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Bitte um Hilfe, Grafikkarte kaputt, nur Zeitwert erstattet ?!

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eingestellt am 28. Jan 2012
Hallo,

mein Nachbar hatte bei Alternate eine Grafikkarte gekauft, nun nach knapp 15 Monaten ist sie kaputt.

Sie wurde schon eingeschickt, reparieren konnte man sie nicht.

Eine Neue konnten sie ihm nicht geben da sie angeblich die Grafikkarte nicht mehr führen..

Nun haben sie ihm aber nur 67 € erstattet, Er hatte damals 160 € ungefähr bezahlt.

Ist das Rechtens ??

Ist ein bisschen blöd für ihn, da er jetzt knapp 80 € drauflegen muss um eine Neue Grafikkarte zu kaufen.

Vielleicht liest das ja einer mit der Ahnung hat.

Vielen Dank im Voraus.
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26 Kommentare

du hast anspruch auf die selbe grafikkarte, wenn sie diese nicht mehr haben müssen sie dir eine gleichwertie geben die sie führen, das geld musst du nicht nehmen, dann sollen sie dir die 160 euro erstatten und fertig. solange du i nder garantie zeit bist müssen die nachbessern, geht dies nicht, dann volles geld zurück

ist absolut rechtens... außer es gab eine Extra-Garantie über diesen Zeitraum

neue grafikkarten bekommste schon für 50 euro in etwa mit 1-2 gig^^

solange die 24 monate nicht vorbei sind = geld zurück wenn sie die karte nimmer führen

schnaxi

solange die 24 monate nicht vorbei sind = geld zurück wenn sie die karte … solange die 24 monate nicht vorbei sind = geld zurück wenn sie die karte nimmer führen



Welche 24 Monate meinst du?

Die Grafikkarte wird nicht mehr geführt

Mehr als die 67,50 wollen die auch nicht geben

NEIN - die Masche versucht Mediamarkt und andere ElektroRiesen ebenso.
Das ist definitiv nicht rechtens. Leider lassen sie es oft darauf ankommen, dass der Verbraucher nichts unternimmt.

Als erstes rate ich dir eine Email, Förmlich,freundlich aber unmißverständlich direkt zu verfassen, in dem du deinen Fall schilderst. Diese Email schickst du an den Grafikkarten Hersteller und in Kopie an Alternate. Auch kannst du mit rein nehmen, dass du bereits beim Verbraucherschutz in deiner Stadt warst und sie mitteilten, dass dieses Vorgehen nicht dem deutschen Recht entspricht. Du würdest auch bei kleineren Beträgen allein der Prinzipien wegen den Weg zum Anwalt nicht scheuen u.s.w.

Bei mir musste ich damals zwar nicht ganz so drastische Mittel nutzen. Hätte ich aber gemacht, weils Kundenverarsche ist. Bei mir wars damals Mediamarkt und Logitech.Mediamarkt wollte auch nur ein Zeitwert erstatten. Mail an Logitech und : Logitech wollte nur den Kaufbeleg sehen und hat mich dann aus deren Sortiment ohne Stress NEUEN Ersatz auswählen lassen. Mega Easy...

Laß dich auf jeden fall nicht damit abspeisen !!! und beim nächsten Deal womit du Alternate eins reinwürgen kannst, machst du dies doppelt :-)

Kaiii

Garantie und Gewährleistung – Wo ist der Unterschied?


Link anklicken und lesen. Da steht das wesentliche. Alles andere was hier geschrieben wurde ist nicht zutreffend, da die Karte eben an den Händler (-> gesetzl. Gewährleistung) und nicht an den Hersteller (-> ggf. freiwillige Garantie) eingeschickt wurde.

Um welchen Händler geht es? Würd den gern auf meine Blacklist schreiben!

steht doch oben - Alternate. Nach über einem Jahr den Neupreis zurück zu verlangen halte ich auch für gewagt...

Warum muss er 80€ draufpacken? Eine vergleichbare Grafikkarte wird bestimmt keine 150€ kosten. Welche Grafikkarte hat er überhaupt damals gekauft? Dir steht auch keine bessere, neue Grafikkarte zu.
Und für 140-150€ solltest du jetzt eine bedeutend bessere Grafikkarte bekommen.

dejure.org/ges…tml
Vermutlich berufen die sich auf den §346 BGB.

"(1) Hat sich eine Vertragspartei vertraglich den Rücktritt vorbehalten oder steht ihr ein gesetzliches Rücktrittsrecht zu, so sind im Falle des Rücktritts die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und die gezogenen Nutzungen herauszugeben."

Ich halte die Sache nicht für so eindeutig. Grafikkarte wurde ja auch 14 Monate genutzt. Der kostenpflichtige Umtausch gegen eine neue, ähnliche Ware wurde ja vom EuGH untersagt, aber über so einen Fall finde ich kein Urteil vom BGH oder EuGH.

hellium

Um welchen Händler geht es? Würd den gern auf meine Blacklist schreiben!

Das sagt der/die Richtige. X)

Ich verweise nochmals darauf den Hersteller anzuschreiben ! Völlig Wurscht was Garantie oder Gewährleistung sagt. Deinen Fall mit Kopie von der Rechnung per Mail schreiben und Hersteller freundlich fragen, was es für Gründe geben sollte, nochmals ein Produkt aus deren Hause zu kaufen ? (wenn du z.B. ne ATI hast, dann schreibst du eben noch dazu, dass du damals eine ATI genommen hattest, weil du dachtest sie wäre qualitativ hochwertiger als ne Andere etc...)
Mit Alternate würd ich nicht direkt kommunizieren, evtl. eben die Email an den Hersteller kommentarlos in Kopie an Alternate. Sag, dass du als Schüler/Student was auch immer, davon ausgehen musst, dass bei 150,-€ etwas auch 2Jahre halten muss.

Alternate hat genau wie alle anderen PC-Händler mal sehr gute und mal sehr schlechte Bewertungen...völlig normal.

Also wenn ich hier manche Beiträge lese, rollen sich mir die Zehnägel wegen Dummheit und Dreistigkeit hoch...

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GelöschterUser3645

also wenn ich hier lese, was für ein Mist verzapft wird -- kofpschüttelt.

die Gewährleistung beträgt doch nur 6 Monate und keine 24 Monate und nur in dieser Zeit liegt die Beweislast beim Verkäufer dass es sich nicht um einen
Herstellungsfehler handelt. Nach diesen 6 Monaten muss der Käufer beweisen dass
es um einen Fehler handelt der schon beim Kauf vorlag.
Das dürfte recht schwierig sein!
Oft gibt es von den Herstellern eine erweiterte Garantie.
Diese tauschen dann auch kulanter-weise die Ware aus, wenn nicht mehr hergestellt auch in ein neueres Modell.

Deswegen gibt es nur die einzige Möglichkeit sich an den Hersteller zu wenden
um die Grafikkarte zu reparieren oder umzutauschen zu lassen.

Danke für die Tipps,

wir werden als erstes an den Hersteller eine Email schreiben,

bei Interesse schreibe ich euch ob wir Erfolg hatten

AliBaba42

also wenn ich hier lese, was für ein Mist verzapft wird -- … also wenn ich hier lese, was für ein Mist verzapft wird -- kofpschüttelt. die Gewährleistung beträgt doch nur 6 Monate und keine 24 Monate



ganz schön dreist von dir, hier von "Mist" zu quasseln:
eur-lex.europa.eu/Lex….do?uri=CELEX:31999L0044:DE:HTML
Punkt 17

Also nicht nur so falsch dahingerotzt, sondern gezeigt, dass deine Aussage komplett falsch ist.

Beweislastumkehr ist eine andere Sache und zunächst vollkommen irrelevant, offensichtlich haben Sie den Mangel ja anerkannt.

Ja Fehler wurde von denen anerkannt,

die bieten aber nur einen Einkaufsgutschein für deren Plattform an in Höhe von 67,50 €

die wollen noch nicht mal das auszahlen, die Geier

Es tut mir ja Leid für Deinen Nachbarn, aber ich kann mir vorstellen, warum so verfahren wird. Würde man mehr als den Zeitwert geben und den Betrag bar auszahlen, fänden sich viele, die kurz vor Ablauf der Garantie lieber den Weg gingen, als die Karte auf eBay zu verkaufen.
Was kostet denn eine Karte mit vergleichbarer Leistung bei Alternate? Vielleicht lassen die ja bei einem konkreten Produkt noch mit sich handeln.

Wenn Alternate den Fehler eingestanden hat, dann haben sie den Beweis erbracht, dass die Karte defekt ist. Eigentlich hätte dies der Käufer tun müssen, aber im normalen Leben ist ein guter Händler kulant und lässt die Beweislastumkehr sein. Der volle Kaufpreis ist zu erstatten, da hier aber eine längere Nutzung vorliegt, können sie mindern!

Über die Minderung musst Du recherchieren, meiner Meinung nach sollten ca. 80 EUR rauskommen.

Eigene Erfahrung zu Alternate: In Linden sind die sehr ruppig gewesen, wenn es um Reklamationen geht. Es war immer sehr viel los. Meist waren dort Kinder und Jugendliche, die aufs extremste (!) von den Mitarbeitern runtergeputzt wurden. Da wurden auch abenteuerliche neue Gesette erfunden und es wurde oftmals nicht für den Kunden entschieden. Teilweise war dies sogar menschenverachtend. Man muss sich dort schon durchsetzen können, was meist geklappt hat. In einem Fall musste der Anwalt bemüht werden, weil die sich quer gestellt haben! Das ist meine Erfahrung zu Alternate!

Hessenpower

Über die Minderung musst Du recherchieren, meiner Meinung nach sollten … Über die Minderung musst Du recherchieren, meiner Meinung nach sollten ca. 80 EUR rauskommen.



Wenn ich es nicht überlesen habe, dann hat er bisher nicht mal die Grafikkarte genannt, also kannst du schlecht einen genauen Betrag sagen.
Die Informationen kommen ja nur immer sehr sehr spärlich. Gutschein halte ich auch für sehr sehr grenzwertig. Denke aber auch, dass hier noch Luft nach oben ist. Würde einfach eine leistungsmäßig ähnliche Grafikkarte als Referenz heranziehen und über die Grafikkarte verhandeln. Wenn er beispielsweise eine HD4870 oder HD4890 gekauft hat, was ja preislich auch passen könnte, dann sind 67,50€ in Ordnung, wenn es Bargeld wäre. Für den Preis erhält man bei Ebay ohne Probleme eine vergleichbare Grafikkarte.
67,50€ könnte auch die Herstellergutschrift an den Händler sein. Betrag könnte gerecht sein, aber dann sollte es Bargeld sein oder die Gutschrift stark über dem Bargeldwert liegen. Halte einen Gutschein, ohne Zustimmung des Käufers, für rechtlich sehr zweifelhaft.

Das ist ja keine Rechtsberatung! Er nannte den Preis von ~ 160 EUR. Da sind nach von mir aus 1,5 Jahren 80 - 100 EUR noch angemessen. Natürlich kann der Händler es auch reparieren lassen - hierzur die ca. 2 Reparaturversuche!

Ach ja, er muss keinen Gutschein annehmen - Bargeld ist hier das Zauberwort, das wollen aber viele Händler nicht rausgeben. Gutscheine nicht nicht rechtens, wenn man diese nicht möchte.

AliBaba42

also wenn ich hier lese, was für ein Mist verzapft wird -- … also wenn ich hier lese, was für ein Mist verzapft wird -- kofpschüttelt.die Gewährleistung beträgt doch nur 6 Monate und keine 24 Monate



1. Auch wenn in deinem Link mehrfach "Lex" steht, handelt es sich hier nicht um Recht, sondern um eine EU-Richtlinie. Falls du der Meinung bist, dass sie in Deutschland falsch umgesetzt ist, musst du eben die BRD verklagen und gewinnen. Vorher bringt dir die Richtlinie null. Zudem sagt Punkt 17 nicht aus, dass der Händler zwei Jahre lang für jeden Fehler haftet.

2. Beweislastumkehr: Dass ein Fehler anerkannt wurde, heißt noch nicht, dass damit die Bedingung für die Inanspruchnahme der Gewährleistung geschaffen wurde. Die Ursache für den Fehler muss bereits zum Kaufzeitpunkt bestanden haben. Solange genau das nicht anerkannt wurde, ist der Händler zu nichts verpflichtet und alles was dem Kunden angeboten wird, ist als reine Kulanz zu sehen.

Solange spain2008 nicht genauer wird und die Mehrzahl hier trotz ausführlichem Artikel (sicherheitshalber hier noch mal zum anklicken) Begriffe vermischt bzw. Unwahrheiten auftischt, ist spains Nachbar nicht geholfen.


Ich weiß zwar nicht, warum alle über Beweislast schreiben, aber was ist denn aus dem Fall geworden?

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