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Auto-Verkauf - Kann das eine Betrugsmasche sein? Bitte um Hilfe hobbypolizisten

eingestellt am 29. Sep 2022
Hallo zusammen, ich verkaufe aktuell mein Auto, nun hat sich ein Interessent gemeldet, der ein Auto im Auftrag seines Schwagers sucht (der wohnt in Spanien / Italien, eins von beiden war es). Der Interessant klang vernünftig, und bot einen Vorvertrag an inkl Anzahlung bis er (der Interessent für seinen Schwager) den Wagen abholt.
Da ich bereits etliche Fahrzeuge verkauft habe, sind folgende Dinge "komisch":

- wenn es sich zu einfach/gut anhört , ist es das meistens nicht
- er wollte kaum verhandeln
- warum macht er sich die Mühe, in Italien/Spanien gibt es ja auch Autos (die Frage habe ich ihm auch gestellt: der Schwager möchte mein Auto in der Farbe und Ausstattung - da hat er recht, gibt es in dem Preissegment nicht)
- er (der Schwager) kauft ungesehen ein Fahrzeug von Privat; es könnte Mängel aufweisen, die ich auch nicht weiß, bzw. nicht nennen muss
- der deutsche Interessent wird es bis zu Abholung auch nicht sehen (hatte nur nach Unfall und Nachlackierungen gefragt)
- er würde den Wagen sogar abgemeldet hier entgegennehmen , und mit Kurzzeitkennzeichen oder ähnlichem mitnehmen

Wo könnte ein Betrug stattfinden, oder soll ich mich nicht so anstellen und alles geht schon gut ...?!

Danke !
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71 Kommentare

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    ich verrmuet so Anzahlung aus Spanien
    "Schwager" zahlt den Rest und nimmt das Auto
    "Echter Schwager" kommt danach und will das Auto kaufen was nicht mehr da ist
    "Besteller" will seine Anzahlung zurück mit Anwalt etc
    Geld weg , Auto weg

    Mein Tip gibt dem "Besteller" die Kontonummer von Caritas für die Anzahlung (bearbeitet)
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    Gab es nicht mal eine Masche, ein kfz via Kaufvertrag vorab kaufen,evtl inkl Anzahlung, und sich dann nicht mehr melden bzw erreichbar sein,solange bis das kfz doch anderweitig verkauft wurde. Danach via Anwalt klagen auf das kfz bzw entstandenen Schaden?
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    Jupps..... erstmal blocken/ zahlen. Dann nie wieder melden.
    Und dann kommt mit einem jemand anderes der alles Cash zahlt und verkauft wirds.

    DANN kommt Käufer Nummer 1mit dem Anwalt.
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    Ich wäre da stutzig. Warum meldet sich der deutsche "Schwager" und will dir einen Teil bezahlen nur damit dann irgendwann der ausländische "Schwager" den Rest zahlt. Nachher kommt der erst in 6 Monaten, du hast das Auto schon anders verkauft und der macht Stress oder verhandelt dann doch nach, wenn er die Karre sieht.

    Wenn das seriös wär, würde der deutsche "Schwager" die Karre direkt komplett kaufen, dann bei sich irgendwo hinstellen und dann seinem ausländischen Schwager übergeben. Wenn er genau die Karre haben will, sollte das doch kein Problem sein.
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    Autor*in
    Also ich würde nochmal fragen, von wem ich die Anzahlung und den Restbetrag erhalte. Und wer auf den Kaufvertrag stehen soll / muss
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    wenn man Zweifelt sollte man lassen !
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    Autor*in
    er sagte noch was von, in dem Kaufvertrag muss (nach dem ausländischen Recht - Spanien Italien) der Fahrzeugbesitzer als Verkäufer drin stehen, dass heißt im Umkehrschluss, ich kann das Auto nur an den ausländischen Schwager verkaufen. Und der Deutsche holt es ab.
    Hier könnte der Haken sein
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    Autor*in
    Damit sich alle beruhigen und wieder gut schlafen können, habe ich das Auto nun anstatt an den Italiener und seinen Schwager , an einen nigerianischen Prinzen verkauft… er schickt mir einen Scheck zu ! ….
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    Schon mal besser Anwalt einschalten.
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    Autor*in
    Warum? würde mir helfen
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    Alter du hast doch Zweifel.

    Ich weiß gar nicht wieso Leute auf sowas Antworten dessen Schwager irgendwo in der Welt sitzt und das Auto aus Deutschland haben will.

    Warte ab bis sich wer vernünftiges meldet, bei dem du hier nicht fragen musst und gut ist (bearbeitet)
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    Du verkaufst den abgemeldeten Wagen an Deinen Vertragspartner, der Dir 100% des Kaufpreises zahlt.

    Dein Vertragspartner kann das Fahrzeug dann unangemeldet an seinen Schwager, Oma oder sonst wen weiterverkaufen, das ist dann nicht mehr Dein Problem.
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    siehe oben
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    Hört sich auf den ersten Blick ok an. Solange kein Falschgeld im Spiel ist.
    Gebrauchte sind im Ausland häufig teurer und weniger gut gepflegt als in D, das dürfte die Motivation sein
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    Autor*in
    Wegen des Geldes (ich zahle es mir ihm bei meiner Bank ein). also den Restbetrag
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    Aufs Bauchgefühl hören! Ein Interessent kauft für Schwager im Ausland - hmmm. Kann ja sein. Auf wen soll der Kaufvertrag laufen etc?! Ich würde so etwas prinzipiell nicht machen - aber das ist meine persönliche Meinung!

