eBay-Verkäufer zieht bei Abbruch ungefragt 20€ ab wegen Provision

42
eingestellt am 20. MaiBearbeitet von:"tschenneck"
Hallo,
folgende Situation: MacBook Air bei eBay gekauft, als Artikelmerkmal wurde "Erscheinungsjahr 2012" angegeben, daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen. Nach dem Kauf stellt sich allerdings durch die Angabe der Seriennummer auf der Apple-Webseite heraus, dass es lediglich im Jahr 2012 gekauft wurde, aber ein 2011er Modell ist.
Das mag jetzt Korinthenkackerei sein, aber wenn ich ein 2012er Modell kaufe, möchte ich auch ein solches, und kein 2011er.

Habe dem Verkäufer die Situation und seinen Fehler erklärt und um Abbruch des Kaufs gebeten, daraufhin hat er mir zwar per PayPal eine Rückerstattung gesendet, allerdings 20€ weniger, als ich bezahlt habe (380,99€ statt 400,99€). Begründung war, dass er den Artikel mit der heutigen Provisions-Aktion eingestellt habe, diese beim Wiedereinstellen aber nicht mehr gültig ist und er dann Provision zahlt, die er sonst nicht gezahlt hätte.

Darf er das? Ich würde mal behaupten nein, da es nicht mein Problem ist, ob und wie viel er Provision bezahlt. Entweder stimmt er dem Abbruch zu und bezahlt die volle Summe zurück, oder eben nicht, aber so geht das nicht.
Nun ist die Frage, was kann ich tun? Auf Nachfrage wird er wahrscheinlich uneinsichtig sein.
Zusätzliche Info
Beste Kommentare
Nein, natürlich darf er das nicht. Seine Provisionen/Gebühren sind nicht dein Problem. Widerruf und komplettes Geld zurück, fertig.
Ich würde jetzt schon eine bitterböse Mail schicken mit Fristsetzung, bei nicht-Einsicht einen Mahnbescheid!

Ach, falls kein gewerblicher Verkäufer: M.m.n heißt Erscheinungsjahr auch genau das, was du denkst. Wann ist der pc erschienen und nicht wann wurde der pc gekauft. Auch da bist du im Recht!
Bearbeitet von: "DrRo" 20. Mai
Mein Gott melde es Paypal und mach hier kein Fass auf, grausam.
boersevor 7 m

Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man …Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man 2012-er Modell unbedingt will, dann müsste man unbedingt auch fragen.


Wenn der Verkäufer "Prozessor i7" schreibt und ich will einen i7 und hinterher stellt sich raus, dass nur ein i5 verbaut ist, dann hätte ich wohl auch vorher fragen sollen? Muss ich dann deiner Meinung nach generell jede Artikelbeschreibung hinterfragen? Wenn da Kaffeemaschine steht, dann kann da auch ein Wasserkocher kommen, weil mit dem kann ich ja Wasser heiß machen und in einen Kaffeefilter leeren?

Ja, der Verkäufer ist ein Mensch und hat einen Fehler gemacht. Aber für den Fehler muss er jetzt nun mal gerade stehen. Es rät ihm doch niemand den Verkäufer auf Herausgabe eines der Artikelbeschreibung entsprechenden Geräts zu verklagen. Aber die komplette Rückabwicklung ist einfach das Minimum und da gehört auch die vollständige Rückerstattung des Geldes dazu.
boersevor 18 m

"daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen"Das ist der Fehler. Falls ein …"daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen"Das ist der Fehler. Falls ein Merkmal einem wichtig ist, dann den Verkäufer ansprechen und fragen.


Achso, jetzt ist der Käufer für die fehlerhafte Artikelbeschreibung vom Verkäufer verantwortlich? Macht Sinn...
42 Kommentare
Nein, natürlich darf er das nicht. Seine Provisionen/Gebühren sind nicht dein Problem. Widerruf und komplettes Geld zurück, fertig.
Ich würde jetzt schon eine bitterböse Mail schicken mit Fristsetzung, bei nicht-Einsicht einen Mahnbescheid!

