eingestellt am 7. Mär 2022
Update 2
Die Informationen sind nun auf den neuesten Stand gebracht.
Das halbe Internet hat bereits entsprechende Übersichten erstellt, also wollen natürlich auch wir ein Stück vom SEO-Kuchen abhaben der Community einen Mehrwert bieten. Die Rede ist von Apples "Peek Performance" Keynote, welche am 08. März um 19 Uhr in einem Livestream übertragen wird.


Welche neuen Produkte dürfen wir also erwarten? Nun, wie immer sind die Teilnehmer "streng geheim", aber dank der im Vorfeld eifrig brodelnden Gerüchteküche dürfen einige Neuzugänge als weitestgehend sicher betrachtet werden. Selbstverständlich werde ich diesen Beitrag aber anpassen, nachdem Apple die offiziellen Informationen preisgegeben hat.


iPhone SE

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Der wegen seines geringen Einstiegspreises beliebte Vorgänger ist schon wieder zwei Jahre alt, also wird es höchste Zeit für ein wenig Modellpflege. Diese beschränkt sich allerdings auf das Innenleben, welchem der (noch) aktuelle Apple A15-Chip spendiert wird. Damit geht dann auch die Unterstützung für 5G einher, was insbesondere mit dem doch recht kleinen Akku der Baureihe spannend werden dürfte.

Beim Design gibt es keine Änderungen, es bleibt demnach bei den inzwischen doch arg antiquierten Rahmen oben und unten. Im Gegenzug wird allerdings auch der Touch ID-Button beibehalten, der ja nicht zuletzt wegen der Maskensituation eine gewisse Anhängerschaft besitzt.

Preislich steigt Apple etwas höher ein und bietet folgende Abstufungen beim internen Speicher:

  • 64GB für 519€
  • 128GB für 569€
  • 256GB für 689€

Der Vorgänger wird dann vermutlich über kurz oder lang aus den Regalen verschwinden, was unter Umständen mit kurzzeitigen Deals einhergehen könnte.


iPad Air

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Auch das iPad Air wurde zuletzt 2020 mit einem neuen Modell bedacht, weshalb hier ebenfalls ein Upgrade erfolgt. Erneut beschränken sich die Änderungen auf die interne Hardware, aber entgegen der vorherigen Vermutungen kommt nun der ausgewachsene M1 zum Einsatz und nicht der A15 Bionic. Zusätzlich wird eine neue Ultraweitwinkel-Frontkamera verbaut und der USB-C-Port bietet die doppelte Geschwindigkeit. Bei den Varianten mit Mobilfunk wiederum erhält man nun auch Unterstützung für 5G.

Das Display wurde nicht geändert und auch die Optik ist weitestgehend identisch geblieben, wodurch auch der beliebte Fingerabdruckscanner weiterhin Platz findet.

Entgegen der vorherigen Vermutungen wurde beim Speicher leider keine Verdopplung in der Minimalausstattung vorgenommen, dementsprechend läuft es preislich auf folgende vier Varianten hinaus:

  • Wi-Fi 64GB für 679€
  • WiFi 256GB für 849€
  • 5G 64GB für 849€
  • 5G 256GB für 1019€

Auch hier ist damit zu rechnen, dass der Vorgänger in den kommenden Wochen im Preis sinkt. Wer ohnehin nur an der WLAN-Version Interesse hat, könnte dort also ein durchaus ordentliches Angebot finden.


Mac Studio + M1 Ultra

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Im Vorfeld wurde über eine "Luxus-Variante" des Mac Mini getuschelt. Was Apple letztlich auf den Markt bringt, hat aber mit dem Einstiegsgerät absolut nichts mehr zu tun. Der (oder das?) sogenannte Mac Studio ist nicht nur deutlich in die Höhe gewachsen, sondern bietet auch ein deutlich potenteres Kühlsystem im Inneren. Erwartungsgemäß richtet er sich an professionelle Anwender. Mit dem M1 Max als Chip hatte man ja im Vorfeld bereits gerechnet, aber dieser stellt tatsächlich nur die Basis-Version dar. Der eigentliche Star und somit auch die einzige Neuvorstellung im Apple Silicon-Bereich hört auf den Namen M1 Ultra und bildet die neue Speerspitze im Sortiment. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um zwei miteinander verbundene M1 Max-Chips, woraus eine entsprechend hohe Leistung resultiert.

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Hieraus resultieren dann auch Unterschiede bei der maximalen RAM-Ausstattung sowie der Belegung der Anschlüsse der beiden Varianten des Mac Studios. 4x Thunderbolt 4 auf der Rückseite sind Standard, aber nur mit dem M1 Ultra wird auch 2x TB4 auf der Vorderseite geboten, während der M1 Max mit "normalem" USB-C vorliebnehmen muss. Der Arbeitsspeicher wiederum, von Apple inzwischen wegen seiner extrem schnellen Anbindung nur noch Unified Memory genannt, wächst im Zusammenspiel mit dem Ultra-Chip auf bis zu 128GB an.

Wer nun bereits glaubt, das könnte was für ihn sein, dürfte wohl spätestens angesichts der Preise noch mal tief in sich gehen.

  • Die Basisvariante mit dem M1 Max, 32GB RAM und einer 512GB SSD kostet 2299€.
  • Der Einstieg mit dem M1 Ultra erfolgt samt 64GB RAM und einer 1TB SSD erst für 4599€.

Weitere Upgrades kosten natürlich Apple-typisch noch einmal unverschämt viel Geld, so dass sich die Maximalausstattung des M1 Ultra-Modells auf atemberaubende 9199€ hochjagen lässt.

Preisliche Auswirkungen auf den Mac Mini sind übrigens nicht zu erwarten, denn dieser ist weiterhin konkurrenzlos im Apple-Sortiment.


Apple Studio Display

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Das Gerücht, wonach Apple eine günstigere Alternative zu seinem sackteuren Pro Display XDR plan, hat sich bestätigt. Das Ergebnis ist das Mac Studio Display, welches auf 27 Zoll eine Auflösung von 5120x2880 Pixeln bietet. Die Helligkeit liegt bei 600nits, aber auf Mini-LEDs wird verzichtet. Dafür verbirgt sich unter der Haube nicht nur simple Elektronik, sondern der Monitor ist mit dem etwas älteren Apple A13-Chip ausgestattet. Was das soll? Nun, auf diese Weise kann die Ultraweitwinkel-Kamera euch automatisch folgen und die Lautsprecher sollen virtuellen Raumklang bieten.

Anschlussseitig steht euch neben 3x USB-C mit 10Gbit/s eine Thunderbolt-Schnittstelle zur Verfügung, welche den Ein-Kabel-Betrieb eines MacBooks (oder eines andern kompatiblen Laptops) ermöglicht. Die Stromversorgung erfolgt dabei mit bis zu 96 Watt.

Preislich liegt der Monitor bei 1749€ mit der Standardbeschichtung bzw. 1999€ mit dem sogenannten "Nanotexturglas". Dabei hat man wohlgemerkt nur die Wahl zwischen einem neigbaren Fuß oder einem VESA-Adapter, während der höhenverstellbare Fuß unverschämte 460€ extra kostet. Hier solltet ihr unbedingt eine externe Lösung zu einem Bruchteil des Preises wählen, falls das Modell generell für euch interessant ist.



Dealtechnisch ist bei den neuen Modellen zum Start natürlich nichts zu erwarten, aber zumindest die üblichen Verdächtigen wie Conrad mit 3 Jahren Garantie sowie immerhin 7% Rabatt via Corporate Benefits sollte man auf dem Schirm haben.

Gene und Marvin haben auf unserem YouTube-Kanal übrigens im Voefeld auch ein Video zum bevorstehenden Event hochgeladen und am Dienstagabend live über Twitch die Enthüllungen verfolgt. Schaut euch das gerne noch mal an!

Zusätzliche Info
Update 1
8. März um 19 Uhr
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