Baufinanzierung - Zinsbindung - kurz oder lang? / Feedback und Erfahrung

Hallo Zusammen,

ich weiss, dieses Thema gehört hier sicherlich nicht hin aber ich gehe stark davon aus, dass es sicherlich viele unter uns gibt, die sich auch ein Eigenheim finanziert haben.

Ich bin dabei eine Immobilie zu kaufen und als Sparfuchs versuche ich natürlich so günstig wie möglich an die Sache ranzukommen.

Seit einigen Tagen frage ich mich, für welche Zinsbindung ich mich bei der Bank entscheiden soll.

10 / 15 / 20 oder sogar 30 Jahre.

Der effektive Zinssatz bei 10 Jahren liegt bei 1,3%, 15 Jahren 1,8%, 20 Jahren 2,1%.
Entscheide ich mich für eine höhere Zinsbindung, beispiel 20 Jahre könnte ich dennoch nach 10 Jahren raus hätte aber für die Laufzeit einiges mehr bezahlt.
Vorausgesetzt der Zinssatz ist nach 10 Jahren niedriger als heute.
Natürlich weiss niemand wie die Zinsen in 10 Jahren sein werden.

Mich würde interessieren wie Ihr euch so entschieden habt und wovon das ganze abhängig ist?

Einige Banken bieten nur 10 Jahre an, aber es gibt auch einige die bieten wesentlich höhere Zinsbindungsfristen an.

Bin gespannt auf euer Feedback.

Beliebteste Kommentare

So lang wie nur möglich natürlich!
Du glaubst doch nicht, dass die Zinsen noch niedriger werden?

Des Weiteren rate ich Dir unbedingt einen Termin bei der Verbraucherzentrale zu buchen und sich dort das beste Angebot ausrechnen zu lassen. Es lohnt sich!
Bearbeitet von: "dodo2" 24. September

18 Kommentare

interhyp hat dafür einen guten rechner

interhyp.de/sol…er/
da kannst du dir ausrechnen wie hoch dürfen die zinsen maximal nach 10 jahren sein damit sich das für dich lohnt

Bearbeitet von: "D1no" 24. September

So lang wie nur möglich natürlich!
Du glaubst doch nicht, dass die Zinsen noch niedriger werden?

Des Weiteren rate ich Dir unbedingt einen Termin bei der Verbraucherzentrale zu buchen und sich dort das beste Angebot ausrechnen zu lassen. Es lohnt sich!
Bearbeitet von: "dodo2" 24. September

dodo2vor 5 m

So lang wie nur möglich natürlich!Du glaubst doch nicht, dass die Zinsen noch niedriger werden? Des Weiteren rate ich Dir unbedingt einen Termin bei der Verbraucherzentrale zu buchen und sich dort das beste Angebot ausrechnen zu lassen. Es lohnt sich!


Verbraucherzentrale? Mit welchem Vorteil ?

Naja, 15 Jahre sind aktuell minimum.
Die von dir genannten Zinsen sind wohl für eine Vollfinanzierung, wäre EK vorhanden wären sie noch ein Stück besser. Rechne mal mit deiner Restschuld nach Ende der Zinsbindung und 6% Zinsen. Wenn dir die Rate keine Angst macht passt die Zinsbindung, wenn doch nimm ne längere. Runter kann es eigentlich nicht mehr gehen, wenn du es dir leisten kannst nimm doch 30 Jahre und Volltilger.

famyfamesvor 9 m

Verbraucherzentrale? Mit welchem Vorteil ?



Das raten doch immer die Finanzexperten im TV Studio bei Markt und Marktcheck in der ARD/ZDF.
"Noch ein Hinweis, lassen Sie sich unbedingt bei der örtlichen Verbraucherzentrale beraten, bevor Sie eine Baufinanzierung abschliessen."
verbraucherzentrale-berlin.de/Bau…ung

Ich würde mir mindestens 5-8 verschiedene Angebote einholen und damit zur Verbraucherzentrale gehen und das gegenprüfen lassen. Immerhin geht es um tausende Euro.
Bearbeitet von: "dodo2" 23. September

Verbraucherzentrale ist Quatsch, sorry.
Geh zum Finanzierungsmakler deines Vertrauens (Interhyp, Dr.Klein z.B.) und gut. Ob du dir das ganze auch wirklich leisten kannst musst du selber wissen, eine gewisse Sicherheit gibt allerdings seit der neuen Wohnfinanzierungsrichtlinie auch die Prüfung der Bank. Was grob fahrlässig ist wird einfach nicht mehr finanziert.

Momentan so lange Laufzeit wie möglich abschliessen, billiger kann es eigentlich nicht mehr werden, durch die Strafzinsen der EZB. Meine persönliche Meinung als Hauskäufer.

Habe meine Wohnung in Finanzierung, habe auf 3 finanzierungen gesplittet mit verschiedener Laufzeit um etwas Risiko zu haben und eventuell einen nach 10 Jahre rauszulösen etc.

therealpinkvor 21 m

Geh zum Finanzierungsmakler deines Vertrauens.


Die sind ja auch total unabhängig....

dodo2vor 4 m

Die sind ja auch total unabhängig....


Naja, du bekommst bei einem guten Makler die besten Konditionen am Markt. Was soll denn die Verbraucherzentrale machen außer aufklären? Wer sich selbst mit der Thematik befasst kann sich den Weg einfach sparen.

Mach so lange wie möglich. Zur Not hast du nach 10 Jahren immer noch das Sonderkündigungsrecht gemäß § 489 BGB

Kurzer Hinweis, bei den derzeit niedrigen Zinsen und 1% Tilgung hast du Laufzeiten von 35 Jahren und länger, bis der Kredit getilgt ist. M.E. nach sollte man mit mindestens 3-4% Tilgung reingehen, dann ist man auch in einer erträglichen Zeit fertig. Wenn man sich nur 1% Tilgung bei einer 30-Jahres-Kondition "leistem" kann, Finger weg von der Immobilie und was günstigeres suchen. PS Einfach mal die angedachte Rate für 1/2 Jahr aufbringen, also die Differenz zur Miete aufs Sparbuch. Dann weiß man, wie sich das anfühlt.

Bearbeitet von: "41812" 24. September

Kommt drauf an, aber generell was mit 15 Jahren und drüber.
Wichtig ist nur, wie du aus der Sache rauskommst.

Ich konnte bei meiner Bank es so drehen das wir den Vertrag nur gegen die fällige "Strafzahlung" hätten ablösen können (Regelfall bei eigentlich alle Banken) aber, und nun kommst, die Bank würde aber das Geld von der Bausparkasse annehmen worüber die Tilgung läuft (Abtretung an die Bank)...auch vor Ende der Vertragslaufzeit ohne Kosten!

Das hat sich zu einen tollen Vorteil für uns entwickelt da wir durch fleißige Arbeit die Bausparverträge noch weit vor der Laufzeit bei der Bank voll machen durften und wir schnell aus der Sache raus waren ohne extra Ablöse zahlen zu müssen.

Viele Grüße,
stolpi

Mein Rat, wenn man sich schon so einen Käse wie unvermietetes Wohneigentum ans Bein bindet: Sieh zu, dass es schnellstmöglich abbezahlt wird. Eine Immobilie über 30 Jahre auf Pump finanzieren, das ist doch Wahnsinn.

Eine Wohnung ist immer durch Miteinnahmen zu tilgen. Mit einem Haus in der Pampa ist das dann wieder was anderes. Aber muss jeder selber wissen …

bloozevor 1 h, 29 m

Mein Rat, wenn man sich schon so einen Käse wie unvermietetes Wohneigentum ans Bein bindet: Sieh zu, dass es schnellstmöglich abbezahlt wird. Eine Immobilie über 30 Jahre auf Pump finanzieren, das ist doch Wahnsinn.Eine Wohnung ist immer durch Miteinnahmen zu tilgen. Mit einem Haus in der Pampa ist das dann wieder was anderes. Aber muss jeder selber wissen …





Vollkommen richtig...aber bei den niedrigen Zinsen kann sich das rechnen eine längere Laufzeit abzuschließen und auf "externen" Wegen (siehe mein Post) alles mögliches Kapital für die Tilgung zu investieren.

Viele Grüße,
stolpi

Auf irgendwann noch deutlich niedrigere Zinsen als jetzt, braucht man nicht zu hoffen. Falls sich das Tief nicht gar hält, wird eher das Gegenteil der Fall sein. Jedenfalls sollte die Zinsbindung möglichst so lang sein, wie man unter absehbaren oder auch leicht pessimistischen Umständen brauchen wird zur kompletten Abzahlung.

Ich ärgere mich heute über meine lange Laufzeit. Man kann nicht generell zur langen Laufzeit raten, die lange Laufzeit macht unflexibel und erhöht die Zinsen.
Viele sagen: Bei 1-2% Zinsen sollte man statt Tilgen lieber anderweitig investieren. Ich sehe das anders: Ein Kredit ist eine Belastung (muss ich ausziehen, wenn ich den Job verliere etc.), aktuell hat man die Chance schnell wieder davon loszukommen. Wenn du dir vorstellen kannst bis zur Rente monatlich an die Bank zu überweisen, dann ist wohl die lange Laufzeit das richtige. Wenn dich monatlich die hunderte von Euros an Zinsen stören, würde ich entsprechende Sparsamkeit vorausgesetzt zur kürzeren Laufzeit raten.

Spreche von Volltilgerdarlehen, die sind oft noch minimal günstiger.

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