Blau.de Handyvertrag kündigung heute Feiertag letzter Termin

26
eingestellt am 12. Apr
Hallo Leute,
habe einen Handyvertrag bei Blau, welcher zum 12.7.2020 endet und drei Monate vorher gekündigt werden muss (also wäre das heute am Ostersonntag 12.4. der letzt mögliche Termin).
Finde keine E-Mail Adresse zur Kündigung und per Einschreiben mit Poststempel ist ebenfalls nicht vor Dienstag möglich. Livechat etc. am Feiertag natürlich auch außer Betrieb.
Hat jemand eine Idee wie ich den Vertrag heute noch rechtskräftig gekündigt bekomme?
Beste Grüße
Sven
Zusätzliche Info

Gruppen

Beste Kommentare
§ 193 Sonn- und Feiertag; Sonnabend

Ist an einem bestimmten Tage oder innerhalb einer Frist eine Willenserklärung abzugeben oder eine Leistung zu bewirken und fällt der bestimmte Tag oder der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungs- oder Leistungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

Soweit das Bürgerliche Gesetzbuch. Dienstag ist also auch noch möglich.
26 Kommentare
Gar nicht. . Glückwunsch zur Verlängerung. Kann man nur auf Kulanz hoffen. Warum nicht letzte Woche gekündigt ?
§ 193 Sonn- und Feiertag; Sonnabend

Ist an einem bestimmten Tage oder innerhalb einer Frist eine Willenserklärung abzugeben oder eine Leistung zu bewirken und fällt der bestimmte Tag oder der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungs- oder Leistungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

Soweit das Bürgerliche Gesetzbuch. Dienstag ist also auch noch möglich.
service@blau.de
impressum@blau.de

Fax: 01805571766
broadbandfan12.04.2020 13:56

service@blau.deimpressum@blau.deFax: 01805571766



jo eben. per mail muss es akzeptiert werden und die wird sofort zugestellt.
Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie nicht unterschrieben ist.
Online vormerken, steht doch alles online, Kündigungsfrist ist gewahrt.

blau.de/ser…en/
nic12.04.2020 14:07

Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie …Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie nicht unterschrieben ist.


Angeblich nicht, da blau offiziell auch nicht per Mail erreichbar ist. Habe bei denen per Fax gekündigt.
Bearbeitet von: "flaver77" 12. Apr
nic12.04.2020 14:07

Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie …Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie nicht unterschrieben ist.


Die Übermittlung der Kündigung per E-Mail sollte kein Problem sein, allerdings würde ich den Weg wählen, eine richtige Kündigung zu schreiben, diese auch zu unterschreiben und dann als Anhang per E-Mail zu übermitteln. Spätestens mit der automatisierten Eingangsbestätigung deiner E-Mail solltest du auf der sicheren Seite sein. Noch ein Stück sicherer wäre es allerdings per Fax.
Bearbeitet von: "besucherpete" 12. Apr
Versuchs über Aboalarm, kostet zwar 2,99€ aber da weißt du sicher, dass die Kündigung ankommt.
Kluwe12.04.2020 13:52

§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendIst an einem bestimmten Tage oder …§ 193 Sonn- und Feiertag; SonnabendIst an einem bestimmten Tage oder innerhalb einer Frist eine Willenserklärung abzugeben oder eine Leistung zu bewirken und fällt der bestimmte Tag oder der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungs- oder Leistungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.Soweit das Bürgerliche Gesetzbuch. Dienstag ist also auch noch möglich.



§ 193 BGB ist auf Kündigungen nicht anwendbar. Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht... blog.awoka.de/201…am/.

Im Ergebnis ist es höchst umstritten, weswegen man nicht einfach so mit §§ um sich schmeißen sollte, von denen man keine Ahnung hat.
Bearbeitet von: "Innuendo" 12. Apr
Fax per Aboalarm! Fertig
nic12.04.2020 14:07

Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie …Alles klar, war mir nicht sicher ob eine E-Mail-Kündigung reicht wenn sie nicht unterschrieben ist.


