Datenautomatikabzocke ist nun bald passé - LG München verbietet Datenautomatik von o2

Avatar GelöschterUser164555 24
eingestellt am 3. Mär 2016
Ja, in jedem Thread eines Tarifs mit Datenautomatik ging ein Großteil der Diskussion genau um dieses Thema, das die meisten Leute als Abzockmasche der Mobilfunker empfinden - zurecht entschied nun das Landgericht München heute. Der Verbraucherschutz hatte o2 wegen der Datenautomatik in den neuen Blue all-in Tarifen verklagt und gewonnen.

Zunächst einmal war die Klage nur gegen o2 gerichtet - es ist, denke ich, aber klar, dass damit auch alle anderen Netzanbieter, wie beispielsweise Drillisch (die wohl die Datenautomatik am aktivsten aufdrängen) ihr derzeitiges Modell ändern müssen.

Laut des Landgerichts muss dem kostenpflichtigen Nachbuchen von Datenvolumen immer aktiv vom Kunden zugestimmt werden

Fazit (aus Quelle zitiert, Link siehe 1. Kommentar)

Der Sieg der Verbraucherschützer vor dem Landgericht München wird wohl in Zukunft der Abzock-Praxis deutscher Mobilfunkbetreiber Einhalt gebieten. Smartphone Nutzer, die viel im Internet surfen und gelegentlich ihr Datenvolumen erhöhen müssen, sollten trotzdem wachsam sein. Ohne eine gesonderte Einwilligung darf der Mobilfunkbetreiber das Datenvolumen nicht einfach ungefragt erhöhen.

In Zukunft werden Mobilfunkbetreiber wohl wieder die alte Vorgehensweise anwenden müssen, bei der das Internet gedrosselt wird, sobald das Datenvolumen verbraucht ist. Sodann müssen Mobilfunkbetreiber per SMS erfragen, ob zusätzliches Datenvolumen kostenpflichtig hinzu gebucht werden soll. (LaR)
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