Beim Stromanbieterwechsel höheren Verbrauch veranschlagen bzw. aufrunden?

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eingestellt am 16. Mai
Hallo zusammen!
Ich möchte meinen Stromanbieter wechseln und habe festgestellt, dass es sowohl seitens der Vergleichsportale als auch vom Anbieter höhere Boni gibt, wenn man einen höheren Verbrauch angibt.
Sollte man also immer aufrunden oder gar deutlich mehr angeben? Würden dadurch Nachteile entstehen?
Habt ihr sonst noch Tipps, wie man am besten beim Anbieterwechsel vorgehen sollte?
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Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch 800+ überwiesen. Bei kleinen bzw unsicheren Anbietern sollte man nicht mehr bezahlen als man verbraucht siehe bev insolvenz wo zahlreiche Guthaben von 1200€+ hatten ist dann verloren.
33 Kommentare
Schlaubirne, die Boni werden selbstverständlich nach tatsächlichem Verbrauch bezahlt bzw. entsprechend nach der Abrechnung zurückgefordert.
therealpink16.05.2020 22:41

Schlaubirne, die Boni werden selbstverständlich nach tatsächlichem V …Schlaubirne, die Boni werden selbstverständlich nach tatsächlichem Verbrauch bezahlt bzw. entsprechend nach der Abrechnung zurückgefordert.


Sofortboni?
Also ich beziehe mich eigentlich auf die „Sofortboni“ und Neukukundenboni, die innerhalb kurzer Zeit geltend gemacht werden. Bei anteiligen Boni wie „15% auf die Jahresabrechnung“ ist es ja eindeutig.
oo716.05.2020 22:47

Also ich beziehe mich eigentlich auf die „Sofortboni“ und Neukukundenboni, …Also ich beziehe mich eigentlich auf die „Sofortboni“ und Neukukundenboni, die innerhalb kurzer Zeit geltend gemacht werden. Bei anteiligen Boni wie „15% auf die Jahresabrechnung“ ist es ja eindeutig.


Auf jeden Fall aufrunden. Wir verbrauchen 2500 bis knapp 3000 kWh und ich gebe dann immer 3100 an. Ich denke bei 3500 würde auch keiner ein Fass aufmachen (die Abschläge werden dann aber auch höher).
Die ganz gierigen hier geben aber scheinbar auch gerne Mal knapp das doppelte des Verbrauchs an
6hellhammer616.05.2020 22:58

Auf jeden Fall aufrunden. Wir verbrauchen 2500 bis knapp 3000 kWh und ich …Auf jeden Fall aufrunden. Wir verbrauchen 2500 bis knapp 3000 kWh und ich gebe dann immer 3100 an. Ich denke bei 3500 würde auch keiner ein Fass aufmachen (die Abschläge werden dann aber auch höher).Die ganz gierigen hier geben aber scheinbar auch gerne Mal knapp das doppelte des Verbrauchs an


Danke für die Antwort!
Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch 800+ überwiesen. Bei kleinen bzw unsicheren Anbietern sollte man nicht mehr bezahlen als man verbraucht siehe bev insolvenz wo zahlreiche Guthaben von 1200€+ hatten ist dann verloren.
oo716.05.2020 23:02

Danke für die Antwort!


Mit dem Aufrunden wäre ich persönlich vorsichtig, weil dann auch mal ein Stromanbieter pleite gehen kann (z.B. aktuell bei Bev). In diesem Fall sind natürlich die tollen Boni alle weg und auch was du darüber hinaus bezahlt hast. Bei der Bev waren dreistellige Summen keine Seltenheit.

Sowas immer ganz schnell abgewöhnen, auch wenn bei eigenen Stromproduzenten ein geringes Risiko besteht.
motorrad12316.05.2020 23:08

Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch …Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch 800+ überwiesen. Bei kleinen bzw unsicheren Anbietern sollte man nicht mehr bezahlen als man verbraucht siehe bev insolvenz wo zahlreiche Guthaben von 1200€+ hatten ist dann verloren.


Danke, ich habe meinen Ghotwriter gefunden.
motorrad12316.05.2020 23:08

Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch …Bei großen Konzernen sollte es kein Problem sein Eon hat uns letztens auch 800+ überwiesen. Bei kleinen bzw unsicheren Anbietern sollte man nicht mehr bezahlen als man verbraucht siehe bev insolvenz wo zahlreiche Guthaben von 1200€+ hatten ist dann verloren.



Leonice16.05.2020 23:11

Mit dem Aufrunden wäre ich persönlich vorsichtig, weil dann auch mal ein S …Mit dem Aufrunden wäre ich persönlich vorsichtig, weil dann auch mal ein Stromanbieter pleite gehen kann (z.B. aktuell bei Bev). In diesem Fall sind natürlich die tollen Boni alle weg und auch was du darüber hinaus bezahlt hast. Bei der Bev waren dreistellige Summen keine Seltenheit. Sowas immer ganz schnell abgewöhnen, auch wenn bei eigenen Stromproduzenten ein geringes Risiko besteht.


Deshalb Runde ich auch nur etwas auf. Selbst wenn der Anbieter nach 11 Monaten Pleite geht, habe ich max 400 kWh zuviel bezahlt. Damit könnte ich gut leben und ehrlich gesagt, wer hunderte Euro so versenkt tut mir nicht leid und hat es nicht anderst verdient.
6hellhammer616.05.2020 23:36

Deshalb Runde ich auch nur etwas auf. Selbst wenn der Anbieter nach 11 …Deshalb Runde ich auch nur etwas auf. Selbst wenn der Anbieter nach 11 Monaten Pleite geht, habe ich max 400 kWh zuviel bezahlt. Damit könnte ich gut leben und ehrlich gesagt, wer hunderte Euro so versenkt tut mir nicht leid und hat es nicht anderst verdient.



400 kWh + Boni! Das kann schon auf die 300-400 Euro gehen. Was willst du machen, wenn der Stromanbieter eigenmächtig mal den Abschlag erhöht (bei der Bev ist das schon öfters vorgekommen)? Natürlich kann man den Rumpelstilzchen-Mode anschalten und mit mehr oder weniger Lebensenergie das hinbiegen. Lieber so hinbiegen, dass man mit Boni bei etwa 0 ist. Ich verstehe es, wenn man das Maxmum rausholen will, aber nicht umsonst gibt es das Sprichwort.

Liebe den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Leonice16.05.2020 23:46

400 kWh + Boni! Das kann schon auf die 300-400 Euro gehen. Was willst du …400 kWh + Boni! Das kann schon auf die 300-400 Euro gehen. Was willst du machen, wenn der Stromanbieter eigenmächtig mal den Abschlag erhöht (bei der Bev ist das schon öfters vorgekommen)? Natürlich kann man den Rumpelstilzchen-Mode anschalten und mit mehr oder weniger Lebensenergie das hinbiegen. Lieber so hinbiegen, dass man mit Boni bei etwa 0 ist. Ich verstehe es, wenn man das Maxmum rausholen will, aber nicht umsonst gibt es das Sprichwort. Liebe den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.


400 kWh sind ca 100€ und der Unterschied vom Boni von 2800 auf 3100 sind wohl max 50€ und kann man eigentlich nicht mit reinrechnen.
Hier gibt es genug Leute die 1-2000 kWh aufrunden.
Musst Mal die alten Diskussionen und Deals durchschauen.
6hellhammer616.05.2020 23:52

400 kWh sind ca 100€ und der Unterschied vom Boni von 2800 auf 3100 sind w …400 kWh sind ca 100€ und der Unterschied vom Boni von 2800 auf 3100 sind wohl max 50€ und kann man eigentlich nicht mit reinrechnen.Hier gibt es genug Leute die 1-2000 kWh aufrunden.Musst Mal die alten Diskussionen und Deals durchschauen.


