Einkommensteuererklärung: Bankprämien, Cashback, etc.

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eingestellt am 14. Mär
Aus gegebenen Anlass (siehe Kommentare in folgendem Deal: mydealz.de/dea…470) wollte ich gerne zu fachmännischem Austausch ausrufen, welche Form von Prämien und Cashback etc. als sonstige Einkünfte in der Einkommensteuererklärung aufzulisten sind.


Meiner Auffassung nach gehören jegliche ausgezahlte Bankprämien (ja, auch der Gegenwert von Sachprämien), wie z.B. aus KwK-Programmen und Giro-/Depot-Kontoeröffnung zu besagten zu versteuernden Einkünften. Wie sieht es aber bspw. mit Cashback bei Shoop aus?
Zusätzliche Info
DiversesCashback
Beste Kommentare
Ist das dein ernst?
Fachmännischer Austausch unter Diverses...

Hobbyjuristen kenne ich dank Diverses zu genüge, aber Hobbysteuerberater noch nicht...
Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch nie nachgedacht...

Also shoop ist mit Sicherheit keine Einkünftequelle. Und keine sonstigen Einkünfte.
Über Boni von Banken kann man da schon eher nachdenken...

Theorie und Praxis sind da aber sicher nochmal zwei Seiten. Der Pfandpflaschensammler gibt seine Einkünfte sicher auch nicht in seiner Steuerklärung an, obwohl er das müsste...
27 Kommentare
Ist das dein ernst?
Fachmännischer Austausch unter Diverses...

Hobbyjuristen kenne ich dank Diverses zu genüge, aber Hobbysteuerberater noch nicht...
Frag doch lieber im Vielfliegertreff. Die Leute die ständig Hotels und Flüge buchen, kommen auf höhere Cashbackbeträge. Also Beträge die signifikant sind und für eine Steuererklärung relevant.
Ich gebe jegliches Cashback oder Prämie bei der Einkommensteuererklärung an, selbst die Amazon Gutscheine von Callmobile. Fällt unter "Sonstiges Einkünfte" laut meinem Steuerberater. Da gibt es aber einen gewissen Freibetrag.
danny005vor 5 m

Ich gebe jegliches Cashback oder Prämie bei der Einkommensteuererklärung a …Ich gebe jegliches Cashback oder Prämie bei der Einkommensteuererklärung an, selbst die Amazon Gutscheine von Callmobile. Fällt unter "Sonstiges Einkünfte" laut meinem Steuerberater. Da gibt es aber einen gewissen Freibetrag.



Müsste um die 600€ liegen...



Viele Grüße,
stolpi
stolpivor 4 m

Müsste um die 600€ liegen...Viele Grüße,stolpi


Es sind 256€ und es ist auch kein Freibetrag, sondern eine Freigrenze.
Admin
Anticsvor 1 h, 17 m

Klick mich hart


Old but goldie
Einfach alles an mich überweisen, dann musst Du Dir keinen unnötigen Stress machen.
karlikarlkarlvor 41 m

Es sind 256€ und es ist auch kein Freibetrag, sondern eine Freigrenze.


!
§22 EStG glaube nr3 wars
Musavor 1 h, 54 m

Frag doch lieber im Vielfliegertreff. Die Leute die ständig Hotels und …Frag doch lieber im Vielfliegertreff. Die Leute die ständig Hotels und Flüge buchen,


Die Loyalität Programme machen idR eine pauschverst., so dass man fein raus ist
LasVegas1988vor 15 m

Einfach alles an mich überweisen, dann musst Du Dir keinen unnötigen S …Einfach alles an mich überweisen, dann musst Du Dir keinen unnötigen Stress machen.


Guter Trick Finanzamt
Ich lach mich schlapp. Aber das ist sicher nicht ernst gemeint...
Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch nie nachgedacht...

Also shoop ist mit Sicherheit keine Einkünftequelle. Und keine sonstigen Einkünfte.
Über Boni von Banken kann man da schon eher nachdenken...

