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Arcandor Insolvenz - Bestellungen bei Karstadt, Quelle und myby

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eingestellt am 10. Jun 2009

Die Arcandor Insolvenz ist ja momentan in aller Munde und auch uns Schnäppchenjäger betrifft das teilweise. Die Insolvenz bedeutet ja nicht, dass der Betrieb sofort eingestellt wird, aber kommt es doch zum Fall der Fälle, können theoretisch Zahlungen die per Vorkasse getätigt werden, futsch sein (wenn auch unwahrscheinlich), bzw. man muss auf seine Zahlung Anspruch anmelden und hoffen, dass man nach langer Zeit sein Geld (oder ggf. auch nur einen Teil seines Geldes) wieder bekommt.


Also sollte man gerade bei allen Produkten, die Lieferzeit haben (oder aber am besten bei allen), nur per Rechnung oder per Nachnahme zahlen. Auch wenn Arcandor verspricht, dass angezahlte Leistungen angerechnet werden, wäre ich bei folgenden Unternehmen mit einer Bestellung per Vorkasse zumindest vorsichtig:



Wer noch einmalig einlösbare Gutscheine für diese Shops hat, sollte sich überlegen, ob es jetzt nicht etwas gutes zum Kaufen gibt.


Wenn der Betrieb dann wirklich eingestellt werden sollte, hat man auch keine Gewährleistungsansprüche mehr. Die Herstellergarantie ist davon allerdings unberührt und gilt weiterhin.


Folgende Unternehmen sind wohl eigenständig und nicht betroffen:


  • Thomas Cook (und damit wohl auch Bucher und Neckermann Reisen)
  • KarstadtQuelle Versicherung
  • KarstadtQuelle Bank
  • angeblich auch Quelle Österreich und HSE24
Zusätzliche Info
110 Kommentare

Wenn doch eigentlich vor den genannten Unternehmen gewarnt wird und auch die negativen Folgen bei einer Bestellung aufzeigt, warum wird dann trotzdem noch auf eventuelle Gutscheine verwiesen? Klar kann man sagen, dass ja jeder sein Glück versuchen kann, aber gerade wenn man eigentlich warnt ist das doch irgendwie paradox...

Just my 2 Cents...

Ich denke zwar nicht, dass es zum Fall der Fälle kommen wird. Aber ich denke mal, dass man gerade bei Vorbestellungen zumindest dadran denken sollte.

Ich würde noch darauf hinweisen, dass Gutscheine möglichst bald eingelöst werden sollten... denn wenn ggf. irgendwann die Pforten zu sind, dann kommt man nicht mehr an sein Geld.

@bob: gegen eine bestellung auf Rechnung oder per Nachnahme ist rein gar nichts einzuwenden. Du hast die Ware in den Händen und bezahlst dann.
Nur einen Fernseher der in ein paar Monaten erst erscheint oder gerade vergriffen ist und mit Liefertermin 4-6 Wochen oder was angegeben ist, würde ich nicht per Vorkasse bestellen.

Zitat ccc:
Ich würde noch darauf hinweisen, dass Gutscheine möglichst bald eingelöst werden sollten... denn wenn ggf. irgendwann die Pforten zu sind, dann kommt man nicht mehr an sein Geld.
Guter Hinweis.

Was passiert eigentlich, wenn man was auf 48 Raten da aktuell noch laufen hat und der Laden dann zu macht?

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Anonymer Benutzer

Also, die Warnung ist gut. Aber der Satz, es wäre unwahrscheinlich, dass das Geld "weg ist" ist falsch. Im Falle der Insolvenz werden alle aus der Insolvenzmasse bedient, zuerst alle Banken und dann wird der Rest aufgeteilt. Da ist dann nicht damit zu rechnen, dass man großartig was wieder bekommt: Das Unternehmen ist dann einfach pleite! Wenn es dann noch genug Geld für alle geben würde, dann hätte ja gar nicht erste Insolvenz angemeldet werden müssen. Also ein bißchen Vorsicht mit der Äußerung!

