berufsunfähigkeitsversicherung

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eingestellt am 10. Okt 2016
Hallo eine gute Freundin von mir hat morbus crohn. Der Verlauf ist sehr leicht. Medikamente muss sie jeden Tag nehmen damit es. So bleibt. Sie hat versucht eine berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen doch leider wurde sie abgelehnt.
Hat jemand ein Tipp oder kennt einen Anbieter wo sie Chancen hat. Um. Wenigstens etwa zu haben hat sie eine Erwerbsfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Diese gibt es bei machen Anbietern ohne Gesundheitsfragen. Die Leistungen sind natürlich schlechter.

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Leider defintiv unversicherbar.
So gut wie jede ernsthafte Krankheit, erst recht eine chronische, stellt ein hartes Ausschlusskriterium dar.
39 Kommentare

Hat sie denn schon beim Versorgungsamt einen Grad der Behinderung beantragt/feststellen lassen?

Leider defintiv unversicherbar.
So gut wie jede ernsthafte Krankheit, erst recht eine chronische, stellt ein hartes Ausschlusskriterium dar.

Ich würde bei einem unabhänigen Versicherungsmackler nachfragen evtl. kann dieser dir helfen.
Alternativ könnte sie eine schwere Krankheiten Police abschließen.

Verfasser

dodo2

Hat sie denn schon beim Versorgungsamt einen Grad der Behinderung beantragt/feststellen lassen?



​Ja es gab wohl mit Mühe 30%

Verfasser

therealpink

Leider defintiv unversicherbar.So gut wie jede ernsthafte Krankheit, erst recht eine chronische, stellt ein hartes Ausschlusskriterium dar.



​Wenigstens hat das bei ihr mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung geklappt. Ich glaube so 1000€ für 35€ im Monat. Die voraussetzungen sind nur schlechter damit sie zahlt.

Dass das eine VERSICHERUNG ist, ist dir aber klar, oder? Bekannte Vorerkrankungen sind eh ausgeschlossen.

Je nach Verlauf der Erkrankung ist auch der Abschluss einer BU Versicherung möglich, dafür werden aber auch entsprechende Arztberichte benötigt.

Dann gibt es einen entsprechenden Prämienzuschlag... oder es kann auch ein Ausschluss der Erkrankung vorgenommen werden, d.h. keine Zahlung wenn Eintritt der BU durch diese Erkrankung.

Allerdings finde ich das widersprüchlich, wenn auf der einen Seite die Erkrankung "leicht verläuft" und Sie dann eine 30%tige Behinderung angerechnet bekommt.

Wichtig ist, dass deine gute Freundin zu einem guten Versicherungsmakler geht und der definitiv keinen Antrag einreicht sondern eine anonyme Anfrage beim Versicherer macht. Denn wenn ein Antrag einmal von einer Versicherung abgelehnt wurde, dann bekommt man quasi keine BU Versicherung mehr.

Einfach mal googeln nach BU Versicherung Morbus Crohn hätte Dir übrigens direkt die richtige Antwort eines Versicherungsmaklers gegeben!


Wann genau lohnt sich denn diese Vers. abzuschließen?

roman200vor 1 h, 42 m

Versicherungsmackler


Wortneukreation aus Versicherungsmacker und Versicherungsmakler?!

inkognitovor 56 m

Je nach Verlauf der Erkrankung ist auch der Abschluss einer BU Versicherung möglich, dafür werden aber auch entsprechende Arztberichte benötigt.Dann gibt es einen entsprechenden Prämienzuschlag... oder es kann auch ein Ausschluss der Erkrankung vorgenommen werden, d.h. keine Zahlung wenn Eintritt der BU durch diese Erkrankung.Allerdings finde ich das widersprüchlich, wenn auf der einen Seite die Erkrankung "leicht verläuft" und Sie dann eine 30%tige Behinderung angerechnet bekommt.Wichtig ist, dass deine gute Freundin zu einem guten Versicherungsmakler geht und der definitiv keinen Antrag einreicht sondern eine anonyme Anfrage beim Versicherer macht. Denn wenn ein Antrag einmal von einer Versicherung abgelehnt wurde, dann bekommt man quasi keine BU Versicherung mehr.Einfach mal googeln nach BU Versicherung Morbus Crohn hätte Dir übrigens direkt die richtige Antwort eines Versicherungsmaklers gegeben!



