Easybell Fax Online vs Simple-Fax.de

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eingestellt am 17. Jun
Seit der Abschaltung der Online Fax Funktion über e-Post bin ich auf der Suche nach einer guten, sicheren, günstigen Alternative.

Vielleicht können die Nutzer der genannten Anbieter Ihre Erfahrungen teilen
Zusätzliche Info
18 Kommentare
Schließen sich sicher und Fax nicht aus?
Benutze schon seit Jahren simple Fax gelegentlich um Verträge zu kündigen oder ähnliches und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.
Ja simple fax klappt bei mir auch prima
Punishers_Law17.06.2020 08:31

Schließen sich sicher und Fax nicht aus?



er meint "sicher" bestimmt im Sinne von "Fax kommt an", keiner interessiert sich für deine gekündigten Verträge vorallem läuft das Fax am Ende auch nicht Wireless.
Punishers_Law17.06.2020 08:40

Weil Faxen eine unverschlüsselte Übertragung ist. h …Weil Faxen eine unverschlüsselte Übertragung ist. https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Datenschutz/submenu_Technik/Inhalt/Kommunikation/Inhalt/070402_Datensicherheit_beim_Telefaxverkehr/Datensicherheit_beim_Telefaxverkehr.php


Oha. Brief auch. Was machen wir das bloß?

Interessant so einen Artikel von einem Datenschutzbeauftragten zu hören.

Höhere Stellen sehen das anders. Nicht ohne Grund versenden immer noch viele Anwälte, Notare, Ärzte etc gerne per Fax. Auch datenschutzrechtlich ist diese Methode (mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Nummer kontrollieren) als datenschutzrechtlich sicher anerkannt. Der Vergleich mit einer Postkarte hinkt gewaltig! Eine Postkarte ist auf den Trasportweg lesbar, ein Fax nicht bzw. man müsste eine Leitung manipulieren, d.h. irgendwo einbrechen, den Wahlvorgang mitbekommen und eine Fax Gegenstelle aufbauen.

Also bei Email und Postkarte wäre ich noch eher dabei. Zum Fax gibt es genug Urteile und


Oha. Brief auch. Was machen wir das bloß?

Interessant so einen Artikel von einem Datenschutzbeauftragten zu hören.

Höhere Stellen sehen das anders. Nicht ohne Grund versenden immer noch viele Anwälte, Notare, Ärzte etc gerne per Fax. Auch datenschutzrechtlich ist diese Methode (mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Nummer kontrollieren) als datenschutzrechtlich sicher anerkannt. Der Vergleich mit einer Postkarte hinkt gewaltig! Eine Postkarte ist auf den Trasportweg lesbar, ein Fax nicht bzw. man müsste eine Leitung manipulieren, d.h. irgendwo einbrechen, den Wahlvorgang mitbekommen und eine Fax Gegenstelle aufbauen. Bei aktuell fast nur noch vorhandenen IP Leitungen wird das umso schwieriger.

Also bei Email und Postkarte wäre ich noch eher dabei. Zum Fax gibt es genug Urteile und Einschätzungen. Besonders zur Einführung der DSGVO wurde das hinreichend erörtert.
Einfach mal "Fsx Patientendaten" googlen. Klar zulässig, wenn man Regeln beachtet.

Das BSI hat hier auch Hilfen:

bsi.bund.de/DE/…160
quak117.06.2020 09:05

Oha. Brief auch. Was machen wir das bloß?Interessant so einen Artikel von …Oha. Brief auch. Was machen wir das bloß?Interessant so einen Artikel von einem Datenschutzbeauftragten zu hören.Höhere Stellen sehen das anders. Nicht ohne Grund versenden immer noch viele Anwälte, Notare, Ärzte etc gerne per Fax. Auch datenschutzrechtlich ist diese Methode (mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Nummer kontrollieren) als datenschutzrechtlich sicher anerkannt. Der Vergleich mit einer Postkarte hinkt gewaltig! Eine Postkarte ist auf den Trasportweg lesbar, ein Fax nicht bzw. man müsste eine Leitung manipulieren, d.h. irgendwo einbrechen, den Wahlvorgang mitbekommen und eine Fax Gegenstelle aufbauen. Also bei Email und Postkarte wäre ich noch eher dabei. Zum Fax gibt es genug Urteile und Oha. Brief auch. Was machen wir das bloß?Interessant so einen Artikel von einem Datenschutzbeauftragten zu hören.Höhere Stellen sehen das anders. Nicht ohne Grund versenden immer noch viele Anwälte, Notare, Ärzte etc gerne per Fax. Auch datenschutzrechtlich ist diese Methode (mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Nummer kontrollieren) als datenschutzrechtlich sicher anerkannt. Der Vergleich mit einer Postkarte hinkt gewaltig! Eine Postkarte ist auf den Trasportweg lesbar, ein Fax nicht bzw. man müsste eine Leitung manipulieren, d.h. irgendwo einbrechen, den Wahlvorgang mitbekommen und eine Fax Gegenstelle aufbauen. Bei aktuell fast nur noch vorhandenen IP Leitungen wird das umso schwieriger. Also bei Email und Postkarte wäre ich noch eher dabei. Zum Fax gibt es genug Urteile und Einschätzungen. Besonders zur Einführung der DSGVO wurde das hinreichend erörtert. Einfach mal "Fsx Patientendaten" googlen. Klar zulässig, wenn man Regeln beachtet.Das BSI hat hier auch Hilfen:https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKompendium/bausteine/NET/NET_4_3_Faxger%C3%A4te_und_Faxserver.html?nn=10137160#doc12003684bodyText15


Also gerade bei Ärzten wird von allen Ärztekammern, soweit mir bekannt, davon abgeraten. Bei Rechtsanwälten sollte eig. das BEA der ersatz hierfür sein, ob das nun sicher ist oder nicht sei mal dahingestellt. Ähnliche Texte gibt es auch von anderen Landesdatenschützern, dem BayLDA.

Um faxen datenschutzrechtlich sicher zu gestalten, müsste man sehr viel Aufwand betreiben. Alleine das sicherstellen, des richtigen Empfängers auf der Gegenseite zur einhaltung des Need-to-know-Prinzips ist ein Ding der Unmöglichkeit. Von der Rechenschaftspflicht mal ganz abgesehen ...
Punishers_Law17.06.2020 09:29

Also gerade bei Ärzten wird von allen Ärztekammern, soweit mir bekannt, d …Also gerade bei Ärzten wird von allen Ärztekammern, soweit mir bekannt, davon abgeraten. Bei Rechtsanwälten sollte eig. das BEA der ersatz hierfür sein, ob das nun sicher ist oder nicht sei mal dahingestellt. Ähnliche Texte gibt es auch von anderen Landesdatenschützern, dem BayLDA. Um faxen datenschutzrechtlich sicher zu gestalten, müsste man sehr viel Aufwand betreiben. Alleine das sicherstellen, des richtigen Empfängers auf der Gegenseite zur einhaltung des Need-to-know-Prinzips ist ein Ding der Unmöglichkeit. Von der Rechenschaftspflicht mal ganz abgesehen ...


Deine Information ist falsch. Gegoogelt hast Du nicht? Die Vorgaben machen zudem die Kassenärztlichen Vereinigungen. Erstes Ergebnis unter Google von der KV Bayern. Auch die Ärzte führen mit Arztbrief über die Telematikinfrastruktur eine Alternative ein. Ist halt ein paar Jahre verspätet.
quak117.06.2020 09:40

Deine Information ist falsch. Gegoogelt hast Du nicht? Die Vorgaben machen …Deine Information ist falsch. Gegoogelt hast Du nicht? Die Vorgaben machen zudem die Kassenärztlichen Vereinigungen. Erstes Ergebnis unter Google von der KV Bayern. Auch die Ärzte führen mit Arztbrief über die Telematikinfrastruktur eine Alternative ein. Ist halt ein paar Jahre verspätet.


Dann erklär mir bitte mal wie du mit deinen Absicherungen den Empfänger, nicht die gewählte Nummer, und die damit verbundene Rechenschaftspflicht nach DSGVO sicherstellen willst?

