Callmobile Rechnung über ca. 190€

Hallo,

Ich habe eine Mahnung von Callmobile bekommen, in welcher geschrieben steht, dass mein Konto seit einigen Tagen einen negativen Saldo von 189,31€ aufweist.

Die Simkarte hatte ich vor einigen Tagen für eine 0900er Nummer genutzt in meinem alten Smartphone genutzt (ul.to). Ich hatte 5€ Guthaben drauf - belastet würde die Karte mit 5,89€ also hatte ich dann einen Saldo von 0,89€. Habe ca. zwei Tage später dann die Nachricht erhalten, das die Sim gesperrt wurde. Habe mir dabei nichts weiter gedacht und wollte auch den austehenden Betrag von 0,89€ überweisen, nur hat sich anscheinend in der Zeit wo das Handy an war eine Datenverbindung aufgebaut aus welcher der unglaubliche Betrag von 189€ resultiert. Hier mal der Auszug aus der Onlineübersicht:

18.05.2013 20:26:02zeitbasiert237:00 min-21,33 €

18.05.2013 14:26:02zeitbasiert360:00 min-32,40 €

18.05.2013 08:26:02zeitbasiert360:00 min-32,40 €

18.05.2013 02:26:02zeitbasiert360:00 min-32,40 €

17.05.2013 20:26:02zeitbasiert360:00 min-32,40 €

17.05.2013 14:26:02zeitbasiert360:00 min-32,40 €

Bei Callmobile ist die Hotline übers Wochenende leider nicht erreichbar.

Bezahlen werde ich vorerst nicht, Widerspruch per Email ist schon raus.

hatte jemand schonmal einen ähnlichen Fall oder weiß was zu tun ist? Bin grad ein bisschen schockiert ...

Viele Grüße

Beliebteste Kommentare

ich hab mir dafür extra ein nokia 3410 besorgt um die ganzen karten zu aktivieren und leer zu machen. kann ich nur empfehlen, die alten handys kennen noch kein internet

61 Kommentare

Das wird glabue ich schwierig, du hast ja die Leistung wie es scheint genutzt. Kannst nur auf Kulanz hoffen.

Beileid! Da musst du wohl zahlen... aber durch die Dealz hier bekommst das bestimmt schnell wieder rein (_;)

Und was kann Callmobile dafür, dass dein Handy eine Datenverbindung aufgebaut hat? Bzw. wie lautet die Begründung für den Widerspruch?

michel7

Und was kann Callmobile dafür, dass dein Handy eine Datenverbindung aufgebaut hat? Bzw. wie lautet die Begründung für den Widerspruch?


Würde mich auch mal interessieren.

Ausgehend von den Informationen aus deinem Text nehme ich an, dass du den bekannten Prepaid-Vertrag hast. Falls dem so ist, musst du definitiv nicht zahlen!
Aktuelle Urteile bestätigen das. Hast Glück gehabt (bei Prepaid!).

Interessant wäre zu wissen, welchen Tarif du hast?! Denn normalerweise kostet Datennutzung 0,95€/Tag

Hallo,

vielen Dank erstmal für die Resonanz.
Ich habe den Clever9 Tarif.
(http://dfiles.eu/files/6p73wyj48 - habe die Tarifdetails leider auf der Hauptseite nicht gefunden. Nur über mein Kundenkonto)

Habe im Widerruf auf Basis dieses Threads hier argumentiert:

mobilfunk-talk.de/650…tml

Gruß

Ner Freundin ist vor ca 1,5 Jahren mal genau des gleiche bei callmobile passiert, keinerlei Kulanz.

Also doch ein alter Tarif, mit minutenbasierter Datenabrechnung (0,09€/min). Also rein rechtlich gesehen, wird Callmobile wohl im Recht sein, denn sie haben ja ihre Leistungen erbracht. Kulanz wäre sicherlich vom Vorteil in deinem Fall ...

Notfalls mal über Vorsicht Kunde oder ComputerBild oder andere Verbrauchermagazine versuchen, wenn mit Kulanz nichts zu erreichen ist.

Aber erst mal nett anfragen, unfreundlich kann man dann immernoch werden.
Evtl. mal nach dem Teamleiter verlangen, wenn man mit dem Hotliner nicht auf einen grünen Zweig kommt.

Ja das habe ich schon vermutet.
Werde jetzt erstmal die Antwort abwarten und dann nochmals auf die Fürsorgepflicht des Anbieters pochen.
(http://www.kostenlose-urteile.de/LG-Bonn_7-O-47009_Telekom-hat-Fuersorgepflicht-und-muss-Kunden-auf-hohe-Rechnungen-hinweisen.news10124.htm)

Das Wochenende ist direkt mal gegessen für mich ...

