eingestellt am 1. Dez 2021
Hey liebe Community,

jetzt hat es mich leider auch getroffen.
Ca letzte Woche habe ich bei Cyberport eine Rtx 3080 für ca 1400€ ergattern können.
Heute kam dann die Ernüchterung "ihre Bestellung wurde storniert".
Im Preisvergleich kostet die günstige Karte nun aktuell weit über 2000€.

Meine Frage ist nun kann ich einfach eine Karte für 2000€ bestellen und Cyberport die Differenz notfalls mit einem Anwalt in Form eines Schadenersatz in Rechnung stellen?
Immerhin besteht hier ein gültiger Vertrag oder?
Habe dazu in den AGBs nur folgendes gefunden

2. Wie wir mit Ihnen Verträge schließen
Wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsphilosophie ist der Handel über das Medium Internet. Damit Ihre Bestellung auch reibungslos klappt, wollen wir es wie nachfolgend beschrieben halten: Unsere Darstellung von Waren im Internet bzw. in Printmedien stellt kein Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an Sie, diese Produkte bei uns zu bestellen. Ihre Bestellung der gewünschten Produkte über unsere Webseite, per E-Mail, Telefax, schriftlich, in Textform oder telefonisch ist ein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages. Wir werden Ihnen den Zugang Ihrer Bestellung unverzüglich bestätigen. Ein Vertrag kommt bei Vorkassebestellungen mit Zusendung der Bestellbestätigungs-E-Mail durch Cyberport zustande. Im Übrigen kommt ein Vertrag mit Zusendung der Versandbestätigungs- E-Mail zustande.

Bezahlt habe ich per Vorkasse mit PayPal Also sollte hier ein Vertrag bestehen oder verstehe ich etwas falsch??
Was mich etwas verunsichert ist folgender Absatz in den AGBs.
Gut zu wissen wäre hierzu noch dass die Karte als "auf Lager" gekennzeichnet war. Also kann man hier nicht mit irgendwelchen Einkaufsverträgen Argumentieren oder?
Immerhin sah es für mich als Kunden so aus als Wäre die Karte wirklich verfügbar und liegt irgendwo vor Ort im Regal.

4. Was gilt es nun für die Lieferung zu beachten?
Für alle auf unserer Webseite abgebildeten Produkte machen wir konkrete Angaben zur Verfügbarkeit bzw. zum Liefertermin. Wir sind jedoch berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, soweit wir trotz des vorherigen Abschlusses eines entsprechenden Einkaufsvertrags unsererseits den Liefergegenstand nicht erhalten. Unsere Verantwortlichkeit für Vorsatz oder Fahrlässigkeit bleibt von dieser Bedingung unberührt.



Vielen Dank an alle die sich die Zeit genommen haben sich soviel Text durchzulesen.
Ich hoffe auf rege Diskussionsbeteiligung unser Jura Experten hier im Forum.

Liebe Grüße Yoohki
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