Amazon will nach 5 Jahren Geld erstattet bekommen

Hey,

habe einen komischen Fall aktuell. Weil meine Bestellung trotz Prime nicht rechtzeitig gekommen ist, habe ich das im Amazon Chat moniert. Dort wurde mir seltsamerweise gesagt, dass ich im August 2011 etwas bestellt hätte und dort noch 4,99€ offen wären, die bei einer Rücklastschrift entstanden seien. Ich habe natürlich nicht mehr im Kopf, was damals war, aber hätte ich nicht nach 5 Jahren schon längst Zahlungsaufforderungen bekommen müssen bzw. das Konto gesperrt werden müssen?

Klar, es sind nur 4,99, aber mir gehts um das Prinzip. Verjährt sowas nicht?

Beliebteste Kommentare

Ich würde denen schreiben "Ihr könnt mich mal, ist verjährt!"! Am besten noch einen Smiley verwenden, Stinkefinger z. B....

Da du hoffentlich eine Rechtsschutzversicherung hast, kannst du danach Amazon sinnlos verklagen weil sie dir deinen Account gekündigt haben. Durch den Schadenfall wird dir auch deine Rechtsschutzversicherung kündigen.

34 Kommentare

Verjährung hin oder her... willst Du für 4,99 € im schlimmsten Fall riskieren, dass Du Hausverbot bei Amazon erhältst?

Frag nochmal nach oder Ruf an.

inkognitovor 8 m

Verjährung hin oder her... willst Du für 4,99 € im schlimmsten Fall riskieren, dass Du Hausverbot bei Amazon erhältst?


Naja, ein echter MyDealzer...

Das kann eigentlich nur ein schlechter Scherz sein.
Hast du ganz normal Zugriff auf dein Konto?
Wenn Amazon sein Geld nicht kriegt, sperrt es nämlich das Konto direkt.

Du kannst bei "Meine Bestellungen" doch mal nachsehen was da war vor 5 Jahren. Es werden alle Bestellungen aufgelistet wenn du das Jahr auswählst.

Ich hatte sowas früher mal bei Quelle. Ging auch nur um paar Mark. Angerufen und der Mitarbeiter meinte dann, unter 10 Mark machen die erstmal nichts. Erst bei der nächsten Bestellung, was halt Jahre später war, kamen die dann damit daher.

Ich würde denen schreiben "Ihr könnt mich mal, ist verjährt!"! Am besten noch einen Smiley verwenden, Stinkefinger z. B....

Da du hoffentlich eine Rechtsschutzversicherung hast, kannst du danach Amazon sinnlos verklagen weil sie dir deinen Account gekündigt haben. Durch den Schadenfall wird dir auch deine Rechtsschutzversicherung kündigen.

Bevor hier alle kommen mit Verjährung, solltet ihr bedenken, dass diese nicht gilt, wenn Amazon aufrechnen sollte. Wenn er also mal was erstattet bekommt (Retoure oder so), kann Amazon die Differenz einbehalten.

Ansonsten stimme ich zu, wegen 5€ würde ich mein Konto und den Stress nicht riskieren. Aber Nachweise würde ich von Amazon schon anfordern. Außerdem würde ich bestreiten, dass tatsächlich 4,99€ an Kosten der Rücklastschrift entstanden sind. Meistens entstehen gar keine Kosten bei der Bank selbst (oder nur sehr geringe) und diese Gebühr wird nur erhoben um den Arbeitsaufwand aufzufangen, was aber nicht zulässig ist.
Bearbeitet von: "gatnom" 12. November

gatnomvor 12 m

Meistens entstehen gar keine Kosten bei der Bank selbst (oder nur sehr geringe) und diese Gebühr wird nur erhoben um den Arbeitsaufwand aufzufangen, was aber nicht zulässig ist.



Seit SEPA wird ja umfassend informiert, wann wieviel von welchem Konto weswegen eingezogen wird. Vielleicht sollten wir diese Regelung dann mal ändern. Ich sehe jedenfalls keinen Grund warum der Arbeitsaufwand nicht vom Verursacher getragen werden sollte, wenn dieser seine Kontobewegungen nicht im Griff hat.

mariobvor 6 m

Seit SEPA wird ja umfassend informiert, wann wieviel von welchem Konto weswegen eingezogen wird. Vielleicht sollten wir diese Regelung dann mal ändern. Ich sehe jedenfalls keinen Grund warum der Arbeitsaufwand nicht vom Verursacher getragen werden sollte, wenn dieser seine Kontobewegungen nicht im Griff hat.


Ich gebe dir grundsätzlich Recht, aber man muss klar Trennen zwischen Kosten (welche bei Dritten entstehen, z.B. Bank die es an Amazon berechnet bei Rücklastschrift) und sonstigem Aufwand.

Kosten kann man durchaus ersetzt verlangen. Es entstehen bei Rücklastschriften nur eben kaum welche. Bei uns in der Firma berechnet uns die Bank z.B. entweder gar nichts oder höchstens 1€ oder so für eine Rücklastschrift. Da übersteigt der Aufwand für diese Gebühr meistens die Mühe des weiteren Eintreibens.

Sonstiger Aufwand (Personal) fällt in die Eigenverantwortung des Anbieters und kann vom Kunden nicht ersetzt verlangt werden. Forderungsmanagement ist eine interne Angelegenheit jedes Dienstleisters, den ersetzt einem keiner. Wenn bei dir mal was ist, bekommst du ja auch nur den finanziellen Schaden ersetzt, deine investierte Zeit zahlt dir auch keiner.
Bearbeitet von: "gatnom" 12. November

gatnomvor 10 m

Sonstiger Aufwand (Personal) fällt in die Eigenverantwortung des Anbieters und kann vom Kunden nicht ersetzt verlangt werden. Forderungsmanagement ist eine interne Angelegenheit jedes Dienstleisters, den ersetzt einem keiner. Wenn bei dir mal was ist, bekommst du ja auch nur den finanziellen Schaden ersetzt, deine investierte Zeit zahlt dir auch keiner.



Mir ist bekannt, dass das derzeit nicht möglich ist. Ich hätte jedoch nichts dagegen, wenn hierfür eine rechtliche Grundlage geschaffen wird, die eine solche Pauschale in einem vertretbaren Rahmen zuließe. Seit SEPA darf ja praktisch nichts mehr umangekündigt/überraschend eingezogen werden, so dass man eigentlich davon ausgehen können sollte, dass jmd. den Überblick über seine Finanzen bewahren kann.
Bearbeitet von: "mariob" 11. November

Ich hatte vor ca. zwei Jahren den Fall dass eine Firma einen Preisfehler nach 17 Monaten moniert hat
und von mir einen fast vierstelligen Betrag zurück haben wollte, sie haben anfänglich mit Anzeige,
Anwalt und Inkasso gedroht, bin dann zu meinem Anwalt und nach einem Brief von ihm war die
Sache dann ohne weitere Kosten für mich aus der Welt.

Das miese hier ist natürlich das Amazon dich als Kunde aussperren kann, das ist für manchen halt
wirklich schlimm, und es ist sehr aufwendig mit weiteren Accounts über Bekannte dort einzukaufen.
Deshalb würde ich mir bei nicht mal 5€ überlegen was du machst.
Bei der Firma von mir damals war es mir egal ein großer Händler bei dem ich eh nichts mehr kaufen
wollte.
Bearbeitet von: "bayernex" 11. November

Wenn es berechtigt ist, würde ich zahlen.Würde jedoch trotzdem vorher im Amazon Konto nachsehen oder das Amazon angibt für was genau das war.

Frage einfach beim Chat nach, wieso weshalb, Amazon ist da kulant.
Für die 4,99€ macht sich Amazon auch kein Kopf, evtl. war ein Praktikant dran, der eine Aufgabe bekommen hat,
offene Beträge etc. zu erfassen.

Hast nicht gefragt wie Ihr das mit den 4,99 Euro regln wollt?

QNOvor 3 m

Hast nicht gefragt wie Ihr das mit den 4,99 Euro regln wollt?


Zum Beispiel Rat(t)enzahlung

Steht denn in deinem Konto ein offener Betrag? Wenn nicht, ist das Konto doch ausgeglichen.

Es ist verjährt. Wenn du am 02.01 oder am 24.12 bestellt hast beginnt am 31.12.2011 die Verjährung. Verjährt ist es nach 3 Jahren am 31.12.2014.
Außer es ist ein gerichtlicher Mahnbescheid raus gegangen.
Lies im BGB 195
Alle Angaben ohne Gewähr.

Das mit der Verjährung ist so korrekt. Allerdings wäre ich bei DEM Betrag und bei Amazon durchaus bereit das zu zahlen, doch nur wenn die mir klar schriftlich mitteilen worum es sich genau handelt.

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