Reicht m.W. nicht!
Mail ist nicht rechtssicher, wenn dann nur De-Mail. Würde Fax empfehlen wenn möglich.
flaver7712.04.2020 14:22

Angeblich nicht, da blau offiziell auch nicht per Mail erreichbar ist. …Angeblich nicht, da blau offiziell auch nicht per Mail erreichbar ist. Habe bei denen per Fax gekündigt.


Jedes Unternehmen mit Onlinepräsenz muss im Impressum auch eine Email angeben. Telefonica benennt die dann bei O2 und Blau natürlich absichtlich impressum@blau.de und impressum@cc.o2online.de, um die schreckhafteren Kunden von der Nutzung abzuhalten.

Steuerzahler76412.04.2020 16:22

Reicht m.W. nicht!Mail ist nicht rechtssicher, wenn dann nur De-Mail. …Reicht m.W. nicht!Mail ist nicht rechtssicher, wenn dann nur De-Mail. Würde Fax empfehlen wenn möglich.


Wenn die Email angekommen ist, dann ist die Kündigung gleichermaßen gültig. Und angekommen ist sie, wenn man eine Eingangsbestätigung von der Gegenseite erhält.
Bearbeitet von: "Turaluraluralu" 12. Apr
Innuendo12.04.2020 14:50

§ 193 BGB ist auf Kündigungen nicht anwendbar. Wenn man aber in seiner W …§ 193 BGB ist auf Kündigungen nicht anwendbar. Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht... https://blog.awoka.de/2014/11/ist-eine-kuendigung-der-kfz-versicherung-am-1-12-2014-noch-wirksam/.Im Ergebnis ist es höchst umstritten, weswegen man nicht einfach so mit §§ um sich schmeißen sollte, von denen man keine Ahnung hat.



Im Ergebnis solltest du aber auch mal genauer lesen - dein link nimmt ein Versicherungsvertrag als Beispiel wo es noch andere Gesetze gibt, die das regeln - hier reden wir „lediglich“ von einem Telefonvertrag. Und hier sollte der 193er greifen ...
Ganz unabhängig von der Gültigkeit irgendwelcher gesetzlichen Grundlagen sollte man sich einfach angewöhnen, Verträge grundsätzlich frühzeitig zum Ende der Mindestlaufzeit zu kündigen.
Turaluraluralu12.04.2020 17:05

Jedes Unternehmen mit Onlinepräsenz muss im Impressum auch eine Email …Jedes Unternehmen mit Onlinepräsenz muss im Impressum auch eine Email angeben. Telefonica benennt die dann bei O2 und Blau natürlich absichtlich impressum@blau.de und impressum@cc.o2online.de, um die schreckhafteren Kunden von der Nutzung abzuhalten.Wenn die Email angekommen ist, dann ist die Kündigung gleichermaßen gültig. Und angekommen ist sie, wenn man eine Eingangsbestätigung von der Gegenseite erhält.


So schlau war ich auch. Meine Kündigung an impressum@blau.de kam nie an bzw erhielt ich darauf nie eine Antwort. Deswegen bin ich dann nach 2 Wochen den Weg über Fax gegangen. Dort kam die Bestätigung noch am selben Tag.
Cokeman12.04.2020 18:09

Im Ergebnis solltest du aber auch mal genauer lesen - dein link nimmt ein …Im Ergebnis solltest du aber auch mal genauer lesen - dein link nimmt ein Versicherungsvertrag als Beispiel wo es noch andere Gesetze gibt, die das regeln - hier reden wir „lediglich“ von einem Telefonvertrag. Und hier sollte der 193er greifen ...



Das ist der amtliche Leitsatz zu BGHZ 162, 175:

"§ 193 BGB ist auf Kündigungsfristen weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar"

Wieso können Menschen wie du, die überhaupt keine Ahnung haben, nicht einfach ruhig sein?
Innuendo12.04.2020 18:23

Das ist der amtliche Leitsatz zu BGHZ 162, 175:"§ 193 BGB ist auf …Das ist der amtliche Leitsatz zu BGHZ 162, 175:"§ 193 BGB ist auf Kündigungsfristen weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar" Wieso können Menschen wie du, die überhaupt keine Ahnung haben, nicht einfach ruhig sein?



