Achtung zzt bei Amazon

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eingestellt am 3. Mai
Amazons Kampf gegen organisierte Kriminelle: Millionen gefälschte Angebote

02.05.2017, 21.00 Uhr

Systematisch wird der Marktplatz von Amazon von Betrügern mit gefälschten Angeboten geflutet. Alle Hintergründe und Tipps für Endkunden.

Amazon kämpft mit Fake-Händlern, die Anzahl der Händler, die wie Pilze aus dem Boden schießen, ist Besorgnis erregend. Alles spricht dafür, dass das US-Unternehmen nicht nur von einzelnen Betrügern attackiert wird. Entweder wird Amazon aggressiv von technologisch hochgerüsteten, kriminellen Vereinigungen angegriffen – oder ist das Ziel einer neuen Form von „DDoS-Attacke“. Leidtragender ist neben verunsicherten Kunden und gestressten Händlern auch Amazon selbst.
Statt Schnäppchen nur Luftnummern
Der populäre Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ aus der Hand von Bestseller-Autorin Joanne K. Rowling, Lego-Spielzeug, Birkenstock-Schuhe, alles für einen Preis, der sich ganz weit unterhalb vom Marktpreis befindet. Der Rowling-Film für ganze zwei Euro auf Blue-Ray. Es handelt sich aber nicht um die Cyber-Week bei Amazon, sondern um verlockend günstige Angebote einiger Fake-Marketplace-Händler.
Diesen Betrügern geht es nicht darum einen Endkunden zu schädigen, wie es bei einer bereits bekannten Betrugsmasche der Fall war, sondern hier wird gezielt Amazon als Opfer ausgewählt.
Wie die Betrugsmasche funktioniert

Der Betrüger sucht sich einen bestehenden Bestseller oder wenigstens einen gut laufenden Artikel aus dem Amazon-Sortiment aus und gibt vor diesen Artikel auch zu verkaufen – nur sehr weit unter dem Marktpreis. Die Lieferzeiten können dabei außergewöhnlich lange sein.
Der Endkunde bestellt diesen Artikel, erhält meist recht zügig eine Benachrichtigung, dass der Artikel versandt wurde. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Kurz darauf erfolgt eine Gutschrift von Amazon – dann hat Amazons Sicherheitsmechanismus gegriffen und der Betrüger ist aufgeflogen. Oder der Artikel wird nicht geliefert. Der Kunde reklamiert nach dem Verstreichen der Lieferfrist und erhält sein Geld von Amazon über die sogenannte A-Z-Garantie zurück.
In beiden Fällen ist Amazon der Geschädigte. Im ersten Fall erleidet Amazon einen Imageschaden und hat einen verärgerten Kunden, im zweiten Fall verliert Amazon auch Geld. Ebenfalls in Mitleidenschaft geraten harmlose und zuverlässige Onlinehändler, deren Bestseller von Betrügern „gekapert“ werden. Die betroffenen Händler verlieren Umsatz und haben durch Meldungen an Amazon einen extrem erhöhten Arbeitsaufwand.
Der Betrüger spekuliert darauf, von Amazon eine Auszahlung für angeblich gelieferte Waren zu erhalten. Amazon zahlt in der Regel im Zwei-Wochen -Turnus an seine Händler aus. Überlebt der Fakeshop diesen Zeitraum, kann der Betrüger theoretisch diese Auszahlung einstreichen.
Der US-Konzern betont auf Anfrage, dass er Kunden jederzeit durch die „A-Z Garantie“ schützen würde. Sollte ein Produkt einmal nicht ankommen oder vom beworbenen Zustand abweichen, können Kunden die Erstattung des vollen Kaufpreises beantragen. Der Konzern nimmt auch Stellung zu den Fake-Händlern: „Amazon duldet betrügerische Aktivitäten in keiner Weise. Wir leiten Zahlungen erst an Verkäufer weiter, wenn wir sicher sind, dass Kunden ihre bestellten Produkte oder Services erhalten haben. Sollten Verkäufer gegen die von ihnen akzeptierten Teilnahmebestimmungen verstoßen, ergreifen wir umgehend Maßnahmen, um Kunden zu schützen.“
Verkäufern empfiehlt Amazon die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ zu aktivieren, das Passwort regelmäßig zu ändern und Verdachtsfälle umgehend an den Verkäuferservice zu melden und Amazons generelle Sicherheitshinweise zu beachten.

Quelle:t3n.de/new…73/

Beste Kommentare

#NEULAND

Sollte man anpinnen, so wie das hier: mydealz.de/dis…645


aber er war wahrscheinlich im Mega rush und hatte keine Zeit mal 2 Beiträge runter zu schauen.
Bearbeitet von: "Ermittler" 3. Mai
5 Kommentare

So krass neu die News

#NEULAND

Sollte man anpinnen, so wie das hier: mydealz.de/dis…645


aber er war wahrscheinlich im Mega rush und hatte keine Zeit mal 2 Beiträge runter zu schauen.
Bearbeitet von: "Ermittler" 3. Mai

Mariovor 2 m

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hahahahhahahahah
geil thx!

Dieses Shop Kapern ist schon schrecklich zur Zeit. Wer selbst unter seinem Account ein Verkaufsshop öffnen will muss 35 Euro zahlen als Gewerblicher, da wäre somit die Sicherheit schon da, mir ist dieses Kapern ein Rätsel, wie kommen die an die Daten/Passwörter?
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