[Amazon Marketplace] Händler möchte nicht liefern und ich soll den Kauf abbrechen?

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eingestellt am 28. Jul 2017
Hey ihr lieben!

Kann mir jemand sagen, was das soll, dass ich ein Schnäppchen welches ich auf Amazon geschossen habe abbrechen soll, obwohl es sicher auch der Händler selbst machen kann?

Dieser beruft sich auf einen Preisfehler, ich muss aber gestehen, dass ich überhaupt keine Lust habe die Schnäppchensuche dafür von vorne wieder zu beginnen.

Was wäre, wenn ich zum Beispiel nie die Email gelesen hätte? (sie landete sogar im Spam-Ordner...)

Sogar eine Frist hat mir der Händler gesetzt...

Hoffe jemand kann Licht ins Dunkle bringen, ob ich da wirklich aktiv werden sollte oder ob es egal ist.

Liebsten Dank im Voraus!
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beneschuetz28. Jul 2017

https://www.mydealz.de/diskussion/rechtliche-situation-bei-preisfehlern-update-wie-steht-es-mit-dem-amazon-fire-phone-fur-10eur-563863( das waren übrigens Zeiten, wo der Admin hier noch öfters aktiv war)


Völlig irrelevant für diesen Fall hier.

@TE: Du musst gar nichts, der Händler möchte sich seine Quote nicht versauen. Wenn du nett sein willst, kannst du stornieren, aber das mit der Fristsetzung finde ich so dreist, dass ich einfach nichts machen würde, dann muss der Händler früher oder später selber stornieren.
Kaufzwang28. Jul 2017

Kann man sich so eine simple Frage nicht mit etwas gesundem …Kann man sich so eine simple Frage nicht mit etwas gesundem Menschenverstand selbst beantworten?


Vielleicht, man kann sich aber auch aus Diskussionen raushalten an denen man nicht interessiert ist.
31 Kommentare
mydealz.de/dis…863

( das waren übrigens Zeiten, wo der Admin hier noch öfters aktiv war)
Bearbeitet von: "beneschuetz" 28. Jul 2017
beneschuetz28. Jul 2017

https://www.mydealz.de/diskussion/rechtliche-situation-bei-preisfehlern-update-wie-steht-es-mit-dem-amazon-fire-phone-fur-10eur-563863( das waren übrigens Zeiten, wo der Admin hier noch öfters aktiv war)


Völlig irrelevant für diesen Fall hier.

@TE: Du musst gar nichts, der Händler möchte sich seine Quote nicht versauen. Wenn du nett sein willst, kannst du stornieren, aber das mit der Fristsetzung finde ich so dreist, dass ich einfach nichts machen würde, dann muss der Händler früher oder später selber stornieren.
Das hatten wir hier schon mehrfach.
Wenn der Händler nicht liefern will/kann, soll er doch stornieren.
Lass dich von seiner Frist nicht unter druck setzten.

Ich würde das so machen:
Einfach mal Abwarten und nichts tun.
der neue Trick der Chinesen ist die Bestellung als verschickt markieren und kruze Zeit später das Geld erstatten, weil die Sendung "zurück gekommen ist"
Burby12328. Jul 2017

der neue Trick der Chinesen ist die Bestellung als verschickt markieren …der neue Trick der Chinesen ist die Bestellung als verschickt markieren und kruze Zeit später das Geld erstatten, weil die Sendung "zurück gekommen ist"


Ist ein deutscher Händler, einen anderen Artikel hat er sogar bereits versendet. (kurioserweise hatten beide Artikel den gleichen Preis)

dschamboumping28. Jul 2017

Völlig irrelevant für diesen Fall hier.@TE: Du musst gar nichts, der H …Völlig irrelevant für diesen Fall hier.@TE: Du musst gar nichts, der Händler möchte sich seine Quote nicht versauen. Wenn du nett sein willst, kannst du stornieren, aber das mit der Fristsetzung finde ich so dreist, dass ich einfach nichts machen würde, dann muss der Händler früher oder später selber stornieren.



Sowas in der Art dachte ich mir schon.

