[eBay Kleinanzeigen] Artikel verschicken - was ist zu beachten?

Hallo, ich habe bei eBay Kleinanzeigen einen Router eingestellt und habe nun einen Interessenten am Wickel, der den Artikel nicht abholen kann, sondern mich bittet den Artikel zu versenden.
Was ist zu beachten? Bezahlung per Vorkasse ist laut ihm unproblematisch. Oder sollte ich das ganze lieber per Nachname verschicken?
Würde mich freuen, wenn ihr uns Eure Erfahrungen teilen würdet, denn ich weiß nicht, ob bei diesem Prozedere etwas für mich gefährlich sein könnte.

Viele Grüße und besten Dank vorab!

34 Kommentare

Er soll per Banküberweisung zahlen und nach Zahlungseingang je nachdem wieviel Euro Wert der Router ist (oder Du verkaufst hast), als unversichert / versichert schicken, kannst ja beide Möglichkeiten anbieten. Ich denke die Versandkosten hast Du auch im Preis mitgerechnet.

Ein kurzes Telefonat mit dem Käufer räumt oft sehr viele Zweifel aus.

bei kleinanzeigen immer per vorkasse und nur per überweisung

khaledonline

bei kleinanzeigen immer per vorkasse und nur per überweisung


und auch erst versenden, wenn das Geld wirklich auf deinem Konto angekommen ist

Habe schon schlechte Erfahrungen gemacht, mit jemandem der einen gefakten Screenshot gesendet hat...Geld kam nie an

Schließe mich an, nur Vorkasse oder aber PayPal Family/Friends. Sollte eine Überweisung per PayPal (mit Käuferschutz) kommen, würde ich es zurückbuchen lassen.
Und bei etwas teureren Sachen *immer* als Paket mit Sendungsverfolgung... Auch wenn es ein, zwei Euro teurer ist, am Ende ist man auf der sicheren Seite, dass es auch angekommen ist (oder aber beim Anbieter reklamieren und Geld zurückfordern).

Preis wäre 47€ inkl. Versand. Sendungsverfolgung wäre wohl sinnvoll. Telefonat klingt natürlich auch nicht schlecht! Mal schauen, ob er dem zusagt. Er schrieb auch, dass Vorkasse selbstverständlich sei.

Hätte er denn die Möglichkeit den Artikel bei eBay zu reklamieren? Nicht dass er behaupten, dass Gerät würde nicht funktionieren würde. Möchte ja nicht auf einen Betrüger reinfallen. (_;)

Und wenn der Käufer selbst zweifelt, einfach per Nachnahme (Käufer übernimmt Mehrkosten) anbieten.
Edit: Die Versand kosten habe ich mir immer vorher bezahlen lassen; siehe Kommentar von research

Auf keinen Fall per Nachnahme verschicken! Wenn das Paket nicht zugstellt wird, weil z.B. der Empfänger die Annahme verweigert (warum auch immer) geht das Paket an Dich zurück und Du bleibst auf den Versandkosten sitzen.
Telefonat zum Vertragsabschluss ist eigentlich ein Muss.

research

Auf keinen Fall per Nachnahme verschicken!



Hupps, da habe ich einen nicht vollständigen Ratschlag gegeben.
Die Kosten für den Versand habe ich mir immer vorher bezahlen lassen und zwar genau aus dem Grund den research genannt hat.

wie oben schon geschrieben definitiv vorkasse / überweisung.
beim privatverkauf liegt das versandrisiko beim käufer. d.h., dass der käufer dir vorschreiben kann wie er den router gesendet haben möchte (versichert, päckchen...) allerdings dein risiko bei der post endet.
wenn du auf nummer sicher gehen willst nimmst du dir jemand neutralen mit der bescheinigen kann das du den router in das an den käufer adressierte paket gesteckt hast. ansonsten könnten ganz gewitzte käufer den inhalt entnehmen und reklamieren womit die nachweispflicht wiederum bei dir liegt.

Telefonat hab ich noch nie gemacht zwecks Versand, am besten per Überweisung bezahlen lassen je nach Wert & Käuferwunsch versichert oder unversichert verschicken

Adresse in dem Überweisungszweck um Dreiecksbetrung auszuschließen.

moritz100

Adresse in dem Überweisungszweck um Dreiecksbetrung auszuschließen.


Versandadresse? Welche Absicherung bringt das?

moritz100

Adresse in dem Überweisungszweck um Dreiecksbetrung auszuschließen.




Du weißt schon wie Dreiecksbetrung funktioniert? Dann macht das Sinn. Rein logisch.

Mir ist schon Bewusst was ein Dreiecksbetrug ist. Wenn jedoch Zugriff auf das Konto eines Getäuschten besteht, kann ja trotzdem in den Betreff rein was will.

totmacher

Mir ist schon Bewusst was ein Dreiecksbetrug ist. Wenn jedoch Zugriff auf das Konto eines Getäuschten besteht, kann ja trotzdem in den Betreff rein was will.


beim Dreiecksbetrug besteht ja kein Zugriff auf das Konto des Dritten, der Dritte denkt ja nur, dass er ein Produkt für sich bezahlt und begleicht dadurch den Kaufpreis für den Täuschenden. Daher ist das Angeben eines eindeutigen Inhalts sicherlich eine gute Idee. Der Empfänger des Geldes sieht dann, dass da etwas nicht übereinstimmt.

entorator

beim privatverkauf liegt das versandrisiko beim käufer. d.h., dass der käufer dir vorschreiben kann wie er den router gesendet haben möchte (versichert, päckchen...) allerdings dein risiko bei der post endet.



Kann man so natürlich auch nicht sagen. Wenn der Verkäufer den Gegenstand nicht ordnungsgemäß verpackt und der Artikel beschädigt wird, dann ist das wohl das Risiko des Verkäufers.
Zudem ist der Verkäufer Vertragspartner gegenüber dem Versender, daher muss er sich auch im Verlustfall um den Nachforschungsantrag oder die Versandversicherung kümmern. Ob sich das so einfach auf den Käufer übertragen lässt, bin ich nicht so sicher.

DA_HP

Ein kurzes Telefonat mit dem Käufer räumt oft sehr viele Zweifel aus.


mein Gott, warum muss man jemanden telefonisch belästigen, der per Vorkasse zahlt?! Mir würde das gar nicht gefallen!
Wenn ich z.B. in Vorleistung trete, dann muss man nicht mich, sondern eher den Verkäufer überprüfen.

DA_HP

Ein kurzes Telefonat mit dem Käufer räumt oft sehr viele Zweifel aus.



Weil nur bei einem Telefonat sichergestellt ist, dass der Käufer es auch 100% ernst meint. (Quelle: Meine Erfahrungen aus mehreren 100 Verkäufen in den letzten 10 Jahren).
ALLE Anrufer haben bezahlt/abgeholt. Die Schreiberlinge dagegen, erscheinen/bezahlen nur in den wenigstens Fällen.
Du könntest bei mir also nichts kaufen

drvsouth

Kann man so natürlich auch nicht sagen. Wenn der Verkäufer den Gegenstand nicht ordnungsgemäß verpackt und der Artikel beschädigt wird, dann ist das wohl das Risiko des Verkäufers. Zudem ist der Verkäufer Vertragspartner gegenüber dem Versender, daher muss er sich auch im Verlustfall um den Nachforschungsantrag oder die Versandversicherung kümmern. Ob sich das so einfach auf den Käufer übertragen lässt, bin ich nicht so sicher.



Beim Thema ordnungsgemäße Verpackung stimme ich dir zu. Der zweite Punkt ist nonsens...
"Kauf von Privat

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) hält klare Regeln für den sogenannten Versendungskauf bereit: Versendet der Verkäufer auf Verlangen des Käufers die verkaufte Sache, geht das Versandrisiko auf den Käufer über, sobald der Verkäufer dem Kurierdienst/der Post die Sache übergeben hat (§ 447 BGB). Mit anderen Worten: Soll der Verkäufer - wie bei eBay - den Artikel versenden, trägt der Käufer das Versandrisiko."
Quelle

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