Zumal die KVen nur für Kassenärzte zuständig ist, nicht jeder Arzt ist ein Kassenarzt. Maßgebend ist hier die Landesberufusordnung der Ärzte, die in der Musterberufsordnung geregelt sind.
Punishers_Law17.06.2020 09:29

Also gerade bei Ärzten wird von allen Ärztekammern, soweit mir bekannt, d …Also gerade bei Ärzten wird von allen Ärztekammern, soweit mir bekannt, davon abgeraten. Bei Rechtsanwälten sollte eig. das BEA der ersatz hierfür sein, ob das nun sicher ist oder nicht sei mal dahingestellt. Ähnliche Texte gibt es auch von anderen Landesdatenschützern, dem BayLDA. Um faxen datenschutzrechtlich sicher zu gestalten, müsste man sehr viel Aufwand betreiben. Alleine das sicherstellen, des richtigen Empfängers auf der Gegenseite zur einhaltung des Need-to-know-Prinzips ist ein Ding der Unmöglichkeit. Von der Rechenschaftspflicht mal ganz abgesehen ...


BEA
Punishers_Law17.06.2020 09:43

Dann erklär mir bitte mal wie du mit deinen Absicherungen den Empfänger, n …Dann erklär mir bitte mal wie du mit deinen Absicherungen den Empfänger, nicht die gewählte Nummer, und die damit verbundene Rechenschaftspflicht nach DSGVO sicherstellen willst?Zumal die KVen nur für Kassenärzte zuständig ist, nicht jeder Arzt ist ein Kassenarzt. Maßgebend ist hier die Landesberufusordnung der Ärzte, die in der Musterberufsordnung geregelt sind.


OK. Du kennst Dich offenbar nicht sehr in dem Bereich aus, möchtest aber diskutieren. Ich hatte Dir Links zur Verfügung gestellt. Hier geht es ja um andere Themen.
In jedem Fall Easybell. Sonderrufnummern inklusive.
Ich hab früher auch die Online-Fax-Anbieter verwendet, bis ich Dödel nach Jahren festgestellt habe, dass meine Fritzbox ebenfalls Faxe senden und empfangen kann. Eventuell hat dein Router ja auch eine Faxfunktion...
quak117.06.2020 10:07

OK. Du kennst Dich offenbar nicht sehr in dem Bereich aus, möchtest aber …OK. Du kennst Dich offenbar nicht sehr in dem Bereich aus, möchtest aber diskutieren. Ich hatte Dir Links zur Verfügung gestellt. Hier geht es ja um andere Themen.


Gute Unterstellung. Also ich bin als Datenschutzberater in einem medizinischen Konzern tätig und habe zudem Informationssicherheit studiert.

Dein Link vom BSI regelt lediglich den Schutz von besagten Geräten, der Schutz von Leitungen ist hier nicht geregelt. Ansonsten hast du leider weder Links noch sonstige stichhaltige Argumentationen beigebracht.

Nach Art. 5 Abs. 1 lit. C DSGVO gilt die sog. Datenminimierung. Diese beinhaltet, dass unter anderem nur die Personen zugang zu Daten haben dürfen, die diesen Benötigen. Entsprechend ist hier nicht bei Fax-Anwendungen die Nummer als Empfänger ausreichend, sondern die natürlicher Person. Hierzu noch einmal die Frage an dich, wie willst du dies sicherstellen?

Damit Verbunden ist die sog. Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 zu betrachten. Denn du musst in diesem Falle nachweisen können, dass das Fax die festgelegte Person erreicht hat. Im falle einer nicht Anwenderbezogenen Faxnummer ist dieser Anspruch nicht zu erfüllen, entsprechend ein Verstoß gegen geltendes Recht.

Nach Art. 32 Abs. 2 DSGVO ist das Schutzniveau der Anwendungen zu bestimmen. Im Falle von Faxanwendungen, kann mir niemand erzählen, dass diese zu Gunsten des Faxes ausfällt, wenn es die Möglichkeit gibt, sichere Alternativen zu wählen.

Du schriebst " Auch datenschutzrechtlich ist diese Methode (mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Nummer kontrollieren) als datenschutzrechtlich sicher anerkannt." hierzu würde ich gerne mal einen Beleg sehen. Nach BDSG a.F. würde ich dir da zustimmen, aber nach DSGVO kann ich das so nicht nachvollziehen.

