Betriebliche und andere Altersvorsorgen - eure Meinung

Hi,

meine Freundin versucht gerade, sich ein wenig um ihre Altersvorsorge zu kümmern (Mitte 20).

Sie hat einen Berater (in meinen Augen sollte man diese Berufsgruppe eher als Verkäufer bezeichnen), der auch wirklich ein cooler Typ ist und recht gute Rezensionen kriegt. Er ist bei "whofinance" sehr gut aufgestellt (von 31000 in Deutschland), wobei ich da auch nicht einschätzen kann, wie realistisch es ist, über 200 Bewertungen selbst zu schreiben.
Von meiner Menschenkenntnis würde ich sagen, dass der sich wirklich gut kümmert, auf der anderen Seite spielt er das Spiel natürlich schon 20 Jahre länger als ich und verdient sein Geld damit.

Meine Idee ist, dass ein Berater auf Provisionsbasis niemals objektiv entscheiden kann. Ich habe ihr empfohlen, in Angesicht der Beträge, um die es geht (100€ monatlich über 40 Jahre macht immerhin 48000€ Einzahlung aus), lieber einen Honorarberater aufzusuchen und vlt mal 4-500€ zu investieren. Sieht sie nicht so und jetzt versuche ich, selbst möglichst viel über die BAV herauszufinden und dann wenigstens die Fragen fundiert stellen zu können.

- So viel zur allgemeinen Situation.

Speziell hat er ihr als Absicherung eine BU mit "Airbag" empfohlen und weiterhin die betriebliche Altersvorsorge, die ihr Arbeitgeber mit 40€ unterstützt.
Ich hab ein paar Stunden gegooglet und denke, dass man das ganze wohl mal genau durchrechnen sollte, um zu schauen, ob nicht eine private Vorsorge vom Nettogehalt sinnvoller ist.
Ich sehe da gerade Haken bezüglich Kinderwunsch und Arbeitsausfällen dadurch. Weiterhin steht absolut nicht fest, dass sie bei dem Arbeitgeber noch länger als 2 Jahre bleibt und auch danach glaube ich nicht an ein durchgehendes Arbeitsverhältnis bis zur Rente. Man wird also mit jedem AG neu verhandeln müssen, wobei eine Unterstützung nicht feststeht.



Wie ist so eure Meinung zum Thema Altersabsicherung. Was macht ihr, was haltet ihr von BU und BAV und wie lasst ihr euch beraten?


Ich bin gespannt

Beliebteste Kommentare

ich seh das ganze recht skeptisch.
1. sind die berater immer nur auf die provision aus - was für dich wirklich gut ist juckt die nicht.
2. habe ich schon oft mitbekommen, wie leute jahrzehnte eingezahlt haben und dann mit mitte 50 das zeitliche segnen.
da hat man dann 50.000€ eingezahlt und hat nix davon - dann lieber in lebzeiten was davon haben
3. viel spaß, wenn man wirklich auf die bu mal angewiesen ist. dann sollte man auch gleich eine verdammt gute rechtsschutzvers. und viel geduld haben. ohne (jahrelangen) rechtsstreit sieht man da meistens kein geld.
gibt noch zig gründe warum ich da nicht wirklich positiv eingesellt bin.
ich mache das so, dass ich einfach das was am monatsende übrig ist auf mein tagesgeldkonto überweise und einen teil u.a. in aktien/etfs investiere.
so habe ich selbst die kontrolle, wo mein geld ist und kann später frei darüber verfügen
falls der doc jemals schlechte nachrichten für mich hat kann ich mir mit dem geld wenigstens noch ein paar schöne letzte tage machen und muss mich nicht noch mit irgendwelchen versicherungen ärgern.


59 Kommentare

Ich werde keine Empfehlungen aussprechen, weil das jeder selbst entscheiden sollte.

In meinem Fall: ich sehe das wie du, dass solche Berater Dienstleistungen verkaufen und sicherlich nach Provisionen beraten. Als ich jung und naiv war, bin ich bspw. zur örtlichen Volksbank gelaufen im guten Glauben, dass man mich individuell beraten wird. War aber nicht... Wie auch immer: ich habe einerseits eine betriebliche Altersvorsorge, in die mein Arbeitgeber gutes Geld einzahlt, sodass ich mit geringem monatl. Einsatz (40-50 EUR) später immerhin 500-600 EUR Rente dazubekomme, vorausgesetzt natürlich, dass ich mich lebenslang an den AG binde. Ich sehe es so: mein AG hat steuerliche Vorteile und ist daher auch bereit, gut was zu investieren. Ich nehme es gerne mit und verzichte dann auf ein paar EUR meines Nettolohns.

trash

Ich sehe es so: mein AG hat steuerliche Vorteile und ist daher auch bereit, gut was zu investieren. Ich nehme es gerne mit und verzichte dann auf ein paar EUR meines Nettolohns.


