Bei Versand- und Retourekosten könnte sich bald was ändern

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eingestellt am 22. JunBearbeitet von:"Musa"
Da viel über Paketdienste geschimpft, hier ein aktueller und lesenswerter Artikel:
welt.de/wir…tml
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DickerGangsta123vor 9 m

Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die …Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.


Wenn die Euros tatsächlich bei den hart Schuftenden ankommen würden und nicht der Vorstand davon die nächste Thailandreise finanziert dann müssten die Preise gar nicht erst angehoben werden.
Das Problem ist halt auch selbstgemacht, indem man immer biliger als die anderen sein will.
Man muss halt auch mal seine Kosten im Blick halten.

Und Hermes braucht sich da nicht zu beschweren, die zahlen eh schon fast nichts und geben die Kosten direkt an sub- und subsubunternehmen weiter.
Hermes ist auch der Paketdienst den ich immer wenn möglich meide, da meine Lieferung da fast nie ankommt.
Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.
47 Kommentare
Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.
DickerGangsta123vor 7 m

Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die …Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.


Wenn die dann auch wirklich liefern und es nicht bei einer Abholstation abgeben - gerne!
DickerGangsta123vor 9 m

Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die …Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.


Wenn die Euros tatsächlich bei den hart Schuftenden ankommen würden und nicht der Vorstand davon die nächste Thailandreise finanziert dann müssten die Preise gar nicht erst angehoben werden.
Das Problem ist halt auch selbstgemacht, indem man immer biliger als die anderen sein will.
Man muss halt auch mal seine Kosten im Blick halten.

Und Hermes braucht sich da nicht zu beschweren, die zahlen eh schon fast nichts und geben die Kosten direkt an sub- und subsubunternehmen weiter.
Hermes ist auch der Paketdienst den ich immer wenn möglich meide, da meine Lieferung da fast nie ankommt.
Mit wenigen Worten: Paketgewerbe kaum noch rentabel, Schuld hat der der Kunde, Kunde soll gefälligst mehr für solche Dienste zahlen.
Oder halt einfach mal mit Amazon verhandeln, dass man drei Cent mehr pro Paket will. Statt sich von großen Versendern aufs absolute Minimum drücken zu lassen, sollten die Paketdienste einfach mal ihre Stärke zeigen. Amazon Logistics kann das nicht auffangen und ist dazu noch schlechter als alle normalen Paketdienste.
Bearbeitet von: "Tobias" 22. Jun
Tobiasvor 3 m

Oder halt einfach mal mit Amazon verhandeln, dass man drei Cent mehr pro …Oder halt einfach mal mit Amazon verhandeln, dass man drei Cent mehr pro Paket will. Statt sich von großen Versendern aufs absolute Minimum drücken zu lassen, sollten die Paketdienste einfach mal ihre Stärke zeigen. Amazon Logistics kann das nicht auffangen und ist dazu noch schlechter als alle normalen Paketdienste.



Klar in der Theorie einfach. Tatsächlich kommt ein Hermes bei Amazon an und sagt "wir hätten gerne 10Cent mehr", dann geht Amazon auf DHL zu und sagt: "Ihr bekommt 20% mehr Paketvolumen, dafür aber weitere 5Cent pro Paket günstiger".
Naja Deutsche Post/DHL macht doch genug Gewinn. Die sollen sich mal nicht beschweren.
Das Problem betrifft doch allein die Großversender wie Amazon, Otto Group, Conrad und MediaSaturn.

Alle anderen haben ja nicht diese Dumpingpreise. Wenn die Postdienste sich gegenseitig unterbieten, dann ist das eigentlich eine Sache ser Gewerkschaften. Aber Verdi unterstützt die ja lieber, und arbeitet denen noch zu.

Am fairsten fände ich es, wenn es einen Preis für alle geben würde. Das würde auch Chancengleichheit für neue Betriebe geben. Wie soll man denn heute noch einen Versandhandel groß machen, wenn man für den Versand das doppelte bis dreifache zahlen muss, wie die großen?

Die Rücksendequote bei Textilien könnte man durch Qualitätsvorgaben verhindern. Wenn identische Kleidungsstücke der gleichen Größe bis zu 4cm in der Länge unterschiedlich sein dürfen und auch schief genähte in den Verkauf gehen, muss man sich nicht wundern, dass die Kunden das wieder zurückschicken.
xWolfvor 2 m

Naja Deutsche Post/DHL macht doch genug Gewinn. Die sollen sich mal nicht …Naja Deutsche Post/DHL macht doch genug Gewinn. Die sollen sich mal nicht beschweren.