Ach, falls kein gewerblicher Verkäufer: M.m.n heißt Erscheinungsjahr auch genau das, was du denkst. Wann ist der pc erschienen und nicht wann wurde der pc gekauft. Auch da bist du im Recht!
Bearbeitet von: "DrRo" 20. Mai
Würde ich auch nicht einsehen, bei einem solchen Fehler ist es sein Problem. Der ebay Support bzw. Paypal wird dir denke ich auch definitiv Recht geben wenn du einen Fall eröffnest. Ich würde auch eine Frist setzen und falls es nicht erstattet wird ebay und PayPal einschalten und eine entsprechende Bewertung ankündigen. Danach kannst du natürlich immer noch einen Mahnbescheid im schlimmsten Fall aufsetzen.

Selbst wenn ihm dadurch Mehrkosten entstehen darf er es nicht so machen, erstmal müsste er neu verkaufen und dir dann mitteilen was denn nun tatsächlich dabei mehr gezahlt wurde. Er könnte es ja jetzt noch teurer verkaufen und hätte dann quasi gar keinen Verlust gegen dich zu beklagen.
Bearbeitet von: "dusix1994" 20. Mai
Ist ja auch interessant, dass er jetzt schon weiß, dass das Gerät beim nächsten Mal wieder für 400 Euro weggeht.
Naja, grundsätzlich darf er das natürlich nicht.
Allerdings hat er jetzt auch keine falschen Angaben gemacht, ob das das 2011 oder 12er Modell ist hat ihn möglicherweise gar nicht interessiert.
Abbruch war auf deinen Wunsch und Fakt ist, er wird mehr Gebühren zahlen wenn er es nochmal rein stellt. Ganz abwegig ist da etwas Schadenersatz nicht finde ich. Auch die Höhe halte ich für verhältnismäßig.
Es war ein Privatverkäufer und ein Sofortkauf, das haben ich vergessen zu erwähnen.
Ich habe dem Verkäufer erneut geschrieben, ist er nicht einsichtig, werde ich bei eBay Beschwerde gegen ihn einreichen.
therealpinkvor 10 m

Naja, grundsätzlich darf er das natürlich nicht.Allerdings hat er jetzt a …Naja, grundsätzlich darf er das natürlich nicht.Allerdings hat er jetzt auch keine falschen Angaben gemacht, ob das das 2011 oder 12er Modell ist hat ihn möglicherweise gar nicht interessiert. Abbruch war auf deinen Wunsch und Fakt ist, er wird mehr Gebühren zahlen wenn er es nochmal rein stellt. Ganz abwegig ist da etwas Schadenersatz nicht finde ich. Auch die Höhe halte ich für verhältnismäßig.


Seit wann ist es denn relevant ob den Verkäufer interessiert welche Version er verkauft? Das ist ja mal eine krude Sichtweise. Wenn er einen Fehler macht und den Artikel mit einer falschen Artikelbeschreibung einstellt muss er die Suppe auch auslöffeln. Sehe nicht wo da überhaupt ansatzweise Spielraum bestehen sollte.
Wenn es das Artikelmerkmal „Erscheinungsjahr“ nicht geben würde, und lediglich in der Beschreibung stehen würde, dass er eben 2012 gekauft wurde, würde ich ja auch einen Fehler meinerseits einsehen. Aber „Erscheinungsjahr“ suggeriert eben ganz klar das Modell- bzw. Baujahr und NICHT das Kaufdatum.
Bearbeitet von: "tschenneck" 20. Mai
tschenneckvor 18 m

Es war ein Privatverkäufer und ein Sofortkauf, das haben ich vergessen zu …Es war ein Privatverkäufer und ein Sofortkauf, das haben ich vergessen zu erwähnen.Ich habe dem Verkäufer erneut geschrieben, ist er nicht einsichtig, werde ich bei eBay Beschwerde gegen ihn einreichen.