Bearbeitet von: "" 13. Sep 2016

Okay. Man wartet wahrscheinlich ewig um einen kleinen Teil seines Geldes wieder zu bekommen

@frager: Sehr gute Frage Bei Quam (so nem Mobilfunkanbieter) hatte man einfach Glück und musste die restlichen Rechnungen nicht mehr begleichen und konnte sein Handy (was man ja zum Vertragsabschluss günstig bekommt) einfach behalten. Das wird hier wohl aber nicht der Fall sein.

Zitat Frager:
Was passiert eigentlich, wenn man was auf 48 Raten da aktuell noch laufen hat und der Laden dann zu macht?

Du hast den Ratenvertrag mit einer Bank abgeschlossen, an diese zahlst du weiter hin. Der Verkfäuer hat von der Bank schon längst das Geld bekommen.

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Anonymer Benutzer

Hmmm. Hab gerade bei Bucher Reisen was gebucht. Ist auch schon bezahlt. Also hoffen wir mal das Beste...

Bearbeitet von: "" 13. Sep 2016

Ich habe noch nie auf Raten bei Quelle bezahlt, aber das macht Sinn und so findet man es auch in einigen Forenberichten. Quelle hat ja auch einen sehr großen Anteil an Ratenzahlern.

Auf der einen Seite kann ich natürlich die Warnungen vor oben genannten Shops nachvollziehen, aber wenn dies jetzt so weitergeht (gestern Abend kamen auch schon die ersten Warnungen in der ARD vor größeren Anschaffungen bei Quelle und Karstadt), dann war es das endgültig.

Der Guttenberg hat das scheinbar auch noch nicht kapiert, aus der Insolvenz kommen die wenigsten Firmen noch mal raus, weil nach Bekanntwerden der Insolvenz dann einfach die Umsätze komplett wegbrechen. Bei Opel wäre die Insolvenz der sichere Untergang gewesen.

mal ne Frage: welche Kaufhäuser(nicht online Shops) gehören eingeltich zur Arcandor ?

Naja. Klar ist eine Warnung kontraproduktiv. Aber zumindest ich möchte nachher nicht der gelackmeierte sein, wenn ich mir für 1000€ z.B. einen Fernseher bestellt habe.

* Warenhäuser:
o Universal: 90× Karstadt inklusive KaDeWe, Wertheim, Alsterhaus und Oberpollinger
o Spezial: 5× WoM (World of Music), 128× Quelle Technik Center, 3× Küchen Megastore, 8× Elégance, 15× Peter Hahn
* Sporthäuser: 28× Karstadt sports
* Restaurants: 18× LeBuffet, 109× RestaurantCafé

Harter Tobak!

Na, hoffentlich bekomme ich das Geld aus einer Retour bei myby noch zurück. Muß man sich jetzt schon bei Insolvenzverwalter melden?

Nein, momentan läuft der Betrieb ganz normal weiter. Falls entschieden wird, dass myby eingestellt wird, dann geht das Geld in die Insolvenzmasse über und dann müsste man sich beim Insolvenzverwalter melden. Soweit ist es zum Glück noch nicht und wird es hoffentlich auch nicht kommen.

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GelöschterUser6047

myby fand ich immer super. wäre schade, wenn die den betrieb einstellen müssen...

Man sollte beachten, dass Quelle auch viele Haushaltsprodukte unter der Handelsmarke "Privileg" vertreibt, auf diese gibt es dann im Falle einer Schließung keine Garantie mehr.
Also wenn dann nur noch Fremdmarken kaufen.

So richtig ich es finde, dass Fabian hier einen derartigen Hinweis veröffentlicht, so falsch wäre es, in Panik zu verfallen und die Onlineshops und Warenhäuser des Arcandor-Konzerns von nun ab zu meiden - denn DAS würde wirklich dazu führen, dass der Konzern die Insolvenz nicht übersteht.

