Amazon-Marketplace: Käufer hat kein Interesse mehr an Artikel, was tun?

Hallo zusammen,

habe vor ca. 2 Wochen einen Artikel auf dem Amazon-Marketplace verkauft und ihn rechtzeitig versendet etc. Jetzt bekomme ich ein e-Mail, in der steht, dass der Käufer einen Rücksendeantrag gestellt hat, da er den Artikel für jemanden anderen bestellt und dieser ihn nicht mehr möchte.

Was soll ich als Verkäufer tun, im Prinzip hat der Käufer kein Recht aus diesem Grund das Geld zurück zu verlangen, oder nicht?

Beliebteste Kommentare

hatte die selbe situation auch bereits. erklär ihm nett die situation, dass du als privatperson keine rückgabe anbietest usw. (sofern du das explizit erwähnt hast, ansonsten musst du den artikel zurücknehmen).

bei mir hat sicher der typ quergestellt und trotzdem zurückgesendet und amazon hat ihm sein geld zurückerstattet. ich habe die retoure nicht angenommen, geld war aber trotzdem weg. bin dann zum RA und eine woche später war das geld da und der typ durfte noch ordentlich drauflegen.


10 Kommentare

Er hat 2 Wochen Rückgaberecht, also musst du ihn innerhalb dieser Frist auch zurücknehmen. Unter 40€ Warenwert muss er die Versandkosten tragen, über 40€ du.

hatte die selbe situation auch bereits. erklär ihm nett die situation, dass du als privatperson keine rückgabe anbietest usw. (sofern du das explizit erwähnt hast, ansonsten musst du den artikel zurücknehmen).

bei mir hat sicher der typ quergestellt und trotzdem zurückgesendet und amazon hat ihm sein geld zurückerstattet. ich habe die retoure nicht angenommen, geld war aber trotzdem weg. bin dann zum RA und eine woche später war das geld da und der typ durfte noch ordentlich drauflegen.


Moderator

Soweit ich weiß gibt es bei Amazon für Käufe von Privatverkäufern beim Marketplace lediglich die A-Z-Garantie von Amazon. Also solange nichts defekt ist, sprich du keinen Fehler gemacht hast bzw. die Ware einwandfrei ist, hat er kein Recht es zurückzugeben da du nur Privatverkäufer bist (solange du das in deinem Konto angegeben hast).

Danke für die schnellen Antworten, hatte mir nämlich auch schon gedacht, dass die Rücknahme innerhalb eines gewissen Zeitabschnitts ja nur auf gewerbliche Händler, und nicht auf mich als Privatverkäufer zutrifft.

Ich werde das dem Käufer mal so weitergeben und mich ggf. nochmal hier melden.

Naja der Marketplace ist eigentlich nicht für Privatverkäufer gedacht

Benny92

Naja der Marketplace ist eigentlich nicht für Privatverkäufer gedacht


sagt wer? ^^

Benny92

Naja der Marketplace ist eigentlich nicht für Privatverkäufer gedacht


aus deiner eigenen Quelle: "[...] dass jeder Anbieter im Rechtssinne als gewerblich gilt [...] ist nach unserer Kenntnis durch die Rechtsprechung noch nicht geklärt worden "

Major

aus deiner eigenen Quelle: "[...] dass jeder Anbieter im Rechtssinne als gewerblich gilt [...] ist nach unserer Kenntnis durch die Rechtsprechung noch nicht geklärt worden "


Heisst du bist nicht auf der sicheren Seite wie bei Ebay

Es ist definitiv so eine Sache, mit den Privatverkäufen über Amazon. Die rechtlichen Finessen aus dem Link von Benny92 stimmen zwar (glaube ich, bin kein Jurist) irgendwo, allerdings ist das ja denke nicht wirklich dein Problem, wie man eingestuft wird sondern was der Käufer für Möglichkeiten hat/Amazon durchgehen lässt. Man will ja sicher nicht direkt vor Gericht ziehen, oder?

Ich kann dazu lediglich mal meine Erfahrungen bzgl. solch einer Situation beschreiben:

Wenn der Käufer sich von dir nicht so leicht mit "Privatverkauf" abfertigen lässt, bei dir aber nicht weiter kommt, wird er sich an Amazon wenden, die dann einen A-Z Garantieantrag einleiten. Ansonsten: Glück gehabt!

Sollte der Antrag gestellt werden, wird sich die Abteilung dann bei dir melden und um eine Stellungnahme bitten. Aus meiner Erfahrung hast du dann mit der Argumentation, einen Privatverkauf abgewickelt zu haben wenig (besser gesagt eigentlich keine) Chancen, da Amazon darauf beharrt, dass du doch den gleichen Service bieten sollst wie Amazon und auf die AGB/Amazon Hilfe verweist, in der angeblich die Rückgaberichtlinien geregelt seien. Das steht es für Privatverkäufe jedoch (zum damaligen Zeitpunkt - Anfang des Jahres) nicht. Auf Privatverkäufe wurde dort nicht eingegangen sondern nur Richtlinien für gewerbliche Verkäufer genannt.

Ich habe mich über fast einen Monat diesbezüglich mit Amazon angelegt. Die A-Z Garantiestelle ist leider eigenständig, daher nur per E-Mail zu erreichen - der Verkäuferservice hat darüber keine Auskunft bzw. Entscheidungsgewalt, obwohl sie mir zugestimmt und gerne geholfen hätten. Dieser E-Mailkontakt hat in meinem Fall lediglich das Interesse des Kunden verfolgt und ist auf meine eigenständige Argumentation nicht eingegangen. Stattdessen habe ich mehrmals lieblose E-Mails mit mehr oder weniger dem selben Inhalt (Verweis auf AGB/Hilfe) bekommen. Da ich mich eine ganze Weile weigerte, wurde mir am Ende mitgeteilt, dass sie das Geld einziehen, wenn ich die Rückabwicklung mit dem Käufer nicht binnen X Tagen regele.

Fazit: An sich keine Chance, sollte ein A-Z Garantieantrag gestellt werden, da sie diesbezüglich verdammt stur sind oder in meinem Fall zumindest waren. Wenn sich der Käufer von dir "abfertigen" lässt, hast du "Glück" gehabt und deine Ruhe.

In meinem (Sonder-)Fall mit der A-Z Garantiestelle hat allerdings Amazon am Ende sämtliche Kosten übernommen (Ich erhielt Ware UND Geld, Käufer erhielt ebenfalls Geld zurück - sollten dich Details des Ausgangs meines Falles interessieren -> PN). Allerdings vermute ich hier eher, dass diese "Kulanz" auf Grund eines, ich nenne es mal "Verfahrensfehlers" seitens Amazon entstanden ist und ich diesbezüglich etwas Glück hatte.

Hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen bzgl. dieses Themas! Ggf. auch für zukünftige Verkäufe denke ich wissenswert.

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