Und stimmt, die Frist macht richtig Unlust da entgegenzukommen.

Ich spiel mal das Wartespiel...
mazepan28. Jul 2017

Das hatten wir hier schon mehrfach.Wenn der Händler nicht liefern …Das hatten wir hier schon mehrfach.Wenn der Händler nicht liefern will/kann, soll er doch stornieren.Lass dich von seiner Frist nicht unter druck setzten.Ich würde das so machen:Einfach mal Abwarten und nichts tun.



so würde ich es auch machen
Haut das dann nicht in deine Rücksendequote rein ? Ich würde nicht abbrechen
Bearbeitet von: "DVD_Power" 28. Jul 2017
DVD_Power28. Jul 2017

Haut das dann nicht in deine Rücksendequote rein ? Ich würde nicht a …Haut das dann nicht in deine Rücksendequote rein ? Ich würde nicht abbrechen



Nee, du sendest ja nichts zurück ...
alexalex28. Jul 2017

Nee, du sendest ja nichts zurück ...


Ok. Hatte Angst so was zählt auch dazu.
Melde es an Amazon, dass der Händler dich auffordert abzubrechen und gut ist. Hatte ich auch schon ein paarmal.
Bearbeitet von: "ramtam" 28. Jul 2017
Was soll denn angeblich passieren, wenn die Frist verstreicht? Er hat doch gar kein Druckmittel
ramtam28. Jul 2017

Melde es an Amazon, dass der Händler dich auffordert abzubrechen und gut …Melde es an Amazon, dass der Händler dich auffordert abzubrechen und gut ist. Hatte ich auch schon ein paarmal.


Hmm, interessant. Erhöht das eventuelle Chancen den Artikel auch zu bekommen?

Ich suche wie gesagt schon länger nach dem Schnapper dazu und so wie mir der Händler kommt entgeht mir wirklich die Empathie.

gatnom28. Jul 2017

Was soll denn angeblich passieren, wenn die Frist verstreicht? Er hat doch …Was soll denn angeblich passieren, wenn die Frist verstreicht? Er hat doch gar kein Druckmittel



Darum ging es mir nicht, auch wenn es schön ist, dass das Forum das nochmal bestätigt.
GlassedSilver28. Jul 2017

Hmm, interessant. Erhöht das eventuelle Chancen den Artikel auch zu …Hmm, interessant. Erhöht das eventuelle Chancen den Artikel auch zu bekommen?


Davon gehe ich nicht aus. Aber der Händler wird wahrscheinlich zukünftig die Masche mit der Aufforderung an den Kunden, den Kauf abzubrechen, sein lassen.
Bearbeitet von: "ramtam" 28. Jul 2017
Interessant ist, dass der Händler auf seinem Händler-Profil auf Amazon an keiner Stelle den Vertragsabschluss aufschiebt.

Das heißt, im Prinzip ist der Vertrag ohne Zusatzklausel doch bereits zustande gekommen, oder?

Obendrauf steht für den Artikel bereits "Versand wird vorbereitet" in der Übersicht, aber das heißt glaube ich auch erstmal nichts verbindliches...
Kann man sich so eine simple Frage nicht mit etwas gesundem Menschenverstand selbst beantworten?
Kaufzwang28. Jul 2017

Kann man sich so eine simple Frage nicht mit etwas gesundem …Kann man sich so eine simple Frage nicht mit etwas gesundem Menschenverstand selbst beantworten?


Vielleicht, man kann sich aber auch aus Diskussionen raushalten an denen man nicht interessiert ist.
Ich würde auch abwarten. Da passiert nichts und letztlich storniert der Händler vermutlich selbst.
CrowleyX128. Jul 2017

Ich würde auch abwarten. Da passiert nichts und letztlich storniert der …Ich würde auch abwarten. Da passiert nichts und letztlich storniert der Händler vermutlich selbst.


Das interessante aber ist, dass er, so wie ich das erkennen kann, den Kaufvertrag schon hat zustande kommen lassen.

