Aktiendepot

36
eingestellt am 4. Aug
Ich würde mir gerne ein paar Aktien kaufen. Davon habe ich aber leider noch keine Ahnung. Daher soll es auch nicht um viel Geld gehen so 1 Aktie im Monat. Wäre ich da bei Smartbroker gut aufgehoben oder ist was anderes empfehlenswert? Bei meiner Bank würde mich jeder Trade 9,95 Euro kosten und Depotgebühren auch noch.
Bei Smartbroker nur 4 Euro unter 500 Euro Ordervolumen und 0 Euro Depotgebühren. Aber wie bezahlt man dort auf der HP steht dazu nichts per Bankeinzug?

Ich weiß das das sehr Risikoreich ist aber es geht ja um meine Kohle
Zusätzliche Info
Spartipps
Beste Kommentare
Die Angabe "1 Aktie im Monat" sagt mir, dass du dich eher erstmal informieren und eigenständig die verschiedenen Broker vergleichen solltest. Es gibt soviele Dinge, die du dir anschauen solltest bevor du Aktien kaufst und du offensichtlich noch nicht gemacht hast. 1 Aktie im Monat... dafür kannst du eine Lufthansa kaufen für 8€ oder eine Lindt Aktie für 78.000 CHF (stand August 2020). Die Brokerempfehlung für dich ist schwer abzugeben wenn wir nicht wissen, was du eigentlich willst. Mach dir auch erstmal ein Bild über den Aktienmarkt. Lies Artikel dazu (nicht nur von den sonnigen Seiten sondern auch von den Crashs). Wir sind derzeit in einem sehr volatilen Marktumfeld, das solltest du dir erstmal klar machen. Zum reinkommen wäre Trade Republic mit den kostenlosen ETF Sparplänen vermutlich das richtige für dich. Möglicherweise gibts aber da die Aktien nicht, in die du investieren willst weil nur über Lang und Schwarz gekauft wird. Genauso können dich bei kleinen Investitionsbeträgen deine Ordergebühren schnell auffressen. Wenn du eine lufthansa aktie bei 1€ Ordergebühr kaufen willst, startest du dein "Investment" direkt mit über 10% Verlust, die die Aktie erstmal aufholen muss um dich in die Gewinnzone zu bringen.
Beobachte zuerst. Schau täglich Youtube Videos zur aktuellen Wirtschaftslage um zu verstehen, was den Markt bewegt und warum manche Aktien steigen und sich andere dagegen nicht vom Crash erholen (Tipp hier, Markus Koch auf Youtube). Schau dir um eine Grundbildung über das Thema zu bekommen Videos von Finanzyoutubern an (z.B. die Erklärvideos von Finanzfluss). Schau dir Aktienanalyse Videos an und mach dir selbst ein Bild von der Investorenseite des Unternehmens. Lade dir eine App runter, mit der du erstmal "spielen kannst" (z.b. onvista, da bekommst du auch immer einen Überblick welche Unternehmen zahlen melden). Lade dir eine App runter um zeitnahe Infos der beobachteten Unternehmen zu bekommen (z.B. seeking alpha).
Du weißt nicht was ETFs und ETF Sparpläne sind? lies es nach
Du weißt nicht an welchen Börsenplätzen deine Lieblingsunternehmen gehandelt werden? lies es nach
Du weißt nicht, ob Aktiensparpläne das richtige für dich sind? werd dir klar darüber
Du weißt nicht, was Derivate / Optionsscheine / Knockouts sind? Informier dich aber lass die Finger davon
Willst du auf Hauptversammlungen gehen? Schau ins Leistungsverzeichnis der Broker was die für Kosten bei der Eintragung ins Namensregister verlangen. Bei billigen Brokern wird dies nicht automatisch gemacht und du hast hier eventuelle Mehrkosten
Du weißt nicht, in welches Unternehmen du investieren willst? Versuche langfristig zu handeln. Kaufe in schwachen Phasen und laufe keinen Gewinnanstiegen hinterher. Der Blick ins Depot tut manchmal sehr weh. Denk dir: Spielt dieses Unternehmen in 20 Jahren noch eine bedeutende Rolle? Ein digitaler Zahlungsdienstleister, ein Messenger oder eine Videoplattform wie Zoom kann schnell durch eine andere abgelöst werden. Dafür sind die kurzfristigen Gewinne vielleicht höher. Dagegen ein großer Konzern wie Nestle z.B. wird langfristig Bestand haben, kurzfristig aber sein Geschäft kaum erweitern. [ich bin in keines der Unternehmen investiert, wollte nur ein Beispiel geben]
Bearbeitet von: "dafuchs" 5. Aug
1 Aktie kauft man, wenn man an der Hauptversammlung teilnehmen will. Ist man MyDealzer, sollte es dort wenigstens eine Knackwurst als Dividende Genussschein geben.
Ich empfehle Dir Trade Republic (TR) ideal für den Anfang und mit 1 Euro pro Trade kostengünstig.

Schau Dich um und lies Dich in Foren ein, um die Materie besser kennen zu lernen.

Da 1 Aktie sehr weit hergeholt ist.
Es gibt Aktien die 0,01 Euro kosten... jedoch gibts Aktien die über 2.500 Euro kosten.

Und trade nur mit Guthaben, welches Du nicht mehr brauchst!

Viel Glück
Bearbeitet von: "Dilayla1990" 4. Aug
36 Kommentare
Ich empfehle Dir Trade Republic (TR) ideal für den Anfang und mit 1 Euro pro Trade kostengünstig.

Schau Dich um und lies Dich in Foren ein, um die Materie besser kennen zu lernen.

Da 1 Aktie sehr weit hergeholt ist.
Es gibt Aktien die 0,01 Euro kosten... jedoch gibts Aktien die über 2.500 Euro kosten.

Und trade nur mit Guthaben, welches Du nicht mehr brauchst!

Viel Glück
Bearbeitet von: "Dilayla1990" 4. Aug
So von Laie zu Laie es macht meines Wissens keinen Sinn eine Aktie pro Monat zu kaufen . Die Gebühren machen das doch unrentabel.
1 Aktie kauft man, wenn man an der Hauptversammlung teilnehmen will. Ist man MyDealzer, sollte es dort wenigstens eine Knackwurst als Dividende Genussschein geben.
Normal überweist du den gewünschten Betrag dort auf ein Konto und von dort aus kaufst du die Wertpapiere.
LSV kann von dir zurück gebucht werden weswegen dies eher ungeeignet ist.

Mit dem Satz:" davon habe ich aber leider noch keine Ahnung" würde ich dir jedoch eher raten das Geld an einem schönen Sommerabend in etwas hochprozentiges zu investieren oder aber ins Casino zu gehe und auf rot oder schwarz zu setzten. ( sorry konnte ich mir nicht verkneifen )
Für mich sind solche Häufungen von Threads immer ein gutes Zeichen mal Gewinne zu realisieren und mich abzusichern
Bearbeitet von: "Dave0815" 4. Aug
DVD_Power04.08.2020 21:37

So von Laie zu Laie es macht meines Wissens keinen Sinn eine Aktie pro …So von Laie zu Laie es macht meines Wissens keinen Sinn eine Aktie pro Monat zu kaufen . Die Gebühren machen das doch unrentabel.


Allein schon wegen Cost-Average-Effekt völliger Unsinn, jeden Monat eine bestimmte Anzahl an Wertpapieren zu kaufen.

