Bausparvertrag - Jetzt der richtige Zeitpunkt?

Hi Leute,
meint ihr jetzt ist der richtige Zeitpunkt um einen Bausparvertrag abzuschließen, um sich gute Zinsen im Bereich von 2% für in 5-15 Jahren zu sichern?

Einerseits gibt es auf die Einlage keine Zinsen (0,1%) und so wie ich das gelesen habe hat man später auch keinen Anspruch auf das Darlehen, ich weiß aber nicht wie oft das passiert, dass dann behauptet wird man hätte nicht genügend Bonität oder der Schufa-Score ist schlecht?

Andererseits sind um die 2% Zinsen wirklich so wenig, dass man ja kaum über eine normale Finanzierung, selbst jetzt, an diesen Zins kommt. Oder gibt es hier Leute, die wirklich Darlehen zu 1% bekommen zur Zeit, so wie in der Werbung beworben?

Es geht jetzt nicht um welcher Bausparvertrag genau der beste ist zur Zeit, sondern allgemein, wie ihr das so handhabt, wenn ihr noch vorhabt eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen.

Beste Kommentare

@SteveBrickman Toll wenn aber wenn das System (Heute schon die Reichsfahne gehisst?) zusammenbricht, was bringt mir dann noch meine Bude? Wenn du in einer Millionenstadt lebst oder auch in einer Stadt mit hunderttausenden wo nimmst du deine Nahrung her? Richtig idR kaufst du die im Supermarkt genauso wie Wasser. Wasser wird zwar noch durch die Stadtwerke bereit gestellt nur warum sollten die weiterarbeiten, wenn alles den Bach runter geht? Genauso bringt dir deine Bude nichts, wenn die Polizei bei 110 einfach nicht mehr kommt. Dann kann nämlich jeder dem die Bude auch gefällt hin kommen und dich rauswerfen oder fackelt die Hütte halt ab. Ganz ehrlich wer in einer Großstadt oder allgemein in dicht besiedelten Regionen wie Deutschland lebt der ist schlecht beraten in dieser Untergangsromantik zu schwelgen. Ohne industrielle Strukturen ist es gar nicht möglich so große Mengen an Menschen zu ernähren von Krankenversorgung mit eventuell benötigten Medikamenten wollen wir gar nicht sprechen. Aber immerhin hast du dann deine Goldmünzen und deine Wohnung

Banken rechnen in den nächsten 10 Jahren mit keiner Steigerung. Muss natürlich nicht so kommen.

Bei einer relevanten Darlehenssumme muss einiges an Gebühren abgedrückt und auch angespart werden, um Zuteilungsreif zu sein. In 5 Jahren ohnehin kaum zu erreichen.

Eigenkapital ansparen und anlegen finde ich derzeit attraktiver.

Um Möchtegernbanker und Provinzaffen wie Sparkasse/LBS einen großen Bogen machen.

63 Kommentare

Hab neulich aus dem gleichen Grund noch einen abgeschlossen. Wer weiß was in 5-7 Jahren wieder los ist

Jetzt vor einigen Woche: 1.05% bei 10 Jahren.
Vor 5 Jahren: 2.35 % bei 5 Jahren. Und vor 5 Jahren war ich sogar noch Freiberufler -> Aufschlag.

Pack das Geld in einen Anlagemix und vergiss Bausparen.

Banken rechnen in den nächsten 10 Jahren mit keiner Steigerung. Muss natürlich nicht so kommen.

Bei einer relevanten Darlehenssumme muss einiges an Gebühren abgedrückt und auch angespart werden, um Zuteilungsreif zu sein. In 5 Jahren ohnehin kaum zu erreichen.

Eigenkapital ansparen und anlegen finde ich derzeit attraktiver.

Um Möchtegernbanker und Provinzaffen wie Sparkasse/LBS einen großen Bogen machen.

Verfasser

Ich gehe aber jetzt mal davon aus, dass die Niedrigzinsphase bald verlassen wird. Wenn nicht, dann lohnt sich der Bausparvertrag natürlich nicht.

Die Niedrigzinsphase wird nicht verlassen - in homöopatische Dosen vielleicht wie in den USA. Wenn du der Meinung bist, dass sich das signifikant ändert, dann kannst du gleich auf ein neues Geldsystem setzen. Die Verschuldung (fast überall) ist derart extrem hoch, dass der point of no return längst überschritten ist. Und der neue US-Präsident hat viel vor - denkst du der wird das mit steigenden Zinsen finanzieren ? Nee - aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus - das hat in der Wirtschaftsgeschichte schon bei viel niedrigeren Schuldenständen nicht funktioniert. Heute würde alles kollabieren.

