DSL 100.000 1und1: Sparen durch Verträge ohne MVLZ?

Hallo,

ich benötige ab Februar einen neuen DSL Vertrag (100 Mbit).

Wenn ich mir die Kundenzufriedenheit bei Vodafone ansehe, möchte ich von Vodafone eher absehen. Bleiben laut Verfügbarkeitscheck 1und1 sowie die Telekom.

Telekom:
Wo gibt es da momentan ordentlich Cashback (obocom aktuell 191€, schonmal nicht schlecht)? Sind irgendwelche Aktionen am Horizont zu sehen?

1und1:
Bei obocom gibt es einen niedrigen zweistelligen Betrag als Cashback -nicht der Rede wert.
Allerdings: 1und1 bietet ja die ersten 12 Monate für 20€ statt 35€ -und das auch bei Verträgen ohne MVLZ.
Also einen solchen Vertrag nehmen und nach 12 Monaten auf Neukundenkonditionen (durch Kündigung und Verlängerung hoffen?

Gruß,
Hendrik

13 Kommentare

Bei den Verträgen ohne MVLZ mal die Hardwarepreise anschauen und staunen.

mariob

Bei den Verträgen ohne MVLZ mal die Hardwarepreise anschauen und staunen.



Ja das ist in der Tat frech.

Und man muss anscheinend einen Router nehmen, ob man will oder nicht.

Ok, Kabelmodem für 149€, ist ein Witz.

Ohne Hardware geht nicht?

"frech" ist relativ.

1und1 hat nur einen Teil der Grundgebühr in die Gerätemiete ausgelagert, damit sie ihre Verträge mit 16,99€ (VDSL50) bzw 19,99€ (100) bewerben können.

Wenn man das mit der Fritzbox 7412 (50€ einmalig, 3€/Monat) durchrechnet, ist das auf 12 Monate sehr in Ordnung.

Über einen Händler im TT bekommt man auch 30€ Cashback. Ich habe VDSL50 ohne MVLZ da gerade abgeschlossen.

> "frech" ist relativ.
>‌
> 1und1 hat nur einen Teil der Grundgebühr in die Gerätemiete ausgelagert, damit sie ihre Verträge mit 16,99€ (VDSL50)
> bzw 19,99€ (100) bewerben können.

Na doch, das ist schon sehr frech, finde ich.
Die ersten Monate billiger zu machen um mit dem geringeren Preis werben zu können ist schon schlimm genug. Dann aber Hardware zu einem überhöhntem Preis aufzuzwingen ist etwas zu viel des Guten. Das Argument mit der 7412 sehe ich nicht ganz, denn einerseits besitzt man die Hardware danach ja nicht und andererseits werden die Meisten schon Hardware besitzen.

Dann bitte ehrlich und eine Anschlussgebühr nehmen.

Ich hab mit Vodafone DSL zweimal absolut kein Problem, die Telekom war deutlich zickiger...

Dafür können wir hier ja alle rechnen...

Die Hardware gehört sofort dir, die 7412 ist etwa 50€ wert und so könntest du sie direkt weiterverkaufen und den Kaufpreis ausgleichen.

Bleiben effektiv ca 20€/Monat für VDSL50 bei genau 12 Monaten.

Sorry, aber Vodafone DSL ist hier klar der bessere Deal. Ordentlich Cashback. 7490 für 50 €. Voller Upstream.
Nur schade, das Vodafone auf Teufel komm raus die Kunden ins Kabel pushen will, wenn Kabel verfügbar ist. Das können se behalten.

Oh, ich habe gerade ein ganz ähnliches Thema aufgemacht, hier
Nur das ich mit Vodafone zufrieden bin und da eigentlich gerne bleiben würde wenn die Konditionen stimmen.
Würde mich freuen, wenn mir evtl. da jmd. noch Tipps geben könnte. Entweder hier oder im anderen Thread. Ich beobachte mal beide. Und Dank im Vorraus!.

mariob

Sorry, aber Vodafone DSL ist hier klar der bessere Deal. Ordentlich Cashback. 7490 für 50 €. Voller Upstream. Nur schade, das Vodafone auf Teufel komm raus die Kunden ins Kabel pushen will, wenn Kabel verfügbar ist. Das können se behalten.


Warum?

fryNRW

Warum?



Geringerer Upstream (6 Mbit statt 40 Mbit), Drosselung, Shared Medium (muss nicht, kann aber zum Problem werden), Hardwareauswahl (ich hab lieber eine vollwertige 7490 einmal zum Kauf, als irgendeine komische Kabelbox zur Miete). You name it: Es ist rundherum das schlechtere Angebot, kostet aber (in etwa) das selbe. Ich würde mich grundsätzlich, wenn beides verfügbar ist, immer für VDSL entscheiden. Diese Entscheidung nimmt Vodafone mir jetzt nach der Fusion aber ab, und dafür kann man sich beim Regulierer nur nachdrücklich bedanken.

fryNRW

Warum?


Das mit dem Upstream ist ein Hammer. Ich würde auf VDSL bestehen oder kündigen. Evtl. kann man auch vom Vermieter ein Schreiben erhalten was die Installation von Kabelinternet im Haus verbietet. Allerdings bieten die zum Kabelinternet auch die Fritzbox 6360 für 24 Monate kostenlos an und wenn ein Defekt am Gerät auftritt wird dieses kostenlos und vor Ort durch einen Servicetechniker getauscht. VDSL ist leider auch nur "shared" und wird bei voller Auslastung der Glasfaseranbindung genauso gedrosselt wie Kabelinternet. Zugesicherte Bandbreiten gibt es in der Regel nur im Geschäftskundenbereich, wenn überhaupt. Vodefone sollte dringend die Bandbreiten oder die Preise der jeweiligen, unterschiedlichen Leistung anpassen. Das ist sicher ein gefundenes Fressen für den Verbraucherschutz.

fryNRW

Allerdings bieten die zum Kabelinternet auch die Fritzbox 6360 für 24 Monate kostenlos an und wenn ein Defekt am Gerät auftritt wird dieses kostenlos und vor Ort durch einen Servicetechniker getauscht.



Zur Miete, und die 6360 ist nicht die 7490. Die 7490 gehört zudem für einmalig 49 € mir, und hat einen deutlich höheren Wert (siehe nur mal die "Deals" der letzten Woche). Hier hat man also tatsächlich "zusätzlich" etwas gespart.

fryNRW

VDSL ist leider auch nur "shared" und wird bei voller Auslastung der Glasfaseranbindung genauso gedrosselt wie Kabelinternet.



Dennoch sind DOCSIS und VDSL meiner Meinung nach, was das Risiko in Bezug auf "Shared Medium"-Verluste angeht, nicht vergleichbar. Bei VDSL würde ich mir eher um Dämpfungsverluste Sorgen machen. Außerdem ist IMHO allein schon die Drosselung (auch wenn sie mich nicht oder bestenfalls kaum betreffen würde) ein absolutes No-Go. Sowas unterstütze ich nicht.

fryNRW

Vodefone sollte dringend die Bandbreiten oder die Preise der jeweiligen, unterschiedlichen Leistung anpassen. Das ist sicher ein gefundenes Fressen für den Verbraucherschutz.



Ich fürchte weder ersteres noch letzteres wird eintreten. Ich kann Vodafone sogar grundsätzlich verstehen, aus deren Sicht würde ich den Anschluss auch lieber über die eigene, bestehende (Kabel-)Infrastruktur legen, als für VDSL noch etwas an die Telekom abzudrücken. Nur mir wäre es halt im Prinzip lieber.

Zudem war ich eben wenig darüber begeistert, dass einer der führenden Festnetz- und Mobilfunkanbieter den größten Kabelanbieter mit dem größten Netz und Versorgungsgebiet übernehmen durfte. Die Telekom musste ihr Kabelnetz verkaufen, damit es dann letztendlich bei Vodafone landet? WTF.

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