Privatverkäufer? Da wäre ich, je nach seinem Profil, schön fies...
Mein Gott melde es Paypal und mach hier kein Fass auf, grausam.
DrRovor 1 h, 3 m

Ach, falls kein gewerblicher Verkäufer: M.m.n heißt Erscheinungsjahr auch g …Ach, falls kein gewerblicher Verkäufer: M.m.n heißt Erscheinungsjahr auch genau das, was du denkst. Wann ist der pc erschienen und nicht wann wurde der pc gekauft. Auch da bist du im Recht!


Du kennst doch gar nicht die Artikelbeschreibung, wie kannst du sowas dann behaupten?
Immer diese Internetrechtsberatung ohne Hintergrundwissen.
Persona_non_grata20. Mai

Du kennst doch gar nicht die Artikelbeschreibung, wie kannst du sowas dann …Du kennst doch gar nicht die Artikelbeschreibung, wie kannst du sowas dann behaupten?Immer diese Internetrechtsberatung ohne Hintergrundwissen.



"Artikelmerkmal wurde "Erscheinungsjahr 2012" angegeben" steht oben im Text, und davon gehe ich natürlich auch aus. Natürlich hätte auch drin stehen könne: ist gar kein echter Mac sondern nur ein Dummy, aber auch das hat der TE nicht geschrieben. Deshalb gehe ich auch davon nicht aus.
Mal ganz unabhängig davon ob die Artikelbeschreibung stimmt, kann ich den Verkäufer schon verstehen. Bei ca. 2/3 der Verkäufe die ich über die Aktionen abgewickelt habe ist der Käufer im Nachhinein abgesprungen und der Rabatt war futsch.
Erscheinungsjahr hatte ich jetzt so nicht gesehen. Das ist dann schon eher sein Fehler. Dachte es steht sowas wie 'Macbook aus 2012' in der Beschreibung.
"daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen"

Das ist der Fehler. Falls ein Merkmal einem wichtig ist, dann den Verkäufer ansprechen und fragen.
Bearbeitet von: "boerse" 20. Mai
boersevor 18 m

"daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen"Das ist der Fehler. Falls ein …"daher bin ich vom 2012er Modell ausgegangen"Das ist der Fehler. Falls ein Merkmal einem wichtig ist, dann den Verkäufer ansprechen und fragen.


Achso, jetzt ist der Käufer für die fehlerhafte Artikelbeschreibung vom Verkäufer verantwortlich? Macht Sinn...
todvor 5 m

Achso, jetzt ist der Käufer für die fehlerhafte Artikelbeschreibung vom V …Achso, jetzt ist der Käufer für die fehlerhafte Artikelbeschreibung vom Verkäufer verantwortlich? Macht Sinn...


Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man 2012-er Modell unbedingt will, dann müsste man unbedingt auch fragen.

"da es nicht mein Problem ist"

Leute, man lässt abbrechen und dann: es ist nicht mein Problem.
Bearbeitet von: "boerse" 20. Mai
boersevor 7 m

Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man …Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man 2012-er Modell unbedingt will, dann müsste man unbedingt auch fragen.


Wenn der Verkäufer "Prozessor i7" schreibt und ich will einen i7 und hinterher stellt sich raus, dass nur ein i5 verbaut ist, dann hätte ich wohl auch vorher fragen sollen? Muss ich dann deiner Meinung nach generell jede Artikelbeschreibung hinterfragen? Wenn da Kaffeemaschine steht, dann kann da auch ein Wasserkocher kommen, weil mit dem kann ich ja Wasser heiß machen und in einen Kaffeefilter leeren?