Im Idealfall passiert nämlich folgendes: Ich rufe Amazon an, verweise auf fehlende Klauseln und habe mit Kaufvertrag in der Hand das Produkt bald in den Händen.

Ich würde nicht so weit gehen für so ein günstiges Produkt nen Anwalt zu kontaktieren, aber Amazon im Rücken zu haben ist doch eventuell auch was wert?
GlassedSilver28. Jul 2017

Das interessante aber ist, dass er, so wie ich das erkennen kann, den …Das interessante aber ist, dass er, so wie ich das erkennen kann, den Kaufvertrag schon hat zustande kommen lassen.Im Idealfall passiert nämlich folgendes: Ich rufe Amazon an, verweise auf fehlende Klauseln und habe mit Kaufvertrag in der Hand das Produkt bald in den Händen.Ich würde nicht so weit gehen für so ein günstiges Produkt nen Anwalt zu kontaktieren, aber Amazon im Rücken zu haben ist doch eventuell auch was wert?


fast...wenn der vk eine anfechtung zukommen lässt hast du ausser vergeudeter zeit nix amazon ist da im übrigen keine wirkliche hilfe
brandy198628. Jul 2017

fast...wenn der vk eine anfechtung zukommen lässt hast du ausser …fast...wenn der vk eine anfechtung zukommen lässt hast du ausser vergeudeter zeit nix amazon ist da im übrigen keine wirkliche hilfe


Hmm, ja da ist was dran. Naja, ich sitz es aus und spar mir sämtlichen weiteren Zeitaufwand.
GlassedSilver28. Jul 2017

Vielleicht, man kann sich aber auch aus Diskussionen raushalten an denen …Vielleicht, man kann sich aber auch aus Diskussionen raushalten an denen man nicht interessiert ist.


Wenn du dein weltbewegendes Problem öffentlich machst, wirst du mit Einwänden leben müssen...
Kaufzwang28. Jul 2017

Wenn du dein weltbewegendes Problem öffentlich machst, wirst du mit …Wenn du dein weltbewegendes Problem öffentlich machst, wirst du mit Einwänden leben müssen...

Du bist nur zum meckern da oder?
Kaufzwang28. Jul 2017

Wenn du dein weltbewegendes Problem öffentlich machst, wirst du mit …Wenn du dein weltbewegendes Problem öffentlich machst, wirst du mit Einwänden leben müssen...


Du kannst machen was du willst mit deiner Freizeit mein Lieber, ich hab mich nur gewundert.
GlassedSilver28. Jul 2017

Du kannst machen was du willst mit deiner Freizeit mein Lieber, ich hab …Du kannst machen was du willst mit deiner Freizeit mein Lieber, ich hab mich nur gewundert.



du bist doch angeblich Student und holst dir hier Lebensberatung vom Fachmann?
dudop28. Jul 2017

du bist doch angeblich Student und holst dir hier Lebensberatung vom …du bist doch angeblich Student und holst dir hier Lebensberatung vom Fachmann?


Bin ich dir eine Rechtfertigung schuldig? Ich denke nicht.
Nicht Amazon darauf hinweisen.
Wenn du Pech hast, kommst du an einen Mitarbeiter der das Problem nicht versteht und dann die Bestellung für dich storniert...
Trailtrooper29. Jul 2017

Nicht Amazon darauf hinweisen.Wenn du Pech hast, kommst du an einen …Nicht Amazon darauf hinweisen.Wenn du Pech hast, kommst du an einen Mitarbeiter der das Problem nicht versteht und dann die Bestellung für dich storniert...


Man sollte dann natürlich schreiben, dass der Händler einen bedrängt. Hat bei mir immer geklappt, mitsamt Entschuldigung vom Händler.
GlassedSilver28. Jul 2017

Interessant ist, dass der Händler auf seinem Händler-Profil auf Amazon an k …Interessant ist, dass der Händler auf seinem Händler-Profil auf Amazon an keiner Stelle den Vertragsabschluss aufschiebt.