Anwendbarkeit von § 193 BGB
§ 193 BGB gilt nicht für gesetzliche Kündigungsfristen, da für sie kein bestimmter Tag vorgesehen ist und sie dem Gekündigten zu seinem Schutz unverkürzt zur Verfügung stehen müssen.

Praxis-Beispiel:
Gesetzliche Kündigungsfrist
Soll mit einer Frist von 6 Monaten zum 30.9. gekündigt werden, muss die Kündigung dem Empfänger spätestens am 31.3. zugehen, auch wenn dieser Tag ein Samstag, Sonn- oder Feiertag ist. Eine Verlängerung über den 31.3. hinaus bis zum nächsten Werktag findet entgegen § 193 BGB nicht statt.

Entsprechendes gilt, wenn das Ende des Mietverhältnisses auf einen Sonn- oder Feiertag fällt. Das Mietverhältnis verlängert sich in diesem Fall nicht bis zum nächsten Werktag; jedoch wird die Räumungsverpflichtung erst am nächsten Werktag fällig mit der Folge, dass der Mieter für diese Zeit keine Nutzungsentschädigung zu zahlen hat.

Dagegen ist § 193 BGB anwendbar, wenn sich ein Vertrag verlängern soll, falls die Verlängerung nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgelehnt wird, da die "Kündigung" in diesem Fall keine wirkliche Kündigung, sondern eine Willenserklärung ist, durch die das Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt wird.

Quelle:
haufe.de/rec…tml

Und wenn du genau liest, handelt es sich hierbei um einen Mobilfunkvertrag, der bei nicht rechtzeitiger Kündigung verlängert werden würde, demzufolge handelt es sich hier um eine Willenserklärung, dieser Vertragsverlängerung zu widersprechen. Demzufolge gilt auch § 193 BGB.


Aber ich gebe dir Recht, Leute wie du, die keine Ahnung haben und nicht mal in der Lage sind zu googeln bzw. das Gefundene dann zu verstehen, sollten ruhig sein.
Bearbeitet von: "Cokeman" 12. Apr
Cokeman12.04.2020 18:28

Anwendbarkeit von § 193 BGB§ 193 BGB gilt nicht für gesetzliche Kü …Anwendbarkeit von § 193 BGB§ 193 BGB gilt nicht für gesetzliche Kündigungsfristen, da für sie kein bestimmter Tag vorgesehen ist und sie dem Gekündigten zu seinem Schutz unverkürzt zur Verfügung stehen müssen.Praxis-Beispiel:Gesetzliche KündigungsfristSoll mit einer Frist von 6 Monaten zum 30.9. gekündigt werden, muss die Kündigung dem Empfänger spätestens am 31.3. zugehen, auch wenn dieser Tag ein Samstag, Sonn- oder Feiertag ist. Eine Verlängerung über den 31.3. hinaus bis zum nächsten Werktag findet entgegen § 193 BGB nicht statt.Entsprechendes gilt, wenn das Ende des Mietverhältnisses auf einen Sonn- oder Feiertag fällt. Das Mietverhältnis verlängert sich in diesem Fall nicht bis zum nächsten Werktag; jedoch wird die Räumungsverpflichtung erst am nächsten Werktag fällig mit der Folge, dass der Mieter für diese Zeit keine Nutzungsentschädigung zu zahlen hat.Dagegen ist § 193 BGB anwendbar, wenn sich ein Vertrag verlängern soll, falls die Verlängerung nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgelehnt wird, da die "Kündigung" in diesem Fall keine wirkliche Kündigung, sondern eine Willenserklärung ist, durch die das Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt wird.Quelle:https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/kuendigungsfristen-miete-1-allgemeines_idesk_PI17574_HI923416.htmlUnd wenn du genau liest, handelt es sich hierbei um einen Mobilfunkvertrag, der bei nicht rechtzeitiger Kündigung verlängert werden würde, demzufolge handelt es sich hier um eine Willenserklärung, dieser Vertragsverlängerung zu widersprechen. Demzufolge gilt auch § 193 BGB.Aber ich gebe dir Recht, Leute wie du, die keine Ahnung haben und nicht mal in der Lage sind zu googeln bzw. das Gefundene dann zu verstehen, sollten ruhig sein.



Sag mal, willst du mich veralbern, oder trollst du hier absichtlich? Was habe ich wohl mit meinem Satz „Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht...“ gemeint? Eben das! Im Ergebnis wurde das alles aber nicht höchstrichterlich entschieden, weshalb die Rechtslage unklar ist. Niemand kann vorhersagen wie ein Richter entschiedene würde.
Dass der § 193 aber nicht auf Kündigungen anwendbar ist, ist Fakt. Das was du jetzt zitiertest, hast du doch nur gefunden, weil ich es zuvor gepostet habe. Im Gegensatz zu dir muss aber ich nicht alles googeln, weil ich das in meinem Jurastudium gelernt habe.
Innuendo12.04.2020 14:50

§ 193 BGB ist auf Kündigungen nicht anwendbar. Wenn man aber in seiner W …§ 193 BGB ist auf Kündigungen nicht anwendbar. Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht... https://blog.awoka.de/2014/11/ist-eine-kuendigung-der-kfz-versicherung-am-1-12-2014-noch-wirksam/.Im Ergebnis ist es höchst umstritten, weswegen man nicht einfach so mit §§ um sich schmeißen sollte, von denen man keine Ahnung hat.



"Wenn man ...." Ist klar .... auch, dass es "höchst umstritten" wäre, ist absoluter Nonsens, da auch bei beck-online die Kommentierungen von §193 BGB das Gleiche sagen, wie Haufe - jedoch hier nicht wirklich zitiert werden dürfen.


Innuendo12.04.2020 18:44

Sag mal, willst du mich veralbern, oder trollst du hier absichtlich? Was …Sag mal, willst du mich veralbern, oder trollst du hier absichtlich? Was habe ich wohl mit meinem Satz „Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht...“ gemeint? Eben das! Im Ergebnis wurde das alles aber nicht höchstrichterlich entschieden, weshalb die Rechtslage unklar ist. Niemand kann vorhersagen wie ein Richter entschiedene würde. Dass der § 193 aber nicht auf Kündigungen anwendbar ist, ist Fakt. Das was du jetzt zitiertest, hast du doch nur gefunden, weil ich es zuvor gepostet habe. Im Gegensatz zu dir muss aber ich nicht alles googeln, weil ich das in meinem Jurastudium gelernt habe.


Vermutlich ein Jurastudium an der Waldorfschule? Allein deine Formulierungen lassen darauf schließen, dass du kein Plan von der Materie hast. Natürlich kann niemand sagen, wie ein Richter entscheiden würde, wenn jedoch mehrere Kommentierungen das Gleiche sagen (und ich habe keine gegensätzliche Meinung gefunden bei beck-online), wird es so wohl schon werden.

Und wenn du mal ein wenig lesen und verstehen würdest, ist hier die Rede von einer "Kündigung" - weil es umgangssprachlich eine Kündigung ist, im rechtlichen Sinne aber eine Willenserklärung. Da helfen weder Formulierungen wie "wenn man es so sieht" noch sonst was, denn es ist rechtlich eine Willenserklärung, nicht so wie du behauptest: nur "wenn man es so sieht". Also hör auf dich rauszureden und geh mir nicht aufn Zeiger du möchtegern "Jurastudium-Gelehrter".

