Amazon Marketplace unterscheidet jetzt doch zwischen Händler und Privatperson?

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eingestellt am 19. Feb
Hallo,

hat sich auf dem Amazon Marketplace etwas getan bezüglich gewerblicher Händler und Privatperson?

Habe gerade einen Fall, da will jemand etwas zurückschicken und verlangt von mir einen ausgefüllten Rücksendeschein. Nun bin ich da als Privatverkäufer unterwegs und habe das auch eindeutig in meinen Verkäuferinformationen ausgewiesen.

Während früher Händler und Privatpersonen auf die gleiche Stufe gestellt wurden, heißt es jetzt in Bezug auf die Rücksendung:

"Die Rückgabebedingungen von gewerblichen Marketplace-Verkäufern müssen mindestens den Rückgaberichtlinien von Amazon.de entsprechen. Private Anbieter müssen diesen Bedingungen nicht entsprechen."


Gilt das dann auch generell für Rücknahmen oder kann man die inzwischen auch ablehnen, sofern kein triftiger Grund vorliegt?
Zusätzliche Info
16 Kommentare
wie wäre es wenn du den Kundensupport von Amazon mal fragst?^^
Hast du Rücknahme nicht im vorhinein ausgeschlossen?
Schick ihm doch einen zu, unfrankiert
Doch doch, mir ist es nur aufgefallen, weil ich jetzt eben mal einen Fall damit habe. Sonst hieß es ja, dass man als Privatverkäufer die gleichen Rückgabebedingungen einräumen muss, wie ein gewerblicher Händler. Aber der Text oben von Amazon sagt nun doch etwas anderes.

Kann ja nicht nur mir aufgefallen sein, da genau dieses Thema ja seit Ewigkeiten diskutiert wird.
Bearbeitet von: "Tripe_down" 19. Feb
Auf amazon privat zu verkaufen ist wie russisch Roulette, das Abmahnrisiko ist extrem, da von vielen die Rechtsauffassung vertreten wird, dass echte Privatverkäufe auf amazon gar nicht möglich sind:

internetrecht-rostock.de/abm…htm
Tonschi219. Feb

Auf amazon privat zu verkaufen ist wie russisch Roulette, das Abmahnrisiko …Auf amazon privat zu verkaufen ist wie russisch Roulette, das Abmahnrisiko ist extrem, da von vielen die Rechtsauffassung vertreten wird, dass echte Privatverkäufe auf amazon gar nicht möglich sind:https://www.internetrecht-rostock.de/abmahnung-privatverkauf-amazon.htm


Der Artikel ist von Ende 2012 und in meinen Augen inhaltlich relativ dünn. Außerdem geht der Artikel am hier besprochenen Thema vorbei.

Mich wundert es, dass die Resonanz hier so gering ist. Auf Amazon habe ich häufiger wegen des guten Preises (trotz Gebühren) verkauft und einfach gehofft, dass der Kunde nicht zurücksendet. Sollte sich an der Pflicht für Privatverkäufer Rücksendungen zu akzeptieren tatsächlich etwas geändert haben, wäre das ein Segen.
donjuan19. Feb

Der Artikel ist von Ende 2012 und in meinen Augen inhaltlich relativ dünn. …Der Artikel ist von Ende 2012 und in meinen Augen inhaltlich relativ dünn. Außerdem geht der Artikel am hier besprochenen Thema vorbei.Mich wundert es, dass die Resonanz hier so gering ist. Auf Amazon habe ich häufiger wegen des guten Preises (trotz Gebühren) verkauft und einfach gehofft, dass der Kunde nicht zurücksendet. Sollte sich an der Pflicht für Privatverkäufer Rücksendungen zu akzeptieren tatsächlich etwas geändert haben, wäre das ein Segen.


Danke, endlich hat´s einer kapiert, was ich meine. Hier nochmal der original Link, wo es Amazon beschreibt.


Demnach muss man als Privatverkäufer nicht mehr die gleichen Rückgabebedingungen einräumen, wie Amazon oder gewerblich angemeldete Händler, sollte das aber auch gesondert erwähnen, dass man Privatverkäufer ist, wenn ich mich nicht irre.
Bearbeitet von: "Tripe_down" 19. Feb
@Tripe_down was sagt denn der Amazon Support? Würde mich sehr interessieren, da ich demnächst sonst auch einiges über ebay verkaufen muss.
Das wäre super. Hat mich immer gestört dass da eine Rücksendung kommen kann.
Den Support hab ich noch gar nicht gefragt ...
Tripe_down19. Feb

Den Support hab ich noch gar nicht gefragt ...


Tja..
Und wer ist der einzige der dir das beantworten kann?
Der Support
Er kann doch einfach AZ Garantie Antrag stellen, dann bekommt er eben das Geld von Amazon direkt wieder.
Was ist so schlimm an einem Rücksendeetikett?

Man kann das doch sogar automatisch von Amazon erstellen lassen!?

Der Kunde muss wissen wohin er es senden muss.

Wer am Ende die Rücksendekosten trägt steht auf einem anderen Blatt...

Wende dich am SellerSupport, der normale Kundenservice kann dir zu Verkäuferkonten-Anfragen keine Infos geben.
Das fängt schon dabei an, warum ich ihm die Versandkosten zahlen soll. Ich bin da als privater Verkäufer unterwegs. Das ist alles andere als üblich und eine freiwillige Leistung eines Händlers. Und wo soll das überhaupt gehen.
Bearbeitet von: "Tripe_down" 21. Feb
So, um mal den Rest zu erläutern:

Wie gesagt war in meinem Profil gekennzeichnet, dass ich als Privatverkäufer unterwegs bin. Dennoch konnte der Käufer einen AbisZ Garantieantrag stellen und Amazon hat mehrfach eine Darlegung des Falls angefordert, auch vom Käufer, der sich jedoch nur sehr kurz und knapp dazu geäußert hat, teils auch mit Aussagen, die vom tatsächlichen Geschehen abwichen

Beispiel: Ich bot eine Nachbesserung an > Käufer behauptete, ich würde mich generell einer Rückzahlung verweigern.

Irgendwann hat der Käufer gar nicht mehr reagiert, sodass der Garantieantrag jetzt abgelehnt / geschlossen wurde.

Kann allerdings nicht sagen was nun der genaue Grund war, ich denke, es war die fehlende Rückantwort des Käufers. Dennoch würde ich allen empfehlen, sich gesondert als Privatverkäufer in den Rückgaberichtlinien auszuweisen und auch darauf zu pochen.

Eine sofortige Erstattung findet wohl nicht immer statt, sofern man sachlich argumentiert und dem Käufer auch eine Nachbesserung anbietet. Auch Amazon hat mir nochmals schriftlich bestätigt, dass ich bis dahin alles so richtig gemacht habe, auch wenn es erstmal nervig ist. Man solle auf jeden Fall auf die Anfragen von Amazon reagieren und auch immer Einspruch gegen eine nicht zufriedenstellende Entscheidung einlegen, denn dadurch wird der Sachverhalt immer einer höheren Stelle zugewiesen, die mehr als nur Standardmails verschicken.

Hier noch das Statement von Amazon:

Ich habe Ihr Anliegen sehr gerne für Sie überprüft und ich konnte feststellen, dass der A-bis-Z-Garantieantrag immer noch in Bearbeitung ist, da Sie über die Option "Widerspruch einlegen" Ihre Sicht bezüglich der Situation präsentiert haben, das haben Sie korrekt gemacht. Da der A-bis-Z-Garantieantrag immer noch offen ist, können wir keine Schritte unternehmen. Erst wenn der Fall geschlossen wird, haben wir die Erlaubnis, den Fall direkt an die A-bis-Z-Abteilung weiterzuleiten.

Die Prozedur ist folgende:

- Die Kollegen aus der A-bis-Z-Abteilung müssen zunächst den Fall mit der zweiten Entscheidung schließen.
- Im Falle, dass die zweite Entscheidung nicht zufriedenstellend ist, sollen Sie sich an uns [Verkäuferservice] wenden, damit wir zusammen mit Ihnen eine interne Anmerkung verfassen können. Daraufhin ist es uns erlaubt, den Fall und die interne Anmerkung mit der Bitte, die Entscheidung zu revidieren, direkt an die A-bis-Z-Abteilung weiterzuleiten.

Da der Antrag immer noch offen ist, ist es uns verboten, derzeit irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.


Allerdings hat sich durch die Antragstellung meine interne Verkäuferleistung verschlechtert, in Bezug auf Rücksendungen, womit einem die Kündigung des Kontos droht, sollte man das Überstrapazieren.
Bearbeitet von: "Tripe_down" 6. Mär
Selbst wenn du als Privatverkäufer im Text Rücknahme etc ausschließt - A-Z kann der Käufer immer stellen und bekommt auch Recht.
Hier hast du Glück gehabt, dass er nicht mehr geantwortet hat.
Hatte auch schon: Rückerstattung durch Amazon und keine Ware (hat der Käufer einfach nicht zurückgeschickt). Ware weg, Geld weg.
Hände weg vom Marketplace als PrivatVK
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