Alte Win 7 Lizenz nach Update auf W8 privat verkaufbar ?

Wenn jetzt einige auf Windows 8 updaten,
darf die alte Windows 7 Lizenz von privat
weiterverkauft werden ?

Was bräuchte ich da als Käufer, nur den Key vom
Hologramm-Etikett ?

Scheint mir fast sicherer als von Ebay mit rosa CoA..

11 Kommentare

Falls dir keiner eine Antwort gibt, schreib mal eine E-Mail an info@wbs-law.de, die helfen einem da gerne weiter, wenn es sich um allgemeine Fragen handelt.

Wenn die Leute eine Windows 8 Upgrade Lizenz gekauft haben, dürfen sie die alte WIndows 7 Lizenz natürlich nicht verkaufen. Bzw dürfen schon, es ist aber dämlich.

Wenn du mit Update meinst, dass die Upgrade-Version von Windows 8 gekauft wurde dann darf die alte Windows 7 Lizenz nicht verkauft werden.

oberon

Was bräuchte ich da als Käufer, nur den Key vomHologramm-Etikett ?



Du solltest, wenn du dir eine Lizenz kaufst bei eBay & co, den ganzen Hologram Sticker holen und nicht nur den schlüssel. Denn sonst hast du keinen Nachweis in der Hand (oder im Schrank) das es dein Key ist.

Wenn du dir den Sticker bei eBay oder so holst, bewahre nahe diesem auch einen Ausdruck der eBay Auktion o.ä. inkl. dem Verkäufernamen auf. Denn solltest du irgendwann mal Probleme bekommen weil der Schlüssel noch öfter verwendet wird, hast du den Nachweis das es deiner ist.

Damit es an sich funktioniert braucht der Käufer nur den Key.
Um einen Nachweis zu haben dass die Lizenz seine ist auch noch den Aufkleber. Aber soviel ich weiß ist der Aufkleber eben Extra so gemacht dass er nicht abgeht und oft ist die Lizenz durch die AGBs sowieso nur auf dem Computer mit dem sie gekauft wurde gültig (heitß nicht dass die das - bis auf den Aufkleber natürlich - nachvollziehen können, aber da könnte man rechtlich Probleme kriegen wenn man sowas bei Ebay einstellt)

Und was wenn der PC mal ne Neuinstallattion braucht?
Wieder win 7 kaufen um auf 8 updaten zu können?

kbh01

Damit es an sich funktioniert braucht der Käufer nur den Key.Um einen Nachweis zu haben dass die Lizenz seine ist auch noch den Aufkleber. Aber soviel ich weiß ist der Aufkleber eben Extra so gemacht dass er nicht abgeht und oft ist die Lizenz durch die AGBs sowieso nur auf dem Computer mit dem sie gekauft wurde gültig (heitß nicht dass die das - bis auf den Aufkleber natürlich - nachvollziehen können, aber da könnte man rechtlich Probleme kriegen wenn man sowas bei Ebay einstellt)


Pass auf BEVOR du hier irgendwelche abstrusen Halbwahrheiten durch die Gegend flötest, tue mir doch bitte den Gefallen, und informier dich mal genau wie es denn überhaupt ausschaut:
PC gebundene Windows Key's gibt es in DE nicht. Dazu gibt es ein Urteil des BGH welches besagt das, die Software losgelöst vom Rechner weiterverkauft werden darf (Wichtig, Datenträger + COA und wenn geht Hersteller-Handbuch dabei).

Weiter heißt es AGB und nicht AGB's! Zudem kann MS gern soviel in AGB verbieten, vorschreiben was auch immer, so lange Vater Staat sagt, dass dies ungültig ist, hat sind diese Klauseln nichtig. Ergo:

Ich darf mein Win 7 was beim PC dabei war gern verkaufen. Wenn ich dann in den Genuss komme und ich will mir Windows 8 im Upgrade erwerben, habe ich ja selbstverständlich ein Upgradeberechtigtes Windows XP vorliegen.
Wie immer gilt: ich bin kein RA, und bei mir gibts keine Rechtsberatungen, hierbei handelt es sich lediglich um meine pers. Meinung.
Fertig.

Pischi du wiedersprichst dir schon selbst:

Pischi

(Wichtig, Datenträger + COA und wenn geht Hersteller-Handbuch dabei).


Dieses COA ist eben genau der Aufkleber, den MS so gemacht hat dass er sich nicht ordentlich wieder ablösen lässt ohne die Sicherheitsmerkmale zu zerstören. Damit ist faktisch der mit der Software gekaufte Rechner an das OS gebunden. Siehe dazu auch
http://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-haendler-muss-fuer-weiterverkauf-von-oem-versionen-lizenzgebuehren-zahlen_024427.html

Die Verwendung von Echtheitszertifikaten an Hardware in Verbindung mit dem Vertrieb von Software führt also dazu, dass beides nur zusammen weiter vertrieben werden darf.


Mir ist das BGH Urteil das du erwähnt hast durchaus bekannt, und auch dass daraus oft der von dir zitierte Schluss gezogen wurde, allerdings ist das Thema aber wohl eben nicht ganz so trivial als dass man es mit einem einzelnen Urteil abschließend bewerten kann - so dass dann wie in meiner Quelle eben auch der BGH in anderen Fällen wieder anders geurteilt hat.

Pischi

(Wichtig, Datenträger + COA und wenn geht Hersteller-Handbuch dabei).

http://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-haendler-muss-fuer-weiterverkauf-von-oem-versionen-lizenzgebuehren-zahlen_024427.html

Die Verwendung von Echtheitszertifikaten an Hardware in Verbindung mit dem Vertrieb von Software führt also dazu, dass beides nur zusammen weiter vertrieben werden darf.


Ich wiederspreche mir in keinster Weise. Das "Wenn geht" war auf das Dünne Heftchen was einige PC Hersteller beilegen bezogen. Das ist allerdins optional und m.W. nach nicht immer vorhanden.

Weiter scheinst du offensichtlich nicht in der Lage zu sein, dein selbst genannten Link zu deuten. In deinem Link geht es darum, dass COA's mit nicht aus selber Quelle stammenden Install-Medien vertickt worden sind, und der Kläger dies zurecht anprangte.

Wenn du mal ein bisschen weiter forschst wirst du sehen, dass der Vertrieb ausschließlich mit den Datenträgern die beim PC und dem COA dabei waren zusammen vertrieben werden dürfen.

Sprich, keine COA von PC der Marke A mit Install-Medien von PC der MArke B zusammen.

Lies dir das Urteil mal ganz in Ruhe durch. Da gab es schon entsprechende Urteile die auch bei Heise o. Golem veröffentlich worden sind.

Wie immer: ich bin kein RA, keine rechtliche beratung, nur meine Meinung.


Das Problem bleibt aber, dass du wenn du deinen PC mit OS gekauft hast der Aufkleber (das COA, darum ging es mir auch oben nicht um das Beilegeheftchen) eben in der Regel an deinem alten PC verklebt ist und du es da nicht abkriegst. Damit kannst du eben nicht die von dir genannte Bedingung Installationsmedium + COA zu verkaufen erfüllen.

kbh01

Das Problem bleibt aber, dass du wenn du deinen PC mit OS gekauft hast der Aufkleber (das COA, darum ging es mir auch oben nicht um das Beilegeheftchen) eben in der Regel an deinem alten PC verklebt ist und du es da nicht abkriegst. Damit kannst du eben nicht die von dir genannte Bedingung Installationsmedium + COA zu verkaufen erfüllen.


Aha...Das bedarf dann keines weiteren Kommentares.

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