Also halten wir fest: für die hier umgangssprachlich angeführte Kündigung ist § 193 BGB anwendbar.
Innuendo12.04.2020 18:44

Sag mal, willst du mich veralbern, oder trollst du hier absichtlich? Was …Sag mal, willst du mich veralbern, oder trollst du hier absichtlich? Was habe ich wohl mit meinem Satz „Wenn man aber in seiner Willenserklärung keine Kündigung im eigentlichen Sinne sieht...“ gemeint? Eben das! Im Ergebnis wurde das alles aber nicht höchstrichterlich entschieden, weshalb die Rechtslage unklar ist. Niemand kann vorhersagen wie ein Richter entschiedene würde. Dass der § 193 aber nicht auf Kündigungen anwendbar ist, ist Fakt. Das was du jetzt zitiertest, hast du doch nur gefunden, weil ich es zuvor gepostet habe. Im Gegensatz zu dir muss aber ich nicht alles googeln, weil ich das in meinem Jurastudium gelernt habe.



Im Übrigen ist es auch falsch, dass es noch nicht höchstrichterlich entschieden wurde.

vgl. hierzu :BGH, Urteil vom 17. Februar 2005 - III ZR 172/04 Stichwort: Umkehrschluss mit Verweis (und entscheidend hierfür):

BGH, Urteil vom 16. 10. 1974 - VIII ZR 74/73 (Düsseldorf)

Lies da mal nach.

Leitsatz:
Enthält ein auf bestimmte Zeit abgeschlossener Pachtvertrag über ein gewerblich genutztes Anwesen die Abrede, daß sich das Pachtverhältnis auf bestimmte Zeit verlängert, wenn nicht ein Teil binnen einer bestimmten Frist vor Vertragsablauf erklärt, den Vertrag nicht verlängern zu wollen, so findet auf eine etwa ausgesprochene „Kündigung” § 193 BGB Anwendung.

Analog wird man das dann wohl auch auf Mobilfunkverträge übertragen können, da dort die gleiche Konstellation vorliegt.


Deswegen wiederhole ich mich nochmal gerne, halt den Rand, wenn du keine Ahnung hast du Möchtegern ....
Cokeman12.04.2020 18:53

"Wenn man ...." Ist klar .... auch, dass es "höchst umstritten" wäre, ist a …"Wenn man ...." Ist klar .... auch, dass es "höchst umstritten" wäre, ist absoluter Nonsens, da auch bei beck-online die Kommentierungen von §193 BGB das Gleiche sagen, wie Haufe - jedoch hier nicht wirklich zitiert werden dürfen. Vermutlich ein Jurastudium an der Waldorfschule? Allein deine Formulierungen lassen darauf schließen, dass du kein Plan von der Materie hast. Natürlich kann niemand sagen, wie ein Richter entscheiden würde, wenn jedoch mehrere Kommentierungen das Gleiche sagen (und ich habe keine gegensätzliche Meinung gefunden bei beck-online), wird es so wohl schon werden. Und wenn du mal ein wenig lesen und verstehen würdest, ist hier die Rede von einer "Kündigung" - weil es umgangssprachlich eine Kündigung ist, im rechtlichen Sinne aber eine Willenserklärung. Da helfen weder Formulierungen wie "wenn man es so sieht" noch sonst was, denn es ist rechtlich eine Willenserklärung, nicht so wie du behauptest: nur "wenn man es so sieht". Also hör auf dich rauszureden und geh mir nicht aufn Zeiger du möchtegern "Jurastudium-Gelehrter".Also halten wir fest: für die hier umgangssprachlich angeführte Kündigung ist § 193 BGB anwendbar.




Herrje, du hast leider immer noch nichts verstanden. Dass eine Kündigung eine WE ist, weiß jedes Kind. Es geht aber darum, dass es sich bei seiner „Kündigung“ eben nicht um eine „Kündigung“ im eigentlichen Sinne handeln könnte, sondern eben um eine Willenserklärung „die einen schwebenden Antrag ablehnt“. Da weder du noch ich wissen was genau in seinem Vertrag steht, musste der Satz eben mit „Könnte“ formuliert werden. Müsstest du als „Vollprofi“ eigentlich wissen.


