Einschreiben falsch/gar nicht zugestellt

Ich habe mal eine Frage an die Experten unter euch:

Ich habe letztens zwei Konzert Karten für den Orginalpreis bei eBay verkauft (da ich verhindert war, wollte ich bei viagoNO usw keinen Gewinn machen lassen). Habe es also zum Originalpreis (!) eingestellt. Das Blöde nur: Ich wurde die Karten recht schnell los und habe das Geld per Überweisung auch erhalten. Leider habe ich die Karten anschließend "nur" per Einwurf-Einschreiben verschickt. Ich habe also quasi auf dem Brief den Empfänger geschrieben und dann bei der Post eine Quittung erhalten. Die Karten kamen aber angeblich nie an. Das Konzert ist nun vorbei, ich habe das Geld und der Käufer keine Karten (und natürlich angeblich kein Konzert besucht).

Muss ich nun das Geld zurückerstatten? Ist die Post da irgendwie versichert oder hat der andere einfach nur Pech? Wie sieht die Lage da aus?

14 Kommentare

Sendungsverfolgung für Einwurfeinschreiben. Bitte da...

Im Falle von Verlust oder Beschädigung Ihrer Sendung haftet die Deutsche Post bis zur Höhe des unmittelbaren Schadens, jedoch max. bis zu einer Höhe von 25 Euro bei EINSCHREIBEN beziehungsweise 20 Euro bei EINSCHREIBEN EINWURF. Es dürfen keine wertvollen Gegenstände und kein Bargeld verschickt werden. Ausnahmen sind Briefmarken, einzelne Fahrkarten und einzelne Eintrittskarten bis zu einem tatsächlichen Wert von 25 Euro. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post BRIEF NATIONAL in der jeweils gültigen Fassung.


Die Sendungsverfolgung solltest Du ja nun gefunden haben...

Ansonsten haftet die Post bis 25€ plus Porto, wenn der Nachforschungsauftrag erfolglos ist und der Verbleib der Sendung nicht geklärt werden kann. Die Bearbeitung des Nachforschungsauftrags dauert ca. 14 Tage.

Rein rechtlich bist Du gegenüber dem Käufer fein raus, wenn Du die Karten privat verkauft hast. Dann trägt der Käufer das Versandrisiko. Die moralische Bewertung sieht eventuell anders aus, zumindest wenn Du den Käufer nicht auf sein Risiko hingewiesen und ihm alternativ einen versicherten Versand angeboten hast. Das muss dann jeder mit sich selber ausmachen.

Bastelbogen

Die Sendungsverfolgung solltest Du ja nun gefunden haben...Ansonsten haftet die Post bis 25€ plus Porto, wenn der Nachforschungsauftrag erfolglos ist und der Verbleib der Sendung nicht geklärt werden kann. Die Bearbeitung des Nachforschungsauftrags dauert ca. 14 Tage.Rein rechtlich bist Du gegenüber dem Käufer fein raus, wenn Du die Karten privat verkauft hast. Dann trägt der Käufer das Versandrisiko. Die moralische Bewertung sieht eventuell anders aus, zumindest wenn Du den Käufer nicht auf sein Risiko hingewiesen und ihm alternativ einen versicherten Versand angeboten hast. Das muss dann jeder mit sich selber ausmachen.



der käufer hat hier keine probleme zu erwarten, ebenso hat er anspruch auf erstatung der vollen kosten steht ja in den Post abgs das nur bis 25 euro versichert ist, und das keine wertgegenstände und teure sachen reingesteckt werden dürfen. Der verkäufer hat einschreiben angeboten also haftet die post wenns verloren gegangen ist mit 25 euro und der rest ist verkäuferhaftung. ich als käufer muss mich ja nirgends erkundigen wie hoch alles versichert ist, der verkäufer schon auch wenns ein privatverkauf ist.


Es dürfen keine wertvollen Gegenstände und kein Bargeld verschickt werden. Ausnahmen sind Briefmarken, einzelne Fahrkarten und einzelne Eintrittskarten bis zu einem tatsächlichen Wert von 25 Euro.
das steht in den agbs und die eintrittskarten werden ja mehr als 25 euro gekostet haben^^

Das ist natürlich extrem ärgerlich, hier bleibt eindeutig der Verkäufer auf den Kosten sitzen (abgesehen von der evtl. Minimalerstattung).

