigung an die Stelle der Genehmigung deiner Eltern. Du genehmigst den Vertrag allerdings nicht. Ergo: endgültig unwirksam.

Wenn du damlas 15 Jahre alt warst, dann warst du doch nur beschränkt geschäftsfähig. Von daher ist es fraglich, ob überhaupt ein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen ist. Das kann dir im Zweifel ein Rechtsanwalt genaunsagen...

BTW: Was ist eigentlich aus dem Sack Michael Burat Rodgau geworden mit seinen perfiden Online Gedöns? ist der Ausgewandert um seine Strafe zu umgehen?

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