Ja, der Verkäufer ist ein Mensch und hat einen Fehler gemacht. Aber für den Fehler muss er jetzt nun mal gerade stehen. Es rät ihm doch niemand den Verkäufer auf Herausgabe eines der Artikelbeschreibung entsprechenden Geräts zu verklagen. Aber die komplette Rückabwicklung ist einfach das Minimum und da gehört auch die vollständige Rückerstattung des Geldes dazu.
In der Auktion ist die Hardware vom Mid-2011 aufgelistet und auch im Screenshot sichtbar, und ansonsten unterscheiden sich die beiden Modell ja nicht in Verarbeitung, Größe etc. - ob das Ding 2011 oder 2012 aufn Markt kam ist ja eher unerheblich, wenn man die Hardware geliefert bekommt, die aufgelistet ist.
Klar hats der Verkäufer verkackt, aber ich kann schon nachvollziehen, dass er sich ärgert jetzt 40 Euro an Gebühren zahlen zu sollen, weil bei einer Unklarheit erstmal gekauft statt nachgefragt wird, und er den Schaden jetzt aufteilen will - dass er das dann aber einfach so selbst entschieden und gemacht hat, ist auch ein Unding.

Seid imo beide so Kandidaten, wegen denen ebay keinen Spaß mehr macht
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 30. Aug
lolnicknamevor 14 m

Warum hat OP die Seriennummer nicht vor dem Kauf geprüft?Warum ist der …Warum hat OP die Seriennummer nicht vor dem Kauf geprüft?Warum ist der Verkäufer zu dumm zum verkaufen?Warum Paypal, warum falsche Beschreibung?Warum darf jeder Depp ebay benutzen? [Video]


Und warum liegt da Stroh?
Bearbeitet von: "bambula" 20. Mai
tschenneckvor 2 h, 36 m

Aber „Erscheinungsjahr“ suggeriert eben ganz klar das Modell- bzw. Baujahr …Aber „Erscheinungsjahr“ suggeriert eben ganz klar das Modell- bzw. Baujahr und NICHT das Kaufdatum.


"Suggeriert" und "ganz klar" suggerieren ganz klar Eindeutitgkeit und Widerspruchsfreiheit. <-;<

Und schon Modelljahr und Baujahr sind ja keineswegs identisch. Und wenn es "Modelljahr 2012" und "Kaufdatum 2011" wäre, dann könnte man sich gleichermaßen enttäuscht geben. Da bräuchte man ja schon drei Angaben a la "Kaufdatum 2012", "Baujahr 2011", "Modelljahr 2010".
Das ist kein „Abbruch“, das ist eine Anfechtung, wohl auf Grundlage versteckter Dissens iFe Scheinkonsens bzgl. „Erscheinungsjahr 2012“.
Diese Anfechtung löst den Ersatz des sog. Vertrauensschadens aus, den der Verkäufer vorliegend geltend macht.
Gestritten wird ggfls. darüber, wie ein objektiver Dritter „Erscheinungsjahr 2012“ verstehen durfte - unter Beachtung von Treu und Glauben sowie der Verkehrssitte.
Er hat nicht Baujahr 2012 angegeben und es war Baujahr 2011. Das wäre einfach.
Das Prozeßkostenrisiko liegt vorliegend ca. 3478% über dem Streitwert von 20€.
Da wird auch die gutwilligste RSV bockig, zumal der Selbstbehalt idR bereits um ein Vielfaches höher sein wird.
Wenn wirklich stimmt, daß in der Produktbeschreibung und Screenshot Mitte 2011 aufscheinen, sollte vielleicht aufgehört werden, aus einer Mücke einen Elefanten basteln zu wollen.
Richter/innen sind auch nur Menschen und bei einem Streitwert von 20€ so begeistert, wie nur irgendwas.
Da gibt es nach dem Amtsgericht nichts mehr, da kann sich richterlich - in gewissen, gar nicht mal so sehr engen Grenzen - ausgetobt werden.
Bearbeitet von: "JurTech1" 20. Mai
Pat666vor 1 h, 58 m

Klar hats der Verkäufer verkackt, aber ich kann schon nachvollziehen, dass …Klar hats der Verkäufer verkackt, aber ich kann schon nachvollziehen, dass er sich ärgert jetzt 40 Euro an Gebühren zahlen zu sollen, weil bei einer Unklarheit erstmal gekauft statt nachgefragt wird, und er den Schaden jetzt aufteilen will - dass er das dann aber einfach so selbst entschieden und gemacht hat, ist auch ein Unding.Seid imo beide so Kandidaten, wegen denen ebay keinen Spaß mehr macht


