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(eBay) Artikel verkauft - Käufer angeblich Ware nicht erhalten

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eingestellt am 13. Dez 2015
Hallo,

habe zwar gesucht, aber zu diesem Thema hier auf die Schnelle nichts gefunden..es geht um folgendes:

Ich habe auf eBay ein Xbox One Spiel verkauft und habe den Versand im Luftpolsterumschlag angeboten.

Das Spiel wurde auch verkauft und ich habe es am nächsten Tag auch wie gewünscht an eine Packstation liefern lassen.
Heute hat der Käufer bei eBay einen Fall eröffnet weil er (angeblich) die Ware nie erhalten hat.
Ich hatte damals Online eine Paketmarke generiert (ohne Sendungsnummer), die ich dem Verkäufer leider nicht mehr als Beweis für den Versand zukommen lassen kann weil die Paketmarke schon gedruckt worden ist.
Habe ihm jetzt als "Beweis" einen Screenshot der Auftragsbestätigung der Paketmarke zugesendet (inkl. Erstellungsdatum und seinem Namen).

Hättet ihr noch einen Lösungsvorschlag für mich wie ich ihm beweisen kann das es vsendet wurde oder reicht das?
Hatte jemand schonmal solche Erfahrungen?
Bezahlt wurde übrigens per Paypal..

Danke im Voraus!

Eingetragen mit der mydealz App für Android.

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Beste Kommentare

Bezahlt wurde übrigens per Paypal..



Winke winke erzielter Verkaufspreis...

Verfasser

nur falls es noch jemanden interessieren sollte:

das Päckchen kam heute Retour..der Käufer hat die Packstation nicht geleert..habe ihm jetzt seine Kohle zurückerstattet und verkaufe es auf ein neues..ohne o.g. Fehler..

52 Kommentare

Bezahlt wurde übrigens per Paypal..



Winke winke erzielter Verkaufspreis...

Hast du es denn als Brief versendet oder Einschreiben? Grundsätzlich aber mal mit dem Verkäuferschutz beschäftigen: cms.paypal.com/de/…_DE

In den Paypal AGB steht, dass man versichert verschicken muss. Daher keine Chance, der Käuferschutz greift und dein Geld is weg. Die Erfahrung musste ich leider auch schon machen...

Unversichert verschicken und Paypal als Verkäufer anbieten = Arschkarte
Sollte er nen Fall aufrufen ist die Kohle 100% weg, machen kann man da nicht wirklich was.....

haege

In den Paypal AGB steht, dass man versichert verschicken muss. Daher keine Chance, der Käuferschutz greift und dein Geld is weg. Die Erfahrung musste ich leider auch schon machen...



Genau so und nicht anders, wer als Verkäufer über eBay Paypal anbietet ist selbst Schuld. Paypal bietet einzig und alleine als Käufer Vorteile als Verkäufer niemals. Das Ausdrucken einer Paketmarke ist auch kein Nachweis. Wer sagt denn, dass du das Paket auch abgeschickt hast? Das Kaufen alleine ist kein Nachweis. Paypal wird zu 90% den Betrag erstatten.

Verfasser

Uelpsenstruelps

Hast du es denn als Brief versendet oder Einschreiben? Grundsätzlich aber mal mit dem Verkäuferschutz beschäftigen: https://cms.paypal.com/de/cgi-bin/marketingweb?cmd=_render-content&content_ID=ua/SellerProtection_full&locale.x=de_DE

wurde als Päckchen versendet.

Danke schonmal für die Antworten, auch wenn die Antworten nicht sehr ermutigend sind

Wieder was dazu gelernt..ich hoff jetzt einfach mal das der Käufer einfach noch nicht an der Packstation war..

Uelpsenstruelps

Hast du es denn als Brief versendet oder Einschreiben? Grundsätzlich aber mal mit dem Verkäuferschutz beschäftigen: https://cms.paypal.com/de/cgi-bin/marketingweb?cmd=_render-content&content_ID=ua/SellerProtection_full&locale.x=de_DE


Ansonsten Nachforschungsauftrag erstellen. Sollte ja seitens DHL möglich sein, dass die wissen, ob ein Päckchen erfolgreich an die Packstation gesendet wurde.

Bei Paypal immer nur versichert, daher auch kleine Sachen mit Sendungsnummer und lieber höherem Porto verkaufen, auch wenn dadurch der Erlös sinkt.
Wird so eine Packstation nicht irgendwie protokolliert?

Das Problem ist nicht nur Paypal.