Darf ich fragen, wie viel der AG bei dir zahlt? Meine Freundin hat die Tage eine Gehaltsverhandlung und könnte statt einer Lohnerhöhung natürlich auch die für beide Seiten günstige Erhöhung der bav-zuschüsse "fordern".

Ich kann Dir nur einen Hinweis zur BU geben:
Sollte auf jeden Fall in jungen Jahren bei bester Gesundheit abgeschlossen werden und unbedingt darauf achten,
das der Vertrag bis zum Erreichen des Rentenalters (bei 67 Jahre) läuft. Es werden gerne Verträge angeboten mit
10 Jahren Laufzeit oder bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres, das rechnet den Beitrag künstlich klein und attraktiv,
birgt aber enorme Risiken (Wenn man dann mit 58 BU wird , der Vertrag aber nur bis 60 läuft, gibts 2 Jahre BU Rente und
die Zeit von 60 bis 67 gibts nix und man kann nicht mehr arbeiten.......

beim Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge auf jeden Fall daran denken, dass die Rente versteuert werden muss und Krankenkassenbeiträge dafür anfallen. Diese Ausgaben gibt es bei der Privatn RV so nicht.

trash

Ich sehe es so: mein AG hat steuerliche Vorteile und ist daher auch bereit, gut was zu investieren. Ich nehme es gerne mit und verzichte dann auf ein paar EUR meines Nettolohns.


Das ist ein komplexer Schlüssel aus 11,5% Grundgehalt plus Fixum (gestaffelt nach Länge Betriebszugehörigkeit) plus Prämien.

41812

beim Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge auf jeden Fall daran denken, dass die Rente versteuert werden muss und Krankenkassenbeiträge dafür anfallen. Diese Ausgaben gibt es bei der Privatn RV so nicht.


Genau das sehe ich auch.

-geringere gesetzliche Rente
-geringere sozialleistungen
-rente wird versteuert (natürlich geringerer steuersatz als aktuell)
-bei einmalauszahlung werden krankenversicherungsbeiträge für 10 jahre direkt fällig, auch sonst beiträge
-weitere "fallen"?

Ich komme aus dieser Branche und kann nur zur bAV raten. Ist im Moment die einzige Sparte bei der man noch gut was für die Rente machen kann. Vorallem wenn der AG auch noch VWL zahlt dann lohnt es sich doppelt. Da die bAV vom Brutto weg geht und mit der VWL berechnet wird kommt Netto das gleiche raus wie ohne bAV. Ich würde mich niemals in einer Bank beraten lassen, das sind Banker die jeden Montag ihre Zahlen vorgehalten bekommen und um keinen Anschiss zu bekommen noch eine BU verkaufen müssen..lieber zu denen die sich wirklich damit auskennen und auch in dem Bereich gelernt haben.
Provisionen sind heute nicht mehr das was sie früher einmal waren, ausserdem vergisst man immer mal wieder das man eigentlich für alles "provisionen" zahlt. Davon lebt der Berater nun mal, genauso wie jeder andere Geschäftsführer.
Wenn du n bisschen tiefer in diese Materie willst, kannst mir gerne ne PN schreiben, ich könnte dir n paar Rechenbeispiele aufzeigen, also Vergleich bAV zu PRV

Vancy

Wenn du n bisschen tiefer in diese Materie willst, kannst mir gerne ne PN schreiben, ich könnte dir n paar Rechenbeispiele aufzeigen, also Vergleich bAV zu PRV


Sehr gerne, hab dir eine PM geschickt.

Vancy

Wenn du n bisschen tiefer in diese Materie willst, kannst mir gerne ne PN schreiben, ich könnte dir n paar Rechenbeispiele aufzeigen, also Vergleich bAV zu PRV

Meine Idee ist, dass ein Berater auf Provisionsbasis niemals objektiv entscheiden kann



Tut teils weh, so etwas zu lesen... Meinst du etwa, er macht das für dich umsonst?

