Amazon. Falscher Artikel was nun

Hey,
ich benötige mal wieder euren Rat und eure Hilfe.
Ich habe bei Amazon folgendes Buch der 3. Auflage über diese Ansicht (http://short4u.de/50f00e6f9754c)
bestellt. Für 98 Euro. Erhalten habe ich ein Buch 2. Auflage.

Der Verkäufer meint: Wir haben in unserem Angebot
eindeutig ausgewiesen, dass es sich um die 2. Auflage handelt.

Amazon-Chat meint auf Nachfrage was der Verkäufer angegeben hat:
Die Anmerkung des Verkäufers zu dem Artikel lautet:
Neuware - Rarität. Für einen guten Zweck! Preis VB

Der Verkäufer will dass ich es einfach zurückschicke.
Ich meine aber, ich habe doch ein Recht auf die 3. Auflage und will einen Tausch statt einer Rücksendung weil die 3. Auflage inzwischen 188Euro kostet wie ihr seht.

Was meint Mydealz???

Für eure Mühe im Voraus vielen Dank!

29 Kommentare

Als es steht dir die 3. Auflage zu. Ich würde den Verkäufer noch einmal darauf hinweisen, dass laut Amazon die Beschreibung nicht auf eine geänderte Auflage schließen lies und der Artikel dann jedoch auch noch falsch eingestellt gewesen wäre. Schreib ihm ganz nett, dass er dir doch bitte die - wie erworben - 3. Auflage zusenden soll und du ihm natürlich die 2. Auflage auf seine Kosten zurücksendest. Hierfür räumst du ihm eine Frist ein. Dann kannst du ja noch sagen, dass du dir weitere rechtliche Schritte vorbehältst.

Achso: Such dir schon einmal einen Anwalt. Das Buch wirst du so nämlich zu 99% nicht bekommen, probieren kann man es aber.

Wenn der andere nicht total dumm ist, wird er dir dann dein Buch liefern bzw. die Differenz erstatten müssen, wenn du die 3. Auflage woanders kaufst.

Bei dem Streitwert würde ich es auch auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen, wobei es zu dieser wohl nie kommen wird (außer ich habe etwas übersehen, was dir dann aber dein RA mitteilen würde).



mhmm
habe noch einen Neufert rumstehen
wenn du magst, schau ich mal nach welche Version
Interesse?

@QTime: Habe ich schon probiert:

1.mail höflich um "beheben des Irrtums" gebeten
-> Antwort: das ist richtig. Sie haben von uns die 2. Auflage erhalten. So war es auch in der Artikelbeschreibung von uns ausgewiesen worden. Sie können aber gerne das Buch an uns zurückschicken und sie erhalten ihr Geld zurück. Wir würden
Sie jedoch bitten, die Versandkosten für die Rücksendung selbst zu tragen

2.Mail: Betrugsversuch unterstellt:
Antwort: Wir haben in unserem Angebot eindeutig ausgewiesen, dass es sich um die 2. Auflage handelt. Über diese Möglichkeit verfügt jeder Amazon-Händler. Daher fällt es uns jetzt schwer, einfach so Ihren Vorwurf des Betruges anzunehmen, zumal sie ein tadelloses
Exemplar erhalten haben. Die Drohung, dass Sie sich an Amazon wenden, ist für uns gegenstandslos. Sie können Ihren Artikel jederzeit gegen volle Erstattung zurücksenden können.
Einen Austausch können wir leider nicht anbieten, da wir im Augenblick über kein Exemplar der 3. Auflage verfügen. Vor allem nicht um Zustand: Neu!

Dann kommt jetzt wohl die 3. Stufe: Androhung rechtlicher Schritte. Nachdem sich die Amazon-Chat-Betreuerin als nicht besonders helle herausgestellt hat.

@Murmel1: Ja das wäre Klasse

Wieder einer der zu dumm ist die Artikelbeschteibung zu lesen. Sorry für die Aussage aber es istvso. Wenn der Verkäufer im denHinweiyen geschrieben hat das es sich um die 2. Auflage handelt ist alles recAlhtlicens. Buch zurück schicken und Geld wieder bekommen. Als Verkäufer kann man Zustand, Auflage und weitere Beschreibungen dazusch schreiben dies sollte man auch lesen.