Ich würde diesen bunt bedruckten Papierscheine, die wir momentan noch "Geld" nennen, nicht vertrauen.

Immobilien sind momentan eine gute Investition.

Langfristig werden deutlich die Preise weiterhin nach oben gehen, da immer mehr Menschen in Deutschland leben werden.


kannst ja auch nur nen teil des benötigten betrags über nen bausparvertrag ansparen. evtl. auch mit unterstützender VL des arbeitgebers. ;-)

Kommt drauf an was du damit machen willst. Wenn fu sicher in 5-7 Jahren eine neue Küche kaufen willst oder Wohneigentum kaufst/ renovieren willst dann ist der Bausparvertrag eine gute Sache. Auch weil das Bankdarlehen dann nicht so hoch ist und damit die Beleihung reduziert wird.

Und du hast das Geld als auch den Zins sicher.
Hast fu keinen konkreten Plan dann ist eine andere Spareinlage besser.

Das Problem ist doch das du mindestens 50% der Bausparsumme angespart haben musst. Wieviel kannst du in 5 Jahren einzahlen? Bei Preisen für Immobilien von 300.000 bis 500.000€ macht der Bausparvertrag doch nur sehr wenig an den gesamt Schulden aus.

SteveBrickmanvor 1 h, 20 m

Ich würde diesen bunt bedruckten Papierscheine, die wir momentan noch "Geld" nennen, nicht vertrauen.Immobilien sind momentan eine gute Investition.Langfristig werden deutlich die Preise weiterhin nach oben gehen, da immer mehr Menschen in Deutschland leben werden.



Schwachsinn. Der Immobilienmarkt erinnert an die Subprime Krise in den USA. Die Preise sind vollkommen überteuert und es ist eine Blase die platzen kann. Die EZB generiert jeden Tag 2 Millarden Euro und daher investiert jeder in Sachwerte, da es keine Zinsen gibt. "Betongold" ist im Moment ist viel zu teuer. Ich würde in Gold, Silber, Grundstücke, Uhren und Unternehmensanteile investieren. Statt eines Bausparvertrags einfach auch ein extra Konto jeden Monat einzahlen. Die Inflation wird man leider kaum los.

Nazarvor 48 m

Schwachsinn. Der Immobilienmarkt erinnert an die Subprime Krise in den USA. Die Preise sind vollkommen überteuert und es ist eine Blase die platzen kann. Die EZB generiert jeden Tag 2 Millarden Euro und daher investiert jeder in Sachwerte, da es keine Zinsen gibt. "Betongold" ist im Moment ist viel zu teuer. Ich würde in Gold, Silber, Grundstücke, Uhren und Unternehmensanteile investieren. Statt eines Bausparvertrags einfach auch ein extra Konto jeden Monat einzahlen. Die Inflation wird man leider kaum los.


Kein Schwachsinn, sondern einfache Logik.

Der Mensch braucht nun mal primär Nahrung und Obdach.

Geld ist nur ein Fantasieprojekt des modernen Menschen und Uhren und vor allem "Unternehmensanteile" sind einfach fiktive Werte und wenn jemand bereit ist, dafür einen Gegenwert zu geben, schön und gut. Aber hast du dafür eine Garantie? Grundstücke bin ich bei dir. Gold und Silber ist zwar nicht einfach zum "tauschen" aber traditionell auch relativ sicher, bin ich auch bei dir.

Wenn man Geld auf dem Konto hat, ist dies ebenfalls einfach nur eine elektronische generiert Zahl auf dem Bildschirm deines PC, nicht mehr und nicht weniger.

Banken vergeben ja Kredite ebenfalls fiktiv (wenn du jetzt 10.000€ aufnimmst, wird einfach diese Zahl bei der A Bank eingetippt und fertig, dafür gibt es kein echten Gegenwert sondern nur ein Blatt unterschriebenes Papier mit deinem Rückzahlungversprechen, nicht mehr und nicht weniger)

Das System wird zusammenbrechen, da niemals alle Schulden zurückgezahlt werden können. Klar, kann auch erst in 50 Jahren sein, wenn alle Ressourcen der Erde erschöpft sind oder eben in ein paar Jahren.