Es wird eigentlich noch relativ einhellig vertreten, dass die Online-Bestellaufgabe durch den Käufer das Angebot darstellt, der Verkäufer also nochmal - egal wie geartet - annehmen müsste.
tehq29. Jul 2017

Es wird eigentlich noch relativ einhellig vertreten, dass die …Es wird eigentlich noch relativ einhellig vertreten, dass die Online-Bestellaufgabe durch den Käufer das Angebot darstellt, der Verkäufer also nochmal - egal wie geartet - annehmen müsste.


Das lese ich zum ersten Mal, aber gut.
GlassedSilver29. Jul 2017

Das lese ich zum ersten Mal, aber gut.


Es ist halt auch etwas im Umbruch, aber wirklich durchgesetzt hat sich das noch nicht.Daher ist bisher noch Folgendes relativ einhellige Ansicht:

"Üblicherweise ist es so, dass Angebote in einem Internetshop (dies gilt auch für Ladengeschäfte) als sogenannte invitatio ad offerendum bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass der Verkäufer dem Käufer anbietet, ihm ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages zu machen. Erst wenn der Verkäufer zusagt, kommt es zu einem Vertrag. Durch dieses rechtlich anerkannte Konstrukt soll verhindert werden, dass die Käufer einseitig sich entscheiden können, etwas zu kaufen."
- internetrecht-rostock.de/kau…htm

Die Produkte im Internet-Shop sind dabei regelmäßig nur unverbindliche Warenpräsentationen. Diese sind vergleichbar mit den Auslagen im Schaufenster eines Kaufhauses oder den Abbildungen in einem Versandkatalog.
- das.de/de/…spx

"Verbindlichkeit eines Online-Angebots. Ob ein Online-Angebot bereits als verbindliches Angebot oder ähnlich wie entsprechende Auslagen in Geschäften lediglich als eine unverbindliche Aufforderung zum Vertragsschluss ( sog. invitatio at offerendum), d.h. eine bloße Aufforderung an den Kunden zur Abgabe eines entsprechenden Angebots (z.B. Kaufbestellung) zu qualifizieren ist, ist im Wege der Auslegung (§§ 133, 157 BGB) anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung des Inhalts der Angebotsseite sowie der sonstigen Erklärungen, die im Zusammenhang mit der Angebotsseite vom Anbieter abgegeben werden (z.B. Erklärungen in der Eingabemaske oder in AGB), zu beantworten.

Im überwiegenden Fall stellen Angebote im WWW ähnlich wie Auslagen in Geschäften noch kein verbindliches Angebot sondern lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eine Angebots (Kaufbestellung) dar, da sich auch der Online-Anbieter in der Regel die Prüfung der eigenen tatsächlichen Leistungsfähigkeit vor Vertragsschluss vorbehalten möchte. Auf der Grundlage der Bestellung wird dann geprüft, ob die gewünschte Leistung in der entsprechenden Menge vorrätig ist und diese sodann gegebenenfalls als "Annahme" bestätigt.

Die Auslegung eines Online-Angebots als bloße Aufforderung zum Vertragsschluss kann im Einzelfall dann fraglich werden, wenn im Zusammenhang mit dem Internet-Angebot eine unbedingte Leistungsbereitschaft erklärt wird oder durch sonstige Äußerungen ein rechtlicher Bindungswille erklärt wird."
- bettinger.de/inf…tml

Höchstrichterlich:
Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß die Klägerin sich im Zeitpunkt der Präsentation des Notebooks auf ihrer Website – mithin bei Abgabe ihrer invitatio ad offerendum – in einem Erklärungsirrtum befand.
BGH, Urteil vom 26. 1. 2005 – VIII ZR 79/04, Rn. 17
Bearbeitet von: "tehq" 29. Jul 2017
tehq29. Jul 2017