Wie war das mit ?

ich seh das ganze recht skeptisch.
1. sind die berater immer nur auf die provision aus - was für dich wirklich gut ist juckt die nicht.
2. habe ich schon oft mitbekommen, wie leute jahrzehnte eingezahlt haben und dann mit mitte 50 das zeitliche segnen.
da hat man dann 50.000€ eingezahlt und hat nix davon - dann lieber in lebzeiten was davon haben
3. viel spaß, wenn man wirklich auf die bu mal angewiesen ist. dann sollte man auch gleich eine verdammt gute rechtsschutzvers. und viel geduld haben. ohne (jahrelangen) rechtsstreit sieht man da meistens kein geld.
gibt noch zig gründe warum ich da nicht wirklich positiv eingesellt bin.
ich mache das so, dass ich einfach das was am monatsende übrig ist auf mein tagesgeldkonto überweise und einen teil u.a. in aktien/etfs investiere.
so habe ich selbst die kontrolle, wo mein geld ist und kann später frei darüber verfügen
falls der doc jemals schlechte nachrichten für mich hat kann ich mir mit dem geld wenigstens noch ein paar schöne letzte tage machen und muss mich nicht noch mit irgendwelchen versicherungen ärgern.


Ich stehe auch den Beratern sehr skeptisch gegenüber. Als ich jung war, habe ich mich auch selber in das Thema eingearbeitet, um zu wissen und verstehen, was mir verkauft wird. Dazu kann ich Dir folgende Broschüren empfehlen:

ratgeber-verbraucherzentrale.de/DE-…t-1
ratgeber-verbraucherzentrale.de/DE-…n-1

Was ich an den Büchern sehr hilfreich fand, war das man ein Überblick bekommt, was es alles gibt und welche Vor- und Nachteile jedes Produkt hat. Grundsätzlich gilt aber: Es gibt nicht den goldenen Weg für jeden, sondern man sollte sich überlegen, was man wann wie erreichen möchte.

Noch ein Punkt/Falle für die BAV: Auch wenn die Inflationsrate im Moment gering ist: In 40 Jahren wird die vereinbarte Rente auch nicht mehr viel Wert sein. Kannst mal hiermit spielen: test.de/Alt…-0/

grobian

ich seh das ganze recht skeptisch. 1. sind die berater immer nur auf die provision aus - was für dich wirklich gut ist juckt die nicht. 2. habe ich schon oft mitbekommen, wie leute jahrzehnte eingezahlt haben und dann mit mitte 50 das zeitliche segnen. da hat man dann 50.000€ eingezahlt und hat nix davon - dann lieber in lebzeiten was davon haben 3. viel spaß, wenn man wirklich auf die bu mal angewiesen ist. dann sollte man auch gleich eine verdammt gute rechtsschutzvers. und viel geduld haben. ohne (jahrelangen) rechtsstreit sieht man da meistens kein geld. gibt noch zig gründe warum ich da nicht wirklich positiv eingesellt bin. ich mache das so, dass ich einfach das was am monatsende übrig ist auf mein tagesgeldkonto überweise und einen teil u.a. in aktien/etfs investiere. so habe ich selbst die kontrolle, wo mein geld ist und kann später frei darüber verfügen falls der doc jemals schlechte nachrichten für mich hat kann ich mit außerdem mit dem geld noch ein paar schöne letzte tage machen und muss mich nicht noch mit irgendwelchen versicherungen ärgern.



Zu 1.: Das ist völliger Blödsinn! Klar gibts welche die nur darauf aus sind, aber es gibt auch noch gescheite. Wenn man nicht gerade an einen von der DVAG gerät sondern an einen seriösen Berater der als Ausschließlichkeitsvertreter unterwegs ist dann braucht man da eigentlich keine Sorgen zu haben. Wie in jeder Branche gibt es natürlich schwarze Schafe aber alle über einen Kamm zu scheren ist echt traurig.
Zu 2.: Man sollte halt auch wissen, dass eine BU eine reine Risikoversicherung ist. Wenn man sie nicht braucht dann hat man zwar gezahlt, sollte aber froh sein das man sie nicht gebraucht hat. Und wenn man sie braucht dann ist man froh eine zu haben.
Zu 3.: Wenn man die Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet und eine billig-BU irgendwo auf einer Internetplattform abschließt und keinen persönlichen Berater hat mit dem man darüber sprechen kann, dann ist man selbst schuld wenn man solche Probleme hat..