Dann kann man sich mit einem Bausparvertrag den Allerwertesten abwischen. Nicht mehr und nicht weniger.

Immobilien werden -zumindest in Deutschland-nicht billiger werden. Da es immer MEHR Menschen gibt und immer weniger Wohnraum. Gerade in Ballungszentren wird dies in den nächsten Jahren weiter zunehmen.


Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen. Es sei denn, man hat die 6- bis 7-stelligen Beträge auf der hohen Kante. Aber selbst dann wirft eine Immobilie keinen Cashflow ab.

Bausparen … das ist doch Bauernfängerei. Leg das Geld in ETF und Dividendenaktien an. 2 %, das frisst jede bereinigte Inflation auf. Wer im Jahr 2016/2017 noch glaubt, dass einem die Banken Zinsalmosen anbieten, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Bearbeitet von: "blooze" 3. Dez 2016

@SteveBrickman Toll wenn aber wenn das System (Heute schon die Reichsfahne gehisst?) zusammenbricht, was bringt mir dann noch meine Bude? Wenn du in einer Millionenstadt lebst oder auch in einer Stadt mit hunderttausenden wo nimmst du deine Nahrung her? Richtig idR kaufst du die im Supermarkt genauso wie Wasser. Wasser wird zwar noch durch die Stadtwerke bereit gestellt nur warum sollten die weiterarbeiten, wenn alles den Bach runter geht? Genauso bringt dir deine Bude nichts, wenn die Polizei bei 110 einfach nicht mehr kommt. Dann kann nämlich jeder dem die Bude auch gefällt hin kommen und dich rauswerfen oder fackelt die Hütte halt ab. Ganz ehrlich wer in einer Großstadt oder allgemein in dicht besiedelten Regionen wie Deutschland lebt der ist schlecht beraten in dieser Untergangsromantik zu schwelgen. Ohne industrielle Strukturen ist es gar nicht möglich so große Mengen an Menschen zu ernähren von Krankenversorgung mit eventuell benötigten Medikamenten wollen wir gar nicht sprechen. Aber immerhin hast du dann deine Goldmünzen und deine Wohnung

lolnicknamevor 47 m

@SteveBrickman Toll wenn aber wenn das System (Heute schon die Reichsfahne gehisst?) zusammenbricht, was bringt mir dann noch meine Bude? Wenn du in einer Millionenstadt lebst oder auch in einer Stadt mit hunderttausenden wo nimmst du deine Nahrung her? Richtig idR kaufst du die im Supermarkt genauso wie Wasser. Wasser wird zwar noch durch die Stadtwerke bereit gestellt nur warum sollten die weiterarbeiten, wenn alles den Bach runter geht? Genauso bringt dir deine Bude nichts, wenn die Polizei bei 110 einfach nicht mehr kommt. Dann kann nämlich jeder dem die Bude auch gefällt hin kommen und dich rauswerfen oder fackelt die Hütte halt ab. Ganz ehrlich wer in einer Großstadt oder allgemein in dicht besiedelten Regionen wie Deutschland lebt der ist schlecht beraten in dieser Untergangsromantik zu schwelgen. Ohne industrielle Strukturen ist es gar nicht möglich so große Mengen an Menschen zu ernähren von Krankenversorgung mit eventuell benötigten Medikamenten wollen wir gar nicht sprechen. Aber immerhin hast du dann deine Goldmünzen und deine Wohnung


Ich rede nicht über die bevorstehende Zombie-Apokalypse sondern über Vorgänge, die vor ein paar Tagen (International) oder in vor ein paar Jahrzehten (Deutschland) stattgefunden haben.

EInfach mal bei Google eingeben:

"Währungsreform" und "Indien"

Hier sieht man, wie schnell -also über Nacht- etwas gehen kann. Plötzlich ist "dein" Geld nichts mehr wert.

Siehe auch Deutschland (vor und)nach dem 2. Weltkrieg.

Plötzlich gab es nur 40 DM "Kopfgeld".

Die, die noch Grundstücke und Immobilien hatten, hatten immer noch Werte. Mit der Reichsmark konnte man gerade noch seinen Ofen heizen.

Und nochmal:

Die Ressourcen der Erde sind eben nicht unendlich. Die Anzahl an Menschen nimmt immer mehr zu. In Deutschland teilweise ja höher als in vielen Afrikanischen Ländern. Die Menschen werden nun mal -auch nach einer "Währungsreform" irgendwo wohnen müssen.