Das ist auch der Grund, warum häufig in Ebay verkaufte Eintrittskarten als Paket mit DPD oder HERMES verschickt werden, diese Sendungen sind dann bis 500.- Euro versichert.

Was sagt denn die Online-Sendungsauskunft? Mit dem Beleg kannst Du doch online überprüfen, ob eine Zustellung stattgefunden hat oder nicht.

@schnaxilein: Natürlich darf man auch teurere Karten per Einwurfeinschreiben verschicken, nur haftet die Post dann ggf. nicht bei Verlust. Mir persönlich geht es dabei auch immer darum, die Senung nachverfolgen zu können, damit die Käufer nicht sagen können, es wäre nix angekommen. Als Privatverkäufer haftet er nicht für den Versand. Etwas anderes ist es, wenn er schreibt, dass versichert versendet wird. Dann hat man als Verkäufer auch dafür zu sorgen, dass ein ausreichender Versicherungsschutz besteht (was ich allerdings immer tue). In dem Fall kann man sein Geld wohl vom Verkäufer zurückverlangen.

um zu der haftung was sagen zu können musst du erstmal sagen was im auktionstext fürn versand angegeben war!

So ein Schwachsinn, wieder nur Hobbyanwälte unterwegs?
Da du kein Händler bist, geht das Versandrisiko auf den Käufer über, sobald du es bei der Post abgeschickt hast. Somit bist du fein raus.

Die Post haftet auch bei teureren Sachen, aber zahlt eben nur max 20/25€.. Hatte letztes Jahr selbst 4 Online Einschreiben, die laut Tracking verschwunden sind.

Einfach per Telefon Nachforschungsaufträge gestellt und die "Warenart" mit ungefährem Wert (Alles über 50 EUR) angegeben... 4 Wochen später kam nen Scheck von der Post über 4x 20€ + 4x Kosten für Einschreiben


jamann

So ein Schwachsinn, wieder nur Hobbyanwälte unterwegs?Da du kein Händler bist, geht das Versandrisiko auf den Käufer über, sobald du es bei der Post abgeschickt hast. Somit bist du fein raus.



DANKE!
Ich bekomme auch immer die kriese.

Nein der Verkäufer ist schuld, woher soll ich als dummer kleiner käufer wissen, das ich auch mal ein risiko tragen muss?

man man man manche leute eih

jamann

Da du kein Händler bist, geht das Versandrisiko auf den Käufer über, sobald du es bei der Post abgeschickt hast. Somit bist du fein raus.



In der Regel stimmt das schon, allerdings kann sich je nach Vereinbarung auch ergeben, dass der Verkäufer (auch wenn er privat ist) haftet. Wenn nämlich ein versicherter Versand vereinbart wurde, der Verkäufer aber nicht ausreichend versichert, haftet er sehr wohl!

Da hast du Recht. Ich gehe allerdings davon aus, dass er genau so verschickt hat, wie der Käufer auswählte.

Grundsätzlich bringt dir die Versicherung der Post leider gar nichts da diese nur den Warenwert der Sendung erfasst. Und, hier versucht die Post nun ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen, dieser ist bei Konzertkarten leider nur der Wert des Papiers (also ein paar Cent). Und nicht der Betrag, den du mal für die Berechtigung das Konzert besuchen zu können gezahlt hast.

jamann

Da hast du Recht. Ich gehe allerdings davon aus, dass er genau so verschickt hat, wie der Käufer auswählte.



Genau, du bist davon ausgegangen.. Du wolltest eher hier den dicken Max machen und rumpöbeln.
Bei eBay ist es, grade bei Privatverkäufern, häufiger der Fall nen teuren Versand anzugeben um dann nen billigen zum versenden zu nehmen. Um sich eBay Gebühren zu sparen.
Das is auch der Grund meiner Aussage dort oben. Das eben wichtig ist was im Auktionstext als Versand angegeben war.

*edit*
Das Gleiche gilt für freedulli!

Nö. Bleib mal ganz lässig. Bei mir kam das noch nie vor, dass der Verkäufer ne billigere Versandart genommen hat als angegeben. Also woher nimmst du deine Vermutung?
Und ich glaube kaum, dass er Paketversand angibt und dann per Einschreiben verschickt. Dann könnte er gleich per Normalem Briefversand schicken.
Bissl mitdenken würde Dir ned Schaden, aber scheinst nach deinen Aussagen auch ned der schlauste zu sein.

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