Bei einer Insolvenz sind 100% der Boni weg.
Leonice16.05.2020 23:53

Bei einer Insolvenz sind 100% der Boni weg.


somit ist auch egal ob 80 oder 120€ weg sind (falls sie nicht sogar schon ausbezahlt wurden)
6hellhammer617.05.2020 00:00

somit ist auch egal ob 80 oder 120€ weg sind (falls sie nicht sogar schon a …somit ist auch egal ob 80 oder 120€ weg sind (falls sie nicht sogar schon ausbezahlt wurden)


Du liest meine Beiträge nicht genau.

Ich zitiere: "Lieber so hinbiegen, dass man mit Boni bei etwa 0 ist."

Wo kein Guthaben ist, da auch kein Verlust.
Bearbeitet von: "Leonice" 17. Mai
Leonice17.05.2020 00:05

Du liest meine Beiträge nicht genau. Ich zitiere: "Lieber so hinbiegen, …Du liest meine Beiträge nicht genau. Ich zitiere: "Lieber so hinbiegen, dass man mit Boni bei etwa 0 ist."Wo kein Guthaben ist, da auch kein Verlust.


Das verstehe ich nicht. Wie biegst Du das hin?
Weniger als den voraussichtlichen Verbrauch angeben?
6hellhammer617.05.2020 00:08

Das verstehe ich nicht. Wie biegst Du das hin?Weniger als den …Das verstehe ich nicht. Wie biegst Du das hin?Weniger als den voraussichtlichen Verbrauch angeben?



richtig
Ich habe beim letzten Wechsel 10.000 kWh angegeben, anfangs hoher Abschlag, aber kann man ja auch Anfrage wieder reduzieren. Problem gelöst.
Leonice17.05.2020 00:11

richtig


Dann fährst Du bestimmt auch immer mit 40 km/h durch die Ortschaft da Dein Tacho ja zu wenig anzeigen könnte oder der Blitzer etwas ungenau sein könnte.
Sorry, das liest sich bei Dir als ob 90% der Anbieter am Rande des Bankrotts taumeln.

Aber jeder wie er möchte und sich dabei wohl fühlt.
Oftmals kommt man mit höheren Angaben aber auch in andere Tarife. Wenn man dann am Ende nicht die Kriterien an Mindestverbrauch für den Tarif erreicht, dann...
6hellhammer617.05.2020 00:16

Dann fährst Du bestimmt auch immer mit 40 km/h durch die Ortschaft da Dein …Dann fährst Du bestimmt auch immer mit 40 km/h durch die Ortschaft da Dein Tacho ja zu wenig anzeigen könnte oder der Blitzer etwas ungenau sein könnte.Sorry, das liest sich bei Dir als ob 90% der Anbieter am Rande des Bankrotts taumeln.Aber jeder wie er möchte und sich dabei wohl fühlt.


Der Vergleich hinkt doch ein wenig. Wenn der Bonus wie in meinem Fall gleich bliebe, dann kann man durchaus so fahren.
Erstmal die Anbieter mit Monatsverträgen und Boni abgrasen, aktuell bietet sich da Mainova an. Aktuell sind die 12-Monate-Preise hier nicht schön. Vor 2-3 Jahren ging es problemlos deutlich unter 30ct inkl. aller Boni, jetzt ist es eher knapp darunter und das auch nur in den "Halsabschneider-Verträgen" auf 12 Monate.
Bearbeitet von: "fly" 17. Mai
hotice17.05.2020 00:15

Ich habe beim letzten Wechsel 10.000 kWh angegeben, anfangs hoher …Ich habe beim letzten Wechsel 10.000 kWh angegeben, anfangs hoher Abschlag, aber kann man ja auch Anfrage wieder reduzieren. Problem gelöst.


Wie viel verbrauchst du tatsächlich?
fly17.05.2020 01:29

Erstmal die Anbieter mit Monatsverträgen und Boni abgrasen, aktuell bietet …Erstmal die Anbieter mit Monatsverträgen und Boni abgrasen, aktuell bietet sich da Mainova an. Aktuell sind die 12-Monate-Preise hier nicht schön. Vor 2-3 Jahren ging es problemlos deutlich unter 30ct inkl. aller Boni, jetzt ist es eher knapp darunter und das auch nur in den "Halsabschneider-Verträgen" auf 12 Monate.


Auch eine gute Idee! Wie läuft sowas dann ab? Habe bislang nur Erfahrung mit 12-monatiger Laufzeit.
Von den Boni (zum Beispiel Check24 Sofortbonus + Neukundenbonus) kann man ja nur ersteren erhalten, für den zweiten sind die Bedingungen ja 12 Monate Belieferung und über 2500 kWh.
Also kündigen, sobald Check24/Shoop überwiesen hat? Oder lässt man das allgemein besser vom nächsten Anbieter übernehmen?
Wird es kompliziert die Abrechnungen zu handhaben, wenn man nur wenige Monate bei einem Anbieter bleibt?
oo717.05.2020 09:52

Auch eine gute Idee! Wie läuft sowas dann ab? Habe bislang nur Erfahrung …Auch eine gute Idee! Wie läuft sowas dann ab? Habe bislang nur Erfahrung mit 12-monatiger Laufzeit.Von den Boni (zum Beispiel Check24 Sofortbonus + Neukundenbonus) kann man ja nur ersteren erhalten, für den zweiten sind die Bedingungen ja 12 Monate Belieferung und über 2500 kWh.Also kündigen, sobald Check24/Shoop überwiesen hat? Oder lässt man das allgemein besser vom nächsten Anbieter übernehmen?Wird es kompliziert die Abrechnungen zu handhaben, wenn man nur wenige Monate bei einem Anbieter bleibt?


Lies mal die Kommentare zum letzen Verivox-30€-Deal, einige wechseln da quasi monatlich. Stromanbieterwechsel sind mit das einfachste, viel einfacher als Rufnummernportierungen. Es kann quasi nichts schief laufen, Strom kommt immer aus der Dose. Man muss nicht mal den Zählerstand zwingend ablesen, der wird geschätzt, wenn du nichts angibst. Kündigen lassen ist vermutlich das einfachste für alle, es geht aber beides.
Bearbeitet von: "fly" 17. Mai
fly17.05.2020 12:46

Lies mal die Kommentare zum letzen Verivox-30€-Deal, einige wechseln da q …Lies mal die Kommentare zum letzen Verivox-30€-Deal, einige wechseln da quasi monatlich. Stromanbieterwechsel sind mit das einfachste, viel einfacher als Rufnummernportierungen. Es kann quasi nichts schief laufen, Strom kommt immer aus der Dose. Man muss nicht mal den Zählerstand zwingend ablesen, der wird geschätzt, wenn du nichts angibst. Kündigen lassen ist vermutlich das einfachste für alle, es geht aber beides.


Meinst du, man sollte sich dann schon vorher um den Nachfolgevertrag kümmern oder ihn gar schon in Auftrag geben und dabei Cashback-Aktionen mehrfach nutzen? Man kann ja viele Verträge bis ca. 6 Monate im Voraus abschließen, sodass man sagt 3–4 Monate Mainova (dann sollte ja der Bonus überwiesen worden sein) und anschließend übernimmt Anbieter Y?
Oder macht man das dann erst, wenn man den Bonus von dem ersten Vertrag erhalten hat?
oo717.05.2020 13:56

Meinst du, man sollte sich dann schon vorher um den Nachfolgevertrag …Meinst du, man sollte sich dann schon vorher um den Nachfolgevertrag kümmern oder ihn gar schon in Auftrag geben und dabei Cashback-Aktionen mehrfach nutzen? Man kann ja viele Verträge bis ca. 6 Monate im Voraus abschließen, sodass man sagt 3–4 Monate Mainova (dann sollte ja der Bonus überwiesen worden sein) und anschließend übernimmt Anbieter Y?Oder macht man das dann erst, wenn man den Bonus von dem ersten Vertrag erhalten hat?


Ich wechsle nicht so oft, nur alle 2-3 Monate. Angeblich kommt der Bonus von Verivox auch, wenn man direkt den nächsten beauftragt.

Mainova mit dem hohen Sofortbonus (188€) ist ein Sonderfall, da steht ja, dass der Vertrag zur Fälligkeit nach 2 Monaten noch bestehen muss.

Ich würde das alles nicht so genau nehmen. Der Vorteil gegenüber immer beim gleiche Anbieter zu bleiben, ist immer deutlich vorhanden, auch wenn man nur alle paar Monate mal einen 30€-Bonus einstreicht. Ich warte meist bis es irgendwo etwas mehr gibt, so wie jetzt gerade bei Mainova. Lichtblick mit 75€ ohne MVLZ ist auch immer mal gut.

Und 12-Monats-Verträge gibt es auch ab und zu mal etwas günstiger als zum üblichen Verivox-Bestpreis. Ich bin gerade bei Yello für für ca. 25ct/kWh direkt, ohne Bonus, der Deal war im Dezember. Als Nachfolger ist Mainova bestellt. Und den nächsten Vertrag bestelle ich erst, wenn die den Soforbonus bezahlt haben.
Bearbeitet von: "fly" 17. Mai
Ich gebe in der Regel wesentlich mehr Verbrauch an und reduziere nach Vertragsabschluss den Abschlag maximal (also so viel wie möglich ist). So zahlt man nicht wesentlich mehr, bekommt aber die höheren Boni.
Man sollte nur Anbieter ohne Mindestabnahme nehmen.
Bearbeitet von: "mosuri" 17. Mai
Vorsicht: Einige Anbieter haben Verbrauch- und Grundpreis-Staffelungen ähnlich wie hier.

Diese Staffelungen sind in Vergleichsportalen nicht ersichtlich, da ein fixer kwh-Wert eingetragen wird (auch oft nicht beim Abschluss / in den AGB o.ä., da man das Angebot für eine konkrete kwh-Zahl erhalten hat). Die Staffelungen stehen erst später in den Auftragsbestätigungen oder Abschlagszahlungen drin. Weiß nicht, ob das überhaupt legal ist (da zum Vertragsabschluss die Staffelungen nicht ersichtlich sind), jedoch wird man dann entsprechend anders eingestuft, was z.T. deutlich teurer sein kann.

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_canni_17.05.2020 18:02

Vorsicht: Einige Anbieter haben Verbrauch- und Grundpreis-Staffelungen …Vorsicht: Einige Anbieter haben Verbrauch- und Grundpreis-Staffelungen ähnlich wie hier. Diese Staffelungen sind in Vergleichsportalen nicht ersichtlich, da ein fixer kwh-Wert eingetragen wird (auch oft nicht beim Abschluss / in den AGB o.ä., da man das Angebot für eine konkrete kwh-Zahl erhalten hat). Die Staffelungen stehen erst später in den Auftragsbestätigungen oder Abschlagszahlungen drin. Weiß nicht, ob das überhaupt legal ist (da zum Vertragsabschluss die Staffelungen nicht ersichtlich sind), jedoch wird man dann entsprechend anders eingestuft, was z.T. deutlich teurer sein kann.[Bild]


Welcher ist das bspw.?
MatziSchatzi17.05.2020 22:26

Welcher ist das bspw.?


Süwag, meine sowas gibt's auch bei maingau und/oder mainova und sicher auch bei anderen. Vielleicht können wir da mal sammeln. Fast jeder Anbieter belohnt Vielverbraucher mit günstigen kWh Preisen.

Finde das sollte politisch mal unterbunden werden. Eigentlich sollte es genau umgekehrt sein, wer wenig verbraucht, muss wenig zahlen. Oder halt ein Einheitspreis.

Wenn Überschuss an Strom herrscht, dann bitte nicht an die Vielschlucker.... Aber so ist das halt in Deutschland:

Und natürlich noch:
youtube.com/wat…c4k.
Bearbeitet von: "_canni_" 18. Mai
_canni_17.05.2020 18:02

Vorsicht: Einige Anbieter haben Verbrauch- und Grundpreis-Staffelungen …Vorsicht: Einige Anbieter haben Verbrauch- und Grundpreis-Staffelungen ähnlich wie hier. Diese Staffelungen sind in Vergleichsportalen nicht ersichtlich, da ein fixer kwh-Wert eingetragen wird (auch oft nicht beim Abschluss / in den AGB o.ä., da man das Angebot für eine konkrete kwh-Zahl erhalten hat). Die Staffelungen stehen erst später in den Auftragsbestätigungen oder Abschlagszahlungen drin. Weiß nicht, ob das überhaupt legal ist (da zum Vertragsabschluss die Staffelungen nicht ersichtlich sind), jedoch wird man dann entsprechend anders eingestuft, was z.T. deutlich teurer sein kann.[Bild]


Jap, sieht aus wie Süwag, die Tabelle vom Stil her.
Bei meiner neuen Recherche hat sich auch Maingau als Anbieter von Tarifen mit Preisstufen entpuppt.

Diese Tarife tragen meist Kürzel wie "Smart" oder "Clever" => spielen auf die Flexibilität des Tarifs an, aber nicht im kundeneigenen Sinne ;-)

Die Kosten sind nun am Ende nicht so viel höher (40€), aber es ärgert mich. Es hätte mir quasi selbst direkt nach Abschluss auffallen müssen - wäre ich im Bilde gewesen, dass der Tarifzusatz "Smart" so etwas vermuten ließe.

Sowas wird auch im aktuellen Energiewächter Report (Verbraucherzentralen) Ratgeber für den Bereich Neukundenboni/Treueboni angekreidet:marktwaechter.de/bon…rkt (unten downloadbar).


Man hatte damals erst nach Abschicken des Antrags von Check24 an Süwag die Möglichkeit noch zeitgerecht den Auftrag zu widerrufen, hätte man in den digitalen Antrag reingeschaut.

Letztlich habe ich gestern aber aus Ärgernis trotzdemCheck24 mich nun rückwirkend beschwert wegen der Transparenz (mein Abschluss: Mitte 2019), siehe Verlauf unten.

Neuerdings sind die Preisstufen in Schritt 4 der Antragsstrecke zu sehen sagte mir der Kundenservice vor wenigen Stunden und habe das auch nachgepeprüft:

#1
Guten Tag Herr Kundenservice,

im letzten Jahr habe ich mit dem Auftrag xxxxxx einen Stromvertrag bei
dem Anbieter Süwag über Check24 abgeschlossen. Meine Anfrage betrifft
Tarife wie den von mir abgeschlossenen Tarif Süwag "Strom Smart".

Vor und während des Vertragsabschlusses dieses Tarifs über Check24 wird
dem Kunden gegenüber mit keinem Wort erwähnt, dass dieser Tarif
verbrauchsabhängige Verbrauchspreise (Preisstufen) enthält. Es werden
lediglich die kWh-Preise für den vom Verbraucher geschätzten
Gesamtverbrauch angezeigt. Hierdurch wird der Eindruck erweckt, es
handele sich um einen fixen kWh-Preis.
Dass der tatsächliche Verbrauch am Ende der Laufzeit über bzw. unter der
vom Kunden im Vergleichsportal eingegebenen Schätzung liegen kann und
somit auch die Preisstufe leicht eine andere sein kann, sollte damit
jedem klar sein.

Ich habe entsprechende Screenshots noch vorliegen. Erst auf dem von
Check24 bereits abgeschickten Antrag an den Anbieter ist auf diesem auf
Seite 2 (Punkt "2. Produktdetails" die Preisstaffelung zum ersten Mal
ersichtlich. Mit diesem Vorgehen verheimlicht Check24 eklatante
Tarifdetails! Dies könnte ggf. bereits als Irreführung (§ 5a UWG)
gelten, da der Vertrag bei Vorliegen aller entsprechenden relevanten
Informationen ansonsten nicht getätigt worden wäre.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt noch könnte der Kunde reagieren und den
Vertrag bei dem Anbieter widerrufen, was wiederum einen immensen
bürokatischen Aufwand und auch direkte (Folge-)Kosten für diesen
bedeutet. Warum sollte er dann noch über Check24 bestellen anstatt
direkt auf der Homepage des Anbieters, welche diese Details vor
Vertragsabschluss nicht verheimtlicht? In diesem Fall:
suewag.de/pri…kte
=> Tarif "Strom Smart" => "Produktdetails anzeigen" => Preisstufen-Tabellen

Bitte klären Sie mich auf, wo in den Suchergebnissen, dem dazugehörigen
Tarif- oder Preisdetails oder im Antragsprozess auf Check24 darauf
hingewiesen wird.
Sollte dies nicht der Fall sein, möchte ich hiermit wissen, warum diese
Information für den Kunden nicht transparent dargelegt wird. Anscheinend
verfügt man ja über die Informationen aller jeweiligen Preisstufen -
anderenfalls könnte man den kWh-Preis für die vom Verbraucher angegebene
Schätzmenge nicht berechnen und diesem als scheinbar fixen kWh-Preis in
den Suchergebnissen anzeigen.

Ich behalte mir vor, die Verbraucherzentrale / Marktwächer Energie zu
benachrichtigen.


#2
Sehr geehrter Herr Kunde,

vielen Dank für Ihre E-Mail an CHECK24.

Bitte beachten Sie, dass die Information auch vor dem Abschluss ersichtlich war.

In der Antragsstrecke unter Punkt 4 Bestätigung war Folgendes zu lesen.

'' Weitere Verbrauchsstufen (abhängig vom tatsächlichen Jahresverbrauch) ''

''Weitere Verbrauchsstufen
Bei dem ausgewählten Tarif handelt es sich um einen Staffeltarif. Die oben abgebildeten Preise beziehen sich auf den von Ihnen angegebenen Verbrauch. Sollte Ihr tatsächlicher Verbrauch nicht der angegebenen Menge entsprechen, kann es zu anderen Preisen kommen. ''

Wie im Originalantrag waren auch die Stufen ersichtlich.



#3
Sehr geehrter Herr Kundenservice,

vielen Dank für Ihre zügige Antwort.

Tatsächlich ist dies nun nachgepflegt worden in der Antragsstrecke.

Im August 2019 war dies nachweislich (s. Anhang) jedoch nicht der Fall.



#4
Sehr geehrter Herr Kunde,

vielen Dank für Ihre E-Mail an CHECK24.

In den Antragsunterlagen, welche Ihnen mit der Eingangsbestätigung zugesandt worden sind, ist auf Seite zwei, Punkt 2. Produktdetails ersichtlich, dass Preisstaffelungen bestehen.

Ab dem Zeitpunkt der Eingangsbestätigung haben Sie eine 14-tägige Widerrufsfrist.

Leider kann ich in diesem Falle nicht tätig werden, da die Konditionen in den Antragsunterlagen ersichtlich sind.
Bearbeitet von: "Horst_Lichter-sensei" 17. Jun
Also ich war bei eprimo. Tatsächlicher Verbrauch ca. 1.000 kWh, angegeben 3.500 kWh. Der Bonus wurde ca. 6 Wochen nach Beginn überwiesen. Rückzahlung kam dann am Ende. Also ich würde jetzt aus den 1.000 kWh keine 10.000 kWh machen, aber muss es jetzt auch nicht ganz genau nehmen.
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