Kann nie genug Gewinn (für die)geben.
Preise erhöhen ja! aber nur für die Großkunden ala Amazon, Zalando, Otto etc...der Privatmarkt ist eh nur "Kleinvieh".

Den Großkunden werden einfach zu große Rabatte gewährt...mMn braucht Amazon nicht pro Quartal ein paar Milliarden Euro Gewinn vor Steuern machen (Steuern sind ja aber eh gering)...

...der kleine Privatmann mit seinem 2kg DHL Paket sollte von einer möglichen Preiserhöhung daher ausgenommen werden.
Wie kann man solche Artikel eigentlich verlinken? Der Autor spekuliert doch nur rum und hat irgendwie doch keine Ahnung.

Rücksendung bei Textilien bezahlen lassen, ja klar ^^ das wird klappen ganz sicher

Und für Otto z.B. würde es teurer werden wenn es die Otto-Shops wieder geben würde (die gab es früher in jedem Kaff) als wenn sie den Kram online verkaufen und versenden und weiter Ihre Hermesfahrer ausbeuten, auch da wird sich nix ändern. Das selbe gilt für Amazon die dann einfach Ihren "eigenen" Lieferdienst weiter ausbauen.
Bearbeitet von: "mila87" 22. Jun
DickerGangsta123vor 53 m

Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die …Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.



Einstweilen gibt es ein Workaround: Trinkgeld für den Paketboten.
.
Bearbeitet von: "Individuum" 22. Jun
mila87vor 14 m

Wie kann man solche Artikel eigentlich verlinken? Der Autor spekuliert …Wie kann man solche Artikel eigentlich verlinken? Der Autor spekuliert doch nur rum und hat irgendwie doch keine Ahnung.Rücksendung bei Textilien bezahlen lassen, ja klar ^^ das wird klappen ganz sicher Und für Otto z.B. würde es teurer werden wenn es die Otto-Shops wieder geben würde (die gab es früher in jedem Kaff) als wenn sie den Kram online verkaufen und versenden und weiter Ihre Hermesfahrer ausbeuten, auch da wird sich nix ändern. Das selbe gilt für Amazon die dann einfach Ihren "eigenen" Lieferdienst weiter ausbauen.



Spekulieren ist etwas anderes. Fakt ist:
- Frank Rausch (hermes) muss gehen
- Jürgen Gerdes (Post) muss gehen
- Paketzusteller arbeiten im Niedriglohnsektor und können nicht mehr ausgenommen werden
Es ist nicht Aufgabe eines Journalisten konkrete Lösungsvorschläge oder Alternativen aufzuzeigen. Das ist die Aufgabe der jeweiligen Unternehmen. Ein Journalist berichtet darüber und kommentiert dies mit seiner eigenen Meinung. Die Leser bilden sich eine Meinung und diskutieren darüber. Deswegen werden solche Artikel verlinkt und diskutiert.
Das Problem ist hausgemacht weil jeder Paketdienst den anderen unterbietet. Jetzt am Ende der Fahnenstange wo sich nicht mehr weiter runter bieten lässt soll es der Kunde richten.

Hätten die Paketdienste ein Gentleman Agreement und würden sich nicht gegenseitig kaputt bieten wäre die Situation doch gar nicht eskaliert.
italien0123vor 1 m

Das Problem ist hausgemacht weil jeder Paketdienst den anderen …Das Problem ist hausgemacht weil jeder Paketdienst den anderen unterbietet. Jetzt am Ende der Fahnenstange wo sich nicht mehr weiter runter bieten lässt soll es der Kunde richten.Hätten die Paketdienste ein Gentleman Agreement und würden sich nicht gegenseitig kaputt bieten wäre die Situation doch gar nicht eskaliert.



nennt man Preisabsprachen und ist, zum Glück, nicht erlaubt
freewillyvor 2 m

nennt man Preisabsprachen und ist, zum Glück, nicht erlaubt


Sich gegenseitig solange runter zu bieten bis es nicht mehr tiefer geht ist sicher auch nicht die Lösung. Sowas muss doch nicht abgesprochen werden sondern das sagt einem doch der gesunde Versand das es nicht immer noch günstiger geht.
italien0123vor 7 m

Das Problem ist hausgemacht weil jeder Paketdienst den anderen …Das Problem ist hausgemacht weil jeder Paketdienst den anderen unterbietet. Jetzt am Ende der Fahnenstange wo sich nicht mehr weiter runter bieten lässt soll es der Kunde richten.Hätten die Paketdienste ein Gentleman Agreement und würden sich nicht gegenseitig kaputt bieten wäre die Situation doch gar nicht eskaliert.