Kommentar

grobian

ich seh das ganze recht skeptisch. 1. sind die berater immer nur auf die provision aus - was für dich wirklich gut ist juckt die nicht. 2. habe ich schon oft mitbekommen, wie leute jahrzehnte eingezahlt haben und dann mit mitte 50 das zeitliche segnen. da hat man dann 50.000€ eingezahlt und hat nix davon - dann lieber in lebzeiten was davon haben 3. viel spaß, wenn man wirklich auf die bu mal angewiesen ist. dann sollte man auch gleich eine verdammt gute rechtsschutzvers. und viel geduld haben. ohne (jahrelangen) rechtsstreit sieht man da meistens kein geld. gibt noch zig gründe warum ich da nicht wirklich positiv eingesellt bin. ich mache das so, dass ich einfach das was am monatsende übrig ist auf mein tagesgeldkonto überweise und einen teil u.a. in aktien/etfs investiere. so habe ich selbst die kontrolle, wo mein geld ist und kann später frei darüber verfügen falls der doc jemals schlechte nachrichten für mich hat kann ich mit außerdem mit dem geld noch ein paar schöne letzte tage machen und muss mich nicht noch mit irgendwelchen versicherungen ärgern.


ich habe selber einige fälle erlebt wo es zu erheblichen problemen gekommen ist obwohl alles richtig ausgefüllt wurde. außerdem habe ich schon mit etlichen ärzten gesprochen die tagtäglich die verzweifelten menschen sehen, die ihr letztes hemd geben um sich einen anwalt leisten zu können, damit sie ihr geld bekommen.
da kannst du mir auch nix anderes erzählen. die versuchen wirklich alles um nicht zahlen müssen - besonders wenn man noch jung ist.

grobian

ich habe selber einige fälle erlebt wo es zu erheblichen problemen gekommen ist obwohl alles richtig ausgefüllt wurde. außerdem habe ich schon mit etlichen ärzten gesprochen die tagtäglich die verzweifelten menschen sehen, die ihr letztes hemd geben um sich einen anwalt leisten zu können, damit sie ihr geld bekommen. da kannst du mir auch nix anderes erzählen. die versuchen wirklich alles um nicht zahlen müssen - besonders wenn man noch jung ist.



Klar gibt es Versicherer die sich quer stellen und immer mehr Gutachten wollen, da muss man halt einfach eine Gesellschaft finden mit der schon andere gute Erfahrungen gemacht haben. Ist das gleiche wie beim Autokauf, ich kaufe auch nicht das Auto von dem mir schon 5 Leute gesagt haben, dass es andauernd kaputt geht.
Eine Rechtsschutzversicherung ist in den heutigen Zeiten sowieso ein Muss für jeden, weil einfach jeder wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Anwalt rennt. Ich kann mir nicht vorstellen das es Leute gibt die 80€ in eine BU zahlen aber keine 20€ in eine Rechtsschutz(die dann aber auch alles abdeckt, Privat, Beruf und Verkehr).

grobian

ich habe selber einige fälle erlebt wo es zu erheblichen problemen gekommen ist obwohl alles richtig ausgefüllt wurde. außerdem habe ich schon mit etlichen ärzten gesprochen die tagtäglich die verzweifelten menschen sehen, die ihr letztes hemd geben um sich einen anwalt leisten zu können, damit sie ihr geld bekommen. da kannst du mir auch nix anderes erzählen. die versuchen wirklich alles um nicht zahlen müssen - besonders wenn man noch jung ist.


wenn man 80€ in eine bu einzahlt, kann man es auch gleich sein lassen - meine meinung. ich weiß noch wie ich vor etlichen jahren mal vorgerechnet bekommen habe (verschiedene versicherer), dass ich um die 200€ im monat einzahlen müsste um überhaupt einen betrag zu bekommen, der ansatzweise erwähnenswert ist. und das war zur ausbildungszeit. heute müsste ich sicher das x-fache zahlen.

grobian

wenn man 80€ in eine bu einzahlt, kann man es auch gleich sein lassen - meine meinung. ich weiß noch wie ich vor etlichen jahren mal vorgerechnet bekommen habe (verschiedene versicherer), dass ich um die 200€ im monat einzahlen müsste um überhaupt einen betrag zu bekommen, der ansatzweise erwähnenswert ist. und das war zur ausbildungszeit. heute müsste ich sicher das x-fache zahlen.