Cokeman12.04.2020 18:59

Im Übrigen ist es auch falsch, dass es noch nicht höchstrichterlich e …Im Übrigen ist es auch falsch, dass es noch nicht höchstrichterlich entschieden wurde.vgl. hierzu :BGH, Urteil vom 17. Februar 2005 - III ZR 172/04 Stichwort: Umkehrschluss mit Verweis (und entscheidend hierfür): BGH, Urteil vom 16. 10. 1974 - VIII ZR 74/73 (Düsseldorf)Lies da mal nach. Leitsatz:Enthält ein auf bestimmte Zeit abgeschlossener Pachtvertrag über ein gewerblich genutztes Anwesen die Abrede, daß sich das Pachtverhältnis auf bestimmte Zeit verlängert, wenn nicht ein Teil binnen einer bestimmten Frist vor Vertragsablauf erklärt, den Vertrag nicht verlängern zu wollen, so findet auf eine etwa ausgesprochene „Kündigung” § 193 BGB Anwendung.Analog wird man das dann wohl auch auf Mobilfunkverträge übertragen können, da dort die gleiche Konstellation vorliegt.Deswegen wiederhole ich mich nochmal gerne, halt den Rand, wenn du keine Ahnung hast du Möchtegern ....



Hier nochmal: Du hast nichts verstanden. Das Urteil, das ich im Übrigen bereits mehrere Beiträge vor dir zitiert habe (oder was glaubst du verbirgt sich hinter BGHZ 162, 175?), bezieht sich eben nur auf einen Pachtvertrag und keinen Mobilfunkvertrag. Es gibt zwar Ähnlichkeiten, aber ausdrücklich wurde es eben nicht für den Mobilfunkvertrag entschieden. Es kann sein, dass der BGH das ganze anders entscheidet. Kommt nicht selten vor, dass trotz starker Ähnlichkeiten anders entschieden wird. Müsstest du als „Vollprofi“ ebenfalls wissen.

Sag mal, bist du BWLer oder Student im 1. Semester?
flaver7712.04.2020 18:18

So schlau war ich auch. Meine Kündigung an impressum@blau.de kam nie an …So schlau war ich auch. Meine Kündigung an impressum@blau.de kam nie an bzw erhielt ich darauf nie eine Antwort. Deswegen bin ich dann nach 2 Wochen den Weg über Fax gegangen. Dort kam die Bestätigung noch am selben Tag.


Hatte es sowas wie eine Eingangsbestätigung gegeben? Eine konkrete Antwort oder gar eine Kündigungsbestätigung sind nicht nötig. Die Kündigung gilt unabhängig vom Antwortverhalten des Vertragspartners. Wenn man nicht gerade ängstlich, kann man sich mit der Empfangsbestätigung beruhigt zurücklehnen und den Dingen einstweilen ihren Lauf lassen. Wenn das Unternehmen selbst dem Kunden kündigt, dann schickt der Kunde dem Unternehmen ja auch keine Bestätigung oder sonstwas. (-;=
Turaluraluralu12.04.2020 19:34

Hatte es sowas wie eine Eingangsbestätigung gegeben? Eine konkrete Antwort …Hatte es sowas wie eine Eingangsbestätigung gegeben? Eine konkrete Antwort oder gar eine Kündigungsbestätigung sind nicht nötig. Die Kündigung gilt unabhängig vom Antwortverhalten des Vertragspartners. Wenn man nicht gerade ängstlich, kann man sich mit der Empfangsbestätigung beruhigt zurücklehnen und den Dingen einstweilen ihren Lauf lassen. Wenn das Unternehmen selbst dem Kunden kündigt, dann schickt der Kunde dem Unternehmen ja auch keine Bestätigung oder sonstwas. (-;=


Es kam absolut nichts. Nicht mal eine Autoresponder. Wie gesagt, nach dem Fax kam taggleich eine Kündigungsbestätigung.
Bearbeitet von: "flaver77" 12. Apr
Wenn die ABGs die Kündigung in Textform vorsieht, ist Email völlig legitim. Sende- und Empfangsbenachrichtigung nicht vergessen.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen

    Top-Händler