@TE: lieber erstmal in die Materie einarbeiten. Da fehlen offenbar in jeder Hinsicht die Basics, um überhaupt Risiken zu reduzieren.
Ich denke jeder "fängt mal klein an"..
Kann dir auch Trade Republic empfehlen. Einfach zu bedienen und günstig.
Lies dich aber erstmal ein wenig in die Materie ein.
Aushilfsmafiosi04.08.2020 21:40

1 Aktie kauft man, wenn man an der Hauptversammlung teilnehmen will. Ist …1 Aktie kauft man, wenn man an der Hauptversammlung teilnehmen will. Ist man MyDealzer, sollte es dort wenigstens eine Knackwurst als Dividende Genussschein geben.


1x Berkshire Hathaway A = beste Mettbrötchen wo gibt
Trade republic kann ich auch empfehlen, als Anfänger erst 40€ Verlust gemacht bei 1000€ Einsatz. Liegt natürlich nicht an Trade Republic. Aber ich komme damit prima zurecht und die Kosten sind auch niedrig.
andiii04.08.2020 22:02

1x Berkshire Hathaway A = beste Mettbrötchen wo gibt


Und als Nachspeise Lindt &Sprüngli ?
Ok, jetzt mal was konstruktives, aber in 0815 Manier, da ich ins Bett will.

Lesen =

Der Börse einen Schritt voraus von Peter lynch

Der Finanzwesir von Albert Warnecke (auch mal dessen Page ansehen)

Überlegen ob Aktien oder ETF für dich das richtige sind. Ggf. Mal. Mit etf anfangen um auszutesten, ob du mit den marktüblichen Schwankungen zurecht kommst.

Notgroschen von 2-3 Monatsgehältern ansparen.

Nur Geld in die Börse stecken, dass du auf sicht von 10 Jahren nicht benötigst.

Dann erst nen Broker suchen und anfangen zu investieren.

Hfgl
Ich kann Dir Trading212 empfehlen - nutze es mittlerweile zum Handeln von geringen Umsätzen. Bei meinem Hauptdepot bei Diba würde aufgrund der Handelskosten das Ergebnis zu sehr leiden. hab Dir eine PN geschickt.
Hyrican.Zipfel04.08.2020 22:03

Trade republic kann ich auch empfehlen, als Anfänger erst 40€ Verlust ge …Trade republic kann ich auch empfehlen, als Anfänger erst 40€ Verlust gemacht bei 1000€ Einsatz. Liegt natürlich nicht an Trade Republic. Aber ich komme damit prima zurecht und die Kosten sind auch niedrig.