Und bitte nun nicht mit dem Fernmeldegeheimnis argumentieren, welches das faxen ja besonders sicher macht.

Ich freue mich bereits auf deine Ausführungen und Belege zu diesem Thema.
Ich glaube mich zu erinnern, dass die Fritzboxen eine Funktion haben, die sich FritzFax nennt. Damit kannst PDFs vom PC als Fax versenden. Maximal 2 Seiten pro Fax. Wenn du auch Faxe empfangen willst, könntest dir ja ne kostenlose Sipgate Nummer holen und diese dann in die Fritzbox eintragen und die Faxe dann von der Fritzbox per Mail weiterleiten lassen oder auf nem Stick speichern lassen. Aber ich glaube die Fritzboxen können auch nur maximal 2 Seiten empfangen. Für gelegentliche Faxe sollte das reichen.
Wer öfter welche versendet oder empfängt, dem empfehle ich nen günstiges Multifunktionsgerät mit Faxfunktion. Da sind die Epson Geräte ganz nett. Kosten so um die 100 Euro und man kann natürlich auch noch damit drucken und scannen.
Ich selbst hab noch nen alten Epson WorkForce Pro WP-4535 DWF zu stehen der das macht. Druckt zwar nur noch SW weil alles andere eingetrocknet ist, aber für meine Zwecke ausreichend.
Bearbeitet von: "joe3526" 17. Jun
joe352617.06.2020 13:13

Ich glaube mich zu erinnern, dass die Fritzboxen eine Funktion haben, die …Ich glaube mich zu erinnern, dass die Fritzboxen eine Funktion haben, die sich FritzFax nennt. Damit kannst PDFs vom PC als Fax versenden. Maximal 2 Seiten pro Fax. Wenn du auch Faxe empfangen willst, könntest dir ja ne kostenlose Sipgate Nummer holen und diese dann in die Fritzbox eintragen und die Faxe dann von der Fritzbox per Mail weiterleiten lassen oder auf nem Stick speichern lassen. Aber ich glaube die Fritzboxen können auch nur maximal 2 Seiten empfangen. Für gelegentliche Faxe sollte das reichen.Wer öfter welche versendet oder empfängt, dem empfehle ich nen günstiges Multifunktionsgerät mit Faxfunktion. Da sind die Epson Geräte ganz nett. Kosten so um die 100 Euro und man kann natürlich auch noch damit drucken und scannen.Ich selbst hab noch nen alten Epson WorkForce Pro WP-4535 DWF zu stehen der das macht. Druckt zwar nur noch SW weil alles andere eingetrocknet ist, aber für meine Zwecke ausreichend.



Die Seitenzahlbeschränkung gilt nur für das Versenden über das Fritzbox-Webinterface; das ist auch nur ein Notbehelf. Über die PC-Software gibt es keine Beschränkung. Faxe Empfangen geht auch per Mailweiterleitung oder USB-Stick an die Fritzbox anschließen. Ebenfalls keine Seitenzahlbeschränkung. Man braucht aber eine separate Nummer zum Empfang.
fberndt23.06.2020 21:19

Die Seitenzahlbeschränkung gilt nur für das Versenden über das Fr …Die Seitenzahlbeschränkung gilt nur für das Versenden über das Fritzbox-Webinterface; das ist auch nur ein Notbehelf. Über die PC-Software gibt es keine Beschränkung. Faxe Empfangen geht auch per Mailweiterleitung oder USB-Stick an die Fritzbox anschließen. Ebenfalls keine Seitenzahlbeschränkung. Man braucht aber eine separate Nummer zum Empfang.


Danke für die Info, ich dachte bis jetzt, dass auch der Empfang auf zwei Seiten eingeschränkt ist, werde das nachher gleich mal testen. Ich finde auch super, dass man mehrere Nummern in die Fritzbox eingeben kann, auf die Faxe empfangen werden können, und pro Rufnummer, können die Faxe dann zu separaten E-Mail Adressen geschickt werden. Das ist sicher ne Nischenfunktion, aber bei uns in einem Büro wird das tatsächlich sehr viel genutzt.
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