    Und aktuell einen guten Gebrauchtwagen in DE loszuwerden, sollte nicht schwierig sein?! Vergleiche deinen VK-Preis doch einmal mit denen vom spanischen/italienischen Gebrauchtwagenmarkt. Wenn dort günstiger oder gleich, warum sollte der Schwager bei dir kaufen? (bearbeitet)
  12. Avatar
    Da schon genug negative Meinungen vorhanden sind, möchte ich Dir hiermit helfen:

    Verkauf das Auto genau so! Es kann rein gar nichts schief gehen!

    Die nächste Diskussion von Dir trägt dann den Titel "Betrug beim Auto-Verkauf! Bitte um Hilfe hobbypolizisten"
  13. Avatar
    Autor*in
    also im Prinzip benötige ich ja eine Vollmacht des Abholder (der Schwager kauft ja das Auto) .Ich kann als Laie die Identität nicht nachvollziehen, da ich die Vollmacht ja prüfen muss
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    Kaufinteressent aus Nigeria?
    Kann das eine Betrugsmasche sein?
    hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
  15. Avatar
    Würde nur direkt an den "Schwager" verkaufen, ansonsten haste schnell die Situation wie im zweiten Szenario hier am Start:

    sicherer-autokauf.de/bet…te/
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    Autor*in
    JaNein, er würde es ja abholen und die Vorabüberweisung findet auf mein Iban Konto statt...
  16. Avatar
    Ich würde nur an die Person verkaufen, die bei Abholung vor mir steht, mir ihren Ausweis zeigt und deren Daten mit denen im Kaufvertrag übereinstimmen.
    Und gebe egal was passier und egal unter wechelchem Vorwand auch immer vorher den KfZ-Brief aus der Hand.

    Bezahlt wird Cash oder die volle Summe im Vorraus.
    Achte darauf, das bei Überweisung auch genau diese Person Kontoinhaber ist, ansonsten kann es sich um einen Fall von GW handeln.

    Soll er doch seinem Schwager das Auto selbst wieder zum gleichen Preis verkaufen...

    Basta. (bearbeitet)
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    Hab ich ein dejavu oder gab's nicht schonmal einen thread mit dem gleichen Problem?
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    Autor*in
    ja`? das wäre hilfreich . hast du den link?
  18. Avatar
    wenn das kein Betrug ist dann was sonst?
  19. Avatar
    Der soll sich einfach das Geld vom Schwager überweisen lassen und das Auto selbst als Käufer kaufen. Wie die das danach unter sich ausmachen kann dir doch egal sein.
    Wenn die dazu nicht bereit sind, vertrauen die sich offensichtlich entweder gegenseitig nicht (und wieso solltest du denen dann vertrauen?) oder was auch immer die vorhaben funktioniert nur über den Umweg mit dem Schwager als Mittelsmann.
  20. Avatar
    "man-in-the-middle" Käufe/Verkäufe sind ohnehin immer riskant... da schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken
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    Bei solchen Sachen direkt sagen, Auto schon verkauft und auflegen. Die Sache stinkt zum Himmel.
  22. Avatar
    Autor*in
    Ich werde ihn nochmals befragen, und sollte es Ungereimtheiten geben, dann höre ich auf mein Bauchgefühl. Ich muss es ja nicht an ihn verkaufen, war nur ganz charmant mit dem Vorvertrag

    danke für alle Hinweise!
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    hast es immer noch nicht kapiert oder?
  23. Avatar
    Für dich als Verkäufer sieht doch alles gut aus? Wenn die Anzahlung kommt und der Käufer sich für die Abholung meldet, kannst du übers Internet dein Auto abmelden. Der Käufer zahlt dir den Restbetrag. Du hast dein Geld und das Auto ist abgemeldet, was danach passiert ist doch deren Sache.

    Edit: im Vertrag nochmal einen Frist festlegen, wann das Auto abgeholt werden soll, sonst wird die Anzahlung hinfällig o.ä. (bearbeitet)
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    So einfach ist es nicht, siehe weiter oben.

    Sofern der "Anzahlungskunde" später meldet, dass er nicht der "Abholer" war und dieser auch nichts mit ihm zu schaffen hat, kann er den Verkäufer auf Herausgabe der Anzahlung verklagen (alternativ durch Drohung diese zurückerlangen, falls dies ausreicht).

    Daher: Zahlung in Gesamtheit von demjenigen, welcher das KFZ samt Kaufvertrag übernimmt. Ob dieser es dann seinem Bruder, Schwager oder einer dritten Person weiterverkauft, spielt für den Verkäufer keine Rolle mehr. Anzahlung überflüssig, Risiko (bei gemeinsamen Einzahlen in der Bank vor Übergabe von Schlüssel / unterschriebenem Kaufvertrag) minimal.
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    Lass die Finger davon. Selbst der ärmste Bauer aus Rumänien kommt mit dem Anhänger vorbei und zahlt den vollen Betrag in bar vor Ort.
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    Die Wahrscheinlichkeit eines Betrugs besteht bei jedem Verkauf, hier ist sie mMn allerdings relativ hoch. Ich würde keinerlei Daten preisgeben und den Kontakt einstellen.
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    Wie ist es ausgegangen?
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    Autor*in
    Ich habe den PKW anderweitig verkauft (auch per Vorvertrag)
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