ABGELAUFEN

Das Internet und seine Trolle - eine Kolumne der FAZ

Admin

Vor ein paar Tagen hat ja der größte Youtuber der Welt (Pewdiepie) seine Kommentarfunktion gesperrt, da ihm die ständigen Hater auf die Nerven gegangen sind.

Die FAZ hat das wohl als Anstoß genommen (laut Kommentar war die Süddeutsche der Ausschlag, aber naja ), daraus eine Kolumne zu machen. Eigentlich witzig, denn die wahren Trolle sind ja eigentlich nur auf Spiegel unterwegs, aber gut

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hass-im-netz-ich-bin-der-troll-13139203.html

15 Kommentare

Admin

Hier noch klickbar für die mobilen User:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hass-im-netz-ich-bin-der-troll-13139203.html

Admin

Dazu noch ein Post von Sascha Pallenberg (mobilegeeks):
facebook.com/pal…845

der einzige unterschied zwischen trollen und "reportern" ist wer noch schreiben darf.

Berichterstattung über sich selber... Endlich hat die news-Industrie den heiligen gral entdeckt.

Admin

SirBronko

der einzige unterschied zwischen trollen und "reportern" ist wer noch schreiben darf.


Naja. So hart würde ichs nicht sagen, aber es ist wirklich traurig, dass auch die größeren Medien kaum noch Journalisten haben, sondern wirklich, genau wie Du es sagst nur noch Reporter.
Die Pressemitteilung kommt rein, schnell umformulieren und veröffentlichen. Themen hinterfragen? Fehlanzeige. Aber das ist denke ich mal ein anderes Thema.

Gratulation an die Süddeutsche die Kommentarfunktion abzuschalten - das wird sicher eine Menge Werbeeinnahmen kosten, aber diese Mischung aus AfD-Wutbürgern und Putinverstehern ist mittlerweile ebenso schlimm wie die UKIP-Trolle in UK.

Eine Beschränkung der Kommentierung auf Abonnenten wäre meiner Meinung nach aber ausreichend gewesen.

Mein Gott ist dieser Uwe ne arme Wurst...

Ein bisschen "gesunde Diskussionskultur" gehört ja durchaus dazu, aber quasi 24/7 Scheiße schreiben?

SirBronko

der einzige unterschied zwischen trollen und "reportern" ist wer noch schreiben darf.



Kommt auf die Unternehmung an. Es gibt schon noch recht investigative Blätter oder Zeitschriften, die jedoch nicht täglich erscheinen. Von FAZ, SZ und Co. sollte man da diesbezüglich nicht viel erwarten. Solche Blätter passen die Pressemitteilungen einfach ihrem Klientel an (FAZ an Konservative, Zeit an Sozialdemokraten/Grüne/Liberale, taz-> linksorientierte usw.) - mehr kommt da leider nicht.
Auf der anderen Seite: Wer zu sehr recherchiert landet leider oftmals im Abseits. Das kann für die Karriere das Aus bedeuten; die wenigsten nehmen das in Kauf. Guter Journalismus braucht viel Mut.

Manch investigstive Zeitungen haben ja auch das Problem, dass sie in bestimmte Ecken gedrängt werden (antikapitalistisch, Verschwörungen). Das ist zum Teil recht unfair.

Die Kommentarfunktion zu sperren ist der falsche weg, wie ich finde. Allerdings kann ich es schon verstehen. Ist teilweise anstrengend geworden, oft weiß man schon in welche Richtung die Diskussion verlaufen wird, z.B. bei Spiegelonline. Ist Schade, da teilweise wirklich interessante Dinge in den Kommentaren stehen.

Ist ein interessanter Artikel - vielleicht auch ein bedauernswerter Mensch?! Immerhin ist er ehrlich und sagt, was er erreichen will..

Das schließen der Kommentarfunktion ist für mich eine Kapitulation gegenüber kontroversen Diskussionen. Ist meist spannend(er), auch wenn man immer mal "komische Gestalten" sieht. Gerade bei der SZ kann ich es nicht verstehen. Da ist SPON schlimmer. Leider mittlerweile sogar in den Artikel, so dass auch die Seite gar nicht mehr besuche.
Aber wer bleibt denn noch? FAZ, SZ (nun eingeschränkt) - SPON, WELT und Focus sind zu tendenziös.

Ist echt interessant zu lesen, aber für mich unfassbar. Ich dachte ja, dass manche Leute eben mal ab und zu einen blöden Kommentar schreiben, aber dass es tatsächlich Menschen gibt, die nichts anderes machen. Unglaublich und unglaublich traurig. Das Bild allein sagt ja schon genug und der Text bestätigt das.

Kein Mensch braucht die Kommentarfunktion im Internet, aber sie hat sich leider durchgesetzt. Persönlich versuche ich das soweit wie möglich zu ignorieren (hatte sogar mal eine zeitlang ein Firefoxaddon installiert, welches Kommentarspalten automatisch ausblendet), aber was mich trotzdem immer wieder aufregt sind Menschen, die bei Entfernung von Kommentarfunktionen "ZENSUR!" schreien. Als ob ein privater Anbieter eine Kommentarfunktion anbieten MUSS.

Der Artikel ist gestellt. Trollen gibt es nicht. Jeder hat halt seine Meinung.

sein-groesster-wunsch-ist-ein-richtiger-

muhahahahahahaha

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