Bereits gestern gab es Bekundungen, dass die Metro-Gruppe ihr Engagement zur Fusion von Karstadt und Kaufhof forciert, um einen dauerhaft konkurrenzfähigen Warenhauskonzern zu schaffen. Für viele Mitarbeiter dürfte das harte Einschnitte bis zum Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten, doch aus Kundensicht wäre es wohl zu begrüßen, würde dadurch mittel- bis langfristig zumindest der Bestand rentabler Kaufhäuser gesichert - und im Zuge dessen vielleicht auch die Versandhandelsangebote.

myby ist doch eh ein Joint Venture aus Arcandor und Springer. Könnte mir da auch gut vorstellen, dass Springer das komplett übernimmt (vorausgesetzt die arbeiten einigermaßen wirtschaftlich). Die Infrastruktur ist ja da.

Was ich mich bei der ganzen Sache auch immer Frage.
War das mit Karstadt einfach nur Missmanagement oder ist die Nachfrage nicht mehr in dem Maße nach einem "All in one Kaufhaus" vorhanden.
Kann mir gut vorstellen, dass wenn Metro Karstadt übernimmt auf BEIDEN Seiten Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist natürlich schade, man sollte aber auch immer bedenken, dass Wirtschaft immer im Wandel ist.
Das Angebot passt sich leider nicht immer der Nachfrage an. Die Internethäuser haben im Vergleich zu den City-Kaufhäusern weniger Kosten, da wohl alleine Mieten bei den Grundstückspreisen ernorm sind. Dazu kommt die Beratung. Wer braucht die heute noch (außer bei Anzügen) etc?
Ich glaube da hat das Management diesen Prozess einfach viel zu lange verzögert, um nicht in der Missgunst der Mitarbeiter zu stehen. Mit der Konsequenz, dass jetzt ALLE schlagartig dran glauben müssen.

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Anonymer Benutzer

Madeleine dürfte auch betroffen sein, ist eine Quelle Tochter

Bearbeitet von: "" 14. Sep 2016

Mal eine Hintergrund/-Zusatzinfos:

a.) Myby dürfte der erste sein, der die Tore schließt - derzeit gibt myby für 1€ Umsatz rund 90cent Kosten aus. Es ist komplett unwirtschaftlich.
Auch hier ist es zwar ein Joint-Venture mit Springer, die aber sicher kein Interesse haben wird den Betrieb aufrecht zu erhalten.
Außerdem steht der Anteil direkt in der Verantwortung der Arcandor-Holding.

b.) Hess-Natur, Baby-Waltz, HSE24, Planet-sports sind hochprofitabel und machen sicher nicht dicht.

c.) Bogner Homeshopping, neckermann.de, Vertbaudet sind nur Beteiligungen und nicht direkt von der Insolvenz betroffen.

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GelöschterUser6047

joa, ich denke auch, dass es für schwarzmalerei noch zu früh ist.

erstmal abwarten.

ich kaspere immer noch mit Neckermann.de wegen des EUR 100 Gutscheines rum. Die gehören aber nur noch zu 49% zu Arcandor, oder?

ja

Zitat xenon:
Mal eine Hintergrund/-Zusatzinfos:

a.) Myby dürfte der erste sein, der die Tore schließt - derzeit gibt myby für 1€ Umsatz rund 90cent Kosten aus. Es ist komplett unwirtschaftlich.
Auch hier ist es zwar ein Joint-Venture mit Springer, die aber sicher kein Interesse haben wird den Betrieb aufrecht zu erhalten.
Außerdem steht der Anteil direkt in der Verantwortung der Arcandor-Holding.

b.) Hess-Natur, Baby-Waltz, HSE24, Planet-sports sind hochprofitabel und machen sicher nicht dicht.

c.) Bogner Homeshopping, neckermann.de, Vertbaudet sind nur Beteiligungen und nicht direkt von der Insolvenz betroffen.

