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Ebay Transaktionsabbruch – welche Gründe kann Verkäufer auswählen?

Eine Frage an User die bei ebay als Verkäufer agieren und/oder Erfahrungen in einem Transaktionsabbruch haben.

Kurzfassung:
Kann mir jemand von euch sagen, welche Auswahlmöglichkeiten von Verkäuferseite bei der Begründung zu einem Transaktionsabbruch vorhanden sind?
Es muss doch sicherlich etwas wie „Systemfehler“ oder „Preisirrtum von Verkäufer“ oder so ähnlich geben?
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Langfassung zum Hintergrund:
Vor kurzem hatte ich bei ebay einen Sofort-Kauf mit anschließender PayPal-Zahlung getätigt. Da umgehend nach meiner Zahlungsdurchführung der Sofort-Kauf-Preis von €60 auf €130 stieg und ich nur die automatischen Mails von ebay aber nicht vom Verkäufer erhielt, fragte ich bei ihm nach, ob ich mit Lieferung im November zu dem von mir gezahlten Preis rechnen kann.

Der Verkäufer meinte es handle sich um ein Systemfehler, würde ich noch €15 überweisen würde der Kauf bestehen bleiben. Dies habe ich abgelehnt und ihm mitgeteilt, dass ich mich mit der Stornierung von seiner Seite aus einverstanden erkläre und mir meine Zahlung bis zum 26.09.14 erstatten soll.

Er hat einen Fall eröffnet zum Transaktionsabbruch.
Mit der Angabe als Grund „Käufer hat irrtümlich gekauft, oder Käufer hat es sich anders überlegt“. Weiter gibt er als Mitteilung, dass Geld umgehend erstattet wird, wenn von mir dem Abbruch zugestimmt wurde.

Und da fängt es jetzt an. Als Hinweis von ebay steht dabei, dass man nur zustimmen soll, wenn man entweder noch nicht gezahlt hat oder die Erstattung schon gelaufen ist.
Dies teilte ich dem Verkäufer auch so mit. Dieser meinte, ebay sagt, ich müsste erst zustimmen, dann kann erst erstattet werden. Da mir mittlerweile einiges komisch bei dem Verkäufer vorkommt, halte ich mich lieber an die Hinweise aus dem ebay System. Er selbst hat mir vorgeschlagen ich könne mich beim Kundenservice rückversichern, als ich ihm darauf mitteilte, dass ich das tun werde, wurde er patzig hat jetzt aber den Kaufpreis erstattet.

Und nach dem Vorlauf jetzt meine eigentliche Frage. Da der „Irrtum“ auf der Verkäuferseite liegt, bin ich mit der Begründung, nicht einverstanden. Ich kenne mich mit ebay viel zu wenig auf um zu wissen, welche Folgen für einen Account daraus resultieren kann. Daher möchte ich nicht, dass der Grund des Transaktionsabbruchs zu Lasten meines Accounts geht. Auch dies teilte ich ihm mit, da ging er überhaupt nicht drauf ein.

Der vollständigkeithalber meine Frage von oben hier noch mal zum Abschluss:
Kann mir jemand von euch sagen, welche Auswahlmöglichkeiten von Verkäuferseite bei der Begründung zu einem Transaktionsabbruch vorhanden sind?
Es muss doch sicherlich etwas wie „Systemfehler“ oder „Preisirrtum von Verkäufer“ oder so ähnlich geben?

btw: Ohne myDealz hätte ich den Kauf nie getätigt ^^

8 Kommentare

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Wenn du dein Geld jetzt zurück hast, einfach dem Abbruch nicht zustimmen bzw ablehnen. Für den angebotenen (und auch gezahlten) Preis hättest du das Produkt ja genommen. Dann die sache als erledigt betrachten. Die Lieferung wird wohl nicht erfolgen.

Geh nicht darauf ein!

1. Der Grund UND WUNSCH für den Abbruch liegt beim Verkäufer
2. Wenn du zugestimmt hättest bevor dein Geld zurück ist, hättest du seitens Ebay keine Handhabe mehr gegen den Verkäufer - evtl. höchstens noch direkt über Paypal!
3. Ich würde im sogar eher schreiben, dass du entweder auf Lieferung bestehst (kommt auf den Artikel/Preis an) oder dich mit einer Kulanzzahlung/Aufwandsentschädigung (evtl. Deckungskauf?) auch ohne Lieferung bereiterklären würdest vom KV zurückzutreten.

Bei letzterem müsste man sich ggf. nochmal ein wenig einlesen bzw. Gedanken machen, ob es durchsetztbar bzw. den Aufwand ist/lohnt.

Als Käufer, der bereits in Vorleistung gegangen ist, würde ich vom Händler schon etwas mehr Taktgefühl erwarten...

Als Privatkäufer hat das eigentlich keine Auswirkungen auf dein Kundenkonto.

Für den Gewerblichen Verkäufer hat es ziemliche Auswirkungen auf den Servicestatus wenn er die Transaktion wegen "Eigenverschulden" abbricht, dadurch kann er Rabattierungen und die Top-Bewertung verlieren (unter 2,5% sind nötig). Wenn über 5% seiner Transaktionen Mängel aufweisen (ua. auch 3 Sterne, negative oder neutrale Bewertungen) fällt der Servicestatus auf Unterdurchschnittlich wodurch er viele Nachteile hat, und sogar vom Verkauf ausgeschlossen werden kann.

Vielen dank erstmal für eure Antworten.
Der Verkäufer hat fast 51.000 Bewertungen und davon 99,9% positv, dass ist der Grund warum ich bei dem (vermeindlichen) Schnäppchen überhaupt zugeschlagen hatte. Es handelte sich um die Blu ray Version der kompletten Batman-Serie die am 20.11.14 erscheint, zum Zeitpunkt meines Kaufes wurde diese bei dem Verkäufer für €59,99 angeboten.

Ich will mich gar nicht damit rumärgern, dem Produkt zu dem Preis hinterher zu rennen, auch wenn die Chancen zur Rechtmäßigkeit meines Kaufes evtl. gar nicht so schlecht sein würden. Aber den Aufwand ist es mir nicht wert.

Meine Verwunderung beginnt ja schon bei dem zeitlichen Zusammenhang der Preisänderung, das war unmittelbar nachdem ich die PayPal-Zahlung durchgeführt hatte und zurück auf die Seite geleitet wurde. Das kann ein großer Zufall gewesen sein, so recht dran glauben mag ich aber nicht.
Danach fand ich das Verhalten des Verkäufers absolut unproffesionell und hatte teilweise das Gefühl, mein Gegenüber ist ein eingeschnappter kleiner Bub dem man den **** geklaut hat.
Erst bietet er mir an, ausserhalb der Ebay-Transaktion noch €15 zusätzlich zu zahlen, dann würde der Kauf bestehen bleiben. Dabei gibt Ebay in der EMail-Maske ganz deutlich den Hinweis, dass dies zum einen den Käuferschutz aushebelt und, dass es gegen die ebay-Grundsätze verstößt.
Dann sagt er mir zu die Erstattung zu veranlassen, erst auf Nachfrage nach "Fristverstreichung" erzählt er mir, ebay hätte die Regeln geändert, ich könne beim Kundenservice nachfragen. Bei mir taucht aber der ebay-Hinweis auf, dass dem Abbruch nicht zugestimmt werden soll, wenn noch keine Erstattung erfolgte.
Ich teile ihm halt mit, dass ich Nachfragen werde und aufeinmal geht eine Erstattung doch vorher, allerdings die zugehörige Mail finde ich sehr unpassend: "von der MA wurde uns es anders erklärt,weil Ebay es geändert hat.Ich habe Ihnen jetzt einfach das Geld zurück überwiesen.Dieses Theater immer".

Meine Zahlung habe ich ja nun zurück, ansich bin ich froh wenn diese Geschichte durch und eigentlich bin ich versucht jetzt einfach den Klick auf "Zustimmen" durchzuführen. Ich will dem Verkäufer auch keinen Reinwürgen, aber möchte den Abbruch auch nicht auf meine Kappe bzw. meinen Account nehmen. Besonders nicht, bei dem meiner Meinung nach so unprofessionellem Verhalten mir gegenüber.

Wenn ich mir die Auswahlmöglichkeiten im ersten Post anschaue, scheint soetwas wie "Preisirrtum durch Systemfehler" nicht vorgesehen zu sein.
Bei "anderer Grund", ist es da Möglich den eigentlichen Grund manuell reinzuschreiben?

Spätestens im Laufe des morgigen Tages muss ich mich entscheiden, was ich mache, am Dienstag ist die Reaktionsfrist für mich vorbei.

Von "Mega-Schnäppchen" halte ich glaube ich vorrübergehen Abstand

Das war wohl kein Fehler vom VK wenn er mit weiteren 15€ einverstanden ist.Das sind ja 75€ gegenüber den 130€ die er eigentlich jetzt als Sofortkauf haben will.

Ich würde den Abbruch ablehnen und selbst ein Fall eröffnen wegen nicht lieferung des Artikels und zuschreiben das Du bei einer zusätzlichen Zahlung von 15€ den Artikel bekommen würdest.

Ist aber Deine Entscheidung was Du machst.Genug Tips hast Du ja bekommen.

War das der Systemausfallbedingte Tag ??...

dusel77

War das der Systemausfallbedingte Tag ??...


Sorry, deine Frage habe ich übersehen... Nein, war nicht der Tag des Systemausfalls.

Kurzer Zwischenstand evtl. auch Endstand, wenn vom Verkäufer keine Meldung mehr kommt.
Am vergangenen Montag habe ich dem Transaktionsabbruch wiedersprochen, dass hatte ich dem Verkäufer auch oft genug mitgeteilt. Ich bat Ihn zunächst letztmalig den Abbruchgrund zu ändern, dies ginge nicht meinte er. Ich also nicht zugestimmt, mit dem Hinweis, er soll es dann erneut korrekt einstellen und wenn es von seiner Seite aus nicht ginge solle er mir Bescheid gegeben, dann mache ich es.
Da bis heute nichts mehr von ihm kam, hoffe ich mal ist es damit einfach durch, mein Geld habe ich ja zurück. Damit kann ich es dann auch zu den Akten legen.

Es bleibt halt ein kleiner fader Beigeschmack, insbesondere dadurch, dass er mind. 3 mal Dinge geschrieben hat, die den ebay-Hinweisen auf Käuferseite wiedersprachen. Nunja, kleines Risiko gehört wohl auch zur Schnäppchenjagd

Danke noch mal an euch für eure Antworten und Hilfestellungen

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