EDIT: Der Widerspruch war erstmal nicht pointiert formuliert, sondern nett geschrieben. Werde da auch am Montag nochmal anrufen.

Die Frage, die zu klären ist, ob Callmobile den Clever9-Tarif (von dem es offenkundig zwei gibt/gab) aktiv als Prepaid beworben hat(te), denn der Tarif wird ja nicht mehr direkt von Callmobile angeboten.

Bin mir aber ziemlich sicher, dass es ein (Pseudo-)Prepaid-Tarif (gewesen) ist. Und Google bestätigt dies auch.

Gibt man nun als mündiger Bürger bei Google "PREPAID URTEIL" ein, sollten die ersten Ergebnisse schon für Erleichterung sorgen.

Um diese Angelegenheit zu lösen, sollte man daher einen Brief (Einschreiben+Rückschein!) aufsetzen, der inhaltlich deutlich macht, dass man von den aktuellen Urteilen zur Prepaidproblematik Kenntnis genommen hat und man gegebenenfalls auch einem Mahnbescheid widersprechen wird.

Danach sollte wieder Ruhe einkehren.

Interessant ist denke ich dieser Punkt in den AGB

5. Guthabenkonto5.1 callmobile ermöglicht die Herstellung von Mobilfunkverbindungen, wenn auf der SIM-Karte ein positives Guthaben besteht (Vorleistungspflicht).



Heißt das dann im Umkehrschluss, dass eine Verbindungsaufbau bei Kontostand 0,00€ kein Verbindungsaufbau möglich sein dürfte?


momondommori

Die Frage, die zu klären ist, ob Callmobile den Clever9-Tarif (von dem es offenkundig zwei gibt/gab) aktiv als Prepaid beworben hat(te), denn der Tarif wird ja nicht mehr direkt von Callmobile angeboten.Bin mir aber ziemlich sicher, dass es ein (Pseudo-)Prepaid-Tarif (gewesen) ist. Und Google bestätigt dies auch.Gibt man nun als mündiger Bürger bei Google "PREPAID URTEIL" ein, sollten die ersten Ergebnisse schon für Erleichterung sorgen.Um diese Angelegenheit zu lösen, sollte man daher einen Brief (Einschreiben+Rückschein!) aufsetzen, der inhaltlich deutlich macht, dass man von den aktuellen Urteilen zur Prepaidproblematik Kenntnis genommen hat und man gegebenenfalls auch einem Mahnbescheid widersprechen wird.Danach sollte wieder Ruhe einkehren.



Habe das Gerichtsurteil gefunden, vielen Dank hierfür

Ich sehe leider kein Grund zur Erleichterung, denn die Mobilfunkanbieter neigen tendenziell dazu, bei nicht bezahlten Rechnungen, die Angelegenheit gleich an Inkasso zu übergeben. Und dann hat man richtig Stress am Stecken ... Stichwort: Ermittlungskosten, Mahngebühren, Zinsen, Androhung des Gerichtsverfahrens usw. Also erstmal versuchen, den Anbieter zu überzeugen und auf Kulanz hoffen. Wenn sich der Anbieter stur stellt, dann würde ich versuchen, einen Rechtsbeistand einzuholen. Aber was du auf keinen Fall tun solltest, die Sache unter den Tisch zu kehren, denn es kann dann locker viel teuerer werden. Ich drücke dir die Daumen, dass es noch mit der Kulanz klappt!

Also ich werde jetzt zunächst die Antwort auf den Wiederspruch abwarten. Falls da nichts positives rauskommen sollte, geht ein Schreiben mit Nennung des Gerichturteils im Bezug auf Pseudoprepaid raus. Falls das auch nichts helfen sollte, bleibt zu überlegen ob Rechtsbeistand hier sinnvoll ist.

5. Guthabenkonto5.1 callmobile ermöglicht die Herstellung von Mobilfunkverbindungen, wenn auf der SIM-Karte ein positives Guthaben besteht (Vorleistungspflicht).


Ja, in der Regel sollte ein Verbindungsaufbau (Ausnahme: Notruf) nicht mehr möglich sein. Solche Anbieter verweisen meist aber auch auf Regelungen wie in 5.4 "getrennte Abrechnung". Die Urteile haben diese Regelungen für ungültig erklärt.

Was denkst du, warum Callmobile die Tarife und AGB geändert hat?

michel7

Ich sehe leider kein Grund zur Erleichterung, denn die Mobilfunkanbieter neigen tendenziell dazu, bei nicht bezahlten Rechnungen, die Angelegenheit gleich an Inkasso zu übergeben. Und dann hat man richtig Stress am Stecken ... Stichwort: Ermittlungskosten, Mahngebühren, Zinsen, Androhung des Gerichtsverfahrens usw. Also erstmal versuchen, den Anbieter zu überzeugen und auf Kulanz hoffen. Wenn sich der Anbieter stur stellt, dann würde ich versuchen, einen Rechtsbeistand einzuholen. Aber was du auf keinen Fall tun solltest, die Sache unter den Tisch zu kehren, denn es kann dann locker viel teuerer werden. Ich drücke dir die Daumen, dass es noch mit der Kulanz klappt!



Richtig, denn in vielen Fällen wissen die betroffenen Personen eben nicht, wie die aktuelle Rechtslage ist und einen Anwalt wollen die meisten auch nicht nehmen, weil die Beträge meist unter den Anwaltskosten sind, die sie erst einmal im Voraus (PREPAID-Anwalt ) zu begleichen haben. Und oftmals mangelt es auch an einer ordentlichen Rechtschutzversicherung.

Ach und vor Inkasso-Unternehmen braucht man sich auch nicht fürchten. Die können noch so viele Forderungen aufstellen. Deswegen bleibt (wie in diesem Fall hier) die Forderung weiterhin unberechtigt.

Spätestens wenn man dem Mahnbescheid, den man vom Amtsgericht bekommt, widerspricht, bekommt man auch von den Inkassounternehmen keine weiteren Forderungsschreiben mehr. Zumindest ist mir das von den gängigen Inkassofirmen nicht bekannt. Unseriöse gibt es sicherlich immer.

Also schnell Brief aufsetzen, unterschreiben, zur Post und abschicken.

Und dann heute Abend zusehen, wie Geschichte geschrieben und Bela Rethy folgendes sagen wird:

"Unglaublich - diese Generation Schweinsteiger, Lahm, Badstuber, Müller spielt einen genialen Fußball. Aber was nützt einem der schönste Fußball, wenn man damit keine Titel holt?!"...

momondommori

Und dann heute Abend zusehen, wie Geschichte geschrieben und Bela Rethy folgendes sagen wird:"Unglaublich - diese Generation Schweinsteiger, Lahm, Badstuber, Müller spielt einen genialen Fußball. Aber was nützt einem der schönste Fußball, wenn man damit keine Titel holt?!"...:D

Haha, meine Prognose ist -> Triple für die Bayern

Sehr geehrte Damen und Herren,bezugnehmend auf Ihr, an mich, am 25.05.2013, zugestelltes Schreiben, welches die Begleichung eines Negativsaldos i.H.v. 189,31€ fordert, lege ich Widerspruch ein.Begründung:Die angeblich aufgebaute Datenverbindung, welche Kosten i.H.v. 189,31€ verursacht haben soll, hätte nicht zustande kommen dürfen, da es sich bei dem Clever9-Tarif um einen Prepaidtarif handelt, bei welchem ein negativer Kontostand nicht möglich sein und somit der Verbindungsaufbau bei nicht vorhandenem Guthaben nicht zustande kommen darf.Dies suggeriert unter anderem §5.1 in den AGB für Mobilfunkleistungen (clever9/clever3).Diesbezüglich haben auch die Landesgerichte München (AZ. 12 O 16908/12), sowie Frankfurt (AZ. 2-24 O 231/12) gegen die Enstehung eines Negativsaldos entschieden, da dies ausdrücklich dem Wesen des Prepaid-Vertrages widerspricht und es somit keine Zahlungsrückstände geben kann.Mfg blabla




Kann man das so inetwa schreiben?

Und ja mein Tipp ist auch Bayern-Triple (und das als Frankfurter X) )



Im ersten Satz sind mir zuviele Kommas.
Ansonsten würde ich nicht suggerieren schreiben, weil das mehr oder minder bedeutet dass es eben nicht so ist. Besser "legt ... fest", "definiert", oder so etwas.

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text
    Top Diskussionen
    1. [Kaufberatung] Suche Smartphone max. 5 Zoll für 150 bis 200 Euro37
    2. Bausparvertrag - Jetzt der richtige Zeitpunkt?1327
    3. [B] 20 Bahn 10€ E-Coupons [S] Danke / Bahn.Bonus Punkte32
    4. Rückgabe von Boxershorts bei Amazon: Systembedingt nicht möglich?810

    Weitere Diskussionen