Wobei das in meinen Augen Quatsch ist. Siehe die neue eBay Aktion, bei der man komplett ohne Gebühren einstellen kann. Als ob es für den Verkäufer so schwer wäre, wieder auf eine der unzähligen eBay Aktionen zu warten, die kommen gefühlt ja jeden Sonntag.
lolnicknamevor 2 h, 28 m

Warum hat OP die Seriennummer nicht vor dem Kauf geprüft?Warum ist der …Warum hat OP die Seriennummer nicht vor dem Kauf geprüft?Warum ist der Verkäufer zu dumm zum verkaufen?Warum Paypal, warum falsche Beschreibung?Warum darf jeder Depp ebay benutzen? [Video]


JurTech1vor 3 h, 13 m

Das ist kein „Abbruch“, das ist eine Anfechtung, wohl auf Grundlage ver …Das ist kein „Abbruch“, das ist eine Anfechtung, wohl auf Grundlage versteckter Dissens iFe Scheinkonsens bzgl. „Erscheinungsjahr 2012“.Diese Anfechtung löst den Ersatz des sog. Vertrauensschadens aus, den der Verkäufer vorliegend geltend macht.Gestritten wird ggfls. darüber, wie ein objektiver Dritter „Erscheinungsjahr 2012“ verstehen durfte - unter Beachtung von Treu und Glauben sowie der Verkehrssitte.Er hat nicht Baujahr 2012 angegeben und es war Baujahr 2011. Das wäre einfach.Das Prozeßkostenrisiko liegt vorliegend ca. 3478% über dem Streitwert von 20€.Da wird auch die gutwilligste RSV bockig, zumal der Selbstbehalt idR bereits um ein Vielfaches höher sein wird.Wenn wirklich stimmt, daß in der Produktbeschreibung und Screenshot Mitte 2011 aufscheinen, sollte vielleicht aufgehört werden, aus einer Mücke einen Elefanten basteln zu wollen.Richter/innen sind auch nur Menschen und bei einem Streitwert von 20€ so begeistert, wie nur irgendwas.Da gibt es nach dem Amtsgericht nichts mehr, da kann sich richterlich - in gewissen, gar nicht mal so sehr engen Grenzen - ausgetobt werden.


Ein Dissens als Anfechtungsgrund? Was willst Du denn Anfechten? Den bei einem Dissens eh nicht vorhandenen Vertragsschluss? Es gilt stets Auslegung vor Anfechtung.

Ich sehe auch keine Möglichkeit später evtl anfallende Provisionskosten als Vertrauensschaden zu subsumieren.
Bearbeitet von: "Diavel" 20. Mai
Diavelvor 3 m

Ein Dissens als Anfechtungsgrund? Was willst Du denn Anfechten? Den bei …Ein Dissens als Anfechtungsgrund? Was willst Du denn Anfechten? Den bei einem Dissens eh nicht vorhandenen Vertragsschluss? Es gilt stets Auslegung vor Anfechtung.Ich sehe auch keine Möglichkeit später evtl anfallende Provisionskosten als Vertrauensschaden zu subsumieren.


Dann lernst du BGB-AT einfach nochmal nach.
bambulavor 4 h, 48 m

Und warum liegt da Stroh?


Warum hast du eine Maske auf?
marcokirsch83vor 43 m

Warum hast du eine Maske auf?


Keine Ahnung...
Einfach auf MyDealz hinweisen, die nächste 1€-Aktion kommt nächsten Sonntag. Spätestens.
Ich habe ein Dell XPS 13. Würde ich als Erscheinungsjahr 2018 angeben, wäre es für mich das 9370. Erscheinungsjahr 2017 kämen 9360 und 9360R in Frage. In Kurz sind es allee Dell XPS 13.

Wegen dieser Unklarheiten würde ich Kaufdatum 01/2018 angeben, die Modellbezeichnung 9360R und das Erscheinungsdatum ggf. sparen. Das Erscheinungsjahr 2018 wäre für mein Modell Betrug.