Energiekugel

Wieder einer der zu dumm ist die Artikelbeschteibung zu lesen. Sorry für die Aussage aber es istvso. Wenn der Verkäufer im denHinweiyen geschrieben hat das es sich um die 2. Auflage handelt ist alles recAlhtlicens. Buch zurück schicken und Geld wieder bekommen. Als Verkäufer kann man Zustand, Auflage und weitere Beschreibungen dazusch schreiben dies sollte man auch lesen.



So wie es aussieht hat Amazon doch bestätigt, dass eben das nicht dabei stand? Artikelbeschreibung hin oder her, wenn's nicht drin steht ist sicher nicht der Käufer schuld!?
Zu dumm den Text oben zu lesen? ^^

hast du überhaupt gelesen worum es geht??? Selbst Amazon hat die existenz dieses Hinweises nicht bestätigen können!

Nun, wenn es so wäre, wie Du es darstellst, dann wärst Du vielleicht im Recht. Aber erstens sind Recht haben und bekommen zwei verschiedene Dinge. Zweitens kann ich mir gut vorstellen, dass der Verkäufer recht hat und des tatsächlich in der Zustandsbeschreibung stand. Somit würdest Du u.U. mit einem Anwalt noch mal extra Lehrgeld bezahlen.
Also ich würde einfach mal das Geld zurück-Angebot akzeptieren und mich meines Lebens erfreuen und mich mit sinnvolleren Dingen beschäftigen.

Wenn der Verkäufer 2. und 3. Auflage vertauscht, oder den Hinweis auf die ältere Auflage vergisst zu ergänzen, kann er sich relativ leicht mit einem Erklärungsirrtum rauswinden. Und das vermutlich auch noch nach dem bisherigen Schriftverkehr...

d.h. selbst mit Anwalt wird es sehr schwer, ihn zur Zusendung der neuen Auflage zum ursprünglichen Kaufpreis zu bringen.

Rücksendekosten im Widerrufsfall muss er allerdings wegen Warenwert >40€ eh selbst zahlen.

Bei Internetkäufen hast du doch 14 Tage Rücktrittsrecht.
Wenn der Verkäufer nicht mit sich reden lässt, schicke es zurück.

eXus49

So wie es aussieht hat Amazon doch bestätigt, dass eben das nicht dabei stand? Artikelbeschreibung hin oder her, wenn's nicht drin steht ist sicher nicht der Käufer schuld!?Zu dumm den Text oben zu lesen? ^^



Ja ich bin selbst zu doof zum lesen. Klassischer Fall von Eigentor
Nun denn. Wenn du klagst bzw. rechtliche Schritte einreichst.
Der Verkäufer wird dem wegen Anfechtung eines Irtums wiedersprechen!
Schicke das Buch einfach zurück und lasse dir das Geld erstatten.

Giovanni

Wenn der Verkäufer 2. und 3. Auflage vertauscht, oder den Hinweis auf die ältere Auflage vergisst zu ergänzen, kann er sich relativ leicht mit einem Erklärungsirrtum rauswinden. Und das vermutlich auch noch nach dem bisherigen Schriftverkehr...Rücksendekosten im Widerrufsfall muss er allerdings wegen Warenwert >40€ eh selbst zahlen.



Naja ich weiß nicht ob das als Erklärungsirrtum durchgeht:
"Sehr geehrter Herr XXX,
das ist richtig. Sie haben von uns die 2. Auflage erhalten. So war es auch in der Artikelbeschreibung von uns ausgewiesen worden."

und Amazon das genau nicht bestätigen kann weiß nicht warum ich da Lehrgeld zahlen sollte/werde...

klar kannst du das buch zurückschicken aber seien wir mal ehrlich: Es geht hier nicht nur um die kohlen, viel mehr auch um unfähige händler. amazon hat ihm ja die artikelbeschreibung gennant und da steht nichts von anderer ausgabe als beworben. wenn ich jetzt nen gameboy unter 65" plasma liste, kriege ich auch ärger - zu recht.