Du weisst, dass die BU nach deinem Beruf berechnet wird? Wenn du Elektriker oder Dachdecker bist dann brauchst dich auch nicht wundern das du so viel zahlen musst^^ Als "normaler" Kaufmann bekommt man ne Standard BU in der Ausbildung schon für knapp 30€ im Monat. Aber wie gesagt, es kommt auf den Beruf drauf an. Und ja, man sollte es schon in der Ausbildung abschließen, denn je älter man wird desto mehr Vorerkrankungen hat man und desto teurer wird der Schutz dann auch.

grobian

ich habe selber einige fälle erlebt wo es zu erheblichen problemen gekommen ist obwohl alles richtig ausgefüllt wurde. außerdem habe ich schon mit etlichen ärzten gesprochen die tagtäglich die verzweifelten menschen sehen, die ihr letztes hemd geben um sich einen anwalt leisten zu können, damit sie ihr geld bekommen. da kannst du mir auch nix anderes erzählen. die versuchen wirklich alles um nicht zahlen müssen - besonders wenn man noch jung ist.



Was mich ja wirklich interessiert: Wenn dir schon 80,- € zu viel sind, wie willst du dann privat vorsorgen? oO

200,- € während der Ausbildungszeit klingt unglaubwürdig, denn als Azubi darf man üblicherweise nur 1.000,- € absichern, der Beitrag ist dementsprechend gering. Ist vielleicht eine Rente angekoppelt, aber eine rein selbständige BU kostet nicht so viel.

grobian

wenn man 80€ in eine bu einzahlt, kann man es auch gleich sein lassen - meine meinung. ich weiß noch wie ich vor etlichen jahren mal vorgerechnet bekommen habe (verschiedene versicherer), dass ich um die 200€ im monat einzahlen müsste um überhaupt einen betrag zu bekommen, der ansatzweise erwähnenswert ist. und das war zur ausbildungszeit. heute müsste ich sicher das x-fache zahlen.


ich war zu der zeit bei der post der beruf war nicht als sonderlich riskant eingestuft.
ich hätte auch für 50€ die bu abschließen können - dann hätte ich später evtl. 80€ rente bekommen oder so (nagel mich bitte nicht auf die summe fest - es war nur lächerlich wenig.)
um auf die summe zu kommen die ich im letzten lehrjahr gekommen bin, hätte ich um die 150-200€ zahlen müssen.
und ein azubigehalt ist dann nochmal was anderes als ein richtiges gehalt

grobian

ich war zu der zeit bei der post der beruf war nicht als sonderlich riskant eingestuft. ich hätte auch für 50€ die bu abschließen können - dann hätte ich später evtl. 80€ rente bekommen oder so (nagel mich bitte nicht auf die summe fest - es war nur lächerlich wenig.) um auf die summe zu kommen die ich im letzten lehrjahr gekommen bin, hätte ich um die 150-200€ zahlen müssen. und ein azubigehalt ist dann nochmal was anderes als ein richtiges gehalt



Als Postangestellter ist es garnicht so unriskant^^ habe mal nachgeschaut auf einer Risikoskala liegt diser beruf bei 5 von 10. Hab mal spaßeshalber eine BU gerechnet mit Jahrgang 1980 und ner Rente von 1000€... also ich komme bei einer Laufzeit bis 67J. auf einen Beitrag von knapp 107€

grobian

ich habe selber einige fälle erlebt wo es zu erheblichen problemen gekommen ist obwohl alles richtig ausgefüllt wurde. außerdem habe ich schon mit etlichen ärzten gesprochen die tagtäglich die verzweifelten menschen sehen, die ihr letztes hemd geben um sich einen anwalt leisten zu können, damit sie ihr geld bekommen. da kannst du mir auch nix anderes erzählen. die versuchen wirklich alles um nicht zahlen müssen - besonders wenn man noch jung ist.


ich sage nicht, dass mir 80€ zu viel sind/waren.
ich habe da nur keinen sinn drin gesehen, da die zu erwartende "rente" in keinerlei relation zu dem womöglichen ärger/aufwand steht.
kannst dich ja gerne mal bei bekannten, ärzten etc. umhören, die erfahrung mit solchen fällen haben - da vergeht einem dann die lust sowas abzuschließen.
ein berater/verträter wird um dieses thema vermutlich einen großen bogen machen und das runterspielen.
aber wie gesagt - das ist nur meine meinung zu der sache und ich sage nicht, dass diese richtig ist.

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