Theorie und Praxis sind da aber sicher nochmal zwei Seiten. Der Pfandpflaschensammler gibt seine Einkünfte sicher auch nicht in seiner Steuerklärung an, obwohl er das müsste...
mellionvor 17 m

Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch n …Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch nie nachgedacht... :)Also shoop ist mit Sicherheit keine Einkünftequelle. Und keine sonstigen Einkünfte.Über Boni von Banken kann man da schon eher nachdenken...Theorie und Praxis sind da aber sicher nochmal zwei Seiten. Der Pfandpflaschensammler gibt seine Einkünfte sicher auch nicht in seiner Steuerklärung an, obwohl er das müsste...


Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben sondern wirklich davon abhängig machen wofür es denn Cashback gibt. So zumindes mein Verständnis von 22 Nr. 3 EStG.

Beispiel 1 – neuer Stromvertrag für mich selbst, Cashback mindert eigentlich nur meine Kosten, würde ich nicht persönlich nicht zu Einkünften kommen.

Beispiel 2 – neuer Stromvertrag für Angehörige, Bekannte und so weiter – Cashback behält man selbst – würde ich persönlich als Einkünfte ansehen. Man muss aber erst die Freigrenze übersteigen, so dass man in der Regel ja dennoch nichts erklären und zahlen muss,

Interessant finde ich auch die Fälle der Übersubventionierung wie die erwähnten SIM–Karten. Hab mich da vor Jahren mal durchgewühlt aber die Rechtssprechung hatte sich da mit dem Thema nicht beschäftigt gehabt. Meines Erachtens war das auch Einkommen.

—————————————

Ob das das jeweilige Finanzamt etwas mitbekommt steht ja immer noch auf einem anderen Blatt aber ggf. werden Shoop und Co ja auch mal geprüft und dann gibt es fleißig Mitteilungen an die Finanzämter, die sich damit dann genauer beschäftigen. Dann wird die Thematik vielleicht auch rechtlich geklärt.
Bearbeitet von: "robafella" 14. Mär
Tripstervor 5 h, 30 m

Ist das dein ernst?



frankstinkt - deshalb hat er keine Freunde und sehr viel Zeit zum Nachdenken.....
robafellavor 10 m

Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben sondern wirklich davon …Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben sondern wirklich davon abhängig machen wofür es denn Cashback gibt. So zumindes mein Verständnis von 22 Nr. 3 EStG.Beispiel 1 – neuer Stromvertrag für mich selbst, Cashback mindert eigentlich nur meine Kosten, würde ich nicht persönlich nicht zu Einkünften kommen.Beispiel 2 – neuer Stromvertrag für Angehörige, Bekannte und so weiter – Cashback behält man selbst – würde ich persönlich als Einkünfte ansehen. Man muss aber erst die Freigrenze übersteigen, so dass man in der Regel ja dennoch nichts erklären und zahlen muss,Interessant finde ich auch die Fälle der Übersubventionierung wie die erwähnten SIM–Karten. Hab mich da vor Jahren mal durchgewühlt aber die Rechtssprechung hatte sich da mit dem Thema nicht beschäftigt gehabt. Meines Erachtens war das auch Einkommen.—————————————Ob das das jeweilige Finanzamt etwas mitbekommt steht ja immer noch auf einem anderen Blatt aber ggf. werden Shoop und Co ja auch mal geprüft und dann gibt es fleißig Mitteilungen an die Finanzämter, die sich damit dann genauer beschäftigen. Dann wird die Thematik vielleicht auch rechtlich geklärt.


Ja kann man so sagen.
Hatte nur keine Lust jeden Fall hier durchzukauen.
Jeder Fall ist nunmal anders.
Wer viel für Fremde Leute Cashback einsackt, dem könnte man genauso ein Gewerbe unterstellen...

Standardantwort deshalb: "es kommt drauf an"
@mellion
Wann war die Prüfung, bzw weiches Bundesland hat die Fragen gestellt
Wenn man z.B die Prämien bei Autos sieht, das ist wie eine Art Cashback. Muss ich dann den Vorteil durch den Kauf und die Minderung meines Preises auch versteuern? Ich glaub nicht.
Wenn ein Artikel an einem Tag teurer ist als am nächsten Tag und ich bitte den Händler um Kulanz und du erhältst dann die Differnz zurück, wäre das ja auch Cashback und du hast einen Gewinn gemacht? Oder seh ich das falsch?
Admin
lustigHHvor 16 h, 2 m

Die Loyalität Programme machen idR eine pauschverst., so dass man fein …Die Loyalität Programme machen idR eine pauschverst., so dass man fein raus ist


Wer macht das? Kann man das irgendwo nachlesen?
Ich denke, dass es alles Auslegungssache ist. Jemand der 1-2 mal im Jahr 20 ct cashback erhält, dem wird das Finanzamt schon nicht hinterher rennen.

Wenn ich jedoch im Jahr mehrere tausend Euro Cashback mache, dann dürfte das schon anders aussehen.
adminvor 7 h, 8 m

Wer macht das? Kann man das irgendwo nachlesen?


Miles & more zB und ihr hoffentlich auch? Wenn ihr abziehbare Geschenke nach 37EStG habt, sollte man stets die pauschbest vornehmen, andernfalls müßte der Beschenkte selbst versteuern. @mellion weitere Infos?
Bin gerade auf dem Heimweg, könnte bei Bedarf nochmal genauer gucken...habe von m&m jetzt nichts gefunden HaufeHaufe 2

Könnte bei Bedarf auch nochmal unseren Senior oder die bh fragen, für die alten Bestätigungen....n paar von uns waren ne Weile fleißig unterwegs
Korrekt wäre es sich Bedürftig zu rechnen so wie es alle Konzerne machen. Schade, dass dies für Privatpersonen nicht geht.
Bleibt nur gar keine Steuer abzuführen und es schwarz zu machen.
Streng genommen müste man Cashback nur angeben bei Sachen, welche auch von der Steuer abgesetzt werden (Ich mache einen höheren Betrag steuerlich geltend, als ich wirklich bezahlt habe).
Cashback für Sachen, welche nicht steuerlich abgesetzt werden, vermindern nur den Preis den ich bezahlt habe (und haben nichts mit der Steuer zu tun).
mellionvor 22 h, 24 m

Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch n …Verrückt. Bin selbst Steuerberaterin und habe tatsächlich über sowas noch nie nachgedacht... :)Also shoop ist mit Sicherheit keine Einkünftequelle. Und keine sonstigen Einkünfte.Über Boni von Banken kann man da schon eher nachdenken...Theorie und Praxis sind da aber sicher nochmal zwei Seiten. Der Pfandpflaschensammler gibt seine Einkünfte sicher auch nicht in seiner Steuerklärung an, obwohl er das müsste...


Soso.. Mit Sicherheit? Warum denn nicht wenn man fragen darf?
mapsitvor 6 m

Soso.. Mit Sicherheit? Warum denn nicht wenn man fragen darf?


Wurde oben schon diskutiert...
an die Idee für andere Leute was zu bestellen und professionell Cashback einzusacken, habe ich natürlich nicht gedacht. Der Durchschnittsverbraucher spart dadurch ein paar Euro. Um diese Euro zu verdienen musst du allerdings vorher Geld ausgeben (einkaufen).. Du machst ja quasi minus..
robafella14. Mär

Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben sondern wirklich davon …Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben sondern wirklich davon abhängig machen wofür es denn Cashback gibt. So zumindes mein Verständnis von 22 Nr. 3 EStG.Beispiel 1 – neuer Stromvertrag für mich selbst, Cashback mindert eigentlich nur meine Kosten, würde ich nicht persönlich nicht zu Einkünften kommen.Beispiel 2 – neuer Stromvertrag für Angehörige, Bekannte und so weiter – Cashback behält man selbst – würde ich persönlich als Einkünfte ansehen. Man muss aber erst die Freigrenze übersteigen, so dass man in der Regel ja dennoch nichts erklären und zahlen muss,Interessant finde ich auch die Fälle der Übersubventionierung wie die erwähnten SIM–Karten. Hab mich da vor Jahren mal durchgewühlt aber die Rechtssprechung hatte sich da mit dem Thema nicht beschäftigt gehabt. Meines Erachtens war das auch Einkommen.—————————————Ob das das jeweilige Finanzamt etwas mitbekommt steht ja immer noch auf einem anderen Blatt aber ggf. werden Shoop und Co ja auch mal geprüft und dann gibt es fleißig Mitteilungen an die Finanzämter, die sich damit dann genauer beschäftigen. Dann wird die Thematik vielleicht auch rechtlich geklärt.


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