@SteveBrickman In Indien haben sie genau das Gegenteil von dem gemacht. Buchgeld wurde da nicht berührt. Da wurde nur das Papiergeld entwertet. Da sieht man auch, dass Papiergeld recht schnell aus dem Verkehr gezogen werden kann. Das ist auch etwas das ich für wesentlich wahrscheinlicher halte als den Zusammenbruch des Systems. Schließlich kann man damit jeden überwachen oder ggf. dein Konto leeren / sperren, wenn deine Ansichten zu unkonfom sind. Dann bringt dir die Wohnung aber auch wieder nichts. Genauso wie Grundstücke und Immobilien 1945 in Schlesien nichts mehr gebracht haben, wenn man vertrieben wurde. Im Endeffekt ist dein Glaube an Immobilien auch der Glaube daran, dass jeder das Schriftstück respektiert auf dem steht, das Ding gehört SteveB. Das ist nichts anderes als Papiergeld. Wenn der Staat sagt alle die Steve heißen kriegen einen Stern auf die Jacke und werden enteignet was machst du denn dann? Und nein das ist nicht nur bei den Nazis passiert. Auch in der DDR oder der BRD wurde enteignet von anderen Staaten sprechen wir auch lieber nicht. Ja ein selbst genutztes Wohneigentum ist oft eine gute Investition aber sie ist nicht so absolut sicher wie das immer wieder dargestellt wird. Nicht selbst genutzte Immobilien haben für Kleinanleger auch einige Nachteile. Da man sich idR nur eine oder wenige Mieteinheiten leisten kann hat man meistens ein sehr stark gebündeltes Risiko. Wer ein paar Mio hat zum kaufen profitiert da von unzähligen Faktoren. Was bringt dir denn deine Bude, wenn der Mieter nicht mehr zahlen kann oder will? Als Großinvestor ist dass dann einer von hunderten oder tausenden Mietern, also verkraftbar.

lolnicknamevor 31 m

@SteveBrickman In Indien haben sie genau das Gegenteil von dem gemacht. Buchgeld wurde da nicht berührt. Da wurde nur das Papiergeld entwertet. Da sieht man auch, dass Papiergeld recht schnell aus dem Verkehr gezogen werden kann. Das ist auch etwas das ich für wesentlich wahrscheinlicher halte als den Zusammenbruch des Systems. Schließlich kann man damit jeden überwachen oder ggf. dein Konto leeren / sperren, wenn deine Ansichten zu unkonfom sind. Dann bringt dir die Wohnung aber auch wieder nichts. Genauso wie Grundstücke und Immobilien 1945 in Schlesien nichts mehr gebracht haben, wenn man vertrieben wurde. Im Endeffekt ist dein Glaube an Immobilien auch der Glaube daran, dass jeder das Schriftstück respektiert auf dem steht, das Ding gehört SteveB. Das ist nichts anderes als Papiergeld. Wenn der Staat sagt alle die Steve heißen kriegen einen Stern auf die Jacke und werden enteignet was machst du denn dann? Und nein das ist nicht nur bei den Nazis passiert. Auch in der DDR oder der BRD wurde enteignet von anderen Staaten sprechen wir auch lieber nicht. Ja ein selbst genutztes Wohneigentum ist oft eine gute Investition aber sie ist nicht so absolut sicher wie das immer wieder dargestellt wird. Nicht selbst genutzte Immobilien haben für Kleinanleger auch einige Nachteile. Da man sich idR nur eine oder wenige Mieteinheiten leisten kann hat man meistens ein sehr stark gebündeltes Risiko. Wer ein paar Mio hat zum kaufen profitiert da von unzähligen Faktoren. Was bringt dir denn deine Bude, wenn der Mieter nicht mehr zahlen kann oder will? Als Großinvestor ist dass dann einer von hunderten oder tausenden Mietern, also verkraftbar.


Nochmal:

Geld ist und bleibt ein Fantasie-Produkt des Menschen. Ob jetzt bunt bedrucktes Papier oder Zahlen auf unserem PC. Wir können uns damit etwas kaufen, weil andere GLAUBEN, dass dies einen Wert hat.

Was uns bevor steht ist die gleiche, aber zumindest ähnliche, Entwicklung wie vom Simbabwe-Dollar.

Natürlich kann man auch "enteignet" werden o. ä.. Dies ist aber -wenn wir auf die ursprüngliche Frage des TEs zurückkommen- ob es der richtige Zeitpunkt für einen BSV ist- der falsche Ansatzpunkt, wie ich finde.

Wenn ich der TE wäre, würde ich mir so schnell wie möglich ein Eigenheim zulegen und falls noch etwas Geld übrig bleibt idealerweise in Grunds. und Immobilien oder zumindest ein Teil in Gold, ein Teil in US-Dollar und einen weiteren Teil in Aktien investieren. Eurogeld würde ich -wenn vorhanden-maximal ein Jahresgehalt vorhalten.

Falls der TE kein oder wenig Geld hat, würde ich es mir einfach gut gehen lassen (schönen Urlaub, Smartphones, gutes Essen, etc.) und mich "maximal zurückzahlbar" verschulden (also soviel, wie ich auch bei Arbeitslosigkeit o.ä. noch regelmäßig bedienen kann)

Alles andere macht -momentan- keinen Sinn.

Verfasser

bloozevor 3 h, 4 m

Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen.


Das musst du mir mal jetzt genauer erklären. Immerhin spart man ja beim Bewohnen jeden Monat die Miete. Beim Vermieten hingegen muss man auch noch Steuern auf die Einnahmen zahlen. Warum sollte man also keine Wohnung kaufen und selbst bewohnen?
Natürlich kommt es darauf an, es gibt Wohnungen die kosten ca. 30 Jahresmieten einer vergleichbaren Wohnung, da würde ich sicher nicht zuschlagen.
Bearbeitet von: "ChrisKing" 4. Dez 2016

bloozevor 9 h, 52 m

Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen. Es sei denn, man hat die 6- bis 7-stelligen Beträge auf der hohen Kante. Aber selbst dann wirft eine Immobilie keinen Cashflow ab.Bausparen … das ist doch Bauernfängerei. Leg das Geld in ETF und Dividendenaktien an. 2 %, das frisst jede bereinigte Inflation auf. Wer im Jahr 2016/2017 noch glaubt, dass einem die Banken Zinsalmosen anbieten, dem ist doch nicht mehr zu helfen.



Und der Mieter zahlt auch immer pünktlich seine Miete, hält alles selbst in Schuss und am Ende renoviert er natürlich auch. In der Theorie mag das so sein, für einen Normalbürger ist ein Bausparer eine gute Sache. Es ist ja auch wichtig einen Mix für die Finanzierung zu haben. Bei 200.000 € Kredit ist es halt schon die Frage, ob ich 10.000 € über einen Bausparer habe und 40-50 Tsd. über die KfW /lokale Förderbanken oder komplett 200.000 € bei einer Bank. Da geht die Bank 200.000 € Risiko mit entsprechend hoher Beleihung ein. Bei einem Mix sind es 150.000€ und deutlich weniger Beleihung. I.d.R. mit niedrigeren ZInsen als bei höherer Beleihung.

Der Fond nützt dir nur insoweit was, so lange er steigt. Wenn du das Geld dann sicher brauchst und der Wert fällt hast du unter Umsänden ein Finanzierungsproblem.

Also ich würds auch nicht machen, 2% sind (wie oben schon erwähnt) ja vllt gerade mal Inflationsausgleich.

ChrisKingvor 10 h, 58 m

Das musst du mir mal jetzt genauer erklären. Immerhin spart man ja beim Bewohnen jeden Monat die Miete. Beim Vermieten hingegen muss man auch noch Steuern auf die Einnahmen zahlen. Warum sollte man also keine Wohnung kaufen und selbst bewohnen?Natürlich kommt es darauf an, es gibt Wohnungen die kosten ca. 30 Jahresmieten einer vergleichbaren Wohnung, da würde ich sicher nicht zuschlagen.



Alle Verluste die du mit einer vermieteten Wohnung machst kannst du steuerlich absetzen.

Du "sparst" zwar die Miete, aber dafür hast du alle kosten zu tragen die anfallen. Das Problem ist da meist das man nicht ein Haus für 400.000€ kaufen kann, 30 Jahre da wohnt und dann für 400.000€ das Haus verkaufen kann. Also zumindest in normalen Zeiten nicht.

Da zahlst du für das Haus ja schon mit Nebenkosten 440.000€, mit Zinsen sind es eher mehr als 500.000€. Dazu kommen dann noch Reperaturen und co. Alles zusammen gerechnet kannst du auch für 1000€ im Monat mieten und brauchst dir nie gedanken machen wie du das undichte Dach bezahlst.

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