Sollte das Ziel denn nicht sein, möglichst Gewinn zu machen?
Bin auch seit neustem bei TradeRepublic, gibts nur als App dachte anfangs das wird mich stören aber tut es nicht. Sehr unkompliziert und übersichtlich.
Traderepublic, wenn du wenig Traden willst. Nen grosses Depot würde ich bei Onvista anlegen. 0 Depotgebühr und 5 Euro/Trade...
Die Angabe "1 Aktie im Monat" sagt mir, dass du dich eher erstmal informieren und eigenständig die verschiedenen Broker vergleichen solltest. Es gibt soviele Dinge, die du dir anschauen solltest bevor du Aktien kaufst und du offensichtlich noch nicht gemacht hast. 1 Aktie im Monat... dafür kannst du eine Lufthansa kaufen für 8€ oder eine Lindt Aktie für 78.000 CHF (stand August 2020). Die Brokerempfehlung für dich ist schwer abzugeben wenn wir nicht wissen, was du eigentlich willst. Mach dir auch erstmal ein Bild über den Aktienmarkt. Lies Artikel dazu (nicht nur von den sonnigen Seiten sondern auch von den Crashs). Wir sind derzeit in einem sehr volatilen Marktumfeld, das solltest du dir erstmal klar machen. Zum reinkommen wäre Trade Republic mit den kostenlosen ETF Sparplänen vermutlich das richtige für dich. Möglicherweise gibts aber da die Aktien nicht, in die du investieren willst weil nur über Lang und Schwarz gekauft wird. Genauso können dich bei kleinen Investitionsbeträgen deine Ordergebühren schnell auffressen. Wenn du eine lufthansa aktie bei 1€ Ordergebühr kaufen willst, startest du dein "Investment" direkt mit über 10% Verlust, die die Aktie erstmal aufholen muss um dich in die Gewinnzone zu bringen.
Beobachte zuerst. Schau täglich Youtube Videos zur aktuellen Wirtschaftslage um zu verstehen, was den Markt bewegt und warum manche Aktien steigen und sich andere dagegen nicht vom Crash erholen (Tipp hier, Markus Koch auf Youtube). Schau dir um eine Grundbildung über das Thema zu bekommen Videos von Finanzyoutubern an (z.B. die Erklärvideos von Finanzfluss). Schau dir Aktienanalyse Videos an und mach dir selbst ein Bild von der Investorenseite des Unternehmens. Lade dir eine App runter, mit der du erstmal "spielen kannst" (z.b. onvista, da bekommst du auch immer einen Überblick welche Unternehmen zahlen melden). Lade dir eine App runter um zeitnahe Infos der beobachteten Unternehmen zu bekommen (z.B. seeking alpha).
Du weißt nicht was ETFs und ETF Sparpläne sind? lies es nach
Du weißt nicht an welchen Börsenplätzen deine Lieblingsunternehmen gehandelt werden? lies es nach
Du weißt nicht, ob Aktiensparpläne das richtige für dich sind? werd dir klar darüber
Du weißt nicht, was Derivate / Optionsscheine / Knockouts sind? Informier dich aber lass die Finger davon
Willst du auf Hauptversammlungen gehen? Schau ins Leistungsverzeichnis der Broker was die für Kosten bei der Eintragung ins Namensregister verlangen. Bei billigen Brokern wird dies nicht automatisch gemacht und du hast hier eventuelle Mehrkosten
Du weißt nicht, in welches Unternehmen du investieren willst? Versuche langfristig zu handeln. Kaufe in schwachen Phasen und laufe keinen Gewinnanstiegen hinterher. Der Blick ins Depot tut manchmal sehr weh. Denk dir: Spielt dieses Unternehmen in 20 Jahren noch eine bedeutende Rolle? Ein digitaler Zahlungsdienstleister, ein Messenger oder eine Videoplattform wie Zoom kann schnell durch eine andere abgelöst werden. Dafür sind die kurzfristigen Gewinne vielleicht höher. Dagegen ein großer Konzern wie Nestle z.B. wird langfristig Bestand haben, kurzfristig aber sein Geschäft kaum erweitern. [ich bin in keines der Unternehmen investiert, wollte nur ein Beispiel geben]
Bearbeitet von: "dafuchs" 5. Aug
dafuchs05.08.2020 10:40