Es ist halt auch etwas im Umbruch, aber wirklich durchgesetzt hat sich das …Es ist halt auch etwas im Umbruch, aber wirklich durchgesetzt hat sich das noch nicht.Daher ist bisher noch Folgendes relativ einhellige Ansicht: "Üblicherweise ist es so, dass Angebote in einem Internetshop (dies gilt auch für Ladengeschäfte) als sogenannte invitatio ad offerendum bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass der Verkäufer dem Käufer anbietet, ihm ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages zu machen. Erst wenn der Verkäufer zusagt, kommt es zu einem Vertrag. Durch dieses rechtlich anerkannte Konstrukt soll verhindert werden, dass die Käufer einseitig sich entscheiden können, etwas zu kaufen."- http://www.internetrecht-rostock.de/kaufvertrag-internet.htmDie Produkte im Internet-Shop sind dabei regelmäßig nur unverbindliche Warenpräsentationen. Diese sind vergleichbar mit den Auslagen im Schaufenster eines Kaufhauses oder den Abbildungen in einem Versandkatalog.- https://www.das.de/de/rechtsportal/internetrecht/kaufen-internet-probleme/kaufvertrag-internet.aspx"Verbindlichkeit eines Online-Angebots. Ob ein Online-Angebot bereits als verbindliches Angebot oder ähnlich wie entsprechende Auslagen in Geschäften lediglich als eine unverbindliche Aufforderung zum Vertragsschluss ( sog. invitatio at offerendum), d.h. eine bloße Aufforderung an den Kunden zur Abgabe eines entsprechenden Angebots (z.B. Kaufbestellung) zu qualifizieren ist, ist im Wege der Auslegung (§§ 133, 157 BGB) anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung des Inhalts der Angebotsseite sowie der sonstigen Erklärungen, die im Zusammenhang mit der Angebotsseite vom Anbieter abgegeben werden (z.B. Erklärungen in der Eingabemaske oder in AGB), zu beantworten.Im überwiegenden Fall stellen Angebote im WWW ähnlich wie Auslagen in Geschäften noch kein verbindliches Angebot sondern lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eine Angebots (Kaufbestellung) dar, da sich auch der Online-Anbieter in der Regel die Prüfung der eigenen tatsächlichen Leistungsfähigkeit vor Vertragsschluss vorbehalten möchte. Auf der Grundlage der Bestellung wird dann geprüft, ob die gewünschte Leistung in der entsprechenden Menge vorrätig ist und diese sodann gegebenenfalls als "Annahme" bestätigt.Die Auslegung eines Online-Angebots als bloße Aufforderung zum Vertragsschluss kann im Einzelfall dann fraglich werden, wenn im Zusammenhang mit dem Internet-Angebot eine unbedingte Leistungsbereitschaft erklärt wird oder durch sonstige Äußerungen ein rechtlicher Bindungswille erklärt wird."- http://www.bettinger.de/infothek/it-und-medienrecht/internetrecht/internetrecht-a-z/e-commerce/vertragsschluss-im-elektronischen-geschaeftsverkehr/index.htmlHöchstrichterlich:Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß die Klägerin sich im Zeitpunkt der Präsentation des Notebooks auf ihrer Website – mithin bei Abgabe ihrer invitatio ad offerendum – in einem Erklärungsirrtum befand. BGH, Urteil vom 26. 1. 2005 – VIII ZR 79/04, Rn. 17


Sehr interessant, vor allem weil so wie ich das hier lese dabei absolut nicht ins Gewicht fällt, wann der zu zahlende Betrag fällig wird.

Das Schaufenster fordert mich nicht dazu auf mit dem Geld in der Hand zur Kasse zu gehen, denn an der Kasse ist i.d.R. die Annahme des Kaufvertrags ja schon erbracht BEVOR ich das Geld dem Kassierer gebe.

Wenn hier also krampfhaft versucht wird die Offline-Welt mit der digitalen zu vergleichen, dann sollte das Geld auch erst fällig NACH Abschluss werden.

Das ist ja auf Amazon Marktplatz in der Regel auch der Fall, nur oftmals eben nicht. (Kleine Notiz am Rande, den Betrag hat Amazon dennoch bereits eingezogen für den Artikel, der storniert werden sollt laut Händler... Muss der Händler nicht eigentlich immer erst sein Go geben alla "wir sind versandbereit, Amazon ziehe den Betrag bitte jetzt ein"?)
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