Bausparvertrag - Jetzt der richtige Zeitpunkt?

63 Kommentare
eingestellt am 3. Dez 2016
Hi Leute,
meint ihr jetzt ist der richtige Zeitpunkt um einen Bausparvertrag abzuschließen, um sich gute Zinsen im Bereich von 2% für in 5-15 Jahren zu sichern?

Einerseits gibt es auf die Einlage keine Zinsen (0,1%) und so wie ich das gelesen habe hat man später auch keinen Anspruch auf das Darlehen, ich weiß aber nicht wie oft das passiert, dass dann behauptet wird man hätte nicht genügend Bonität oder der Schufa-Score ist schlecht?

Andererseits sind um die 2% Zinsen wirklich so wenig, dass man ja kaum über eine normale Finanzierung, selbst jetzt, an diesen Zins kommt. Oder gibt es hier Leute, die wirklich Darlehen zu 1% bekommen zur Zeit, so wie in der Werbung beworben?

Es geht jetzt nicht um welcher Bausparvertrag genau der beste ist zur Zeit, sondern allgemein, wie ihr das so handhabt, wenn ihr noch vorhabt eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen.

  1. Diverses
Gruppen
  1. Diverses
Beste Kommentare

[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

Banken rechnen in den nächsten 10 Jahren mit keiner Steigerung. Muss natürlich nicht so kommen.

Bei einer relevanten Darlehenssumme muss einiges an Gebühren abgedrückt und auch angespart werden, um Zuteilungsreif zu sein. In 5 Jahren ohnehin kaum zu erreichen.

Eigenkapital ansparen und anlegen finde ich derzeit attraktiver.

Um Möchtegernbanker und Provinzaffen wie Sparkasse/LBS einen großen Bogen machen.
63 Kommentare

Hab neulich aus dem gleichen Grund noch einen abgeschlossen. Wer weiß was in 5-7 Jahren wieder los ist

Jetzt vor einigen Woche: 1.05% bei 10 Jahren.
Vor 5 Jahren: 2.35 % bei 5 Jahren. Und vor 5 Jahren war ich sogar noch Freiberufler -> Aufschlag.

Pack das Geld in einen Anlagemix und vergiss Bausparen.

Banken rechnen in den nächsten 10 Jahren mit keiner Steigerung. Muss natürlich nicht so kommen.

Bei einer relevanten Darlehenssumme muss einiges an Gebühren abgedrückt und auch angespart werden, um Zuteilungsreif zu sein. In 5 Jahren ohnehin kaum zu erreichen.

Eigenkapital ansparen und anlegen finde ich derzeit attraktiver.

Um Möchtegernbanker und Provinzaffen wie Sparkasse/LBS einen großen Bogen machen.

Verfasser

Ich gehe aber jetzt mal davon aus, dass die Niedrigzinsphase bald verlassen wird. Wenn nicht, dann lohnt sich der Bausparvertrag natürlich nicht.

Avatar

GelöschterUser94182

Die Niedrigzinsphase wird nicht verlassen - in homöopatische Dosen vielleicht wie in den USA. Wenn du der Meinung bist, dass sich das signifikant ändert, dann kannst du gleich auf ein neues Geldsystem setzen. Die Verschuldung (fast überall) ist derart extrem hoch, dass der point of no return längst überschritten ist. Und der neue US-Präsident hat viel vor - denkst du der wird das mit steigenden Zinsen finanzieren ? Nee - aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus - das hat in der Wirtschaftsgeschichte schon bei viel niedrigeren Schuldenständen nicht funktioniert. Heute würde alles kollabieren.

Ich würde diesen bunt bedruckten Papierscheine, die wir momentan noch "Geld" nennen, nicht vertrauen.

Immobilien sind momentan eine gute Investition.

Langfristig werden deutlich die Preise weiterhin nach oben gehen, da immer mehr Menschen in Deutschland leben werden.


kannst ja auch nur nen teil des benötigten betrags über nen bausparvertrag ansparen. evtl. auch mit unterstützender VL des arbeitgebers. ;-)

Kommt drauf an was du damit machen willst. Wenn fu sicher in 5-7 Jahren eine neue Küche kaufen willst oder Wohneigentum kaufst/ renovieren willst dann ist der Bausparvertrag eine gute Sache. Auch weil das Bankdarlehen dann nicht so hoch ist und damit die Beleihung reduziert wird.

Und du hast das Geld als auch den Zins sicher.
Hast fu keinen konkreten Plan dann ist eine andere Spareinlage besser.

Das Problem ist doch das du mindestens 50% der Bausparsumme angespart haben musst. Wieviel kannst du in 5 Jahren einzahlen? Bei Preisen für Immobilien von 300.000 bis 500.000€ macht der Bausparvertrag doch nur sehr wenig an den gesamt Schulden aus.

SteveBrickmanvor 1 h, 20 m

Ich würde diesen bunt bedruckten Papierscheine, die wir momentan noch "Geld" nennen, nicht vertrauen.Immobilien sind momentan eine gute Investition.Langfristig werden deutlich die Preise weiterhin nach oben gehen, da immer mehr Menschen in Deutschland leben werden.



Schwachsinn. Der Immobilienmarkt erinnert an die Subprime Krise in den USA. Die Preise sind vollkommen überteuert und es ist eine Blase die platzen kann. Die EZB generiert jeden Tag 2 Millarden Euro und daher investiert jeder in Sachwerte, da es keine Zinsen gibt. "Betongold" ist im Moment ist viel zu teuer. Ich würde in Gold, Silber, Grundstücke, Uhren und Unternehmensanteile investieren. Statt eines Bausparvertrags einfach auch ein extra Konto jeden Monat einzahlen. Die Inflation wird man leider kaum los.

Nazarvor 48 m

Schwachsinn. Der Immobilienmarkt erinnert an die Subprime Krise in den USA. Die Preise sind vollkommen überteuert und es ist eine Blase die platzen kann. Die EZB generiert jeden Tag 2 Millarden Euro und daher investiert jeder in Sachwerte, da es keine Zinsen gibt. "Betongold" ist im Moment ist viel zu teuer. Ich würde in Gold, Silber, Grundstücke, Uhren und Unternehmensanteile investieren. Statt eines Bausparvertrags einfach auch ein extra Konto jeden Monat einzahlen. Die Inflation wird man leider kaum los.


Kein Schwachsinn, sondern einfache Logik.

Der Mensch braucht nun mal primär Nahrung und Obdach.

Geld ist nur ein Fantasieprojekt des modernen Menschen und Uhren und vor allem "Unternehmensanteile" sind einfach fiktive Werte und wenn jemand bereit ist, dafür einen Gegenwert zu geben, schön und gut. Aber hast du dafür eine Garantie? Grundstücke bin ich bei dir. Gold und Silber ist zwar nicht einfach zum "tauschen" aber traditionell auch relativ sicher, bin ich auch bei dir.

Wenn man Geld auf dem Konto hat, ist dies ebenfalls einfach nur eine elektronische generiert Zahl auf dem Bildschirm deines PC, nicht mehr und nicht weniger.

Banken vergeben ja Kredite ebenfalls fiktiv (wenn du jetzt 10.000€ aufnimmst, wird einfach diese Zahl bei der A Bank eingetippt und fertig, dafür gibt es kein echten Gegenwert sondern nur ein Blatt unterschriebenes Papier mit deinem Rückzahlungversprechen, nicht mehr und nicht weniger)

Das System wird zusammenbrechen, da niemals alle Schulden zurückgezahlt werden können. Klar, kann auch erst in 50 Jahren sein, wenn alle Ressourcen der Erde erschöpft sind oder eben in ein paar Jahren.

Dann kann man sich mit einem Bausparvertrag den Allerwertesten abwischen. Nicht mehr und nicht weniger.

Immobilien werden -zumindest in Deutschland-nicht billiger werden. Da es immer MEHR Menschen gibt und immer weniger Wohnraum. Gerade in Ballungszentren wird dies in den nächsten Jahren weiter zunehmen.


Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen. Es sei denn, man hat die 6- bis 7-stelligen Beträge auf der hohen Kante. Aber selbst dann wirft eine Immobilie keinen Cashflow ab.

Bausparen … das ist doch Bauernfängerei. Leg das Geld in ETF und Dividendenaktien an. 2 %, das frisst jede bereinigte Inflation auf. Wer im Jahr 2016/2017 noch glaubt, dass einem die Banken Zinsalmosen anbieten, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Bearbeitet von: "blooze" 3. Dez 2016

[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

lolnicknamevor 47 m

@SteveBrickman Toll wenn aber wenn das System (Heute schon die Reichsfahne gehisst?) zusammenbricht, was bringt mir dann noch meine Bude? Wenn du in einer Millionenstadt lebst oder auch in einer Stadt mit hunderttausenden wo nimmst du deine Nahrung her? Richtig idR kaufst du die im Supermarkt genauso wie Wasser. Wasser wird zwar noch durch die Stadtwerke bereit gestellt nur warum sollten die weiterarbeiten, wenn alles den Bach runter geht? Genauso bringt dir deine Bude nichts, wenn die Polizei bei 110 einfach nicht mehr kommt. Dann kann nämlich jeder dem die Bude auch gefällt hin kommen und dich rauswerfen oder fackelt die Hütte halt ab. Ganz ehrlich wer in einer Großstadt oder allgemein in dicht besiedelten Regionen wie Deutschland lebt der ist schlecht beraten in dieser Untergangsromantik zu schwelgen. Ohne industrielle Strukturen ist es gar nicht möglich so große Mengen an Menschen zu ernähren von Krankenversorgung mit eventuell benötigten Medikamenten wollen wir gar nicht sprechen. Aber immerhin hast du dann deine Goldmünzen und deine Wohnung


Ich rede nicht über die bevorstehende Zombie-Apokalypse sondern über Vorgänge, die vor ein paar Tagen (International) oder in vor ein paar Jahrzehten (Deutschland) stattgefunden haben.

EInfach mal bei Google eingeben:

"Währungsreform" und "Indien"

Hier sieht man, wie schnell -also über Nacht- etwas gehen kann. Plötzlich ist "dein" Geld nichts mehr wert.

Siehe auch Deutschland (vor und)nach dem 2. Weltkrieg.

Plötzlich gab es nur 40 DM "Kopfgeld".

Die, die noch Grundstücke und Immobilien hatten, hatten immer noch Werte. Mit der Reichsmark konnte man gerade noch seinen Ofen heizen.

Und nochmal:

Die Ressourcen der Erde sind eben nicht unendlich. Die Anzahl an Menschen nimmt immer mehr zu. In Deutschland teilweise ja höher als in vielen Afrikanischen Ländern. Die Menschen werden nun mal -auch nach einer "Währungsreform" irgendwo wohnen müssen.


