DSGVO Daten löschen lassen - Unternehmen

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eingestellt am 18. Jun
Weiß einer von euch ob Unternehmen nach neuer DSGVO verpflichtet sind die erhobenen Daten zu löschen sofern man ihnen diese Berechtigung entzieht.

Hintergrund ist der, dass Ebay und Amazon ja teilweise Leute oder Accounts sperren wegen der ganzen UK/AU Deals.

Bei Amazon wenn man jetzt notorischer Retournierer ist oder so gesehen ein Verlustgeschäft für den Laden darstellt.

Könnte man eine Neuanmeldung also problemlos durchkriegen wenn man denen die Datenschutzerklärung entzieht, da die eigenen Daten ja dann gelöscht werden müssen, sehen Sie ja theoretisch auch nicht mehr wen Sie lebenslang gesperrt haben. Könnte klappen oder?
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Beste Kommentare
Alles löschen werden die nicht weil es ja auch steuerliche Aufbewahrungspflichten gibt da muss man schon bis zu 10 Jahre warten bis alles weg ist.
So einfach ist das leider nicht. Die Regelungen des DSGVO besagen zunächst erst einmal, dass man darüber informiert werden muss, dass ein Unternehmen Daten über einen speichert und diese für die Weiterverarbeitung verwendet. Man hat unter anderem zwar die Möglichkeit mittels DSGVO auch Auskunft über die gespeicherten Daten zu erhalten, aber wenn man bereits ein Geschäftsverhältnis hatte und anschließend das Unternehmen nachweisen kann, dass es ein berechtigtes Interesse zur weiteren Speicherung, nicht Verarbeitung(!) hat, können die Daten weiterhin vorgehalten werden. Somit wäre es möglich, dass Amazon und Co. das Konto lesend behalten und bei einer neuen Anmeldung die Informationen lesend abgleichen. Damit ist sichergestellt, dass es zu keinen Missbräuchen kommen kann.

DSGVO soll in erster Linie davor schützen, dass persönliche Daten unbewusst und missbräuchlich eingesetzt und verwendet werden. Ist jedoch eine Geschäftsbeziehung mit Transaktionen zustande gekommen, bewegt man sich eh im absoluten Graubereich und es gibt verdammt viele Lücken. Sehe das Vorhaben also als eher zum Scheitern verurteilt, statt dass man über die "Entziehung" einen Neuanfang beginnen kann. Im Notfall werden die Daten "anonymisiert", was aber nicht zwingend etwas bringen muss, da man bspw. die Erlaubnis hat, einen Hashcode zuvor abzuspeichern. Anschließend werden Name und Adresse "unleserlich" gemacht. Dennoch kann über die Neuanmeldung ebenso ein Hashcode generiert werden, der Hinweise darauf gibt, dass da mal was war. Wie schon gesagt, da gibt es viele Lücken. Sehe die Chance somit echt als sehr gering an.
22 Kommentare
Klingt gut
Heißt das nicht gdpr oder so
Milliardenschwere Großkonzerne hassen diesen Trick
Alles löschen werden die nicht weil es ja auch steuerliche Aufbewahrungspflichten gibt da muss man schon bis zu 10 Jahre warten bis alles weg ist.
Irgendetwas dürfen die bestimmt behalten um sich an dich zu erinnern.
Hat denn jemand nach einer Selbstauskunft seinen "Score" sehen können? Ich denke, dass wird wohl eine Liste sein, die nur für internen Gebrauch ist......da kannste löschen lassen, was du willst...
hycon18.06.2019 08:18

Irgendetwas dürfen die bestimmt behalten um sich an dich zu erinnern.


Die könnten ja einfach die Adresse gesperrt lassen
l101118.06.2019 08:14

Alles löschen werden die nicht weil es ja auch steuerliche …Alles löschen werden die nicht weil es ja auch steuerliche Aufbewahrungspflichten gibt da muss man schon bis zu 10 Jahre warten bis alles weg ist.


Dieses. Im Falle von Amazon / ebay nur nicht "bis zu" 10 Jahre, sondern definitiv 10 Jahre. (Rechnungen, Belege, etc.)
Bearbeitet von: "Aluminiumimmunitaet" 18. Jun
So einfach ist das leider nicht. Die Regelungen des DSGVO besagen zunächst erst einmal, dass man darüber informiert werden muss, dass ein Unternehmen Daten über einen speichert und diese für die Weiterverarbeitung verwendet. Man hat unter anderem zwar die Möglichkeit mittels DSGVO auch Auskunft über die gespeicherten Daten zu erhalten, aber wenn man bereits ein Geschäftsverhältnis hatte und anschließend das Unternehmen nachweisen kann, dass es ein berechtigtes Interesse zur weiteren Speicherung, nicht Verarbeitung(!) hat, können die Daten weiterhin vorgehalten werden. Somit wäre es möglich, dass Amazon und Co. das Konto lesend behalten und bei einer neuen Anmeldung die Informationen lesend abgleichen. Damit ist sichergestellt, dass es zu keinen Missbräuchen kommen kann.

DSGVO soll in erster Linie davor schützen, dass persönliche Daten unbewusst und missbräuchlich eingesetzt und verwendet werden. Ist jedoch eine Geschäftsbeziehung mit Transaktionen zustande gekommen, bewegt man sich eh im absoluten Graubereich und es gibt verdammt viele Lücken. Sehe das Vorhaben also als eher zum Scheitern verurteilt, statt dass man über die "Entziehung" einen Neuanfang beginnen kann. Im Notfall werden die Daten "anonymisiert", was aber nicht zwingend etwas bringen muss, da man bspw. die Erlaubnis hat, einen Hashcode zuvor abzuspeichern. Anschließend werden Name und Adresse "unleserlich" gemacht. Dennoch kann über die Neuanmeldung ebenso ein Hashcode generiert werden, der Hinweise darauf gibt, dass da mal was war. Wie schon gesagt, da gibt es viele Lücken. Sehe die Chance somit echt als sehr gering an.
Amboss7818.06.2019 08:20

Hat denn jemand nach einer Selbstauskunft seinen "Score" sehen können? Ich …Hat denn jemand nach einer Selbstauskunft seinen "Score" sehen können? Ich denke, dass wird wohl eine Liste sein, die nur für internen Gebrauch ist......da kannste löschen lassen, was du willst...


Ich könnte meinen Score sehen
welche stümperhafter plan !!
"nett."

erst selbst gegen regeln verstossen und dann von den "opfern" verlangen, dass die wiederum irgendwelche regeln einhalten sollen.
Zilhouette18.06.2019 09:39

"nett."erst selbst gegen regeln verstossen und dann von den "opfern" …"nett."erst selbst gegen regeln verstossen und dann von den "opfern" verlangen, dass die wiederum irgendwelche regeln einhalten sollen.


Wird leider immer mehr so. Sieht man ja auch bei anderen Threads, wo z.B. PayPal für die eigene Dummheit herhalten soll.
Kurios du bescheißt den Anbieter und möchtest straffrei davon kommen?

Ich drück dir die Daumen, dass du eine lebenslange Sperre bekommst, soll Personen geben, wo anders kein Lerneffekt eintritt.
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 11. Jul
4pleasure18.06.2019 08:17

So einfach ist das leider nicht. Die Regelungen des DSGVO besagen zunächst …So einfach ist das leider nicht. Die Regelungen des DSGVO besagen zunächst erst einmal, dass man darüber informiert werden muss, dass ein Unternehmen Daten über einen speichert und diese für die Weiterverarbeitung verwendet. Man hat unter anderem zwar die Möglichkeit mittels DSGVO auch Auskunft über die gespeicherten Daten zu erhalten, aber wenn man bereits ein Geschäftsverhältnis hatte und anschließend das Unternehmen nachweisen kann, dass es ein berechtigtes Interesse zur weiteren Speicherung, nicht Verarbeitung(!) hat, können die Daten weiterhin vorgehalten werden. Somit wäre es möglich, dass Amazon und Co. das Konto lesend behalten und bei einer neuen Anmeldung die Informationen lesend abgleichen. Damit ist sichergestellt, dass es zu keinen Missbräuchen kommen kann.DSGVO soll in erster Linie davor schützen, dass persönliche Daten unbewusst und missbräuchlich eingesetzt und verwendet werden. Ist jedoch eine Geschäftsbeziehung mit Transaktionen zustande gekommen, bewegt man sich eh im absoluten Graubereich und es gibt verdammt viele Lücken. Sehe das Vorhaben also als eher zum Scheitern verurteilt, statt dass man über die "Entziehung" einen Neuanfang beginnen kann. Im Notfall werden die Daten "anonymisiert", was aber nicht zwingend etwas bringen muss, da man bspw. die Erlaubnis hat, einen Hashcode zuvor abzuspeichern. Anschließend werden Name und Adresse "unleserlich" gemacht. Dennoch kann über die Neuanmeldung ebenso ein Hashcode generiert werden, der Hinweise darauf gibt, dass da mal was war. Wie schon gesagt, da gibt es viele Lücken. Sehe die Chance somit echt als sehr gering an.



im Grunde das gleiche Problem wie bei Software-Schaltern, die einem zeigen, dass eine Datenübermittlung ausgeschaltet wurde; das Unternehmen aber doch Lücken findet, Daten doch zu speichern bzw. per Phone Home zu übertragen: Pseudosicherheit.
Also erstens wer betrügen will der wird auch betrügen. Man kann auch einfach ein Konto eröffnen das ganze mit Guthabenkarten aufladen und sich die Sachen dann in Paketshops liefern lassen - Amazon.

Ebay prüft das in der Regel eigentlich überhaupt nicht wen Sie gesperrt haben weil mega großes Unternehmen. Amazon hat lediglich einen guten Kundenservice der darüber hinaus bemüht ist weswegen das dort vielleicht etwas schwieriger ist.
rubine18.06.2019 08:54

welche stümperhafter plan !!


Du nix gutt deitsch?
lolnickname18.06.2019 11:41

Warum sollen sich die Kunden an Regeln halten, wenn Amazon keine Steuern …Warum sollen sich die Kunden an Regeln halten, wenn Amazon keine Steuern bezahlt und Händler bescheißt?



Ja genau. Das Leben in der Zivilisation ist für dich wohl neu? Nur weil jemand anders sich unsozial verhält musst ich es noch lange nicht genauso machen. V.a. wenn ich mich dann moralisch aufspielen will
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 11. Jul
lolnickname19.06.2019 07:37

Könnt ihr Amazonfanbois mal die Klappe halten? Wenn Amazon seine Seite …Könnt ihr Amazonfanbois mal die Klappe halten? Wenn Amazon seine Seite maximiert mache ich das als Kunde genauso. Wer es nicht macht ist selbst Schuld, gtfo.



Genau... schon beim beleidigen unfähig und andern erkären wollen wie die Welt läuft. Wat ne Luftpumpe
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