Aber bei Mac ist es ja was Anderes bzgl. des Erscheinungsjahres.
Jedoch: gab es keine genaue Bezeichnung oder ist MacBook Air 2011 die Bezeichnung? Ggf. Mit late oder early? Und echt heftig, wie viel ein so altes Air noch Wert sein soll.

Ihm ist kein Schaden entstanden, so soll er einfach auf die nächste Aktion warten. Die kommen in letzter Zeit häufig und diese ungenügende Beschreibung soll ihm eine Lehre sein.

Ich muss auch sagen, dass ich eigentlich nur Artikel kaufe, bei denen keine Unstimmigkeiten in der Beschreibung vorkommen, um ebendiesen Stress zu umgehen oder, wenn ich Zeit mit der Bestellung habe, frage ich auch mal per Mail nach.
Ebay ist leider ein Sammelbecken für Taugenichtse geworden
JurTech1vor 11 h, 49 m

Das ist kein „Abbruch“, das ist eine Anfechtung, wohl auf Grundlage ver …Das ist kein „Abbruch“, das ist eine Anfechtung, wohl auf Grundlage versteckter Dissens iFe Scheinkonsens bzgl. „Erscheinungsjahr 2012“.Diese Anfechtung löst den Ersatz des sog. Vertrauensschadens aus, den der Verkäufer vorliegend geltend macht.Gestritten wird ggfls. darüber, wie ein objektiver Dritter „Erscheinungsjahr 2012“ verstehen durfte - unter Beachtung von Treu und Glauben sowie der Verkehrssitte.Er hat nicht Baujahr 2012 angegeben und es war Baujahr 2011. Das wäre einfach.Das Prozeßkostenrisiko liegt vorliegend ca. 3478% über dem Streitwert von 20€.Da wird auch die gutwilligste RSV bockig, zumal der Selbstbehalt idR bereits um ein Vielfaches höher sein wird.Wenn wirklich stimmt, daß in der Produktbeschreibung und Screenshot Mitte 2011 aufscheinen, sollte vielleicht aufgehört werden, aus einer Mücke einen Elefanten basteln zu wollen.Richter/innen sind auch nur Menschen und bei einem Streitwert von 20€ so begeistert, wie nur irgendwas.Da gibt es nach dem Amtsgericht nichts mehr, da kann sich richterlich - in gewissen, gar nicht mal so sehr engen Grenzen - ausgetobt werden.


Gehe nochmal die Prüfkriterien einer Anfechtung durch. Irrtum über wesentliche Eigenschaft dürfte nicht erfüllt sein, da Hardware korrekt angegeben wurde und daneben das Erscheinungsjahr objektiv nicht wertbildend sein dürfte.
Erscheinungsjahr = Jahr der Veröffentlichung.
Das ist keine Interpretationsfrage. Das suggeriert auch nichts.
Wenn der VK diese Info von einer legitimen Quelle hat, ist die Angabe auch schwer anfechtbar. Hat er sein Kaufdatum genommen, dann ist das ein Fehler.

Was das Angebot an sich angeht... müsste man sehen. Das bestand wohl kaum aus nur einer Angabe.
Bearbeitet von: "777" 21. Mai
JurTech1vor 11 h, 17 m

Dann lernst du BGB-AT einfach nochmal nach.


Solche großspurigen Ratschläge sollte man am besten nur mit, nicht ohne Ahnung abgeben. Dissens und Anfechtung sind stets streng voneinander abzugrenzen und niemals beide zutreffend, vgl. Palandt/ Ellenberger § 119 Rn. 8, Gergen in: Herberger/Martinek/Rüßmann u.a., jurisPK-BGB § 119 Rn. 14
Diavelvor 17 m