[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

lolnicknamevor 31 m

@SteveBrickman In Indien haben sie genau das Gegenteil von dem gemacht. Buchgeld wurde da nicht berührt. Da wurde nur das Papiergeld entwertet. Da sieht man auch, dass Papiergeld recht schnell aus dem Verkehr gezogen werden kann. Das ist auch etwas das ich für wesentlich wahrscheinlicher halte als den Zusammenbruch des Systems. Schließlich kann man damit jeden überwachen oder ggf. dein Konto leeren / sperren, wenn deine Ansichten zu unkonfom sind. Dann bringt dir die Wohnung aber auch wieder nichts. Genauso wie Grundstücke und Immobilien 1945 in Schlesien nichts mehr gebracht haben, wenn man vertrieben wurde. Im Endeffekt ist dein Glaube an Immobilien auch der Glaube daran, dass jeder das Schriftstück respektiert auf dem steht, das Ding gehört SteveB. Das ist nichts anderes als Papiergeld. Wenn der Staat sagt alle die Steve heißen kriegen einen Stern auf die Jacke und werden enteignet was machst du denn dann? Und nein das ist nicht nur bei den Nazis passiert. Auch in der DDR oder der BRD wurde enteignet von anderen Staaten sprechen wir auch lieber nicht. Ja ein selbst genutztes Wohneigentum ist oft eine gute Investition aber sie ist nicht so absolut sicher wie das immer wieder dargestellt wird. Nicht selbst genutzte Immobilien haben für Kleinanleger auch einige Nachteile. Da man sich idR nur eine oder wenige Mieteinheiten leisten kann hat man meistens ein sehr stark gebündeltes Risiko. Wer ein paar Mio hat zum kaufen profitiert da von unzähligen Faktoren. Was bringt dir denn deine Bude, wenn der Mieter nicht mehr zahlen kann oder will? Als Großinvestor ist dass dann einer von hunderten oder tausenden Mietern, also verkraftbar.


Nochmal:

Geld ist und bleibt ein Fantasie-Produkt des Menschen. Ob jetzt bunt bedrucktes Papier oder Zahlen auf unserem PC. Wir können uns damit etwas kaufen, weil andere GLAUBEN, dass dies einen Wert hat.

Was uns bevor steht ist die gleiche, aber zumindest ähnliche, Entwicklung wie vom Simbabwe-Dollar.

Natürlich kann man auch "enteignet" werden o. ä.. Dies ist aber -wenn wir auf die ursprüngliche Frage des TEs zurückkommen- ob es der richtige Zeitpunkt für einen BSV ist- der falsche Ansatzpunkt, wie ich finde.

Wenn ich der TE wäre, würde ich mir so schnell wie möglich ein Eigenheim zulegen und falls noch etwas Geld übrig bleibt idealerweise in Grunds. und Immobilien oder zumindest ein Teil in Gold, ein Teil in US-Dollar und einen weiteren Teil in Aktien investieren. Eurogeld würde ich -wenn vorhanden-maximal ein Jahresgehalt vorhalten.

Falls der TE kein oder wenig Geld hat, würde ich es mir einfach gut gehen lassen (schönen Urlaub, Smartphones, gutes Essen, etc.) und mich "maximal zurückzahlbar" verschulden (also soviel, wie ich auch bei Arbeitslosigkeit o.ä. noch regelmäßig bedienen kann)

Alles andere macht -momentan- keinen Sinn.

Verfasser

bloozevor 3 h, 4 m

Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen.


Das musst du mir mal jetzt genauer erklären. Immerhin spart man ja beim Bewohnen jeden Monat die Miete. Beim Vermieten hingegen muss man auch noch Steuern auf die Einnahmen zahlen. Warum sollte man also keine Wohnung kaufen und selbst bewohnen?
Natürlich kommt es darauf an, es gibt Wohnungen die kosten ca. 30 Jahresmieten einer vergleichbaren Wohnung, da würde ich sicher nicht zuschlagen.
Bearbeitet von: "ChrisKing" 4. Dez 2016

bloozevor 9 h, 52 m

Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen. Es sei denn, man hat die 6- bis 7-stelligen Beträge auf der hohen Kante. Aber selbst dann wirft eine Immobilie keinen Cashflow ab.Bausparen … das ist doch Bauernfängerei. Leg das Geld in ETF und Dividendenaktien an. 2 %, das frisst jede bereinigte Inflation auf. Wer im Jahr 2016/2017 noch glaubt, dass einem die Banken Zinsalmosen anbieten, dem ist doch nicht mehr zu helfen.



Und der Mieter zahlt auch immer pünktlich seine Miete, hält alles selbst in Schuss und am Ende renoviert er natürlich auch. In der Theorie mag das so sein, für einen Normalbürger ist ein Bausparer eine gute Sache. Es ist ja auch wichtig einen Mix für die Finanzierung zu haben. Bei 200.000 € Kredit ist es halt schon die Frage, ob ich 10.000 € über einen Bausparer habe und 40-50 Tsd. über die KfW /lokale Förderbanken oder komplett 200.000 € bei einer Bank. Da geht die Bank 200.000 € Risiko mit entsprechend hoher Beleihung ein. Bei einem Mix sind es 150.000€ und deutlich weniger Beleihung. I.d.R. mit niedrigeren ZInsen als bei höherer Beleihung.

Der Fond nützt dir nur insoweit was, so lange er steigt. Wenn du das Geld dann sicher brauchst und der Wert fällt hast du unter Umsänden ein Finanzierungsproblem.

Also ich würds auch nicht machen, 2% sind (wie oben schon erwähnt) ja vllt gerade mal Inflationsausgleich.

ChrisKingvor 10 h, 58 m

Das musst du mir mal jetzt genauer erklären. Immerhin spart man ja beim Bewohnen jeden Monat die Miete. Beim Vermieten hingegen muss man auch noch Steuern auf die Einnahmen zahlen. Warum sollte man also keine Wohnung kaufen und selbst bewohnen?Natürlich kommt es darauf an, es gibt Wohnungen die kosten ca. 30 Jahresmieten einer vergleichbaren Wohnung, da würde ich sicher nicht zuschlagen.



Alle Verluste die du mit einer vermieteten Wohnung machst kannst du steuerlich absetzen.

Du "sparst" zwar die Miete, aber dafür hast du alle kosten zu tragen die anfallen. Das Problem ist da meist das man nicht ein Haus für 400.000€ kaufen kann, 30 Jahre da wohnt und dann für 400.000€ das Haus verkaufen kann. Also zumindest in normalen Zeiten nicht.

Da zahlst du für das Haus ja schon mit Nebenkosten 440.000€, mit Zinsen sind es eher mehr als 500.000€. Dazu kommen dann noch Reperaturen und co. Alles zusammen gerechnet kannst du auch für 1000€ im Monat mieten und brauchst dir nie gedanken machen wie du das undichte Dach bezahlst.


yusvor 4 h, 47 m

für einen Normalbürger ist ein Bausparer eine gute Sache





Ich weiß ja nicht in welcher Dimension du so lebst, aber in der hiesigen ist ein Bausparvertrag etwas für Leute, die nicht rechnen können, zu faul sind, sich mal ein paar Abende in diverse, einfache Finanzthemen einzulesen und sich schlicht von den Verkäufern in den Buden, den sie Banken nennen, verarschen lassen.

[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

Verfasser

bloozevor 56 m

Ich weiß ja nicht in welcher Dimension du so lebst, aber in der hiesigen ist ein Bausparvertrag etwas für Leute, die nicht rechnen können, zu faul sind, sich mal ein paar Abende in diverse, einfache Finanzthemen einzulesen und sich schlicht von den Verkäufern in den Buden, den sie Banken nennen, verarschen lassen.



Es wäre cool, wenn du zumindest mal ne Richtung angibst, in welche es gehen soll. Also Geld anlegen kann man mit etwas Risiko mit guten Zinsen, keine Frage. Ist deine Idee dann erst einmal so viel zu sparen, bis man die Wohnung Bar kauft?

Sobald ich mir Geld leihen will, wird es meiner Meinung nach schwierig, was bleibt einem da übrig außer Banken oder dann eben den Bausparvertrag. Dass ich mir diese 2% Zinsen damit erkaufe, dass ich das Geld zu 0% "anlege" ist mir völlig klar, dafür habe ich die Sicherheit, dass ich keine Verluste einfahre und zinsgünstig mir später Geld leihen kann.

Bearbeitet von: "ChrisKing" 4. Dez 2016

ChrisKingvor 5 m

Es wäre cool, wenn du zumindest mal ne Richtung angibst, in welche es gehen soll. Also Geld anlegen kann man mit etwas Risiko mit guten Zinsen, keine Frage. Ist deine Idee dann erst einmal so viel zu sparen, bis man die Wohnung Bar kauft?Sobald ich mir Geld leihen will, wird es meiner Meinung nach schwierig, was bleibt einem da übrig außer Banken?



Ich kann dir da nicht wirklich einen Tipp geben, da ich den Kauf einer Immobilie zum Selbstbewohnen ablehne, vor allem dann, wenn man sich dafür auch noch mehrere Jahrzehnte in die Abhängigkeit der Kreditschulden begibt. Würde die Anschaffung zum Vermieten dienen, wären es natürlich Investitionsschulden, die du aber effektiver abtragen kannst und damit ein Einkommen generierst.

Immobilien sind eh nicht so mein Business, deswegen gebe ich da auch nicht wirklich Tipps, außer: bitte Verstand einschalten.
Bearbeitet von: "blooze" 4. Dez 2016

lolnicknamevor 2 h, 20 m

Deine Argumentation ist echt seltsam. Warum sollte sich der Euro in Luft auflösen und andere Währungen und Aktien bleiben von solch einem Beben unberührt? Wenn die Eurozone den Bach runter geht dürfte das ähnliche Probleme bringen wie bei der Subprimekrise, deren Nachwirkungen man noch heute spürt (Null-ZIns). Die Außenverschuldung der USA ist doppelt so hoch wie die der EU. Zusätzlich kommt da jemand an die Macht der noch nie ein öffentliches Amt bekleidet hat und Null Erfahrung hat. Da Geld in Dollar zu parken macht auch nicht viel mehr Sinn als in Euro.


Ich sage nicht nicht, dass der Dollar uns allen Segen bringt. Wenn man ein Portfolio haben sollte, muss man die Risiken eben verteilen. Es kann ja sein, dass ich Unrecht haben

Es führt einfach darauf hinaus, dass Ressourcen eben endlich sind. Geld ist unendlich.

Hier eigentlich das "System" wirklich sehr sehr einfach erklärt:




[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug



bloozevor 19 h, 49 m

Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man nicht so doof ist und sie selber bewohnt, sondern eben vermietet, um damit Zinsen und Kredittilgung zu bewältigen. Es sei denn, man hat die 6- bis 7-stelligen Beträge auf der hohen Kante. Aber selbst dann wirft eine Immobilie keinen Cashflow ab.Bausparen … das ist doch Bauernfängerei. Leg das Geld in ETF und Dividendenaktien an. 2 %, das frisst jede bereinigte Inflation auf. Wer im Jahr 2016/2017 noch glaubt, dass einem die Banken Zinsalmosen anbieten, dem ist doch nicht mehr zu helfen.




Mitt­lerweile treibt die Käufer von ETF aber noch eine andere Sorge um. Im August 2015 kam es an der Wall Street zu einem Kurs­einbruch, in dessen Folge auch die Kurse von ETF abstürzten. Das Problem war, dass manche ETF mehr verloren als die Aktien des Index, was im Grunde nicht sein dürfte – ETF zeichnen die Aktien­kurse ja nach. An den Ursachen hierfür wird noch geforscht. Möglicher­weise sind Börsen­regeln daran schuld: In turbulenten Phasen kann der Handel bestimmter Werte ausgesetzt werden. Können aber die ETF die Aktien aus einem Index nicht mehr kaufen oder verkaufen, weil sie gerade nicht gehandelt werden, wird es kompliziert.

Respekt. Wenn das eine Geldanlage zum Immobilienerwerb sein soll empfehle ich ein Beratungsgespräch bei Leuten die darin eine Ausbildung haben. Wenn so etwas kurz vor dem Immobilienerwerb passiert wars das.

SteveBrickmanvor 17 h, 21 m

Nochmal: Geld ist und bleibt ein Fantasie-Produkt des Menschen. Ob jetzt bunt bedrucktes Papier oder Zahlen auf unserem PC. Wir können uns damit etwas kaufen, weil andere GLAUBEN, dass dies einen Wert hat.


Du musst doch genauso auf den "glauben, das dein Haus was Wert ist" hoffen wenn du eine Immobilie kaufst. In München sind Steine ja nicht teurer als in der Eifel. Trotzdem kostet die Eigentumswohnung in München 500.000€ und in der Eifel kriegst dafür ne halbe Stadt. Und da die Kaufpreise zwar sehr stark angezogen haben, die Mietpreise aber sich bedeutend weniger verändert haben. Liegt das auch nicht wirklich an den vielen Menschen hier. Sondern einfach weil jeder zu hören kriegt "kredite sind voll günstig, kauf dir nen Haus". Das ein gewisserteil die Immobilie nie abbezahlen kann, wird erst in 20-40 Jahren auffallen. Und dann wird der Markt mit Immobilien überschwemmt.

JohnnyBonjournovor 18 m

Du musst doch genauso auf den "glauben, das dein Haus was Wert ist" hoffen wenn du eine Immobilie kaufst. In München sind Steine ja nicht teurer als in der Eifel. Trotzdem kostet die Eigentumswohnung in München 500.000€ und in der Eifel kriegst dafür ne halbe Stadt. Und da die Kaufpreise zwar sehr stark angezogen haben, die Mietpreise aber sich bedeutend weniger verändert haben. Liegt das auch nicht wirklich an den vielen Menschen hier. Sondern einfach weil jeder zu hören kriegt "kredite sind voll günstig, kauf dir nen Haus". Das ein gewisserteil die Immobilie nie abbezahlen kann, wird erst in 20-40 Jahren auffallen. Und dann wird der Markt mit Immobilien überschwemmt.


Hm, das ist vermutlich sogar richtig. Im Kontext der Diskussion (zwischen lolnickname und mir) betrachtet, aber irrelevant.

Sollte es einen "Währungsreform" geben, ist dein und mein Geld ggf. nichts wert. Ein physisches Eigentum hat immer einen realen Wert (ob man jetzt dafür mehr oder weniger mit diesen bunten Papierscheinen bezahlt hat liegt auch an einem selber)

Deutschland hatte 2015 etwa 737000 Geburten und 925000 Sterbefälle. Also (ganz grob) hält sich die Waage. Selbst wenn man heute eine Mauer um D baut und niemanden rein und raus lässt, wird die Anzahl der Menschen nur extrem langsam abnehmen.

Hinzu kommen im Durchschnitt 1-2 Mio neue Menschen. Vermutlich werden wir nach der Wahl 2017 diese Ziffer genau so hoch haben oder ggf. sogar mehr.

Wir werden daher ganz sicher bis 2035 die 100 Mio Marke in D knacken. Da bin ich mir absolut sicher (egal wer an der Macht ist)

Wo denkst du, werden diese Menschen wohnen? Auf dem Mars?

SteveBrickmanvor 24 m

Hm, das ist vermutlich sogar richtig. Im Kontext der Diskussion (zwischen lolnickname und mir) betrachtet, aber irrelevant.Sollte es einen "Währungsreform" geben, ist dein und mein Geld ggf. nichts wert. Ein physisches Eigentum hat immer einen realen Wert (ob man jetzt dafür mehr oder weniger mit diesen bunten Papierscheinen bezahlt hat liegt auch an einem selber)Deutschland hatte 2015 etwa 737000 Geburten und 925000 Sterbefälle. Also (ganz grob) hält sich die Waage. Selbst wenn man heute eine Mauer um D baut und niemanden rein und raus lässt, wird die Anzahl der Menschen nur extrem langsam abnehmen. Hinzu kommen im Durchschnitt 1-2 Mio neue Menschen. Vermutlich werden wir nach der Wahl 2017 diese Ziffer genau so hoch haben oder ggf. sogar mehr.Wir werden daher ganz sicher bis 2035 die 100 Mio Marke in D knacken. Da bin ich mir absolut sicher (egal wer an der Macht ist)Wo denkst du, werden diese Menschen wohnen? Auf dem Mars?

und trotzdem standen 2015 1,7 millionen Wohnungen leer.​

von einer wohnungsnot kann man da nicht wirklich sprechen.

JohnnyBonjournovor 24 m

und trotzdem standen 2015 1,7 millionen Wohnungen leer.​ von einer wohnungsnot kann man da nicht wirklich sprechen.


Ja, irgendwo in einem Kaff in Meck-Pomm vielleicht.

Es gibt in Ballungsgebieten wie München und Stuttgart keinen Wohnraum mehr. Oder sie so überteuert, dass der Kauf wirtschaftlich keinen Sinn macht. Hier muss man dann den Staat, das Land oder die Gemeinde als Mieter haben, dann geht es eigentlich

Sobald man dann noch Kinder hat und nicht erwerblos ist wird es sehr sehr schwer, angemessenen Wohnraum zu finden.

Ich kann keinen kausalen Zusammenhang erkenne, warum das Produkt "Wohnraum" günstiger werden sollte.

SteveBrickmanvor 54 m

Ja, irgendwo in einem Kaff in Meck-Pomm vielleicht. Es gibt in Ballungsgebieten wie München und Stuttgart keinen Wohnraum mehr. Oder sie so überteuert, dass der Kauf wirtschaftlich keinen Sinn macht. Hier muss man dann den Staat, das Land oder die Gemeinde als Mieter haben, dann geht es eigentlichSobald man dann noch Kinder hat und nicht erwerblos ist wird es sehr sehr schwer, angemessenen Wohnraum zu finden.Ich kann keinen kausalen Zusammenhang erkenne, warum das Produkt "Wohnraum" günstiger werden sollte.



Sowohl in Deutschland ( de.statista.com/sta…ds/ ) wie auch in Stuttgart ( de.wikipedia.org/wik…art ) sind die Einwohnerzahlen relativ stabil bzw auf einem Stand wie in den 90er Jahren. Der Anstieg der Preise der Immobilien hat also nicht wirklich was mit der Bevölkerungszahl zu tun. Das der Preis für Immobilien derzeit teilweise im 2 Stelligen Bereich steigt hat eher was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Oder anders ausgedrückt "Es gibt eine Immobilienblase". Aufgrund der niedrigen Zinsen will jeder in "Betongold" investieren. Dadurch steigt der Preis in unverschämte höhe. Die Verkäufer haben auch von den niedrigen Zinsen erfahren und verlangen einfach höhere Preise "du sparst doch an den Zinsen".


Daher ist es derzeit recht schlecht in Immobilien zu investieren, da die Preise nicht in relation stehen. Das die Preise noch weiter steigen, halte ich für unwahrscheinlich. Es wird sich keiner mehr leisten können. Für wahrscheinlicher halte ich das "Das Leben im Grünen" wieder modern wird, und die Leute wieder in die Randbezirke ziehen und die Preise in der Innenstadt fallen wird. "Mobiles arbeiten", "Homeoffice" und co. machen es möglich das man von überall arbeiten kann, daher ist der Wohnort nahe des Arbeitsplatz nicht von nöten.
Bearbeitet von: "JohnnyBonjourno" 4. Dez 2016

JohnnyBonjournovor 1 h, 50 m

Sowohl in Deutschland ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2861/umfrage/entwicklung-der-gesamtbevoelkerung-deutschlands/ ) wie auch in Stuttgart ( https://de.wikipedia.org/wiki/Einwohnerentwicklung_von_Stuttgart ) sind die Einwohnerzahlen relativ stabil bzw auf einem Stand wie in den 90er Jahren. Der Anstieg der Preise der Immobilien hat also nicht wirklich was mit der Bevölkerungszahl zu tun. Das der Preis für Immobilien derzeit teilweise im 2 Stelligen Bereich steigt hat eher was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Oder anders ausgedrückt "Es gibt eine Immobilienblase". Aufgrund der niedrigen Zinsen will jeder in "Betongold" investieren. Dadurch steigt der Preis in unverschämte höhe. Die Verkäufer haben auch von den niedrigen Zinsen erfahren und verlangen einfach höhere Preise "du sparst doch an den Zinsen".Daher ist es derzeit recht schlecht in Immobilien zu investieren, da die Preise nicht in relation stehen. Das die Preise noch weiter steigen, halte ich für unwahrscheinlich. Es wird sich keiner mehr leisten können. Für wahrscheinlicher halte ich das "Das Leben im Grünen" wieder modern wird, und die Leute wieder in die Randbezirke ziehen und die Preise in der Innenstadt fallen wird. "Mobiles arbeiten", "Homeoffice" und co. machen es möglich das man von überall arbeiten kann, daher ist der Wohnort nahe des Arbeitsplatz nicht von nöten.


Traue nur der Statistik, die du selber gefälscht hast.

Es gibt die "amtliche" Einwohnerzahl und die "meldepflichtige" Einwohnerzahl (ich will mich aber hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich keine Zahlen für Stuttgart habe, aber dies kann mal schnell 100000 Menschen Differenz betragen)

Ob die Preis jetzt zu hoch oder zu niedrig sind, darüber kann man diskutieren. Aber dieses permanente Immo-Blase-News ist (und die Regierung macht es ja noch schwieriger Eigentum zu erwerben mit dem neuen Gesetz) von den Medien bewusst gestreut worden und funktioniert komischerweise teilweise sehr gut.

Natürlich werden die Preise steigen, Selbst in deiner Statistik hat man ja gesehen, dass zwischen 2014 und 2015 schwuppdiewupp 1 Million mehr Menschen in D leben, zzgl neue Einwanderer(die wurden ja teilweise erst später erfasst, und man geht ja von 1,5 Millionen aus, dann noch die knappe Million, die 2016 kam (die 0,5 Mio nicht Aufenthaltsberechtigte zählen wir mal nicht, aber diese Menschen leben ja auch irgendwo, die beamen sich ja nicht weg, oder?). Wenn wir (ohne Osteuropa) noch die 600-750t neue Einwanderer von 2016 noch dazu zählen, gehen wir schon in Richtung 85 Mio. Dieser Trend wird auch weiterhin anhalten. Es werden ja nicht ab dem und jenem Tag Menschen aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen nicht mehr nach Deutschland kommen.

Denkst du wirklich, dass diese Menschen kein Bedarf an Wohnraum haben?

Nochmal: WIe soll die Nachfrage nach dem Produkt "Wohnraum" in den nächsten 10 Jahren weniger werden? (Angebot und Nachfrage bestimmen ja den Preis)

Welches Ereignis soll den die Nachfrage nach Wohnraum verringern?

Fragen über Fragen...




.
Bearbeitet von: "SteveBrickman" 4. Dez 2016

Sehr interessanter Gedankenaustausch hier!

Der "Wert" von Wohnraum in Ballungsgebieten (Urbanisierung + Zuzug von Einwanderern / Flüchtlingen) wird steigen, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Davon werden auch die Speckgürtel im Umland betroffen sein. Ein Haus in MV wird vermutlich auch in 20 Jahren nicht deutlich im "Wert" zulegen. Angebot und Nachfrage eben...

Die oft beschriebenen Globalen (Finanz) Disasterszenarien bleiben hoffentlich aus, denn bei einem globalen (und wenn Amerika fällt, fällt Europa und umgedreht, wobei Europa eine Lungenentzündung hat, Amerika eher die Beulenpest) Zusammenbruch der Schuldensystem würde es zu solchen Verwerfungen kommen, dass selbst die Prepper und die Gold- bzw. Betongoldhorter wohl kaum auf Dauer zuverlässig überleben würden.
Ein Szenario eines WWIII (der derzeit wohl aktueller ist als in den letzten 25 Jahren!) hätte wohl eher die Dimensionen aus TWD. Ich schmunzle da immer über die welche meinen ein Stückchen Papier (z. B. die sog. "Reichsbürger" oder Gelbscheinbesitzer, etc.) oder ein BSV, ein Grundbucheintrag etc. würden ihnen in solch einem Fall noch etwas bringen.

A piece of Paper is a piece of shit

Es wird die Zeit kommen, da wird man die echte Bedeutung des Zitates von Ghandi erkennen: "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

Zum TE: Ein BSV macht aus meiner Sicht zum aktuellen Zeitpunkt (kaum) einen Sinn, da er mit hohen Kosten verbunden ist (Abschlussgebühr, keine Zinserträge) und letztlich eine Spekulation auf die Zukunft der Zinsen darstellt.
Szenario 1: Die Zinsen bleiben auch die nächsten 5 - 10 Jahre im Bereich von 1 - 3 % --> kein Vorteil durch BSV
Szenario 2: hohe Zinsen ggf. Hyperinflation: wird ein BSV so er denn überhaupt noch zugeteilt, erfüllt wird auch keinen nennenswerten Vorteil mehr erbringen in Bezug auf den Erwerb einer Immobilie

Von daher würde ich aktueller eher in Unternehmensanteile investieren, so ich die Hoffnung hätte das es eben nicht (zeitnah) auf eines der globalen Disasterszenarien hinauslaufen sollte. Der Ertrag ist höher, man ist flexibler und irgendwo ist es ja doch auch ein wenig Sachanlage, obgleich natürlich anders als bei Gold oder Silber welches man selbst physikalisch zu Hause hat...

In diesem Sinne: "Wir werden alle sterben..."

SteveBrickmanvor 8 h, 34 m

Selbst in deiner Statistik hat man ja gesehen, dass zwischen 2014 und 2015 schwuppdiewupp 1 Million mehr Menschen in D leben,




Also soviele wie 1999 trotzdem haben wir nicht die Wohnraumpreise von 1999. Den Zusammenhang zur Einwohnerzahl kann ich daher nicht erkennen.

zumal der zuwachs mit unter 2% sehr klein ist, bei der Geburten/sterberate haben wir ne differenz von über 20%. und da sagst du das ist "ganz grob" gleich




SteveBrickmanvor 8 h, 34 m

Nochmal: WIe soll die Nachfrage nach dem Produkt "Wohnraum" in den nächsten 10 Jahren weniger werden? (Angebot und Nachfrage bestimmen ja den Preis)Welches Ereignis soll den die Nachfrage nach Wohnraum verringern?Fragen über Fragen....




Wie schon gesagt stehen 1,7 Millionen Wohnungen leer ( 1,1 Millionen in Westdeutschland), hin zu kommt das alleine 2015 über 500.000 neue Wohnungen gebaut wurden. ( Die Daten sprechen von 120.000 Wohneinheiten mit mehr als 3 Wohnungen, kann/wird also auch viel mehr sein). Die Notunterkünfte für Flüchtlinge stehen zum großteil mehr als halb leer, da die Zahl der Flüchtlinge sehr stark abgenommen hat.




Ich sehe da eher das Problem das wir zu viele Wohnungen haben. Natürlich nicht in Berlin, Hamburg oder München beste Innenstadtlage. Aber schon im nahen Umfeld dazu.
Bearbeitet von: "JohnnyBonjourno" 5. Dez 2016

Ihr macht wirklich einen Denkfehler bei den ganzen Untergangsszenarien: Euer Gold, Silber, Eure Aktien, Unternehmensanteile, auch Eure Eigentumswohnung in bester Innenstadtlage, Gemälde, Kunst, teure Uhren, will kein Schwein mehr haben, wenn die Szenarien eintreten, die Ihr beschreibt.
Dann herrschen Chaos und Anarchie. Und es herrscht das Recht des Stärkeren. Das ist dann im Zweifel der mit der größeren / schnelleren Waffe.
Also scheißt auf Fondsanlagen (mit einem, wie oben beschriebenen "Fond" kocht man eh nur Süppchen und Sößchen) und Betongold. Stattdessen lieber schon mal eine Heimarmee rekrutieren und an Kriegswaffen ausbilden. Damit seid Ihr auf der sicheren Seite und gut gerüstet.

JohnnyBonjournovor 6 h, 35 m

Also soviele wie 1999 trotzdem haben wir nicht die Wohnraumpreise von 1999. Den Zusammenhang zur Einwohnerzahl kann ich daher nicht erkennen. zumal der zuwachs mit unter 2% sehr klein ist, bei der Geburten/sterberate haben wir ne differenz von über 20%. und da sagst du das ist "ganz grob" gleich Wie schon gesagt stehen 1,7 Millionen Wohnungen leer ( 1,1 Millionen in Westdeutschland), hin zu kommt das alleine 2015 über 500.000 neue Wohnungen gebaut wurden. ( Die Daten sprechen von 120.000 Wohneinheiten mit mehr als 3 Wohnungen, kann/wird also auch viel mehr sein). Die Notunterkünfte für Flüchtlinge stehen zum großteil mehr als halb leer, da die Zahl der Flüchtlinge sehr stark abgenommen hat. Ich sehe da eher das Problem das wir zu viele Wohnungen haben. Natürlich nicht in Berlin, Hamburg oder München beste Innenstadtlage. Aber schon im nahen Umfeld dazu.


Johnny, du kannst nicht eine bestimme Statistik herauspicken und um daraus für ein sehr komplexes Thema zu argumentieren.

Ein Bespiel: Auch wenn die Anzahl der in Deutschland lebenden Menschen mit 1999 gleich sein sollte (was nicht so ist, weil einfach bestimme Gruppen nicht gezählt werden, aber das ist ein anderes Thema) ist die Lebenserwartung etwa um 3 Jahre höher.

Das bedeutet, dass die Menschen eben 3 Jahre länger leben (um es mal ganz makaber zu sagen, wieder Wohnraum "frei" wird).

Auch steigt die Fruchtbarkeitsrate in Deutschland extrem -um es mal mit deiner Prozentualen Menge zusagen- zur Zeit jährlich um 10%. Tendenz steigend!. Sowas gab es in den letzten 25 Jahren gar nicht.

Warum sollte dieser Trend (also von 1,3 auf Richtung 1,5 Kinder pro Frau) abnehmen?

Und das ewige Argument das in einem 500-Seelen Dorf in Oberammergau doch eine 1,5 Zimmer-Wohnung frei wird ist vollkommen irrelevant.

Wohnraum wird dort benötigt, wo Wohnraum benötigt wird. (Es gibt 3 Faktoren für eine Immobilie: Die Lage, Die Lage, Die Lage)

Ein dummer Vergleich, aber mir fällt auf die Schnelle nichts besseres ein: Wenn bei uns im Aldi genug Lebensmittel frei sind, bringt das den hungernden Kinder in Afrika...gar nichts!

Noch eine Randnotiz zum Thema "Stark abgenommen":

Natürlich ist der Zustrom von 1,5 Mio jährlich auf knapp 0,75 Mio. neuer Menschen eine "Abnahme". Der Trend wird sich, so denke ich, auf 1 Mio im Jahr einpendeln (also Menschen aus Afrika, Asien und Osteuropa zusammen).

Denkst du wirklich, dass diese Menschen nach Sachsen gehen um sich dort eine neue Existenz aufzubauen?

Wenn wir dann nochmal alle Punkte im Gesamten Betrachten, kann man sagen, dass Hauptsächlich der Staat (oder die Kommunen wem Staat zu allgemein ist) als Mieter viel viel Mehr Wohnraum benötigen wird.

Man kann diese Nachfrage bedienen oder eben in einen Bausparvertrag mit 0,5 % abschließen und auf das Geld dann Strafzinsen zahlen, weil man es nicht ausgegeben hat.

Die Entscheidung überlassen wir dem der das nötige Kleingeld hat.

Ja

Das eine schließt doch das andere nicht aus. Natürlich ist Wohnraum in Ballungsgebieten knapp aber gleichzeitig kann man schon von einer Immobilienblase sprechen da es einfach zu viele Käufer aktuell auf dem Markt gibt und Geld aktuell kaum was kostet. Ich würde aktuell auch nicht auf die Idee kommen mir Eigentum zu kaufen.

gdm41vor 4 h, 8 m

Das eine schließt doch das andere nicht aus. Natürlich ist Wohnraum in Ballungsgebieten knapp aber gleichzeitig kann man schon von einer Immobilienblase sprechen da es einfach zu viele Käufer aktuell auf dem Markt gibt und Geld aktuell kaum was kostet. Ich würde aktuell auch nicht auf die Idee kommen mir Eigentum zu kaufen.


Nun, es ist -wie so oft- eine Frage der Definition.

VW manipuliert Fahrzeuge und verschafft sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil sondern Verschmutzt die Umwelt, Täuscht Behörden und Verbraucher.

Was sagen wir dazu:

"Ja, der Schummeldiesel ist schon nicht in Ordnung, aber die Anderen machen das doch auch"

Man relativiert ( Also ich darf meine Kinder schlagen, es ist in Ordnung, weil ein anderer Vater in Bangladesch seine Kinder auch schlägt) und beschönigt (Schummel klingt einfach viel besser...als wäre man bei Mensch ärgere dich nicht einfach ein Feld weiter gegangen...)

Und schon klingt alles viel besser, als, was man eigentlich sagen müsste, das dies schlicht und einfach:

Transnationale organisierte Kriminalität

nach der Palermo-Konvention der Vereinten Nationen

ist.

Und -um zurück auf des Thema zu kommen:

Ist es eine Blase, oder wird uns nur suggeriert, dass es eine Blase sein soll?

Keiner redet von der Energie-Blase, obwohl Strom extrem teuer ist und noch weiter steigen wird (aber ich will nicht abschweifen)

Bearbeitet von: "SteveBrickman" 5. Dez 2016
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text
    Top Diskussionen
    1. Online Optiker mit Mineralglas11
    2. Flüge Amerika34
    3. Hilfe.2020
    4. Günstig an Google Play Store Guthaben kommen?44

    Weitere Diskussionen