Das Blabla eines Versicherungsmaklers im Internet hin oder her. Fakt aus dem Real Life ist: Sie kann es absolut vergessen eine sinnvollen Tarif für eine BU zu bekommen. Die meisten Versicherer lehnen direkt ab. Einige bieten Verträge mit eingeschränkten Leistugen und überzogenen Kosten an. Z.B.: 100% Aufschlag auf den Normaltarif und die Versicherung greift nur bis zum 45. Lebensjahr. Um sowas abzuschließen, muss man schon reichlich behämmert sein. Es hilft leider nur zu hoffen, dass man nie länger berufsunfähig wird oder wenn dann zumindest gleich ganz erwerbsunfähig. Oder dass sich die Gesetzeslage irgendwann ändert. Geht mir leider genauso (nicht wegen Crohn). Habe viel Zeit darauf verschwendet, eine Möglichkeit für eine sinnvolle BU zu finden, viele Makler machen Versprechungen, dabei rauskommen tut leider gar nichts.

Von Schwerbehindertenrecht hast du dich offensichtlich auch nicht allzuviel Ahnung. Einen GdB von 30 bekommt man ziemlich leicht, hat allerdings dadurch auch kaum Vorteile.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 10. Okt 2016

also eine sinvolle BU kann man da echt vergessen.
aber vielleicht die schwere Krankheiten Police.
aber am besten an einen Makler wenden der dann auch nicht nur 1 oder 5 versicherungsunternehmen hat, sondern bissl breiter aufgestellt ist.

Verfasser

Correctness

also eine sinvolle BU kann man da echt vergessen.aber vielleicht die schwere Krankheiten Police.aber am besten an einen Makler wenden der dann auch nicht nur 1 oder 5 versicherungsunternehmen hat, sondern bissl breiter aufgestellt ist.



​Danke ich werde es so weitergeben. Falls was bei raus kommt lasse ich es euch wissen.

Alternativ eine sogenannte Dread-Disease-Versicherung abschliessen

finanztip.de/ber…se/

Naja, die Makler können auch erstmal viel erzählen. Wenn die KK dann eine Prüfung macht, kann das auch nach hinten los gehen.
Ähnlich bei den Zahnzusatzversicherungen, die die Zahnärzte der letzten 5 Jahre abfragen. Und alle die sagen, man sollte diese unwichtige ingo weg lassen, begehen Versicherungsbetrug. Nicht das sie es nicht verdient hätten, aber das gibt nur Probleme und gezahlte Beiträge gibt es nicht zurück

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.
die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.
jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.

Sie hat versucht eine berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen doch leider wurde sie abgelehnt.

Bei welchem Experten hat sie denn das gemacht? Oder auf eigenen Verantwortung?

Wer sich mit dem Thema auskennt kann schon vorher sagen, dass MC höchstwahrscheinlich (je nach Krankheitsverlauf) nicht versicherbar ist.

Verfasser

​Ich vermute mal auf eigene Verantwortung. Jedenfalls wurde ihre Ärztin angeschrieben die wohlwollend einen Fragebogen ausgefüllt hat. In der Ablehnung stand der als Grund der. Name des. Medikamentes

grobian

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.



Fakten auf den Tisch. Wie hoch ist die klagequote? 90% 95% oder doch nur 5%?

Klar gehört man zu den 5% bringt einen das wenig.

zeronhansonvor 1 h, 13 m

​Ich vermute mal auf eigene Verantwortung. Jedenfalls wurde ihre Ärztin angeschrieben die wohlwollend einen Fragebogen ausgefüllt hat. In der Ablehnung stand der als Grund der. Name des. Medikamentes



Wenn sie es selber gemacht hat, hat sie sowieso keine Chance mehr. Dann steht die Ablehnung im zentralen Versicherungsregister und keine Versicherung schliesst mehr eine BU mit ihr ab. Meine Empfehlung: Sie soll sich entweder bei der Verbraucherzentrale beraten lassen oder sich in die Versicherungsthematik selber z.B. hiermit einarbeiten: test.de/sho…36/
Es gibt auch auch unabhängige, gerichtlich registrierte Versicherungsberater, bei denen man die Beratung bezahlt, die vielleicht Alternativen aufzeigen können: test.de/Ver…-0/ (ganz unten) bzw. bvvb.de
Bearbeitet von: "swimmer71" 11. Okt 2016

grobianvor 2 h, 34 m

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.