Die Angabe "1 Aktie im Monat" sagt mir, dass du dich eher erstmal …Die Angabe "1 Aktie im Monat" sagt mir, dass du dich eher erstmal informieren und eigenständig die verschiedenen Broker vergleichen solltest. Es gibt soviele Dinge, die du dir anschauen solltest bevor du Aktien kaufst und du offensichtlich noch nicht gemacht hast. 1 Aktie im Monat... dafür kannst du eine Lufthansa kaufen für 8€ oder eine Lindt Aktie für 78.000 CHF (stand August 2020). Die Brokerempfehlung für dich ist schwer abzugeben wenn wir nicht wissen, was du eigentlich willst. Mach dir auch erstmal ein Bild über den Aktienmarkt. Lies Artikel dazu (nicht nur von den sonnigen Seiten sondern auch von den Crashs). Wir sind derzeit in einem sehr volatilen Marktumfeld, das solltest du dir erstmal klar machen. Zum reinkommen wäre Trade Republic mit den kostenlosen ETF Sparplänen vermutlich das richtige für dich. Möglicherweise gibts aber da die Aktien nicht, in die du investieren willst weil nur über Lang und Schwarz gekauft wird. Genauso können dich bei kleinen Investitionsbeträgen deine Ordergebühren schnell auffressen. Wenn du eine lufthansa aktie bei 1€ Ordergebühr kaufen willst, startest du dein "Investment" direkt mit über 10% Verlust, die die Aktie erstmal aufholen muss um dich in die Gewinnzone zu bringen. Beobachte zuerst. Schau täglich Youtube Videos zur aktuellen Wirtschaftslage um zu verstehen, was den Markt bewegt und warum manche Aktien steigen und sich andere dagegen nicht vom Crash erholen (Tipp hier, Markus Koch auf Youtube). Schau dir um eine Grundbildung über das Thema zu bekommen Videos von Finanzyoutubern an (z.B. die Erklärvideos von Finanzfluss). Schau dir Aktienanalyse Videos an und mach dir selbst ein Bild von der Investorenseite des Unternehmens. Lade dir eine App runter, mit der du erstmal "spielen kannst" (z.b. onvista, da bekommst du auch immer einen Überblick welche Unternehmen zahlen melden). Lade dir eine App runter um zeitnahe Infos der beobachteten Unternehmen zu bekommen (z.B. seeking alpha). Du weißt nicht was ETFs und ETF Sparpläne sind? lies es nachDu weißt nicht an welchen Börsenplätzen deine Lieblingsunternehmen gehandelt werden? lies es nachDu weißt nicht, ob Aktiensparpläne das richtige für dich sind? werd dir klar darüberDu weißt nicht, was Derivate / Optionsscheine / Knockouts sind? Informier dich aber lass die Finger davonWillst du auf Hauptversammlungen gehen? Schau ins Leistungsverzeichnis der Broker was die für Kosten bei der Eintragung ins Namensregister verlangen. Bei billigen Brokern wird dies nicht automatisch gemacht und du hast hier eventuelle MehrkostenDu weißt nicht, in welches Unternehmen du investieren willst? Versuche langfristig zu handeln. Kaufe in schwachen Phasen und laufe keinen Gewinnanstiegen hinterher. Der Blick ins Depot tut manchmal sehr weh. Denk dir: Spielt dieses Unternehmen in 20 Jahren noch eine bedeutende Rolle? Ein digitaler Zahlungsdienstleister, ein Messenger oder eine Videoplattform wie Zoom kann schnell durch eine andere abgelöst werden. Dafür sind die kurzfristigen Gewinne vielleicht höher. Dagegen ein großer Konzern wie Nestle z.B. wird langfristig Bestand haben, kurzfristig aber sein Geschäft kaum erweitern. [ich bin in keines der Unternehmen investiert, wollte nur ein Beispiel geben]


hättest nicht so viel schreiben müssen, das lernt er noch in der Schule
dork05.08.2020 10:57

hättest nicht so viel schreiben müssen, das lernt er noch in der Schule


stimmt ich hätte nicht soviel schreiben müssen. ich nehme Menschen aber in der Regel ernst und Trolle nicht nur rum. Ist offensichtlich im Internet ein dummer Charakterzug
Traderepublic: nur ein Handelsplatz, nur iShares, nur über App. Nichts für mich.
TeePee05.08.2020 13:59

Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt …Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt wurde.https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect


Danke, werd mich mal damit befassen. Ich hab's tatsächlich auch nur unkritisch hingenommen, weil's plausibel klingt.
TeePee05.08.2020 13:59

Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt …Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt wurde.https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect


Jein. In dem Fall eben doch.

Bei Kommer geht es um den Vergleich Einmalanlage vs Kauf über Sparplan. Das ist was völlig anderes.
Hier ging es nämlich um den Vergleich Kauf Stückzahl vs Kauf Betrag.

Wenn ich 1x für 8€ kaufe und 1x für 12€, dann besitze ich 2 Aktien und habe 20€ bezahlt.
Wenn ich jeweils für 10€ kaufe, dann habe ich ebenfalls 20€ bezahlt, besitze aber mehr als 2 Aktien.
Je volatiler die Aktie, desto größer der Effekt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kurs steigt, fällt, oder schwankt.

Sinnvollerweise gibt man bei Sparplänen also einen Betrag an und keine Stückzahl.
andiii05.08.2020 15:44

Sinnvollerweise gibt man bei Sparplänen also einen Betrag an und keine …Sinnvollerweise gibt man bei Sparplänen also einen Betrag an und keine Stückzahl.


Das ist selbstverständlich völlig korrekt. Oder vielleicht auch nicht?

dasinvestment.com/anl…ler

"Sollte der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen. Für eine fundierte Aussage betrachten wir dabei das gesamte Spektrum der DAX-Entwicklungen seit 1964 in rollierenden 10-Jahreszeiträumen. Dabei haben wir die durchschnittliche Investitionsquote der Einmalanlage auf das gleiche Niveau des Sparplans gesenkt, um vergleichbare Aussagen zum Risiko und Rendite beider Alternativen zu erhalten.

Mit der Einmalanlage lassen sich in 2/3 der Fälle höhere Endvermögen erzielen als mit einem Sparplan, obwohl das Risiko (Kapitalbindung, Volatilität) beider Strategien gleich ist. Im Mittel hat die Einmalanlage eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent erzielt, während die durchschnittliche Rendite der Sparpläne bei 3,9 Prozent lag. Damit verpufft der Cost-Average-Effekt an der Realität und sollte ad acta gelegt werden.
"
Bearbeitet von: "TeePee" 5. Aug
TeePee05.08.2020 16:52

Das ist selbstverständlich völlig korrekt. Oder vielleicht auch n …Das ist selbstverständlich völlig korrekt. Oder vielleicht auch nicht?https://www.dasinvestment.com/anlage-mythos-rechnungen-zum-cost-average-effekt-enthalten-einen-denkfehler"Sollte der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen. Für eine fundierte Aussage betrachten wir dabei das gesamte Spektrum der DAX-Entwicklungen seit 1964 in rollierenden 10-Jahreszeiträumen. Dabei haben wir die durchschnittliche Investitionsquote der Einmalanlage auf das gleiche Niveau des Sparplans gesenkt, um vergleichbare Aussagen zum Risiko und Rendite beider Alternativen zu erhalten.Mit der Einmalanlage lassen sich in 2/3 der Fälle höhere Endvermögen erzielen als mit einem Sparplan, obwohl das Risiko (Kapitalbindung, Volatilität) beider Strategien gleich ist. Im Mittel hat die Einmalanlage eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent erzielt, während die durchschnittliche Rendite der Sparpläne bei 3,9 Prozent lag. Damit verpufft der Cost-Average-Effekt an der Realität und sollte ad acta gelegt werden."



Kann ich mir schwer vorstellen.
Was Reinspielen könnte, wäre der langfristig steigende Aktienmarkt.
Der andere Aspekt ist, viele die sparen wollen, haben sowieso nicht die ganze Summe zur Hand, sondern "müssen" häppchenweise einsteigen.
TeePee05.08.2020 16:52

Das ist selbstverständlich völlig korrekt. Oder vielleicht auch n …Das ist selbstverständlich völlig korrekt. Oder vielleicht auch nicht?https://www.dasinvestment.com/anlage-mythos-rechnungen-zum-cost-average-effekt-enthalten-einen-denkfehler"Sollte der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen. Für eine fundierte Aussage betrachten wir dabei das gesamte Spektrum der DAX-Entwicklungen seit 1964 in rollierenden 10-Jahreszeiträumen. Dabei haben wir die durchschnittliche Investitionsquote der Einmalanlage auf das gleiche Niveau des Sparplans gesenkt, um vergleichbare Aussagen zum Risiko und Rendite beider Alternativen zu erhalten.Mit der Einmalanlage lassen sich in 2/3 der Fälle höhere Endvermögen erzielen als mit einem Sparplan, obwohl das Risiko (Kapitalbindung, Volatilität) beider Strategien gleich ist. Im Mittel hat die Einmalanlage eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent erzielt, während die durchschnittliche Rendite der Sparpläne bei 3,9 Prozent lag. Damit verpufft der Cost-Average-Effekt an der Realität und sollte ad acta gelegt werden."


Lies meinen Beitrag nochmal. Satz 2 und 3. Und dann denk nochmal nach. Danke!

Zum zitierten Artikel: „ Sollte ... dann müsste...“ da liegt schon der Fehler. Fehlschluss.
Bearbeitet von: "andiii" 5. Aug
andiii05.08.2020 18:16

Lies meinen Beitrag nochmal. Satz 2 und 3. Und dann denk nochmal nach. …Lies meinen Beitrag nochmal. Satz 2 und 3. Und dann denk nochmal nach. Danke!Zum zitierten Artikel: „ Sollte ... dann müsste...“ da liegt schon der Fehler. Fehlschluss.


Habe ich. Und lies Du einfach mal den verlinkten Artikel. Der geht nämlich genau darauf ein. Danke!

"Um es gleich vorwegzunehmen: Das oft aufgeführte Rechenbeispiel ist ein unstrittiges Faktum. Ein Anleger, der jeden Monat 100 Euro anspart, hat stets einen geringeren Kapitaleinsatz als ein Anleger, der gleiche monatliche Anteile kauft. So beträgt der Kapitaleinsatz des „Cost-Average-Anlegers“ in nachfolgendem Beispiel 900 Euro, während der Sparplan eines Anlegers mit gleichen monatlichen Anteilen bei 1.085 Euro liegt, um auf den gleichen Depotwert am Ende zu gelangen. Doch trotz mathematisch richtiger Rechnung wohnt diesem Beispiel ein Denkfehler inne.

Vergrößern >>

Der Denkfehler betrifft die konstant zu erwerbenden 4,42 Anteile der Vergleichsstrategie. Diese sind im Voraus nicht bekannt. Zu Beginn des Sparplans weiß keiner, wie hoch die Stückzahl sein muss, um am Ende den gleichen Depotwert zu erzielen. Erst am Ende des Zeitraums, wenn auch der Kursverlauf vorliegt, wird diese Stückzahl rückwirkend festgelegt. Um die Praxisrelevanz zu gewährleisten, wäre aber ein vorwärtsblickender Vergleich nötig. Auf einen solchen lässt sich jedoch dieses Durchschnittskosten-Beispiel nicht übertragen."

Übrigens, ich weiß nicht, über welche Expertise Du verfügst. Ich weiß nur, dass es inzwischen (also schon seit 1979) unzählige für mich schlüssige Kommentare von Fachleuten zu diesem Thema gibt, frag einfach mal Google. Ich lasse Dir aber gerne Dein Recht, so wichtig finde ich das Thema für mich persönlich nicht.
Der Artikel will einen Denkfehler aufdecken und enthält selbst einen Denkfehler.

„Sollte der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen.“

Das ist Unsinn.
andiii05.08.2020 19:23

Der Artikel will einen Denkfehler aufdecken und enthält selbst einen …Der Artikel will einen Denkfehler aufdecken und enthält selbst einen Denkfehler. „Sollte der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen.“Das ist Unsinn.