die androhung des anwalts kannst du nach dem oben genannten schriftverkehr auslassen. geh direkt zu einem und lass dich beraten. die beratung sowie der schriftverkehr (sofern der RA nicht aus grund xy sagt, dass du im unrecht bist), kostet dich ca. 50€. ich denke dann wird sich die sache schon klären. sollte es vor gericht gehen, kostet es maximal 300€ glaube ich, aber auch da wird dich dein RA beraten.

so oder so, mein tip: immer mit RA rangehen, ich habe noch nie verloren und schon häufig einen genutzt. man wird an jeder ecke ganz offensichtlich betrogen und dazu würde ich auch diesen fall zählen. außerdem kostet es kaum zeit und nie geld - außer du verlierst. aber auch in so einem fall sind die kosten überschaubar (streitwert beachten) und es war es mir jedes mal wert, selbst wenn ich die aktion hätte selber bezahlen müssen.

@tschifeif:
Wenn er der Meinung ist, er hätte den Hinweis 2.Auflage in die Beschreibung eingetragen, das aber tatsächlich vergessen - dann kann man daraus wirklich einen Erklärungsirrtum machen.

Aber warum solltest du deshalb Lehrgeld zahlen?
Hin- und Rückversand muss er ja zahlen - und auch den Artikelpreis zurückerstatten. Du hast also nur den im Regelfall überschaubaren Aufwand, das Buch wieder zu verpacken und zu einer Postfiliale / Paketshop o.ä. zu bringen...

Ich glaube die meisten verstehen hier nicht, dass die 3. Auflage ca 100 EUro teurer ist wie die 2.! Darum geht es mir. Dass ich es zurückschicken kann weiß ich schon selbst.

Da es ein antiquarisches Buch ist, gehe ich davon aus, dass er kein Ersatzexemplar hat.
Und sofern es eine fehlende und keine falsche Angabe war, würde ich jetzt nicht auf beleidigte Leberwurst machen.

Du hast wahrscheinlich gehofft ein Schnäppchen zu machen und bist natürlich enttäuscht. Aber jetzt auf sein Schnäppchen zu bestehen finde ich dann doch eher verbissen. Es hat halt nicht sollen sein....nimms sportlich.

Inzwischen gesteht er es ein:
Sehr geehrter Herr XXX,
in der Tat könnte uns da ein Fehler unterlaufen zu sein. Nach hinlänglicher
Prüfung konnten wir ebenfalls feststellen, dass wir die Auflage nicht bei
der Produktbeschreibung mit angegeben haben.


Gundark

Du hast wahrscheinlich gehofft ein Schnäppchen zu machen und bist natürlich enttäuscht. Aber jetzt auf sein Schnäppchen zu bestehen finde ich dann doch eher verbissen. Es hat halt nicht sollen sein....nimms sportlich.


Ich wollte gar kein schnäppchen machen. Es war als Weihnachtsgeschenk für meine Schwester gedacht. Und sie sagte bereits davor dass sie die 3. Auflage möchte. Und 180 Euro ist mir für ein W-Geschenk einfach zu viel.
Es geht mir eher darum dass ich jetzt dastehe wie der Depp.

tschifeif

Ich glaube die meisten verstehen hier nicht, dass die 3. Auflage ca 100 EUro teurer ist wie die 2.! Darum geht es mir. Dass ich es zurückschicken kann weiß ich schon selbst.


Das verstehe ich schon. Du willst etwas, was sonst 200€ kostet für 100€ haben. Entweder Du hast nicht achtsam genug gelesen oder der Verkäufer hat sich geirrt. In beiden Fällen lohnt der Verlust an Lebenszeit wohl kaum sich da weiter drum zu schlagen. Wenn Du Dir tatsächlich einen Anwalt leisten kannst, um das auszufechten, dürfte eine Sitzung beim Psychologen die bessere Investition sein.

tschifeif

Ich glaube die meisten verstehen hier nicht, dass die 3. Auflage ca 100 EUro teurer ist wie die 2.! Darum geht es mir. Dass ich es zurückschicken kann weiß ich schon selbst.


Dnake für den Ratschlag... leider weiß ich wie sowas meistens ausgeht
Ziel muss es ja eigentlich sein ihn davon zu überzeugen dass er bei einem prozess keine CHance hat und deswegen klein beigibt

dann muss er den artikel wohl besorgen oder die differenz erstatten? wir sind ja nicht bei wünsch dir was..

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