Und woher nimmst du dein Wissen, bezüglich der Realität? Kennst du Leistungsfälle, welche abgelehnt worden sind? Kennst du dazu dann aber auch alle Fakten, warum die BU abgelehnt wurde? Evtl. wurden schon bei der Antragsstellung Fehler begangen oder bei der Leistungsbeantragung für die BU gemacht, weshalb die BU (teils) berechtigt abgelehnt wird...

Du wirfst einfach etwas in den Raum, weil du generell gegen eine BU oder Versicherungen bist, kannst es aber in keinster Weise belegen...


ich spreche nur aus eigener erfahrung, die ich im freundes- und bekanntenkreis gemacht habe und auch was mir u.a. diverse ärzte erzählt haben. und deshalb ist das für mich eine der versicherungen, bei der ich mir persönlich 50mal überlegen würde sie abzuschließen.
und nicht alle leute klagen, weil sie einfach oft keine kraft und geld dafür haben und es einfach hinnehmen.
Bearbeitet von: "grobian" 11. Okt 2016

Meine Frau hat vor Jahren mal eine zusätzliche private Krankenversicherung (1.Klasse Krankenhaus) abgeschlossen. Etwa 2 Jahre später hatte sie einen Bandscheibenvorfall. Die Versicherung hat darauf den Vertrag sofort gekündigt. Meine Frau hat wohl einige Jahre vorher einen Arzt aufgesucht, weil sie einen "Hexenschuss" hatte und dieses nicht bei Vertragsbeginn mitteilte
Bei diesen Versicherungen ist das so, dass sie gerne Beiträge einnehmen, aber ungerne Gelder auszahlen.

Dominovor 30 m

Meine Frau hat vor Jahren mal eine zusätzliche private Krankenversicherung (1.Klasse Krankenhaus) abgeschlossen. Etwa 2 Jahre später hatte sie einen Bandscheibenvorfall. Die Versicherung hat darauf den Vertrag sofort gekündigt. Meine Frau hat wohl einige Jahre vorher einen Arzt aufgesucht, weil sie einen "Hexenschuss" hatte und dieses nicht bei Vertragsbeginn mitteilte Bei diesen Versicherungen ist das so, dass sie gerne Beiträge einnehmen, aber ungerne Gelder auszahlen.



Deine Frau beantwortet also die Gesundheitsfragen falsch und hinterher ist die Versicherung schuld?

grobianvor 6 h, 51 m

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.



Im Grunde so früh wie möglich, desto geringer sind die Prämien... und vor allem desto weniger Vorerkrankungen hat man.

Die BU Versicherung soll nun mal das Risiko der Berufsunfähigkeit abdecken. Was sich viele nicht bewusst sind ist die enorme "Geldmenge" welche einem ohne ausreichende BU Versicherung am Ende fehlt.

Im ungünstigsten Fall ist man auch nur BU und nicht Erwerbsunfähig, die Rentenkasse zahlt nur bei Erwerbsunfähigkeit eine Rente! Die genaue Rentenhöhe steht im aktuellem Rentenbescheid, nur mal eine Zahl im Jahr 2012 lag die volle EU Rente im Durchschnitt bei 723 € p.M.

Nur mal als Denkanstoß:

39 jährige Person bei EU

Gehalt netto ca. 2.500 €
volle EU Rente 1.420 €

Differenz p.M. 1.080 € * 12 = 12.960 € pro Jahr = 362.880 € bis zum 67 LJ

39 jährige Person bei reiner BU, keine EU

Gehalt netto ca. 2.500 €
gesetzliche Rentenversicherung 0 €

Differenz p.M. 2.500 € * 12 = 30.000 € pro Jahr = 840.000 € bis zum 67 LJ

Das Rechenbeispiel ist stark vereinfacht, da auch noch Steuern und KV Beiträge auf die EU Rente anfallen können, d.h. die Lücke ist entsprechend größer!

Und es bringt nichts wenn man nur eine BU Versicherung mit 250 € abschließt, das Motto heißt ganz oder gar nicht. Wenn man BU wird und keine EU Rente erhält fällt man im schlimmsten Fall später in Hartz 4 und dann wird das Geld angerechnet.... Beiträge gezahlt für quasi nicht, das Geld kommt halt dann nur von der Versicherung anstatt vom Staat, einen Mehrwert bringt es einem allerdings dann nicht.