Ich habe mal eine kleine Sache bei ebay verkauft. War neu. Der Empfänger hat es paar Tage später bei ebay reklamiert. Obwohl ich Rücknahme ausschloss (auch über ebay definiert), blieb mir bei Fallmeldung keine Option, die Reklamation abzulehnen. Entweder konnte ich es akzpetieren oder schweigen (und schweigen bedeutet, dass Ebay nach 10 Tagen die Rücknahme akzeptiert und ich von ebay einen Denkzettel verpasst kriege).

Das war ein kleiner Betrag, deshalb habe ich Rücknahme am Ende akzeptiert, aber war schon dreist von ebay, eine Rücknahme zu erzwingen, obwohl die Ware neu war. Dabei war nicht mal Paypal im Spiel-

haege

Ansonsten Nachforschungsauftrag erstellen. Sollte ja seitens DHL möglich sein, dass die wissen, ob ein Päckchen erfolgreich an die Packstation gesendet wurde.



Nö, bei Päckchen gibt es keinen "Nachforscheauftrag", da keine Sendungsverfolgung.

Ich versende ebay-Sachen fast nur noch mit DPD. Kosten über Coureon weniger als ne Päckchenmarke DHL und bietet Sendungsverfolgung. Kann ich Dir auch nur ans Herz legen. Diesmal musst Du halt Lehrgeld bezahlen... oO

Ich dachte immer, dass bei privat versendeten Sendungen der Käufer das Versandrisiko trägt.
Liegt es wirklich nur an PayPal, dass man versichert versenden muss?

Man sollte als Verkäufer auf eBay, wenn möglich, auf Paypal verzichten. Ich biete es nie an, das Risiko ist mir zu hoch, auch wenn es natürlich dadurch weniger Interessenten gibt.

beneschuetz

Das Problem ist nicht nur Paypal. Ich habe mal eine kleine Sache bei ebay verkauft. War neu. Der Empfänger hat es paar Tage später bei ebay reklamiert. Obwohl ich Rücknahme ausschloss (auch über ebay definiert), blieb mir bei Fallmeldung keine Option, die Reklamation abzulehnen. Entweder konnte ich es akzpetieren oder schweigen (und schweigen bedeutet, dass Ebay nach 10 Tagen die Rücknahme akzeptiert und ich von ebay einen Denkzettel verpasst kriege). Das war ein kleiner Betrag, deshalb habe ich Rücknahme am Ende akzeptiert, aber war schon dreist von ebay, eine Rücknahme zu erzwingen, obwohl die Ware neu war. Dabei war nicht mal Paypal im Spiel-



Ohne Paypal? wtf wie wollen die dich denn zu einer Rücküberweisung zwingen?

jetzteinandererNick

Ich dachte immer, dass bei privat versendeten Sendungen der Käufer das Versandrisiko trägt. Liegt es wirklich nur an PayPal, dass man versichert versenden muss?


Wie kommst du auf diese Aussage?

jetzteinandererNick

Ich dachte immer, dass bei privat versendeten Sendungen der Käufer das Versandrisiko trägt. Liegt es wirklich nur an PayPal, dass man versichert versenden muss?



Auch hier wäre ich vorsichtig, denn viele Privatverkäufer laufen Gefahr bereits als gewerblicher Verkäufer eingestuft zu werden.

Muss der Käufer nur einen Anwalt einschalten, schon bekommt der "Privatverkäufer" gewaltige Probleme, wobei der Verlust der Ware wohl noch das geringere Problem sein dürfte...

jetzteinandererNick

Ich dachte immer, dass bei privat versendeten Sendungen der Käufer das Versandrisiko trägt. Liegt es wirklich nur an PayPal, dass man versichert versenden muss?



Genau es liegt an Paypal, wenn du kein gewerblicher Verkäufer bist und ein versicherter Versand nicht vereinbart wurde, musst du das Geld nicht erstatten. Dann geht das Risiko bei Übergabe an den Versanddienstleister auf den Käufer über. Paypal ist das völlig Latte, aber da man die AGB akzeptiert muss man damit leben wenn man es anbietet.

OliverSc

Wie kommst du auf diese Aussage?

https://www.das.de/de/rechtsportal/internetrecht/internetauktionen/versandrisiko-und-versandkosten.aspx
Bernare

Auch hier wäre ich vorsichtig, denn viele Privatverkäufer laufen Gefahr bereits als gewerblicher Verkäufer eingestuft zu werden. Muss der Käufer nur einen Anwalt einschalten, schon bekommt der "Privatverkäufer" gewaltige Probleme, wobei der Verlust der Ware wohl noch das geringere Problem sein dürfte...

Das mag sein. Wer so viel verkauft, dass man als gewerblich eingestuft werden kann, sollte wirklich nur Nummer sicher gehen und zur Not eben höhere Versandkosten verlangen.

Verfasser

okay, habe gerade den Paketschein nochmal öffnen können. Da ich es aber als Päckchen verschickt habe,
ist die aufgedruckte "Sendungsverfolgsungsnr" aber für die Füße da diese wohl nur den internen Zwecken
dient.. verdaaaammt..

thomue_1987

okay, habe gerade den Paketschein nochmal öffnen können. Da ich es aber als Päckchen verschickt habe, ist die aufgedruckte "Sendungsverfolgsungsnr" aber für die Füße da diese wohl nur den internen Zwecken dient.. verdaaaammt..



Man kann das Päckchen zwar nicht verfolgen, aber man müsste so nachweisen können, dass das Päckchen verschickt wurde...

Dürfte PayPal aber recht wenig interessieren.

Verfasser

thomue_1987

okay, habe gerade den Paketschein nochmal öffnen können. Da ich es aber als Päckchen verschickt habe, ist die aufgedruckte "Sendungsverfolgsungsnr" aber für die Füße da diese wohl nur den internen Zwecken dient.. verdaaaammt..


das Problem ist, das man bei Einlieferung eines Päckchens keinen Einlieferungsbeleg bekommt.
Habe jetzt aber mal einen Nachforschungsantrag, mit Hilfe der Paketmarke, bei DHL gestellt..mal sehen was bei rumkommt.

Bernare

Man kann das Päckchen zwar nicht verfolgen, aber man müsste so nachweisen können, dass das Päckchen verschickt wurde... Dürfte PayPal aber recht wenig interessieren.


Der reine Versand spielt keine Rolle. Der Verkäufer hat die Pflicht sicherzustellen, dass die Ware beim Käufer ankommt. Zur Not also noch einmal versenden oder im Problemfall das Geld erstatten.

iDeals

Nö, bei Päckchen gibt es keinen "Nachforscheauftrag", da keine Sendungsverfolgung.


Ich meine man kann sogar einen nachforschungsauftrag für einen Brief stellen

Verfasser

iDeals

Nö, bei Päckchen gibt es keinen "Nachforscheauftrag", da keine Sendungsverfolgung.


konnte es eben ohne Problem in Auftrag geben.
Hab DHL die Paketmarke in den Anhang gehauen, die dortige Sendungsnummer ist ja extra für DHL
für den internen Gebrauch.
Große Hoffnungen mache ich mir jetzt nicht, aber einfach mal abwarten..

Danke auf jeden Fall nochmal für die vielen Antworten und Meinungen!

haege

Ansonsten Nachforschungsauftrag erstellen. Sollte ja seitens DHL möglich sein, dass die wissen, ob ein Päckchen erfolgreich an die Packstation gesendet wurde.


Das ist Quatsch - du kannst für alle Sendungen einen Nachforschugsauftrag stellen, da ist die Sendungsnummer unerheblich - hab ich auch schon für Büchersendungen gemacht.
(evtl vielleicht sind mit Sendungsnr die Chancen höher ... wobei auch dann .. weg ist weg, auch Einschreiben werden da gern mal nicht wieder gefunden obwohl die ja eine Nr haben zur Nachverfolgung)

@Thomas
Viel Erfolg. Bitte schreib etwas hier rein, sobald du Details hast.

Ich habe in der Diskussion hier eine Menge gelernt. Sollte ich etwas verkaufen nie PayPal anbieten, sondern lieber eine klassische Überweisung. Der Versand erfolgt nur auf besonderen Wunsch (und Aufpreis) versichert.

haege

In den Paypal AGB steht, dass man versichert verschicken muss. Daher keine Chance, der Käuferschutz greift und dein Geld is weg. Die Erfahrung musste ich leider auch schon machen...



Ein besserer Kundenservice ist automatisch ein Vorteil für den Verkäufer. Das Anbieten einer weit verbreiteten und einfachen Zahlmethode zählt dazu. Somit ist "niemals" definitiv nicht richtig.

Ich würde Paypal nicht ausschliessen, aber wenn man es anbietet immer mit nachweisbarem Tracking. Das kostet zwar mehr, garantiert aber, das man auf der sicheren Seite ist. So geht man immer ein Risiko ein, man weiss nie mit wem man es zu tun hat. Kein tracking, danke fürs Geschenk... Definitiv den falschen Euro gespart.

JG79

Ich würde Paypal nicht ausschliessen, aber wenn man es anbietet immer mit nachweisbarem Tracking. Das kostet zwar mehr, garantiert aber, das man auf der sicheren Seite ist. So geht man immer ein Risiko ein, man weiss nie mit wem man es zu tun hat. Kein tracking, danke fürs Geschenk... Definitiv den falschen Euro gespart.




Und wenn ich in einem versicherten Paket Steine versende?

Für private Verkäufe ist grundsätzlich von paypal abzuraten.
Es ist höchst zweifelhaft, dass man als privater Verkäufer durch diese Zahlungsmethode eine größere Käuferschaft anspricht bzw. höhere Erlöse bei den Geboten erzielt.
Wer viel internationale Transaktionen tätigt und auf paypal angewiesen ist, weiß eh auf welche Risiken er sich einläßt.

Die schlechteste Methode für den Ebay-Versand ist ein DHL Päckchen, für denselben Preis versendet Hermes versichert und mit Sendungsverfolgung.

Wer unversicherten Versand anbietet sollte immer auch einen versicherten Versand mit in sein Angebot aufnehmen und sich nach dem Verkauf nochmal per email/ebay Nachricht bestätigen lassen, dass der unversicherte Versand vom Käufer ausdrücklich erwünscht ist und jegliches Versandrisiko bei ihm liegt.

JG79

Ich würde Paypal nicht ausschliessen, aber wenn man es anbietet immer mit nachweisbarem Tracking. Das kostet zwar mehr, garantiert aber, das man auf der sicheren Seite ist. So geht man immer ein Risiko ein, man weiss nie mit wem man es zu tun hat. Kein tracking, danke fürs Geschenk... Definitiv den falschen Euro gespart.



Kann der Käufer zumindest nicht behaupten, das Paket nicht erhalten zu haben. Dann geht's um den Inhalt, was logischerweise ein anderes Problem ist.

Ebay und Paypal... Eine endlose Geschichte.

Damals vor 2 Jahren konnte man Päckchen auch inoffiziell tracken. Vielleicht gibt es immer noch den Trick

Ich meine PayPal akzeptiert bei kleinen Beträgen auch unversicherten Versand.
Mal Google fragen.

Wenn man das so macht wie der Threadstarter muss man auch mit den eventuellen
Konsequenzen leben, rum heulen bring da gar nichts, vorher erkundigen was ist wenn.

haege

In den Paypal AGB steht, dass man versichert verschicken muss. Daher keine Chance, der Käuferschutz greift und dein Geld is weg. Die Erfahrung musste ich leider auch schon machen...


Das stimmt so nicht ganz. PayPal möchte bei Konflikten zwar generell einen Versandnachweis haben, es wird aber auch der Versand ohne Nachweis akzeptiert, zumindest in einem gewissen Maß: "Wir verzichten maximal 10 Mal innerhalb von sechs Monaten auf einen Versandbeleg." (Link)

Man kann deshalb jederzeit kleine Sachen als Großbrief etc. verschicken und trotzdem PayPal anbieten. Bei einem Konflikt entscheidet PayPal nicht immer automatisch für den Käufer, auch wenn man keinen Versandbeleg vorlegen kann. Ich weiß das aus Erfahrung. Bei internationalen Sendungen würde ich persönlich jedoch nicht auf einen Versandbeleg verzichten.

TandZ

Man sollte als Verkäufer auf eBay, wenn möglich, auf Paypal verzichten. Ich biete es nie an, das Risiko ist mir zu hoch, auch wenn es natürlich dadurch weniger Interessenten gibt.




Genau so sieht es aus.
Haben die meisten leider noch nicht verstanden ... bis das erste mal geld und Artikel weg sind!

Und noch einmal:
Kauf mit Paypal = HOT X)

Verkauf mit Paypal = COLD, ICECOLD

Korrigiert mich bitte, aber steht nicht beim Ausdrucken der Versandmarke eines Päckchens, wenn man diese online bezieht eine Sendungsnummer? Ab und zu verkaufe ich ebenfalls über ebay, hatte einen ähnlichen Vorfall als Verkäufer wie Du, thomue_1987 und habe Recht bekommen.
Ich hatte Paypal damals die Päckchenmarke mit Name und Anschrift des Käufers und dieser darauf befindlichen (Sendungs-??) Nummer hinterlassen und es hat ausgereicht. Paypal hatte den Fall zu meinen Gunsten entschieden.

Warum verkauft ihr normale Sachen privat auf ebay??? Der Käuferschutz ist total schlecht für Verkäufer! Im Zweifelfall bekommt der Käufer immer Recht und man selbst hat weder Geld noch Ware...

Prinzipiell ist btw. der Käufer ab Übergabe an den Transportdienstleister verantwortlich, da bei Privatverkäufen dort der Gefahrenübergang stattfindet. Der Käufer kann sich also aussuchen, ob er eine versicherte Versandmethode selbst zahlen möchte oder ob er überhaupt kauft, wenn keine derartige zur Verfügung steht.

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