DA Direkt: Bonitätsprüfung vor Angebotsberechnung?

11
eingestellt am 28. Okt 2012
Hi
Wollte mir gerade bei der DA Direkt telefonisch eine neue KFZ Versicherung berechnen lassen. Allerdings meinte die Dame, dass sie bevor sie irgendwas berechnet eine Bonitätsprüfung machen will.
Das ist doch wohl hoffentlich nicht üblich mittlerweile oder?
Prüfung vor Vertragsabschluss ok, aber vor Berechnung?
Eure Meinung dazu?
Zusätzliche Info
Diverses
11 Kommentare

Falls es nicht so sein sollte, dass die gute Dame in ihrer Schulung etwas falsch verstanden hat, wäre das für mich auch ein Grund "nein, danke" zu sagen und damit käme die Versicherung für mich auch nicht mehr in Frage. Zum einen aus Prinzip (und damit sich solche merkwürdigen Praktiken nicht noch einbürgern) und zum anderen, weil ich zwar nicht zu denen gehören, die sich über ihren Schufa-Score definieren, aber dennoch wenig Lust habe, den durch x-fache Anfragen (wie es ja nun mal vorkommen kann, wenn es wieder in die Wechselsaison geht), zu sehr zu belasten.

Und was die Score-Berechnung angeht, weiß sicherlich keiner von uns, wie genau die zustandekommt, aber da es um eine Abweichung vom statistischen Normalzustand geht, kann ich mir schon vorstellen, dass normal nicht mit "20 Anfragen in 2 Tagen" gleichzusetzen ist.

Abgesehen davon sehe ich den Sinn nicht: wenn man seine KfZ-Versicherung jährlich zahlt, tut man das im Voraus. Zahlt man vierteljährlich zahlt man einen Aufpreis. Dieser Aufpreis hat ja keinen symbolischen Sinn, sondern dient dazu die (minimalen) Kosten für die Mehrfachbuchungen und eben das Risiko, dass eine Rate ausbleibt zu decken.

Kleine Anmerkung: Der Aufpreis bei unterjähriger Zahlung ergibt sich aus der Tatsache das die Versicherungsprämie eine Jahresprämie ist und bei Ratenzahlung die Prämien als gestundet gelten...
Die Bonitätsprüfung ist keine Schufa Abfrage! Fast keine Versicherung ist der Schufa angeschlossen. Es handelt sich um eine Abfrage die nur Haftbefehle, Insolvenz ausschließen soll. Dann gibt es ggfs kein Angebot bzw zumindest keine Kaskoversicherung. Eine Haftpflicht muss angeboten werden...

Verfasser

Gerade noch bei Direct Line angerufen. Sehr freundlicher Kontakt und keine Bonitätsprüfungsspäßchen...

Bei einem Grande Punto Abarth Esseesse aber leider aufgrund eines Fahrers unter 24 kein konkurrenzfähiger Preis

Avatar
GelöschterUser57388

Kannst bei transparo.de nen Vergleich machen, die haben DA Direkt mnit drin.

Ryker

Kannst bei transparo.de nen Vergleich machen, die haben DA Direkt mnit … Kannst bei transparo.de nen Vergleich machen, die haben DA Direkt mnit drin.



Guter Tipp. Ich würde sowieso die Vergleichsportale mit Cashback abklappern und das in den Preis miteinbeziehen. Und dabei dann ganz besonders darauf achten, dass es mit dem Tracking klappt.
Verfasser

Ja, mach ich normal auch, allerdings ist mein Karren da nicht richtig gelistet
Und Leistungssteigerungen behandelt jede Versicherung anders, das ist das Problem.

Ich habe momentan mein KFZ bei der VHV versichert. Habe ein Angebot bei der DA Direkt angefordert und die liegt ca. 25% über VHV.
Ich fahre momentan mit 30 schadensfreien Jahren mit Vollkasko.

Also meine schufa ist schlecht aber ich habe keine haftbefehle oder ähnliches .
Bin seit ca 5 jahren bei der DA direkt und da wurde keine schufaabfrage gemacht

Gebannt

war bei uns letztens das selbe problem, die dame wollte mir vertickern, das die schufa abgefragt werden muss, wieso meinte sie ja es kann ja sein das man schulden hat und deswegen in der schufa steht und dann seine beiträge nicht bezahlt, lol meine antwort? wenn man den beitrag nicht bezahlen würde, wäre kein versicherungsschutz vorhanden und fertig.

und bei der Aachner is tes das slebe da habe nwir unser auto versichert. mir wollten die keine versicherung geben weil ich in der schufa stehe, dann meinte der vertreter wenn ich 1 jahr vorraus zahle dann bekomme ich eine und was war dann? es hiess dann er hat rücksprache gehalten und ich bekomme auch bei vorrauszahlung keine egal mit oder ohne kasko^^

und dann halt eben auf freundin abgeschlossen^^


achja wenn ich mich selbständig mache nächstes jahr würde mich jede versicherung nehmen auch ohne prüfung der schufa rofl^^

Die Bonitätsabfrage ist schon berechtigt, wenn potenzielle Kunden, die eine schlechte Bonität haben keine Versicherung bekommen, dann entlastet es die Versicherung stark.