Nicht falsch verstehen, mann muss jetzt nicht unbedingt die ganze Lücke schließen aber man sollte schon einen so großen Betrag wählen, dass man nicht in finanzielle Nöte kommt sollte das Erwerbseinkommen plötzlich und dauerhaft wegfallen! Sonst droht im schlimmsten Fall ein dauerhaftes Leben auf Hartz 4 Niveau.



grobianvor 6 h, 51 m

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.



So etwas nennt man Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Wenn deine Frau die Gesundheitsfragen falsch beantwortet ist die Versicherung berechtigt den Vertrag auch aufzulösen!

Gerade ein Hexenschuss sollte eine Erkrankung sein, die man nicht mal eben so vergisst anzugeben.

grobianvor 6 h, 51 m

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.


Solche pauschalen Aussagen sind doch der totale Blödsinn.

Dazu gibt es auch diverse Statistiken, die jährlich ermitteln wie hoch die Anerkennungsquote der Versicherer ist.

Natürlich mag es auch Fälle geben wo man einen längeren Rechtsstreit eingeht, das kann mitunter passieren... aber das hat doch keine Allgemeingültigkeit. Solche Beispiele könnte man dann übrigens für jede Versicherungssparte, für die gesetzliche Rentenversicherung und auch für die Anerkennung von Schwerbehinderungen finden.

Die BU Versicherung bleibt nun mal eine der wichtigsten Versicherungen.

Im Falle einer BU sollte man (meine persönliche Meinung) professionelle Hilfe bei der Beantragung in Anspruch nehmen um gleich für eine ordnungsgemäße Abwicklung zu sorgen.

Bernarevor 4 h, 8 m

Deine Frau beantwortet also die Gesundheitsfragen falsch und hinterher ist die Versicherung schuld?



Weißt Du, wenn es nach denen geht, musst Du sogar noch jeden Schnupfen oder eine Grippe melden, aber, wer tut das?
Als ich bei meiner Versicherung eine Lebensversicherung abschließen wollte, sollte ich meinen Gesundheitsstatus angeben. Habe hingeschrieben, sie möchten sich bitte bei meinem Arzt erkundigen, ich würde meinem Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Ohne, dass die sich bei meinem Arzt erkundigt hatten, bekam ich die Mitteilung, dass eine Lebensversicherung bei ihrem Unternehmen leider nicht abgeschlossen werden kann.
Also, frage ich mich nur warum? Sicherlich hat man drauf gewartet, dass ich irgendeine Krankheit verschweige, um im Falle meines Ablebens die Versicherungssumme nicht auszuzahlen.

Dominovor 29 m

Weißt Du, wenn es nach denen geht, musst Du sogar noch jeden Schnupfen oder eine Grippe melden, aber, wer tut das?



Jeder, der ernsthaftes Interesse an der VERSICHERUNG hat und zukünftige (!) Risiken abdecken will. Die Versicherung ist nicht dazu da, bei vorhandenen Krankheiten einen schönen Lebensabend zu ermöglichen.

Und ja, bei mittelschweren Erkrankungen kann man eine BU abschließen, teilweise eben mit Ausschluss bestimmter Erkrankungen.

Dominovor 36 m

Weißt Du, wenn es nach denen geht, musst Du sogar noch jeden Schnupfen oder eine Grippe melden, aber, wer tut das? Als ich bei meiner Versicherung eine Lebensversicherung abschließen wollte, sollte ich meinen Gesundheitsstatus angeben. Habe hingeschrieben, sie möchten sich bitte bei meinem Arzt erkundigen, ich würde meinem Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Ohne, dass die sich bei meinem Arzt erkundigt hatten, bekam ich die Mitteilung, dass eine Lebensversicherung bei ihrem Unternehmen leider nicht abgeschlossen werden kann.Also, frage ich mich nur warum? Sicherlich hat man drauf gewartet, dass ich irgendeine Krankheit verschweige, um im Falle meines Ablebens die Versicherungssumme nicht auszuzahlen.



Wenn die Versicherung danach fragt, ob man in den letzten 5 Jahren ärztlich behandelt wurde und man war wegen einer Grippe beim Arzt, dann sollte man dies sicherheitshalber auch angeben.

Bei einer Versicherung besteht, außer bei der Kfz-Haftpflichtversicherung, kein Annahmezwang, d. h. wenn du nicht nach deren Vorgaben handeln willst hast du Pech gehabt. Stell dir mal den Aufwand vor, wenn die bei jedem der sich für eine Versicherung interessiert auf ihre Kosten beim Arzt anfragen, dies ist auch nicht im Interesse der Versichertengemeinschaft. Und wieso fragst du dich warum sie dich nicht angenommen haben, aber nicht die Versicherung?

Ist glaube ich hier das falsche Forum für eine solch spezielle Frage.
Google mal nach DCCV. Sind soweit kompetent und haben Erfahrung bei solchen Anfragen.

Persönlich würde ich mich nicht auf die BU versteifen. Sollte sie wegen MC nicht mehr arbeiten können ist es meist nicht weit zu der Erwerbsunfähigkeit.
Meine Erfahrung mit der BU im Bereich MC/CU sind mehr als schlecht. Von 8 Anfragen von Personen mit MC sind 8 vor Gericht gelandet. Bei 6 ist die EU Rente durch und der Stress war nicht positiv für diese Leute. 2 sind noch in der Schwebe.

Bin nun seit 11 Jahren MC und habe genug erlebt was GK und Ämter angeht.
Bei den 30% BG Einspruch erheben. Wenn dieser älter als 1 Monat ist einfach bis zu der nächsten Beurteilung warten und einen Verschlimmerungsantrag stellen. Wobei bei MC ohne Operationen ist meist bei 40% Schluß.
Habe 50% nachdem der Dickdarm entfernt und ein AP angelegt wurde, jeder sagte das ich zwischen 70 bis 100% bekommen würde. Was solls.

Dominovor 1 h, 11 m

Weißt Du, wenn es nach denen geht, musst Du sogar noch jeden Schnupfen oder eine Grippe melden, aber, wer tut das? Als ich bei meiner Versicherung eine Lebensversicherung abschließen wollte, sollte ich meinen Gesundheitsstatus angeben. Habe hingeschrieben, sie möchten sich bitte bei meinem Arzt erkundigen, ich würde meinem Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Ohne, dass die sich bei meinem Arzt erkundigt hatten, bekam ich die Mitteilung, dass eine Lebensversicherung bei ihrem Unternehmen leider nicht abgeschlossen werden kann.Also, frage ich mich nur warum? Sicherlich hat man drauf gewartet, dass ich irgendeine Krankheit verschweige, um im Falle meines Ablebens die Versicherungssumme nicht auszuzahlen.




Das klingt fast schon als leide da jemand unter Verfolgungswahn.

Deine Arbeit auf Dritte abzuwälzen, da machst Du es Dir aber auch sehr einfach mit und wunderst Dich dann über die Ablehnung?

In den Anträgen steht klar geschrieben nach welcher Art Erkrankung gefragt wird.

Wer auf 100% sicher gehen will und das ist durchaus zu empfehlen, da ein GKV Versicherter u.a. nicht mitbekommt was der Arzt als Erkrankung hinterlegt hat, lässt sich vom Arzt die Diagnosen aus dem besagten Zeitraum mitteilen. Das mag vielleicht ein paar € kosten man ist dafür aber zu 100% sicher die Fragen korrekt beantworten zu können.

Nebenbei obliegt es nicht Dir als Antragsteller zu entscheiden welche Erkrankung mehr oder weniger schlimm ist.

Und auch auf Aussagen eines Versicherungsvertreters mit “das ist.nicht so wichtig das können sie weglassen“ bitte nicht hören, Du bist verantwortlich für die korrekte Beantwortung der Gesundheitsfragen.

Bernarevor 11 h, 26 m

Und woher nimmst du dein Wissen, bezüglich der Realität? Kennst du Leistungsfälle, welche abgelehnt worden sind?


Ja, bei meiner Tochter. Sind im Rechtsstreit mit der Allianz.
Bearbeitet von: "OliverSc" 11. Okt 2016

inkognitovor 4 h, 6 m

Das klingt fast schon als leide da jemand unter Verfolgungswahn.Deine Arbeit auf Dritte abzuwälzen, da machst Du es Dir aber auch sehr einfach mit und wunderst Dich dann über die Ablehnung?In den Anträgen steht klar geschrieben nach welcher Art Erkrankung gefragt wird.Wer auf 100% sicher gehen will und das ist durchaus zu empfehlen, da ein GKV Versicherter u.a. nicht mitbekommt was der Arzt als Erkrankung hinterlegt hat, lässt sich vom Arzt die Diagnosen aus dem besagten Zeitraum mitteilen. Das mag vielleicht ein paar € kosten man ist dafür aber zu 100% sicher die Fragen korrekt beantworten zu können.Nebenbei obliegt es nicht Dir als Antragsteller zu entscheiden welche Erkrankung mehr oder weniger schlimm ist.Und auch auf Aussagen eines Versicherungsvertreters mit “das ist.nicht so wichtig das können sie weglassen“ bitte nicht hören, Du bist verantwortlich für die korrekte Beantwortung der Gesundheitsfragen.


Aha, du weißt noch bei welchen Ärzten du in den letzten 5 Jahren warst. Ist aber Aufgabe der Versicherung Risiken zu ermitteln.
wenn ich einen Kredit möchte, gebe ich auch nicht die Schufa-Auskunft beim Antrag mit bei, sondern die Bank macht ihn von sich aus.
Gehe davon aus, dass du bei einer Versicherung arbeitest, daher bist du nicht objektiv.
welche Versicherung zahlt schon gerne und Verärgert damit die Aktionäre?!

naja aber ganz ehrlich, wenn man bei so einer versicherung seine daten/krankheiten nicht genau angeben kann/will, braucht sich dann auch nicht zu wundern wenn die dann nichz zahlen...und das is ja nicht der sinn der Sachen.
es schadet auch wirklich nicht bei ärzten nachzufragen, was man in den letzten Jahren so hatte.
und bei den versichern sollte man auch immer genauer nach den gesundheitsfragen fragen.
wenn man sich nicht ordentlich um solche sachen kümmert, braucht man sich auch nicht aufregen, wenn die Versicherung nicht zahlt.



Meine Frau hat in einer Arztpraxis gearbeitet die oft Patienten BU geschrieben hat. Glaub mir die Quote ist viel geringer. Und wenn man sich anschaut wieviele einfach nur keinen Bock auf arbeiten haben, sollte sie viel höher liegen.



Wenn man ein lebenlang alleine leben will, mag das stimmen. Ansonsten ist das halt quatsch.
Wenn deine Frau auch arbeiten geht und du BU wirst zahlt das Amt ggf 0€.
Wenn man jetzt nicht so nen super BU Fall ist mit dolle Schmerzen im rechten Zeh ist man ggf. auf Pflege angewiesen. In dem Fall holt sich das Amt das Geld von den Kindern wieder.

Man kann auch mal den eigenen Arbeitgeber fragen, ob dieser einen Gruppenvertrag mit einer Versicherung bzgl. einer BU abgeschlossen hat. Im Rahmen eines Gruppenvertrages werden i.d.R. sehr vereinfachte Gesundheitsfragen gestellt, die im Fall der Fälle kaum Raum für Diskussionen lassen. Vorhandene Krankheiten müssen ggf. nicht angegeben werden.

Zum Thema Leistungsquote gibt es auch Zahlen:
Diese liegen zwischen unter 30% bis über 90%.
siehe hier
Fakt ist, wenn es um viel Geld geht prüft die Versicherung genau.
Wer falsche oder nicht vollständige Angaben gemacht hat wird nichts bekommen.
Ein weiterer massiver Fehler von sehr vielen BU-Versicherten ist, eine viel zu geringe Summe abzuschließen. 1000-1500€ bringen in der Praxis kaum einen Vorteil gegenüber den staatlichen Leistungen.

OliverScvor 11 h, 42 m

Aha, du weißt noch bei welchen Ärzten du in den letzten 5 Jahren warst. Ist aber Aufgabe der Versicherung Risiken zu ermitteln.wenn ich einen Kredit möchte, gebe ich auch nicht die Schufa-Auskunft beim Antrag mit bei, sondern die Bank macht ihn von sich aus.Gehe davon aus, dass du bei einer Versicherung arbeitest, daher bist du nicht objektiv.welche Versicherung zahlt schon gerne und Verärgert damit die Aktionäre?!




Also wenn Du bei so vielen Ärzten warst, dass Du nicht mal mehr weisst bei welchen Du warst, dann wird das vermutlich eh nichts. Achtung Ironie.

