"Der Beckenbruch ist das erste Problem, das Angela Merkel nicht aussitzen kann"

Für den Feierabend zum Schmunzeln:



"Po-Falla gemacht"
Häme und Anteilnahme für Angela Merkel in sozialen Medien

06.01.2014, 16:35 Uhr | t-online.de


Wer den Schaden hat: Im Internet gibt es viel Spott für die Kanzlerin. (Quelle: AP/dpa)

Nach ihrem Sturz beim Langlauf im schweizerischen Engadin muss Kanzlerin Angela Merkel beruflich nun etwas kürzer treten. Wohl auch, weil ihre Verletzung zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich zu sein scheint, schwankt die Netzgemeinde in ihren Kommentaren auf Facebook und Twitter zwischen Spott und Anteilnahme. t-online.de hat die lesenswertesten Tweets und Posts zusammengestellt.

Den Aufhänger für die zahlreichen Spötteleien und Wortspiele über den Skiunfall der Kanzlerin, lieferte Regierungssprecher Steffen Seibert auf der Pressekonferenz: "Sie ist hingefallen. Beim Langlauf. Wir gehen von niedriger Geschwindigkeit aus", sagte Seibert. Diese rhetorische Vorlage blieb selbstverständlich nicht lange ungenutzt.
"Wer geht denn bei ‪#‎Merkel bitte von hoher Geschwindigkeit aus?"

So kommentierte Alexander Geilhaupt auf Facebook: "Wer geht denn bei ‪#‎Merkel bitte von hoher Geschwindigkeit aus?". Benedikt Leibold vermutete ebenfalls auf Facebook: "Aber dem Schumacher wird erstmal Raserei unterstellt. Wahrscheinlich ist der Schumi bei Schrittgeschwindigkeit auf nen Stein gefallen und die Angie, das verrückte Huhn, auf Langlauflatten vollgas ne schwarze Piste runter." Ins gleiche Horn stießen zahlreiche andere Tweets, wie der von "Guehart": "Ja was denn? Die #Merkel ist auch sonst kein Turbo!".
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Den Vergleich mit Michael Schumacher zogen viele User. Silke Burmester fragte: "Behindern internationale Reporterteams den Zugang zu ihrem Bett? Hat zufällig jemand den Sturz gefilmt? Was sagt die Helmkamera?". Böse Zungen behaupten gar: "Ich glaub ja, die #Merkel will den #Schumi nur aus den Nachrichten verdrängen!".
"Die Skipiste ist für uns alle #Neuland"

Besonders zu Wortspielen ließen sich viele User hinreißen: "Der Unfall passierte am Ausgang der Pofalla-Kehre, der ihre Bestzeit auf den Highspeed-Skiern unvermittelt für beendet erklärte", vermutete Peer H. Jonas Tresbach schrieb: "Merkel hat den Po-Falla gemacht". Tom Klein kommentierte: "Der Beckenbruch ist das erste Problem, das Angela Merkel nicht aussitzen kann".

Verständnis hatte Facebook-User Robert Haller: "Die für mich effektivste Methode beim Langlauf zu bremsen war auch immer: Hinfallen." Nicht ganz so ernst waren die tröstlichen Worte von RonnyBerBra auf Twitter: "Die Skipiste ist für uns alle #Neuland".

Der Tenor in den sozialen Medien ist wie erwartet hämisch, jedoch nur sehr selten boshaft. Unter die vielen Sprücheklopfer melden sich genau so viele gute Genesungswünsche, wie der von RTL-Sportreporter Kai Ebel: "Oweia! Jetzt hat sich die Kanzlerin beim Skilanglauf verletzt, gute Besserung!". Und schließlich bedankt sich auch der Regierungssprecher für die Anteilnahme: "Dank an alle, die Kanzlerin #Merkel gute Besserung wünschen. Sie arbeitet, wird aber 3 Wochen lang ihre Termine reduzieren".

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