Quellenangabe ?

Gerüchtehalber:

Quelle-Ausland -> Verkauf an Otto
Quelle-Stationär -> dichtmachen
Quelle Versand -> Teilverkauf oder abwickeln
Hse24 -> Verkauf an Investor (dürfte das teuerste Einzelunternehmen des Konzerns nach THomas Cook sein)
Waltz Gruppe -> Verkauf an Investor
Hess-Natur -> Verkauf an Investor
Madeleine -> Verkauf an Investor, oder abwickeln
Peter Hahn -> Verkauf an Investor, oder abwickeln
AGS -> Verkauf an Investor oder abwickeln
Meevio.de -> Übernahme durch den Partner, oder abwickeln
Neckermann.de -> Anteil wird verkauft, keine weitere Unterstützung
Bogner -> Übernahme durch den Partner (Bogner) wahrscheinlich
Vertbaudet - > Übernahme durch den Partner wahrscheinlich (RedCats grp)
myby.de -> abwickeln
planet-sports -> Management buy-out wahrscheinlich
Mirabeau -> abwickeln (hängt komplett an quelle)
Foto-Quelle -> abwickeln
Quelle Küchen -> verkauf oder abwickeln
Bon A Parte -> verkauf an Investor
elegance - Verkauf oder abwickeln

nicht bestellen würd ich spontan bei myby, vorsichtig bei allem was an Quelle hängt, madeleine, elegance, peterhahn, ags.

Bedenkenlos erscheint mir: planetsports, waltz, hess, bogner, neckermann, bon a parte, vertbaudet und hse24


btw - ja einige interne einblicke, dennoch meine persönliche subjektive einschätzung

Das Wäre doof bei Quelle, habe mir ein Notebook auf 24 Monate Raten gekauft :-/

Also solange, wie die Garantie noch geht, wäre echt doof für etwas zu Zahlen dann was sowieso kaputt ist nachher...

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GelöschterUser6047

gerüchte sind eben nur gerüchte... darauf geb ich nichts...

Zitat Peter Müller:
Also, die Warnung ist gut. Aber der Satz, es wäre unwahrscheinlich, dass das Geld "weg ist" ist falsch. Im Falle der Insolvenz werden alle aus der Insolvenzmasse bedient, zuerst alle Banken und dann wird der Rest aufgeteilt. Da ist dann nicht damit zu rechnen, dass man großartig was wieder bekommt: Das Unternehmen ist dann einfach pleite! Wenn es dann noch genug Geld für alle geben würde, dann hätte ja gar nicht erste Insolvenz angemeldet werden müssen. Also ein bißchen Vorsicht mit der Äußerung!

Wenn ich sowas lese, streuben sich bei mir alle Nackenhaare. Ich weiß nicht, warum du so ein Unfug verbreitest. Eine Insolvenz bedeutet lediglich, dass immoment nicht genügend flüssiges Kapital vorhanden ist, um die offenen Rechnungen zu bezahlen. Es heißt noch lange nicht, dass ein Unternehmen pleite ist. Es ist lediglich immoment Zahlungsunfähig. Das Unternehmen kann trotzdem genügend Geld haben, aber halt nicht flüssig. Dies kann in Waren, Anlagen und sonstigem sein. Wenn dieses Zeug verkauft bzw. verhökert ist, dann werden die offenen Rechnungen beglichen. Zuerst werden die großen Forderer bedient, und dann die kleinen. Es kommt immer an den Insolvenzverwalter an. Bei Karstadt und Quelle ist es durchaus möglich, dass noch genügend Wertgegenstände vorhanden sind, um einen großen Teil der Schulden zu begleichen. Überleg mal, wieviel in den 100 Fialen steht und im Lager der Versandsparte.

Also verbreite hier bitte nicht, dass eine Insolvenz eine Pleite bedeutet.

P.S. das Problem liegt auch in der allgemeinen Panikmache der Medien und Seiten wie mydealz. Keiner kauft dort mehr und deshalb geht die Spirale nach unten immer weiter. Am Ende wird alles mit 80% Rabatt verhökert und dann gibt es natürlich nicht soviel Geld für das begleichen der Schulden. Bedanken wir uns mal ganz herzlich bei den Medien.

KarstadtQuelle Versicherungen wird es wohl auch ziemlich hart treffen. Kein Mensch weiß, dass der Laden überhaupt nicht mehr zu Arcandor gehört. Die Leute hören nurnoch Karstadt oder Quelle und denken sich... oh mein Gott.. Pleite! Aber nunja, vielleicht melden die ja bald eigen Insolvenz an, wenn die Kunden fern bleiben..

ganz ehrlich, hört doch auf mit dieser Panikmache.
Durch solche Gerüchte und Panikmache wird eine EVENTUELLE Talfahrt=Insolvenz nur noch stärker hervorgerufen und beschleunigt.

Solange ihr nicht per Vorkasse kauft, kann euch doch nichts passieren.
Wenn es etwas gibt, was ihr gerne da kaufen würdet, dann Tut dies JETZT und unterstützt damit Arcandor.

______


Zum thema Kaufhäuser-Nachfrage: Ich glaube die sind einfach nicht mehr so gefragt. Fand die noch nie so gut, da die von jedem etwas haben, aber dann spezielle Sachen halt nicht und allgemein teurer als MM/Saturn und Co.

@Boogie: Laut dem Metro-Boss sind Kaufhäuser zwar nicht gerade Profit-Hämmer, aber durchaus rentabel.
Nach dem, was ich bisher aufgeschnappt habe, wurde Arcandor in den Ruin "saniert": Es gab schonmal Zahlungsengpässe. Daraufhin wurden die Kaufhäuser billig verkauft (hauptsächlich an eine Firma, die dem damaligen Chef gehörte), was eine kurze Geldspritze gab. Die Mieten sind aber derart überzogen, dass langfristig Arcandor pleite ging (und der Vermieter in Geld schwimmt...).

@digi101: Ich kenne mehr als genug Leute, denen schon die aktuelle Unsicherheit ausreicht, keinen Opel zu kaufen. (Und noch mehr, die nach den Lopez-Modellen nie wieder einen haben wollen...) Da ändert eine Insolvenz auch nicht mehr viel...

Was Ratenverträge angeht: Falls die nicht eh schon über eine Bank gehen, dürfte der Insolvenzverwalter daran interessiert sein, möglichst schnell an flüssige Mittel zu kommen - also dürfte es wahrscheinlich sein, dass sie an eine Bank "weiterverkauft" werden.

Ansonsten: Ein Einkauf per Nachnahme oder Rechnung kann nicht schaden, nur die Gewährleistung könnte ggf. etwas schwierig einzufordern sein...
Und so zynisch es klingt: Gut möglich, dass es in diesem Blog bald etliche Angebote gibt - wenn z.B. die Kaufhäuser geräumt werden müssen bzw. ihr Angebot teilweise umstellen. Oder eben allgemein die Leichenfledderei losgeht...

Zitat digi101:
Der Guttenberg hat das scheinbar auch noch nicht kapiert, aus der Insolvenz kommen die wenigsten Firmen noch mal raus, weil nach Bekanntwerden der Insolvenz dann einfach die Umsätze komplett wegbrechen. Bei Opel wäre die Insolvenz der sichere Untergang gewesen.

"Der Guttenberg" hat das serwohl kapiert, und er steht mit seiner Meinung absolut richtig!

Der Staat sollte gefälligst seine Finger aus der Wirtschaft lassen!