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, bei einem Kredit geht die Bank ein Risiko ein, sie gibt Dir Geld und bekommt es vielleicht nicht zurück. Bei einer Versicherung bist Du als Antragsteller dafür verantwortlich korrekte Angaben zu machen. Es wird erst im Leistungsfall überprüft ob die Angaben richtig waren und das auch zu Recht. Wenn bei jedem Antrag bei den Ärzten nachgefragt würde, dann würden die Kosten explodieren und jeder Versicherte mehr zahlen müssen. Ganz zu Schweigen, dass der Aufwand unverhältnissmässig wäre, da nicht jede BU Versicherung auch zum Leistungsfall kommt. Und auch für den Rücktritt bzw. Anfechtung gibt es eine gesetzliche Frist in welcher diese nur möglich ist. Ist der Vertrag älter als 10 Jahre kann die Versicherung prüfen was Sie will ein Rücktritt oder Kündigung ist dann ausgeschlossen.

Und du laberst immer nur plumpe Verallgemeinerungen raus, kaum gefallen Dir die Kommentare nicht muss man gleich bei einer Versicherung arbeiten. Dies ist bei mir allerdings nicht der Fall, entschuldige wenn ich Dich enttäuschen muss.

Und es gibt auch Versicherungen wo keine Aktionäre im Hintergrund sind.

Und den Spruch, dass Versicherungen nicht gerne zahlen kannst Du Dir in dein Rektum stecken.

Natürlich prüft jede Art von Versicherung ob der Leistungsanspruch gerechtfertigt ist, das im Übrigen auch für ALLE VERSICHERTEN, denn wenn einfach gezahlt würde ohne Prüfung dann würden die Beiträge entsprechend steigen und das würde nicht die Aktionäre sondern die Versicherten treffen, die als erstes höhere Prämien zahlen dürfen.

Ebenso ist es.völlig berechtigt zu prüfen ob der Antragsteller richtige Angaben gemacht hat. Mit Falschangaben erschleichst Du Dir mitunter eine günstigere Prämie was zu Lasten der Versichertengemeinschaft geht, die Prämie richtet sich nun mal nicht umsonst nach dem individuellem Risiko. Dann bräuchte man im Antrag ja gar nichts mehr korrekt angeben und sucht sich die günstige Variante heraus.

Wo wir dann beim Kern des ganzen wäre, wer so sehr von sich selbst überzeugt ist wie z.B. deine Person und meint er könne Anträge ohne fachliche Hilfe einreichen, dann nur plump schreiben "fragen sie doch bei den Ärzten nach" und dann eine Ablehnung erhält mit vermutlich dann einem Eintrag in HIS Register der Versicherer welcher dazu führenwird, dass andere Versicherer Dich vermutlich ebenfalls ablehnen werden, ist selber Schuld.

Gerade BU Versicherungen sind komplexe Versicherungen wo es diverse Kriterien zu beachten gibt, daher bleibt der Rat einen Versicherungsmakler zu kontaktieren, der sich auf das entsprechende Sachgebiet spezialisiert hat und eine entsprechende Auswahl an Anbietern hat. Der Makler ist im Übrigen in deinem Auftrag tätig und nicht im Auftrag einer Versicherungsgesellschaft. Er muss dann entsprechend Empfehlungen geben und ist für sein Handeln auch Haftbar zu machen!

Natürlich gibt es da mit Sicherheit auch tätige Personen die nicht so dolle arbeiten, das mag ich gar nicht zu verschweigen.

Und wer 100% sicher gehen will kann auch einen VersicherungsBERATER beauftragen, aber der kostet auch entsprechend.

Nur so als kleiner Tipp einige DInge die ich beachten würde:

1. Dynamik, das Gehalt steigt mit den Jahren, die Versicherung sollte daher eine Dynamik beinhalten um Schritt zu halten, Achtung die Dynamik bezieht sich auf den Beitrag und nicht auf die Leistungshöhe.
2. Dynamik im Leistungsfall. Warum? Ganz einfach 1.000 € heute sind in 20 Jahren keine 1.000 € mehr Wert aufgrund der Inflation, je nachdem wann man BU wird z.B. in jungen Jahren ist die Rente am Ende nur noch halb so viel Wert!
3. Richtige Rentenhöhe auswählen, zu geringe Summen bringen nichts, da diese dann nur die staatlichen Leistungen im BU Fall (z.B. Hartz 4) ersetzen.
4. Thema abstrakte / konkrete Verweisung beachten!
5, Wer auf Nummer sicher gehen will weil er befürchtet im Rechtsstreit zu landen kann seine BU Summe auch auf zwei Versicherungen splitten, das bedeutet aber auch im Leistungsfall doppelten Aufwand.
6. Je nach BU Höhe z.B. bei geringer Höhe (z.B. Berufsanfänger, Schüler etc.) auf eine Nachversicherungsoption ohne Gesundheitsprüfung achten.
7. Die richtige Vertragslaufzeit wählen! Das Risiko der BU steigt mit dem Alter entsprechend an, natürlich kostet eine Versicherung die bis zum 67 LJ geht auch mehr als wenn diese bis zum 60 LJ geht.
8, Keine Kombiversicherung abschließen, gerne wird eine BU in Kombination mit anderen Produkten z.B. Rentenversicherung verkauft, das Problem ist nur wenn man nicht mehr sparen kann oder will (finanzieller Engpass), dann fällt am Ende auch die BU Versicherung weg!
9. Alle Erkrankungen vorab bei den Ärzten erfragen um richtige Angaben zu machen und ALLES aber wirklich ALLES angeben.
10. den Versicherungsmitarbeiter bitten eine anonyme Voranfrage zu machen! Hintergrund: Ihr habt keinen Eintrag im HIS Register der Versicherungen, dass ein Antrag abgelehnt wurde und könnt bei einem anderen Versicherer noch einen Vertrag abschließen!
11. Achtet nicht nur auf den Zahlbeitrag sondern auch auf den Tarifbeitrag, da Überschüsse der Versicherer direkt mit den Beiträgen verrechnet werden ist der Zahlbeitrag niedriger als der Tarifbeitrag. Sollten keine Überschüsse (Thema Niedrigzinsphase) mehr anfallen müsstet ihr im schlimmsten Fall aber den Tarifbeitrag zahlen, daher gilt es abzuwägen ob man auch diesen aufbringen kann!

Die BU Versicherung sollte sorgsam aufgewählt werden, es kann sein, dass man für ein Leben lang an diese gebunden ist, wenn man später entsprechende Erkrankungen bekommt welche einen Neuabschluss behindern würden!

Aber auf aktuelle Statistiken wie vorher hier erwähnte Leistungsquoten / Verhalten im Schadensfall kann man auch nicht bauen... wer weiß wie sich der Versicherer in 20 Jahren verhält wenn der Leistungsfall eintritt.

Bearbeitet von: "inkognito" 12. Okt 2016

Dendrikvor 33 m

Man kann auch mal den eigenen Arbeitgeber fragen, ob dieser einen Gruppenvertrag mit einer Versicherung bzgl. einer BU abgeschlossen hat. Im Rahmen eines Gruppenvertrages werden i.d.R. sehr vereinfachte Gesundheitsfragen gestellt, die im Fall der Fälle kaum Raum für Diskussionen lassen. Vorhandene Krankheiten müssen ggf. nicht angegeben werden.



Es gibt sogar Gruppenverträge ohne Gesundheitsfragen, in so einem bin ich z.B. drin wobei dann eine Wartezeit, in meinem Fall von 5 Jahren gilt.

Wer dieses Privileg genießen kann hat durchaus Glück.





grobian

unabhängig von deinem fall hier - bis eine bu mal bezahlt ist man eh schon meistens tot oder finanziell ruiniert.die stellen sich nahezu immer quer und zetteln einen jahrelangen, teuren rechtsstreit an.jetzt werden mir vermutlich wieder leute mit einer bu versuchen zu widersprechen, weil sie viel geld dafür bezahlen, aber das ist nunmal auch realität.



​Deswegen ist ja auch tip im der regel mit der bu gleich eine Rechtsschutz abzuschließen

Unomaganvor 12 h, 32 m

​Deswegen ist ja auch tip im der regel mit der bu gleich eine Rechtsschutz abzuschließen



und dann kann man sich ja ausrechnen, was vom gehalt übrig bleibt, wenn ein normaler arbeiter alle diese schönen versicherungen bezahlt und zusätlich noch riestert (weil das ja angeblich auch so toll ist ) und man ja auch noch etwas cash für urlaub, weihnachten etc. zur seite legen möchte.
es sind nunmal meistens die geringverdiener die durch ihre arbeit bu werden. und denen soll man verklickern, dass sie fast ihr ganzes geld für versicherungen ausgeben sollen?
wie bereits einer weiter oben geschrieben hat, bringt es nix eine versicherung mit einer kleinen summe abzuschließen, weil sie dann im fall der fälle gleich mit hartz4 (in was ja viele dann rutschen) verrechnet wird. man hat dann jahrelang umsonst eingezahlt.
aber jeder wie er meint und möchte...
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