Ein Gentleman Agreement könnte man auch Preisabsprache nennen und das führt regelmäßig zu hohen Geldstrafen. Das Ding ist, dass es immer nur um Schuldzuweisungen geht und keiner der Beteiligten bisher smarte Lösungsansätze liefert.
Ich persönlich kann mich weder über Hermes noch die Post beschweren. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Situation im nördlichsten Berliner Stadtteil entspannter ist. Zudem bin ich u.a. Post Aktionär und die Dividenden decken weit mehr als die jährlichen Paketkosten.
Ist halt wie überall angebot und nachfrage. Solange genug paketboten für einen dumpinglohn arbeiten, wird sich von selbst nichts ändern. Kein arbeitgeber zahlt mehr als er muss, wenn er sich davon nicht irgendeinen vorteil (z.B. Kompetentere Mitarbeiter) verspricht. Pakete vors Haus werfen kann so gut wie jeder, deshalb muss man keine Kompetenzen umwerben. Unsere Marktwirtschaft erlaubt es nicht, dass ein großes Unternehmen rein aus gutem Willen mehr für etwas bezahlt. Der Impuls kann nur von den Arbeitnehmern oder vom Staat kommen.
Ständig dieses „die Unternehmen müssen halt aufhören ihren Gewinn zu maximieren“-Gerede ist einfach nur naiv und kontraproduktiv.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 22. Jun
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GelöschterUser902465
DickerGangsta123vor 1 h, 19 m

Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die …Ganz ehrlich, denke es wäre vollends in Ordnung mal ein wenig die Paketpreise zu erhöhen. Lieber einen Euro mehr zahlen, als ständig diese ausbeuterei bei Hermes etc. zu bezahlen.



Schwachsinn. Kein Unternehmen handelt verantwortungsvoll außer es bringt Prestige oder Gewinn.
Die Gewinnmarge wird erhalten. Mitarbeiter oder der Kunde wird davon nichts spüren. Es spielt keine Rolle ob du mehr bezahlst. Das Geld fließt zu den Aktionären, Managern und in die Tasche von den oberen 10k
Wenn jedes Paket 50cent mehr kosten würde aber diese 50cent zu 100% an den Paketboden gehen.. dann würden diese viel besser bezahlt werden und wir hätten weniger Probleme.
ohayovor 5 m

Wenn jedes Paket 50cent mehr kosten würde aber diese 50cent zu 100% an den …Wenn jedes Paket 50cent mehr kosten würde aber diese 50cent zu 100% an den Paketboden gehen.. dann würden diese viel besser bezahlt werden und wir hätten weniger Probleme.


Und wenn mir jeder mensch auf der welt einen cent überweist, bin ich Multimillionär. Passieren wird allerdings nichts von beidem.
Wenn das die freie Marktwirtschaft nicht hinbekommt, dann muss der Staat halt regulierend eingreifen und eine Untergrenze für die VSK pro Paket festlegen. Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass es unmöglich ist ein Paket für unter 2 Euro zu transportieren.
ohayovor 26 m

Wenn jedes Paket 50cent mehr kosten würde aber diese 50cent zu 100% an den …Wenn jedes Paket 50cent mehr kosten würde aber diese 50cent zu 100% an den Paketboden gehen.. dann würden diese viel besser bezahlt werden und wir hätten weniger Probleme.



und das wird genau niemals passieren
OE42vor 8 m

Wenn das die freie Marktwirtschaft nicht hinbekommt, dann muss der Staat …Wenn das die freie Marktwirtschaft nicht hinbekommt, dann muss der Staat halt regulierend eingreifen und eine Untergrenze für die VSK pro Paket festlegen. Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass es unmöglich ist ein Paket für unter 2 Euro zu transportieren.


Bei den meisten Vorschlägen, die hier gemacht werden, würden sich die Vorstände auf der Rückbank von ihrem Porsche Panamera die Hände reiben. Wenn dann bräuchte es eine Mindestbezahlung des Paketboten pro ausgeliefertem Paket.
OE42vor 12 m

Wenn das die freie Marktwirtschaft nicht hinbekommt, dann muss der Staat …Wenn das die freie Marktwirtschaft nicht hinbekommt, dann muss der Staat halt regulierend eingreifen und eine Untergrenze für die VSK pro Paket festlegen. Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass es unmöglich ist ein Paket für unter 2 Euro zu transportieren.



Ein regulierender Staat ist hier die schlechteste Option. Beamte wären nicht Beamte, wenn sie smart genug für den freien Markt wären. Beamte werden einfach die Preise erhöhen und keine zukunftsfähige Lösung anbieten. Wie bei nahezu allem in der Geschichte des Beamtentums. Die Unternehmen wären aus dem Schneider und würden ihren Kunden kommunizieren, dass ihnen die Hände gebunden sind, weil der Staat die Preise diktiert. Die Paketdienste würden das genauso handhaben und bei den Zustellern würde sich nicht wirklich was ändern.
Ich habe auch keine Idee, wie es besser gehen kann. Lieferroboter? Rohrpost 2.0? Einfach nur die Preise erhöhen und nichts ändern ist definitiv keine Lösung.
chrhiller187vor 59 m

(...) Ständig dieses „die Unternehmen müssen halt aufhören ihren Gewinn zu …(...) Ständig dieses „die Unternehmen müssen halt aufhören ihren Gewinn zu maximieren“-Gerede ist einfach nur naiv und kontraproduktiv.


Es ist genauso "naiv und kontraproduktiv" wie die Aufforderung an uns alle, sich halbwegs anständig zu verhalten. Warum ist diese Aufforderung bei Otto Normalverbraucher sinnvoll, aber bei Unternehmen nicht? Es gibt durchaus Unternehmen und andere Arbeitgeber, die sich verantwortungsvoll verhalten. Ich halte es nicht für zielführend, Unternehmen von Vornherein von dieser Verpflichtung zu entbinden.
Musavor 17 m

Ein regulierender Staat ist hier die schlechteste Option. Beamte wären …Ein regulierender Staat ist hier die schlechteste Option. Beamte wären nicht Beamte, wenn sie smart genug für den freien Markt wären. Beamte werden einfach die Preise erhöhen und keine zukunftsfähige Lösung anbieten. Wie bei nahezu allem in der Geschichte des Beamtentums. Die Unternehmen wären aus dem Schneider und würden ihren Kunden kommunizieren, dass ihnen die Hände gebunden sind, weil der Staat die Preise diktiert. Die Paketdienste würden das genauso handhaben und bei den Zustellern würde sich nicht wirklich was ändern.Ich habe auch keine Idee, wie es besser gehen kann. Lieferroboter? Rohrpost 2.0? Einfach nur die Preise erhöhen und nichts ändern ist definitiv keine Lösung.



Bei Marktversagen, wie es hier offenbar vorliegt, ist ein staatliches eingreifen durchaus die richtige lösung. Würden wir uns immer auf unregulierte Marktwirtschaft verlassen, wäre das in vielen Bereichen eine Katastrophe, z.B. im Gesundheitswesen.
Ob den Paketzustellern geholfen wäre, indem man ihre Jobs abschafft, bezweifle ich auch sehr. wäre das so, könnten sie auch einfach kündigen. Generell wäre ansonsten denke ich durchaus eine Lösung größtenteils ohne direkte Zustellung denkbar, bei der es z.B. in Städten einfach große Paketzentren gibt, in denen man die Sachen abholt. Wird z.B. In Abu Dhabi auch so gemacht, obwohl die Stadt deutlich reicher ist als deutsche Großstädte und massenhaft billige ausländische Arbeitskräfte zur verfügung stehen würden, die für deutsche paketzustelllerlöhne liebend gerne arbeiten würden. Eine ganze Branche zu vernichten würde aber wie gesagt weder den Konsumenten, noch den Angestellten nutzen.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 22. Jun
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 30. Aug
Individuumvor 15 m

Es ist genauso "naiv und kontraproduktiv" wie die Aufforderung an uns …Es ist genauso "naiv und kontraproduktiv" wie die Aufforderung an uns alle, sich halbwegs anständig zu verhalten. Warum ist diese Aufforderung bei Otto Normalverbraucher sinnvoll, aber bei Unternehmen nicht? Es gibt durchaus Unternehmen und andere Arbeitgeber, die sich verantwortungsvoll verhalten. Ich halte es nicht für zielführend, Unternehmen von Vornherein von dieser Verpflichtung zu entbinden.


Völlig richtig: ein appell an den anstand der verbraucher wird das problem genauso wenig lösen und ist genauso naiv.
Größere gewinnorientierteUnternehmen verfolgen mit „sozialen handlungen“ IMMER direkt oder indirekt ein wirtschaftliches ziel.
chrhiller187vor 27 m

Völlig richtig: ein appell an den anstand der verbraucher wird das problem …Völlig richtig: ein appell an den anstand der verbraucher wird das problem genauso wenig lösen und ist genauso naiv. Größere gewinnorientierteUnternehmen verfolgen mit „sozialen handlungen“ IMMER direkt oder indirekt ein wirtschaftliches ziel.


Und Leute wie du tragen mit solchen Äußerungen dazu bei, dass solch verantwortungsloses Verhalten als völlig normal wahrgenommen wird.

Du hast mich falsch verstanden. Meine Frage war, warum wir Unternehmen von sozialer Verantwortung freisprechen sollten, wenn wir von einzelnen Menschen Verantwortungsbewußtsein erwarten.

Jeder einzelne tut Dinge, die ihm persönlich keinen Vorteil bringen, weil er einsieht, dass sie sinnvoll sind. Aber Unternehmen bekommen von dir einen Freifahrschein - weil du durchschaut hast, dass das nunmal so ist.

Von da aus ist es nur ein kleiner Schritt zu dem Zugeständnis, dass sich auch jeder einzelen hundertprozentig egoistisch verhalten darf. Warum propagierst du das nicht?
.
Bearbeitet von: "Individuum" 22. Jun
Man muss sich nur mal die Aussagen von Herrn Appel anschauen, dann langt man sich halt wirklich ans Hirn auf der einen Seite wird gejammert das man keine Zusteller mehr findet aber gleichzeitig erarbeitet man einen Plan damit die letzten Beamten das Unternehmen verlassen...klar die Beamten kosten mehr aber da passt doch was nicht.

Schuld sind eigentlich alle miteinander sowohl die Großversender als die Paketdienste. Da musste man Jahrelang das Paketaufkommen steigern ohne das Personal zu entlasten, die Versender locken mit kostenlosen Versand und kostenloser Retoure... wir sind Bestellweltmeister in Deutschland und das wird weiter zunehmen. Sieht ja jeder an sich selbst. Obwohl auch hier einige ihr Konsumverhalten mal überdenken sollten.

Ändert nichts an der Misere abgesehen davon muss jetzt was passieren der nächste Weihnachtsstarkverkehr steht schon vor der Tür und der dürfte quasi nicht schaffbar sein wenn es so weitergeht wie bisher.
Musavor 1 h, 58 m

Spekulieren ist etwas anderes. Fakt ist:- Frank Rausch (hermes) muss …Spekulieren ist etwas anderes. Fakt ist:- Frank Rausch (hermes) muss gehen- Jürgen Gerdes (Post) muss gehen- Paketzusteller arbeiten im Niedriglohnsektor und können nicht mehr ausgenommen werdenEs ist nicht Aufgabe eines Journalisten konkrete Lösungsvorschläge oder Alternativen aufzuzeigen. Das ist die Aufgabe der jeweiligen Unternehmen. Ein Journalist berichtet darüber und kommentiert dies mit seiner eigenen Meinung. Die Leser bilden sich eine Meinung und diskutieren darüber. Deswegen werden solche Artikel verlinkt und diskutiert.


Der Autor schreibt aber Lösungsvorschläge in seinem Artikel und die sind nun mal, wie gesagt, einfach abwegig. Die 2 Fakten am Anfang rahmen ja nur seine eigenen Aussagen ein. Das sich für Kunden bald einiges ändert, wie der Autor es in der subline schreibt, davon finde ich keinen einzigen wirklich Anhaltspunkt sondern nur reine Spekulationen. Die einzige Verlinkung führt dann auf seinen anderen Artikel, wo aber auch nicht wirklich das steht was er verlinkt. Sorry, ich bleibe dabei, extrem schlechter Journalismus, da ist die Glaskugel hier in Diverses oft genauer
Höhere Versandkosten für große Unternehmen führen zwangsläufig zu höheren Preisen für uns Kunden...

Da würdet ihr auch jammern
GelöschterUser90246522. Jun

Schwachsinn. Kein Unternehmen handelt verantwortungsvoll außer es bringt …Schwachsinn. Kein Unternehmen handelt verantwortungsvoll außer es bringt Prestige oder Gewinn. Die Gewinnmarge wird erhalten. Mitarbeiter oder der Kunde wird davon nichts spüren. Es spielt keine Rolle ob du mehr bezahlst. Das Geld fließt zu den Aktionären, Managern und in die Tasche von den oberen 10k


Ja ist eben kein Schwachsinn. Motivierte Mitarbeiter leisten mehr als unmotivierte. Was glaubst du warum der DHL Mensch meist doch etwas besser drauf ist als der Hermes Bote.
Das Problem ist vielschichtig und betrifft alle Akteure:
- Die großen Unternehmen, die einen entfesselten Markt wollen zur eigenen Gewinnmaximierung
- Die Kunden, welche jedes Paket an die Tür geliefert bekommen wollen
- die Versender, die oftmals nicht anbieten ein Paket in eine Filiale nach Wahl liefern zu lassen. Am liebsten würde ich meine Pakete beim Partnershop des Vertrauens abholen.

- das größte Problem liegt aber mMn auf Seitend es Staates. Erst dieser sinnlose Quatsch des "freien Wettbewerbs" im Paketgeschäft macht es möglich. Wäre die Warenzustellung in Staatshand würden nicht 5 Unternehmen die gleiche Route abfahren, sondern jeder Zusteller hätte ein deutlich kleineres Revier. Man könnte einen rentablen Mindestpreis verlangen und für alle Unternehmen ab einer Menge den gleichen Tarif anbieten. Keine Extrawurst für die ohnehin fetten Spieler. Sollte der Preis für die Pakete irgendwann zu hoch werden, würde bestimmt eine Partei eine Senkung der Kosten eintreten, um Stimmen zu fangen. Es gibt Dinge die dürfen von mir aus komplett verstaatlicht/reguliert sein. Es sind wenige aber der Paketmarkt ist einer davon.

Im Zweifel haben wir auf einmal den Job des Paketbeamten, der unverhältnismäßig viel verdient. Besser als prekarisierte Paketsklaven mit eigenem Auto.
Bearbeitet von: "Trollfutter" 22. Jun
Es geht halt nicht immer billiger, ich verstehe auch nicht warum es das müsste? Die Paketzusteller machen doch ihren Job, dann können sie auch entsprechend entlohnt werden. Wurmt mich als Amazon Kunden halt Mega, dass Amazon die Zusteller zu unter 2€ pro Paket drückt in den Rahmenverträgen. Das ist nicht akzeptabel und ehrlich gesagt bezahle ich gerne mehr, wenn es denn bei den hart arbeitenden ankommt.
Trollfuttervor 6 m

Sollte der Preis für die Pakete irgendwann zu hoch werden, würde bestimmt e …Sollte der Preis für die Pakete irgendwann zu hoch werden, würde bestimmt eine Partei eine Senkung der Kosten eintreten, um Stimmen zu fangen.


Hahahahahahahahahahahahaha der war gut du meintest wohl eher: "dann würden mehr Vorstandsposten für die Partei geschaffen werden" oder?
Vertebralisvor 5 m

Es geht halt nicht immer billiger, ich verstehe auch nicht warum es das …Es geht halt nicht immer billiger, ich verstehe auch nicht warum es das müsste? Die Paketzusteller machen doch ihren Job, dann können sie auch entsprechend entlohnt werden. Wurmt mich als Amazon Kunden halt Mega, dass Amazon die Zusteller zu unter 2€ pro Paket drückt in den Rahmenverträgen. Das ist nicht akzeptabel und ehrlich gesagt bezahle ich gerne mehr, wenn es denn bei den hart arbeitenden ankommt.


Du kannst denen auch was in die Hand drücken wenn sie kommen, wurde früher viel gemacht und mache ich insbesondere bei Speditionen oder wenn ich einen Schwung mitgebe heute immer noch. Aber alleine die Frage ob sie was zu trinken wollen bringt die Leute von der Spedition heute durcheinander, denn selbst das wird denen kaum noch angeboten.
Vertebralisvor 15 m

(...) Wurmt mich als Amazon Kunden halt Mega, dass Amazon die Zusteller zu …(...) Wurmt mich als Amazon Kunden halt Mega, dass Amazon die Zusteller zu unter 2€ pro Paket drückt in den Rahmenverträgen. Das ist nicht akzeptabel (...)


Wenn du bei Amazon kaufst, akzeptierst du das de facto aber - ebenso wie z.B. sowas.
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