BEV Endabrechnung Verrechnung Rückbucher und Bonus

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eingestellt am 3. Mär 2020
Hallo,
heute habe ich von der BEV, Offenburg, datiert vom 27.02.2020, meine Endabrechnung per Post bekommen.

Glücklicherweise nahm ich erst ab dem 28.10.2018 Gas von der BEV.


Unmittelbar nach Bekanntwerden der Insolvenz sah ich meine überzahlten Beträge ins Nirvana schwinden. Daher beautragte ich meine Bank den letzten Abschlag zurück zu buchen.

Dieser Fehlbetrag ( 112 Euro) wird mir nun als unberechtigte Rücklastschrift in Rechnung gestellt. Klar, ich habe 3 Monate Gas bekommen und nur 2 Abschlagzahlung geleistet. Da fehlen denen ein paar Euronen.

Auf der anderen Seite hätte ich lt. Endabrechnung eine Insolvenzforderung von 105,32€ ( zusammengesetzt aus Gaslieferung, Abschläge und Bonuszahlungen).

Gerne würde ich mir wünschen, dass meine Zahlungspflicht aufgrund der Rücklastschrift mit der Insolvenzforderung der Sofortbonuszahlung verrechnet wird, aber der Insolvenzverwalter zog in seinem Schreiben hier einen klaren Trennungsstrich zwischen beiden Beträgen. Rücklastschrift soll unabhängig der Insolvenzforderung bezahlt werden.

Dort steht:
Der nach Verrechnung verbleibende Teil ihres Bonusanspruchs beträgt 105,32€. Diesen Teil des Bonusanspruchs können sie nur als Insolvenzforderung nach Paragraph 38 InsO zur Insolvenztabelle anmelden. Eine Aufrechnung mit einem Bonusanspruch gegen Forderungen der BEV, welche auf Grund der von Ihnen vorgenommenen Rücklastschriften erneut nach Insolvenzantragstellung zur Zahlung fällig geworden sind, nach Paragraphen 96 abs.1 nr.3 , 131 abs.1nr.1, 130 abs.1 nr.2 InsO unwirksam und daher nicht möglich.

Verstehe ist das richtig, dass eine Verrechnung nicht möglich ist, weil ich die Rückbuchung nach dem Insolvenzantrag veranlasst wurde?

Wäre ja bereit die 6,68€ (112€ - 105,32€zu zahlen. Aber nicht die vollen 112€ und dann seh ich über die Insolvenztabelle keinen Cent mehr von den 105,32€.

Wie soll ich mich verhalten?
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