Die KFZ-Versicherungen sind sehr hart kalkuliert und die Margen sind sehr geringe manche Versicherer schreiben seit Jahren nur rote Zahlen im KFZ-Bereich und mit Kunden die eine schlechte Bonität haben, machen die Versicherungen statisch Verluste!

- durch Mahnungen etc.... entstehen hohe Verwaltungskosten die mit den Mahnkosten nicht abgedeckt sind wie u.a. viele dieser Leute rufen dann während eines Mahnlaufs mehrfach im Kundenservice an wegen der Mahnung etc...

- wenn ein KD die Folgeprämie bezahlen soll, bekommt er meist nach ca. 4 Wochen die erste Mahnung, nach insgesamt 6 Wochen verliert der KD den Versicherungsschutz und dann muß die Zulassungsbehörde informiert werden und dann ist die Versicherung immer noch 4 Wochen in der Nachhaftungspflicht, muß also Haftpflichtschäden bezahlen und kann diese dann vom Versicherungsnehmer einfordern....

- diese Personen verursachen einfach mehr Schäden - ist einfach statistisch belegt.

Wozu die ganze Aufregung?

Fakt: Es handelt sich nicht um "Schufa-Abfragen", sondern es gibt verschiedene Abfragen (je nach Versicherung), die einen interessiert es nur, ob der KD in der Insolvenz ist/war bzw. die EV abgegeben hat, bei anderen wird geprüft, ob ggf. andere Negativmerkmale vorliegen. Eine Abfrage hat einen "Score" keinen Einfluß und schlimmer als eine Ablehnung kann man nicht bekommen.

Fakt: Personen mit EV bzw. Insolvenz führen bei Versicherungen zu ca. 40% mehr Schadensbelastungen in der Haftpflich und zu ca. 70% in der Kassko.

Fakt: Die Aussage, wenn ich nicht bezahle, dann habe ich ja keinen Versicherungsschutz, dies ist nur bedingt richtig.
Mit Abschluß des Vertrages erteilt die Versicherung der Zulassungsstelle Deckungsschutz und auch zu dem Zeitpuntk wo dieser Deckungsschutz widerrufen wird (u.a. wegen Nichtzahlung), muß die Versicherung bis zu 1 Monat danach für Schädena aufkommen, auch wenn kein Versicherungsschutz bestand, natürlich nur in Bezug auf Haftpflichtschäden.
Im Klartext, zahlt der VN die Erstprämie nicht rechtzeitig bzw. die Folgeprämie wird nach Mahnung nicht bezahlt, dann verliert der VN zwar den den Versicherungsschutz, auf Kaskoschäden vollumfänglich, aber Haftpflichschäden muß (und tut) die Versicherung vollumfänglich regulieren, auch einen 100.000 EUR Schaden, darf aben im Gegenzug den lieben Schulnder nur bis maximal 5.000 EUR in Regress nehmen!!!


Fakt: Mahnungen werden automatisch erstellt, zahlt der KD, dann werden auch Zahlungen i.d.R. automatisch verbucht, hier besteht kein großer Verlust für die Versicherung, ABER ruft jemand seine Versicherung an, so entstehen der Versicherung kosten in Höhe von ca. 5-10 EUR pro Anruf, und im Mahnlauf rufen viele Schulder oft an, und wer in der Branche tätig war, der weiß, daß es viele Kunden gibt, die jedes Quartal im Mahnverfahren sind und sobald der gelbe Brief der Zulassungsstelle ankommt, wo einem amtlich untersagt wird dieses Fahrzeug zu fahren bis Versicherungsschutz besteht, plötzlich wird SOFORT ONLINE überwiesen, SOFORT angerufen und SOFORT verlangt, daß die Zulassungsstelle informiert wird, der Versicherungsnehmer versteht nicht, daß die Versicherung meist ca. 2-3 Tage dazu braucht, da auch eine "Online-Überweisung", bei einem nicht sofort ersichtlich ist.

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler