eBay und PayPal-Zahlung - muss ich als Verkäufer den Versand nachweisen können?

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eingestellt am 8. Mär
Hab gestern einen Artikel (30 €) per eBay verkauft. Der Käufer hat inzwischen mit PayPal bezahlt. Als Versandart habe ich "kostenlos als Briefsendung" und für einen Aufpreis von 3 € noch DHL-Paket angegeben.

Der Käufer hat mir 30 € gesendet und somit den Versand als Briefsendung ausgewählt. Gerechnet habe ich damit eigentlich nicht. Daher habe ich den Käufer angeschrieben und ihn darauf hingewiesen, dass ich bei Verlust der Sendung nicht hafte sowie den Versand per DHL-Paket anbiete.

Jetzt hat er mir geschrieben, "damit kein Problem zu haben - so lange ich den Versand nachweisen kann".

Wie soll ich den Versand per Brief nachweisen? Das kann ich gar nicht und muss ich (soweit ich weiß) auch nicht. Der Käufer trägt das Risiko für den Versand, zumindest ist das normalerweise so.

Mit PayPal scheint das jedoch anders zu sein. Ich muss den Versand für PayPal nachweisen können (?). Wer kennt sich damit aus?

Beste Kommentare

Ja musst du, zumindest wenn es nach PayPal geht. Daher immer versichert oder ohne Paypal, dann ist zumindest bei mir nichts schief gegangen. In diesem Fall einfach Prio dazu nehmen wenn es maximal ein Kompaktbrief ist das kostet 90 Cent und du hast dann einen Nachweis.

Beiß in den sauren Apfel und nimm den günstigsten versicherten Versand.

Bei Paypal immer nur versichert versenden.

Wurde ja bereits alles gesagt...
In Zukunft Paypal einfach nicht mehr anbieten.
Im Fall der Fälle hast nur du Probleme.

Selbst bei Paypalfriends kann man der gearschte sein
Bearbeitet von: "Draven" 8. Mär
51 Kommentare

Schick ihm nen Video wie du den Umschlag mit seiner Adresse drauf in den Briefkasten einwirfst.
Klingt doof. Ist aber das einzige was mir einfällt.

Ja musst du, zumindest wenn es nach PayPal geht. Daher immer versichert oder ohne Paypal, dann ist zumindest bei mir nichts schief gegangen. In diesem Fall einfach Prio dazu nehmen wenn es maximal ein Kompaktbrief ist das kostet 90 Cent und du hast dann einen Nachweis.

Wurde ja bereits alles gesagt...
In Zukunft Paypal einfach nicht mehr anbieten.
Im Fall der Fälle hast nur du Probleme.

Selbst bei Paypalfriends kann man der gearschte sein
Bearbeitet von: "Draven" 8. Mär

Beiß in den sauren Apfel und nimm den günstigsten versicherten Versand.

Bei Paypal immer nur versichert versenden.

Unabhängig von PayPal und Co musst du dafür sorgen, dass der Käufer den Artikel erhält - unabhängig von der Versandart. (Vorausgestzt, du bist gewerblicher VK)
Bearbeitet von: "gdm41" 8. Mär

Als Privatverkäufer liegt das Versandrisiko beim Kaufer, richtig. Grundsätzlich könntest du also einfach als normalen Brief versenden. Da du aber Paypal angeboten hast, benötigst du eine Sendungsnummer, bei allem anderen könnte er nach Ankunft des Briefes/Paketes das Geld von Paypal zurückbuchen lassen.

ist halt auch ein Bananenverein bei PayPal, manchmal akzeptieren die Einschreiben / Deutsche Post, dann wieder nicht.

Aber bei Zahlungen via PayPal haftet generell der Verkäufer!

Brief + Einschreiben?

Spar dir es abgezockt zu werden und schick es versichert

Brief und Einschreiben oder Brief und Prio kannst du probieren. Prio ist trackbar aber nicht versichert soweit ich weiß. Am sichersten (sofern man bei Paypal überhaupt davon sprechen kann) dürfte aber ein Paket sein. Hermes Päckchen ginge auch.

Achso und ohne Sendungsnummer wurde ich es auf keinen Fall schicken, dann hast du vor Paypal null Chancen, wenn der Käufer sagt es wäre nicht angekommen.
Bearbeitet von: "hqs" 8. Mär

Wenn er gar nichts sendet, dann hat er doch null Risiko, oder? Lediglich von Paypal kriegt er das Geld abgezogen.

mandysandyvor 13 m

Wenn er gar nichts sendet, dann hat er doch null Risiko, oder? Lediglich …Wenn er gar nichts sendet, dann hat er doch null Risiko, oder? Lediglich von Paypal kriegt er das Geld abgezogen.



Und vom Käufer ne Anzeige wegen (versuchten) Betrugs.

Privatverkäufer und PayPal...

Schreib ihm einfach, das bei einfachem Brief - wie angeboten und beauftragt - kein Versandnachweis möglich ist.
Wenn er einen Versandnachweis möchte, hat er auch die Kosten zu tragen + Einschreiben (1,45€?).

Die soll er dir zukommen lassen oder die Ware abholen. Die Zahlung sendest du derweilen einfach zurück...und bittest um Zahlung in korrekter Höhe.

Alternativ beißt du in den saueren Apfel und zahlst den Sendungsnachweisaufpreis aus eigener Tasche und das nächste mal sparst du dir den Ärger und die Gebühr für PP als Verkäufer anzubieten...
Bearbeitet von: "PreiseC" 8. Mär

Zahl besser den Aufpreis für ein Einschreiben und plane es demnächst direkt ein.

Ich hatte neulich auch den Fall, dass ich etwas per Briefversand versendet habe und bei mir in der Auktion auch drinstand, dass gerne versichert versende, wenn die Mehrkosten des Portos getragen werden. Es kam wie es kommen musste. Es ging verloren, Käufer war sauer. Ich bekam ne negative Bewertung.
Habe mich daraufhin bei ebay beschwert. Am Telefon wurde mir von ebay mitgeteilt, dass man ja eigentlich nur versichert versenden dürfte. Da ich keinen Bock hatte, mich mit der Telefondame anzulegen, habe ich es so akzeptiert. Aber ebay bietet die Option Breifversand als Auswahl beim Versand ja sogar aktiv selber an...
Da ich aber kein Paypal bei einem Verkauf akzeptiere ( ∞ mydealzbeiträge haben mich belert) habe ich das Geld als Überweisung erhalten und muss nun mite der negativen Bewertung leben.

Verfasser

Danke für die vielen Ratschläge.

Video bzw. einen Zeugen mitnehmen ist mir wegen zwei bis drei Euro zu aufwendig. Zumal sich in einem verschlossenen Brief alles mögliche befinden könnte und ich somit auch das Einpacken festhalten müsste.

Inzwischen habe ich noch rausfinden können, dass PayPal auch Einschreiben als Nachweis akzeptiert. Das Einwurfeinschreiben (welches der Postbote quittiert) scheint aber nicht besonders viel Wert zu sein; das (normale) Einschreiben kostet unwesentlich mehr. Ich werde das ausprobieren. Letzten Endes ist es nicht mein Problem wenn jemand beim Versand "geizt".

PRIO kannte ich bisher nicht. Danke für den Tipp! In meinem Fall aber leider keine Option, da PRIO für Maxibriefe nicht angeboten wird. PayPal scheint das auch nicht zu akzeptieren.

PreiseCvor 1 h, 42 m

Schreib ihm einfach, das bei einfachem Brief - wie angeboten und …Schreib ihm einfach, das bei einfachem Brief - wie angeboten und beauftragt - kein Versandnachweis möglich ist.Wenn er einen Versandnachweis möchte, hat er auch die Kosten zu tragen + Einschreiben (1,45€?).Die soll er dir zukommen lassen oder die Ware abholen. Die Zahlung sendest du derweilen einfach zurück...und bittest um Zahlung in korrekter Höhe.Alternativ beißt du in den saueren Apfel und zahlst den Sendungsnachweisaufpreis aus eigener Tasche und das nächste mal sparst du dir den Ärger und die Gebühr für PP als Verkäufer anzubieten...



Mit PayPal verkauft sich manche Sache besser. Im Grunde kann ich dadurch auch den Aufpreis (für den Versand) verschmerzen. Aber ich schreibe den Käufer nochmal an, denn in meiner Auktion hatte ich explizit auf den Briefversand hingewiesen und auch Banküberweisung angeboten. Mal sehen wie der Käufer darauf reagiert.

Verfasser

Habstervor 10 m

Ich hatte neulich auch den Fall, dass ich etwas per Briefversand versendet …Ich hatte neulich auch den Fall, dass ich etwas per Briefversand versendet habe und bei mir in der Auktion auch drinstand, dass gerne versichert versende, wenn die Mehrkosten des Portos getragen werden. Es kam wie es kommen musste. Es ging verloren, Käufer war sauer. Ich bekam ne negative Bewertung. Habe mich daraufhin bei ebay beschwert. Am Telefon wurde mir von ebay mitgeteilt, dass man ja eigentlich nur versichert versenden dürfte. Da ich keinen Bock hatte, mich mit der Telefondame anzulegen, habe ich es so akzeptiert. Aber ebay bietet die Option Breifversand als Auswahl beim Versand ja sogar aktiv selber an...Da ich aber kein Paypal bei einem Verkauf akzeptiere ( ∞ mydealzbeiträge haben mich belert) habe ich das Geld als Überweisung erhalten und muss nun mite der negativen Bewertung leben.



Versand per Brief und Bezahlung mit PayPal auswählen funktioniert in der Kaufabwicklung von eBay auch. Im Grunde sollte das ja gar nicht zusammen funktionieren...

chris99vor 6 h, 58 m

Versand per Brief und Bezahlung mit PayPal auswählen funktioniert in der …Versand per Brief und Bezahlung mit PayPal auswählen funktioniert in der Kaufabwicklung von eBay auch. Im Grunde sollte das ja gar nicht zusammen funktionieren...



Warum sollte das nicht funktionieren?
Du trägst in der genannten Kombination das Risiko im Ausgleich zum "besten" Ergebnis (günstiger Versand der ggf. mehr Käufer anzieht und dem angeblich höher erzielbaren Preis durch Paypal).
Ob die Rechnung in Anbetracht des Gebührenaspekts tatsächlich aufgeht lasse ich mal dahingestellt, aber wenn das aus deiner Sicht so ist, gibt es weder für Paypal noch Ebay einen Grund das zu unterbinden.

Wer bei Paypal PRIO nimmt, ist einfach nur naiv. Diejenigen wissen nicht, wo der Sendungsstatus bei PRIO aufhört. Wenn ihr das wisst, dann wisst ihr auch, warum die Kombo doof ist

Verfasser

rippa84vor 2 h, 29 m

Warum sollte das nicht funktionieren? Du trägst in der genannten …Warum sollte das nicht funktionieren? Du trägst in der genannten Kombination das Risiko ...



Das Versandrisiko trägt beim Handel von privat zu privat nicht der Verkäufer sondern der Käufer.

PayPal führt eine Liste mit "erlaubten" Versandmethoden.

Der Käufer hatte bei meinem Angebot die Möglichkeit zwischen Briefversand und Paket zu wählen. Nebst Zahlung mit PayPal auch Banküberweisung.

Wenn PayPal eine Liste mit nicht akzeptierten / anerkannten Versandmethoden führt, dann lässt sich das bestimmt auch in die eBay-Kaufabwicklung einpflegen. Dem Käufer stand ja neben "PayPal + Briefversand" (nicht anerkannte Methode) auch "PayPal + DHL-Paket" (wird anerkannt) zur Auswahl.

Geht die Ware auf dem Versandweg verloren, dann haftet beim Versand per Brief immer PayPal. Weswegen ich nicht verstehe, warum diese Kombination in der eBay-Kaufabwicklung angeboten wird.

Ich weiß natürlich, dass PayPal die Zahlung des Käufers einfriert wenn dieser einen nicht erhaltenen Artikel meldet. Da ich meinem Geld nicht unnötig nachlaufen will, nehme ich die Mehrkosten für das Paket oder Einschreiben hin. Aber grundsätzlich liegt die Haftung nun mal beim Käufer bzw. PayPal-Käuferschutz (für irgendwas muss der ja gut sein, wobei der Käufer - aus meiner Sichtweise heraus - einen Fehler begangen hat; siehe: mein erster Absatz in dieser Nachricht).

Andere Meinung?
Bearbeitet von: "chris99" 9. Mär
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GelöschterUser249931

Unglaublich wie oft noch immer wieder die selben Fragen auftauchen und jeder meint seine sei besonders und anderes.
Wieso nicht einfach eine Überweisung akzeptieren und gut. So viel Zeitverschwendung und fachsimpeln für nichts. PayPal sitzt am Hebel nicht ihr.
Bearbeitet von: "Nazar" 9. Mär

Lass dir einfach ein Einwurfeinschreiben geben. Da hast du eine Nummer. Kostet aber mehr. Da bekommst du sonst echt ärger mit ebay, die sind da extrem kleinlich

Und warum schickst du es nicht als Brief
Ihr tut hier ja so als ob jeder betrügerische Absichten bei PayPal hat. Ich versende generell alles mit geringem Wert unversichert. Ich hatte so ungefähr bei 2/300 Transaktionen Probleme und im schlimmsten Fall verlierst du 30€

Verfasser

ulfilein007vor 27 m

Und warum schickst du es nicht als Brief



Weil (steht ganz oben):

"Jetzt hat er mir geschrieben, 'damit kein Problem zu haben - so lange ich den Versand nachweisen kann'."

Ich habe schon oft schlechte Erfahrungen bei ebay gemacht bis hin zur Gerichtsverhandulng privat gegen privat.

Ich verschicke nie wieder etwas ohne Nachweis, dass es angekommen ist. Also entweder Einschreiben oder Paket.

Bei teuren Sachen werde ich mir immer nen Zeugen dazu holen der mit mir zusammen das Paket einpackt und mich bis zur Abgabe bei der Post begleitet.

joe3526vor 33 m

bis hin zur Gerichtsverhandulng


berichte mal

elteovor 49 m

berichte mal


Hatte ich in nem anderen Beitrag schonmal gemacht. Ich scan bei Gelegenheit mal das Urteil ein. Diese Woche wird aber nix mehr.

Verfasser

joe3526vor 4 m

Hatte ich in nem anderen Beitrag schonmal gemacht. Ich scan bei …Hatte ich in nem anderen Beitrag schonmal gemacht. Ich scan bei Gelegenheit mal das Urteil ein. Diese Woche wird aber nix mehr.



Gibt's eine Kurzform?

Tip vorweg ....elektronische Waren sind bei Paypal GRUNDSÄTZLICH ohne Verkäuferschutz !

beneschuetzvor 5 h, 26 m

Wer bei Paypal PRIO nimmt, ist einfach nur naiv. Diejenigen wissen nicht, …Wer bei Paypal PRIO nimmt, ist einfach nur naiv. Diejenigen wissen nicht, wo der Sendungsstatus bei PRIO aufhört. Wenn ihr das wisst, dann wisst ihr auch, warum die Kombo doof ist



?
(gucke parallel gerade bei Google)

chris99vor 22 m

Gibt's eine Kurzform?


Etwas verkauft von privat an privat. Den kompletten Psalm rein geschrieben, keine Garantie etc. unter Zeugen eingpackt und verschickt.

Der Käufer hat es unter noch mehr Zeugen bekommen und aufgemacht und der Artikel war defekt.

Am Ende hat das Gericht sich daran hoch gehangelt, dass beim Käufer Zeugen anwesend waren die mit ihm das Paket entgegen genommen haben und meine Zeugen waren ja bei der Post nicht dabei.

Man hat mir also unterstellt, ich habe den Artikel auf dem Weg zur Post ausgetauscht.

Meiner Meinung nach waren die Zeugen des Käufers auch nicht dabei als die Post kam bzw. sind das für mich elende Lügner.
Wer wartet schon mit 4 Leuten am Nachmittag auf die Post. Aber das hat ja das Gericht zu entscheiden.
Das war die Kurzfassung.
Wegen nem 150 Euro Artikel.

chris99vor 4 h, 10 m

Das Versandrisiko trägt beim Handel von privat zu privat nicht der …Das Versandrisiko trägt beim Handel von privat zu privat nicht der Verkäufer sondern der Käufer.PayPal führt eine Liste mit "erlaubten" Versandmethoden.Der Käufer hatte bei meinem Angebot die Möglichkeit zwischen Briefversand und Paket zu wählen. Nebst Zahlung mit PayPal auch Banküberweisung.Wenn PayPal eine Liste mit nicht akzeptierten / anerkannten Versandmethoden führt, dann lässt sich das bestimmt auch in die eBay-Kaufabwicklung einpflegen. Dem Käufer stand ja neben "PayPal + Briefversand" (nicht anerkannte Methode) auch "PayPal + DHL-Paket" (wird anerkannt) zur Auswahl.Geht die Ware auf dem Versandweg verloren, dann haftet beim Versand per Brief immer PayPal. Weswegen ich nicht verstehe, warum diese Kombination in der eBay-Kaufabwicklung angeboten wird.Ich weiß natürlich, dass PayPal die Zahlung des Käufers einfriert wenn dieser einen nicht erhaltenen Artikel meldet. Da ich meinem Geld nicht unnötig nachlaufen will, nehme ich die Mehrkosten für das Paket oder Einschreiben hin. Aber grundsätzlich liegt die Haftung nun mal beim Käufer bzw. PayPal-Käuferschutz (für irgendwas muss der ja gut sein, wobei der Käufer - aus meiner Sichtweise heraus - einen Fehler begangen hat; siehe: mein erster Absatz in dieser Nachricht).Andere Meinung?


"In manchen Fällen ist auch der Versandnachweis eines anderen Unternehmens möglich. In diesem Fall müssen die nachstehenden Informationen aus dem Versandnachweis hervorgehen:



  • Name des Versandunternehmens
  • Einlieferungsdatum
  • Name und Adresse des Empfängers (wie bei PayPal angegeben)
  • Ihr Name und/oder Ihre Adresse
  • Nachverfolgungsnummer (optional)"

    Briefe sind ausgenommen - wie es mit Briefen mit Zusatzleistungen aussieht steht da leider nicht.



chris99vor 5 h, 29 m

Das Versandrisiko trägt beim Handel von privat zu privat nicht der …Das Versandrisiko trägt beim Handel von privat zu privat nicht der Verkäufer sondern der Käufer.PayPal führt eine Liste mit "erlaubten" Versandmethoden.Der Käufer hatte bei meinem Angebot die Möglichkeit zwischen Briefversand und Paket zu wählen. Nebst Zahlung mit PayPal auch Banküberweisung.Wenn PayPal eine Liste mit nicht akzeptierten / anerkannten Versandmethoden führt, dann lässt sich das bestimmt auch in die eBay-Kaufabwicklung einpflegen. Dem Käufer stand ja neben "PayPal + Briefversand" (nicht anerkannte Methode) auch "PayPal + DHL-Paket" (wird anerkannt) zur Auswahl.Geht die Ware auf dem Versandweg verloren, dann haftet beim Versand per Brief immer PayPal. Weswegen ich nicht verstehe, warum diese Kombination in der eBay-Kaufabwicklung angeboten wird.Ich weiß natürlich, dass PayPal die Zahlung des Käufers einfriert wenn dieser einen nicht erhaltenen Artikel meldet. Da ich meinem Geld nicht unnötig nachlaufen will, nehme ich die Mehrkosten für das Paket oder Einschreiben hin. Aber grundsätzlich liegt die Haftung nun mal beim Käufer bzw. PayPal-Käuferschutz (für irgendwas muss der ja gut sein, wobei der Käufer - aus meiner Sichtweise heraus - einen Fehler begangen hat; siehe: mein erster Absatz in dieser Nachricht).Andere Meinung?





Es ist schon klar, dass das Risiko grundsätzlich beim Käufer liegt.
Paypal dreht den Spieß aber um und sagt: Wenn es ein Problem gibt und du nichts nachweisen kannst, dein Problem.

PayPal verbietet auch keine Versandarten. Sie sagen nur dass bestimmte Versandarten nicht als Nachweis zählen und somit zu Gunsten des Käufers entschieden wird.

Das ändert natürlich nichts daran, dass das Risiko rechtlich weiterhin beim Käufer liegt und er dir die Zahlung schuldig ist.

Bearbeitet von: "rippa84" 9. Mär

rippa84vor 36 m

Es ist schon klar, dass das Risiko grundsätzlich beim Käufer liegt. …Es ist schon klar, dass das Risiko grundsätzlich beim Käufer liegt. Paypal dreht den Spieß aber um und sagt: Wenn es ein Problem gibt und du nichts nachweisen kannst, dein Problem. PayPal verbietet auch keine Versandarten. Sie sagen nur dass bestimmte Versandarten nicht als Nachweis zählen und somit zu Gunsten des Käufers entschieden wird. Das ändert natürlich nichts daran, dass das Risiko rechtlich weiterhin beim Käufer liegt und er dir die Zahlung schuldig ist.



Nur das jedes Gericht sagen wird: "Ihre Ware ist nie angekommen, daher haben Sie auch kein Anrecht auf eine Bezahlung"

Dinguvor 12 m

Nur das jedes Gericht sagen wird: "Ihre Ware ist nie angekommen, daher …Nur das jedes Gericht sagen wird: "Ihre Ware ist nie angekommen, daher haben Sie auch kein Anrecht auf eine Bezahlung"

Eben nicht. Versandrisiko beim Privatverkauf liegt beim Käufer.​

rippa84vor 14 m

Eben nicht. Versandrisiko beim Privatverkauf liegt beim Käufer.​



stimmt, aber ob eine Sendung nicht aufgegeben oder auf dem Weg verloren wurde,
ist ein grosser Unterschied. Nach § 447 BGB geht das Versandrisiko
auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sendung dem Versanddienstleister z.B.
Post oder DHL übergeben hat.

also muss der Verkäufer den erfolgten Versand der Ware im beschriebenen Zustand
beweisen können. z.B. Zeuge für Einwurf in Briefkasten UND für korrekten Inhalt der Sendung.
Und da behilft sich Paypal halt mit der Forderung nach einer nachverfolgbaren Sendung.
Bearbeitet von: "oberon" 9. Mär

oberonvor 30 m

stimmt, aber ob eine Sendung nicht aufgegeben oder auf dem Weg verloren …stimmt, aber ob eine Sendung nicht aufgegeben oder auf dem Weg verloren wurde,ist ein grosser Unterschied. Nach § 447 BGB geht das Versandrisikoauf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sendung dem Versanddienstleister z.B. Post oder DHL übergeben hat.also muss der Verkäufer den erfolgten Versand der Ware im beschriebenen Zustandbeweisen können. z.B. Zeuge für Einwurf in Briefkasten UND für korrekten Inhalt der Sendung.Und da behilft sich Paypal halt mit der Forderung nach einer nachverfolgbaren Sendung.

​Paypal mal außen vor, da es dort rein um die Zahlungsabwicklung geht.

Wenn der Käufer den Verkäufer verklagt ist es wohl am Käufer zu beweisen, dass der Verkäufer die Ware nicht versandt hat. Selbst wenn er dies glaubhaft darlegen kann, ist es für den Verkäufer mit Hilfe eines Zeugen recht einfach den Vorwurf zu entkräften. Und im Zweifel für den Angeklagten.

okolyta8. März

Beiß in den sauren Apfel und nimm den günstigsten versicherten Versand. B …Beiß in den sauren Apfel und nimm den günstigsten versicherten Versand. Bei Paypal immer nur versichert versenden.



Und immer nur an die in Paypal hinterlegt Adresse versenden!
Bearbeitet von: "intus" 9. Mär

Würde mich auf sowas nicht einlassen um am Ende vielleicht 30€ zu riskieren und 1-2€ zu sparen wenns gut läuft. PayPal interessiert nämlich nur die AGB und die sagen du musst für den Verkäuferschutz mit Nachweis verschicken.Man kann doch schon für 4,20€ versicherte Pakete in "handlicher" Größe bis 20kg verschicken bei DPD/Hermes.
Bearbeitet von: "DerMyDealzer" 9. Mär
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