Beratung für NAS-Server

Hallo Leute,

ich will in meinem Heimnetzwerk ein NAS-Server einsetzen, der hauptsächlich für das Streamen von FullHD-Material benutzt wird.

Also brauch ich nach meiner Überlegung 2-3 große Festplatten. Nun wie sieht es mit den Ausfallraten aus? Ist ja nicht so schön wenn auf einmal z.b. 2TB an Daten weg sind.
Außerdem sollte der NAS schon leistungsstark sein, sodass man z.b. auch auf 2 TV gleichzeitig streamen kann.

Kann mir da jemand von euch weiterhelfen ??

10 Kommentare

Kauf die ein 4bay Nas oder einen Miniserver und mach ein Raid 5 rein.
Mit 4TB Platten bist du dann bei 12TB Nutzdaten da kann man eine Menge FullHD-Pornos oder andere wichtige Dinge des Internets speichern.

Ich habe mit den NAS - Systemen von Synology sehr gute Erfahrungen gemacht. Würde eher nur ein 2bay NAS nehmen wie z.B. die DS214+ oder die DS214play und regelmäßig noch auf eine externe Festplatte sichern.
Bzgl. der Backup-Strategie findest du auch im Synology Forum genug Threads.

Hallo zusammen,
ist es wirklich sinnvoll, die RAID-Funktion eines NAS als Sicherungsmechanismus zu verwenden? Natürlich erhöht das die Verfügbarkeit der Daten, aber bei einem Defekt des NAS (z.B. Blitzschlag) ist trotz RAID alles weg. Lohnt sich da nicht eher ein (nachträglich erweiterbares?) JBOD mit günstigeren (und eventuell schon vorhandenen) Platten und eine Sicherung auf externe Platten?
Ich will auch auf ein NAS umsatteln und bin aktuell wegen des nbb-NAS50-Deals (trotz Finanzierung und Kreditkarte) kräftig ins Grübeln gekommen ...
Gruß
Bugburst

Spexx

Ich habe mit den NAS - Systemen von Synology sehr gute Erfahrungen gemacht. Würde eher nur ein 2bay NAS nehmen wie z.B. die DS214+ oder die DS214play und regelmäßig noch auf eine externe Festplatte sichern. Bzgl. der Backup-Strategie findest du auch im Synology Forum genug Threads.



Ich hab gesehen es gibt auch eine 214se Edition mit einem Single-Core. Meint ihr der reicht auch aus für die Zukunft oder ist der bald überfordert in den nächsten 2-3 Jahren??

Spexx

Ich habe mit den NAS - Systemen von Synology sehr gute Erfahrungen gemacht. Würde eher nur ein 2bay NAS nehmen wie z.B. die DS214+ oder die DS214play und regelmäßig noch auf eine externe Festplatte sichern. Bzgl. der Backup-Strategie findest du auch im Synology Forum genug Threads.



Wichtig ist auch immer die Architektur, die dahinter steckt. Gab genug Vorschnelle, die gegen die DS213 gewettert haben, weil weniger Hertz als die 212.
Die Kommentare zu RAID und Backup sind zutreffend. RAID ist Ausfallsicherheit, kein Backup (möchte noch Benutzer- und Softwarefehler einbringen).
Zur Größe: Das ergibt sich hauptsächlich aus dem benötigten Speicherplatz. Bezahlbar sind z.Zt. die 3TB Platten (WD Red). Du könntest aufs RAID verzichten, wenn die Daten nicht sooo wichtig sind und ein regelmäßiges Backup machen oder, wenn die Daten unwichtig sind nur ein RAID. Wenn du allerdings schon jetzt von bis zu 3 Platten ausgehst, würde ich eindeutig Richtung 4-Bay tendieren.
Synology und QNAP sind eindeutig vorne an, was Komfort und Funktionen angeht. Soll das NAS nur Daten speichern und an den TV streamen können, kann man auch über billige nachdenken.
Eine sehr attraktive Lösung für minimal Bastelwillige ist noch ein Mikroserver ala HP N54L. Da kann man auch das Betriebssystem von Synology (google nach XPEnology) drauf machen und hat fast die gleiche Ausstattung wie deren 1000€ System für 150€. Allerdings funktioniert das Standby (noch?) nicht so wirklich, d.h. ca. 30W bleiben immer. Damit bist du auf 5 Jahre gerechnet aber immer noch billiger als mit einem guten 2-Bay-Synology und hast deutlich mehr Reserven (4+1 Bays, CPU und RAM).
Der N54L hat 4 Bays ab Werk und in den Schacht für das optische Lautwerk passt noch eine Platte. Draußen ist ein Anschluss, dann kann man noch einen basteln und dank des PCI-Slots kann man noch 4 SATA-Ports zaubern (das wird dann wohl aber nicht mehr ins Gehäuse passen und man muss "anbauen").
Das beschriebene System läuft wie die Hölle (1000Mb/s zum Switch am Anschlag und CPU auf 30%) und, wenn man Lust hat, kann man noch ein anderes beliebiges System drauf spielen (inkl. Windows), mit nachgerüsteter Grafikkarte (HDMI) macht es auch eine prima Figur als HTPC.