Sehe ich auch so. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Solche Artikel und Fachbücher verfolgen aber auch eher den Zweck, dass man mit seinem erworbenen "Wissen" angeben kann. Es macht offensichtlich mehr Spaß über Aktien zu debattieren als welche zu kaufen.
Bearbeitet von: "2lame4name" 5. Aug
TeePee05.08.2020 13:59

Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt …Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt wurde.https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect


In dem Artikel geht es überhaupt nicht um den genannten Effekt, sondern um potentiell resultierende Erträge. Gerd Kommer ist wirklich die Bildzeitung für ETF Fans.
TeePee05.08.2020 13:59

Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt …Den gibt es nicht, wie inzwischen vielfach belegt wurde.https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect


Es gibt mindestens so viele Experten, die behaupten, dass es ihn gibt. Kaum jemand erwischt den besten Zeitpunkt zum Einstieg. Mal angenommen, du wärst mit einer Einmalanlage kurz vor dem Corona-Crash eingestiegen, was wäre dann cleverer?
DerYeti201105.08.2020 20:46

Es gibt mindestens so viele Experten, die behaupten, dass es ihn gibt. …Es gibt mindestens so viele Experten, die behaupten, dass es ihn gibt. Kaum jemand erwischt den besten Zeitpunkt zum Einstieg. Mal angenommen, du wärst mit einer Einmalanlage kurz vor dem Corona-Crash eingestiegen, was wäre dann cleverer?


Der Effekt lässt sich mathematisch beweisen.

Es hat aber nichts mit einer Einmalanlage zu tun.
DerYeti201105.08.2020 20:46

Es gibt mindestens so viele Experten, die behaupten, dass es ihn gibt. …Es gibt mindestens so viele Experten, die behaupten, dass es ihn gibt. Kaum jemand erwischt den besten Zeitpunkt zum Einstieg. Mal angenommen, du wärst mit einer Einmalanlage kurz vor dem Corona-Crash eingestiegen, was wäre dann cleverer?


Es heißt Cost Average und nicht Ertrags Average. Natürlich gibt es den Effekt, denn je öfter ich kaufe, desto näher bin ich am tatsächlichen Kurs. Ob das vorteilhaft ist oder nicht, hat damit erstmal nichts zu tun.
Natürlich lohnt sich bei steigenden Kursen eine Einmalanlage mehr und bei fallenden ein Sparplan. Aber wer weiß das schon. Hierbei geht es aber nicht um den Kauf an sich.
andiii05.08.2020 20:55

Der Effekt lässt sich mathematisch beweisen. Es hat aber nichts mit einer …Der Effekt lässt sich mathematisch beweisen. Es hat aber nichts mit einer Einmalanlage zu tun.


Hier schon - da von den CAE-Leugnern / -Gegnern, die Einmalanlage als das Non-plus-Ultra angepriesen wird.
2lame4name05.08.2020 20:56

Es heißt Cost Average und nicht Ertrags Average. Natürlich gibt es den E …Es heißt Cost Average und nicht Ertrags Average. Natürlich gibt es den Effekt, denn je öfter ich kaufe, desto näher bin ich am tatsächlichen Kurs. Ob das vorteilhaft ist oder nicht, hat damit erstmal nichts zu tun.Natürlich lohnt sich bei steigenden Kursen eine Einmalanlage mehr und bei fallenden ein Sparplan. Aber wer weiß das schon. Hierbei geht es aber nicht um den Kauf an sich.


DerYeti201105.08.2020 21:00

Hier schon - da von den CAE-Leugnern / -Gegnern, die Einmalanlage als das …Hier schon - da von den CAE-Leugnern / -Gegnern, die Einmalanlage als das Non-plus-Ultra angepriesen wird.


Ja, der von mir oben erwähnte Denkfehler. Der Effekt trifft überhaupt keine Aussage darüber.
Es geht um den Vergleich harmonisches Mittel vs arithmetisches Mittel.

Die Existenz des Effekts wurde von Fondsverkäufern missbraucht und von Anlegern missverstanden. Und dann kamen die ganz schlauen Blogger und widerlegen vermeintlich die Existenz des Effekts. Denkfehler wo man nur hinschaut.
dork05.08.2020 10:57

hättest nicht so viel schreiben müssen, das lernt er noch in der Schule


In welcher Schule? Mein Abschluss ist schon 30 Jahre her
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text