Wenn ein Unternehmen fehlwirtschaftet, dann muss es eben Insolvenz anmelden!
Sämtliche staatlichen Eingriffe bringen nur das Marktgefüge aus dem Gleichgewicht. Durch die ganzen staatlichen Eingriffe aktuell (Opel!) und die Verschwendung von Steuergeldern, wird letztendlich ein wesentlich größerer Schaden verursacht, als die sogenannte "Wirtschaftskrise" verursacht hätte, wenn der Staat sich einfach rausgehalten hätte!

Zitat xxx:
"Der Guttenberg" hat das serwohl kapiert, und er steht mit seiner Meinung absolut richtig!

Der Staat sollte gefälligst seine Finger aus der Wirtschaft lassen!

Wenn ein Unternehmen fehlwirtschaftet, dann muss es eben Insolvenz anmelden!
Sämtliche staatlichen Eingriffe bringen nur das Marktgefüge aus dem Gleichgewicht. Durch die ganzen staatlichen Eingriffe aktuell (Opel!) und die Verschwendung von Steuergeldern, wird letztendlich ein wesentlich größerer Schaden verursacht, als die sogenannte "Wirtschaftskrise" verursacht hätte, wenn der Staat sich einfach rausgehalten hätte!Na Super, Herr xxx. Was sagt Guttenberg zum 500 Milliarden Rettungsfonds für die Banken. Oder spezieller, den 100 Mrd. für die HypoRealEstate ? Komm, hör auf.

Zitat yamstar:
Wenn ich sowas lese, streuben sich bei mir alle Nackenhaare. Ich weiß nicht, warum du so ein Unfug verbreitest. Eine Insolvenz bedeutet lediglich, dass immoment nicht genügend flüssiges Kapital vorhanden ist, um die offenen Rechnungen zu bezahlen. Es heißt noch lange nicht, dass ein Unternehmen pleite ist. Es ist lediglich immoment Zahlungsunfähig. Das Unternehmen kann trotzdem genügend Geld haben, aber halt nicht flüssig. Dies kann in Waren, Anlagen und sonstigem sein. Wenn dieses Zeug verkauft bzw. verhökert ist, dann werden die offenen Rechnungen beglichen. Zuerst werden die großen Forderer bedient, und dann die kleinen. Es kommt immer an den Insolvenzverwalter an. Bei Karstadt und Quelle ist es durchaus möglich, dass noch genügend Wertgegenstände vorhanden sind, um einen großen Teil der Schulden zu begleichen. Überleg mal, wieviel in den 100 Fialen steht und im Lager der Versandsparte.

Also verbreite hier bitte nicht, dass eine Insolvenz eine Pleite bedeutet.

Kleiner Hinweis: Man kann davon ausgehen, dass ein großer Teil des Lagerbestandes von Karstadt/Quelle nicht Teil der Insolvenzmasse wird - schlicht weil es den Händlern überhaupt noch nicht gehört: 120 Tage Zahlungsziele und Eigentumsvorbehalte der Liferanten seien hier mal als Stichwort erwähnt. Die Immobilien gehören wie schon beschrieben ja eh schon nicht mehr dazu.

Was also ist ein Karstadt-Haus dann überhaupt noch Wert ? Grob gesagt: das was in den Regalen steht. Abgezogen die Forderungen von Gläubigern, die vor dem Kunden bedient werden (Banken, Angestellte, Liferanten) würde ich sagen: es bleibt definitiv nix über für den Kunden.

Bei Quelle gibt es dann noch einige Güter rund um Systeme, Infrastruktur der mobilen Art etc...auch nicht genügend.

Und zum sog. "factoring", also dem Verkauf einer Forderung an den Kunden z.B. im Zuge eines Ratengeschäfts: Das passiert alles eh schon. Will sagen die Forderungen gehören im Normalfall schon einer Bank zum Zeitpunkt des Vertragsabschlußes - übrigens auch alle Forderungen aus Rechnung etc.

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