@Zukunftssicherheit:
Ich denke, dass sollte bei keinem aktuellen Modell von Synology oder QNAP eine so große Rolle spielen. Die bezahlbaren Modelle laufen recht performant, solange sie z.B. keine Vorschaubildchen generieren müssen und liefern Geschwindigkeiten, die das typische Gbit-Netzwerk maximal auslasten. Von 10Gbit-Netzwerken hört man im Privaten noch nicht viel.
Der Mikroserver wäre allerdings noch eine andere Kategorie und ließe sich auch z.B. um einen zusätzlichen LAN-Port erweitern, dann kann der doppelt so schnell liefern (die guten Switches schalten 1000Gbps por Port, d.h. 1000Gbps für TV1 und nochmal 1000 für TV2). RAM kann man günstig erweitern, aber die Software von Synology ist ein RAM-Wunder.

Wow. Das ist mal eine perfekte Antwort. Dann werde ich mal meine Augen nach einem HP ProLiant N54L offen halten.

Ein Nach-für-Nach Upgrade von Festplatten ist kein Problem oder? Weil 4 Festplatten á 2TB Aufwärts würden anfangs mein Budget bisschen sprengen.

haaangover

Wow. Das ist mal eine perfekte Antwort. Dann werde ich mal meine Augen nach einem HP ProLiant N54L offen halten.Ein Nach-für-Nach Upgrade von Festplatten ist kein Problem oder? Weil 4 Festplatten á 2TB Aufwärts würden anfangs mein Budget bisschen sprengen.



Ist überhaupt kein Problem, bei den meisten Betriebssystemen geht das (Konfigurieren) in Sekunden. Insbesondere bei Synology: Am Anfang ein RAID5 oder SHR erstellen und beim einstecken der nächsten Platte fragt er automatisch, was getan werden soll. Einen Tag später (gefühlt, macht er ja im Hintergund) hat er alles geschaufelt und fertig.
Überlege aber vielleicht, ob du nicht lieber 3TB-Platten einbaust. Dann hat man später nicht so viel "Müll" an kleinem Speicher und hat auch weniger, was rotiert und Strom verbraucht. Zudem dürften 3TB das bessere P/L-Verhältnis haben (was in Zukunft sogar wohl noch stärker wird).

Bugdealz

Hallo zusammen,ist es wirklich sinnvoll, die RAID-Funktion eines NAS als Sicherungsmechanismus zu verwenden? Natürlich erhöht das die Verfügbarkeit der Daten, aber bei einem Defekt des NAS (z.B. Blitzschlag) ist trotz RAID alles weg. Lohnt sich da nicht eher ein (nachträglich erweiterbares?) JBOD mit günstigeren (und eventuell schon vorhandenen) Platten und eine Sicherung auf externe Platten?Ich will auch auf ein NAS umsatteln und bin aktuell wegen des nbb-NAS50-Deals (trotz Finanzierung und Kreditkarte) kräftig ins Grübeln gekommen ...GrußBugburst



Raid ist vor allem gedacht für die Sicherung der Verfügbarkeit von Daten und nicht für die Datensicherheit.
Wichtige Daten immer mit Backup sichern!

Danke für den Tipp mit dem HP Server! Gibt es den irgendwo für weniger als 150€? Ich würde am Liebsten so 100€ ausgeben, meinetwegen auch ohne Festplatte.

Moin!
Der HP-Server scheint wirklich eine gute Alternative zu sein. Danke für den Tip.
Aber welches Betriebssystem ist darauf am sinnvollsten zu verwenden, was den Stromverbrauch angeht?
Momentan überlege ich, Windows Home Server dafür zu nehmen, weil die Treiberunterstützung und Stellschrauben deutlich feiner sein sollten, als beim XPEnologie.
Was haltet Ihr davon?

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