Solche großspurigen Ratschläge sollte man am besten nur mit, nicht ohne A …Solche großspurigen Ratschläge sollte man am besten nur mit, nicht ohne Ahnung abgeben. Dissens und Anfechtung sind stets streng voneinander abzugrenzen und niemals beide zutreffend, vgl. Palandt/ Ellenberger § 119 Rn. 8, Gergen in: Herberger/Martinek/Rüßmann u.a., jurisPK-BGB § 119 Rn. 14


Vice versa und Plonk.
Lerne zutreffend zu subsumieren sowie zwischen offenem und verstecktem Dissens zu unterscheiden.
Beachte den sich aus dem versteckten Dissens ergebenden Fortbestand des Vertrages - du schreibst unzutreffender Weise etwas von Vertrag weg durch Dissens - und folgerichtig der Anfechtung, um den restlich fortbestehenden Vertrag mit Wirkung ex tunc zu beseitigen.
Geh‘ zu Hemmer oder AlpmannSchmidt, wenn du es in deinen Univorlesungen nicht verstehen kannst bzw. nicht verstanden hast.
Aus dem konkreten Lebenssachverhalt gerissene, insofern unsinnige Zitate aus dem Palandt usw. mögen dir das Gefühl geben, dich auf Autoritäten berufen zu können.
Vorliegend muß selbst das fehlschlagen. Merke: Plonk!
boersevor 15 h, 56 m

Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man …Der Verkäufer ist ein Mensch und kann immer Fehler machen. Falls man 2012-er Modell unbedingt will, dann müsste man unbedingt auch fragen."da es nicht mein Problem ist"Leute, man lässt abbrechen und dann: es ist nicht mein Problem.


Yupp, und er macht sein Problem zum Problem des Käufers. Natürlich ist der Käufer im Recht


die Internet Juristen sind ja schon da
Bearbeitet von: "Murmel1" 21. Mai
Richtige-Möchtegern-Junganwälte sind hier vertreten. Köstlich und sehr unterhaltsam
Mitleser80vor 27 m

Richtige-Möchtegern-Junganwälte sind hier vertreten. Köstlich und sehr un …Richtige-Möchtegern-Junganwälte sind hier vertreten. Köstlich und sehr unterhaltsam


Ist wie bei Suits
JurTech1vor 5 h, 41 m

Vice versa und Plonk. Lerne zutreffend zu subsumieren sowie zwischen …Vice versa und Plonk. Lerne zutreffend zu subsumieren sowie zwischen offenem und verstecktem Dissens zu unterscheiden. Beachte den sich aus dem versteckten Dissens ergebenden Fortbestand des Vertrages - du schreibst unzutreffender Weise etwas von Vertrag weg durch Dissens - und folgerichtig der Anfechtung, um den restlich fortbestehenden Vertrag mit Wirkung ex tunc zu beseitigen.Geh‘ zu Hemmer oder AlpmannSchmidt, wenn du es in deinen Univorlesungen nicht verstehen kannst bzw. nicht verstanden hast.Aus dem konkreten Lebenssachverhalt gerissene, insofern unsinnige Zitate aus dem Palandt usw. mögen dir das Gefühl geben, dich auf Autoritäten berufen zu können.Vorliegend muß selbst das fehlschlagen. Merke: Plonk!


Der TE kann doch in keinem Fall wegen Irrtums anfechten.
Irrtum bei Abgabe der WE? Nicht auf Seiten des TE. Nach Auslegung war die WE des Verkäufers eindeutig auf Bj 2012 gerichtet und dies wollte der Käufer auch.
Irrtum lag beim Verkäufer, der unbeabsichtigt, das Jahr verplant hat. Wegen Irrtums des Verkäufers kann der TE aber nicht anfechten und es kann schon gar kein Anspruch aus 122 I BGB gegen ihn entstehen.

Und einen Dissens find ich vorliegend auch abwegig. Wie schon mal erwähnt, gilt der Vorrang der Auslegung. Die Zweifelsregelungen des Dissens kommen hier nicht zur Anwendung.
Natürlich ein Riesenunterschied, ob die Möhre 6 oder 7 Jahre alt ist. Wegen Typen wie dir verkaufe ich nichts mehr über Ebay.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler