Einschreiben nicht erhalten

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eingestellt am 8. Mär
Hallo,

ich hatte letzte Woche einen Artikel auf eBay erworben, den ich mit PayPal bezahlt habe. Dieser sollte bis spätestens diesen Montag geliefert werden.
Leider war er am Dienstag immer noch nicht bei mir, so dass ich den Verkäufer auf eBay anschrieb.
Der Verkäufer meldete sich gleich am nächsten Tag zurück und teilte mir mit, dass er den Artikel per Einschreiben über DHL versendet hatte und dieser bereits letzte Woche zugestellt worden ist.
An diesem Samstag war ich leider nicht zu Hause, habe jedoch in meinen Briefkasten am Sonntag geschaut - dort war nichts aufzufinden.
Der Verkäufer schickte mir gleich auch noch die Sendungsnummer, mit welcher ich das ganze überprüfte.
Daraufhin hab ich beim Kundenservice von DHL angerufen, der mir nichts neues erzählen konnte, außer, dass ich mich an den Verkäufer mit der Bitte wenden soll, einen Nachforschungsantrag zu stellen, was ich gleich daraufhin tat.

Nun habe ich gelesen, dass Einschreiben nur bis 25€ versichert sind. Der Artikel hat aber einen Wert von ca 40€. Dass der Artikel per Einschreiben versendet wird, war bei eBay nicht ersichtlich. Unter Versand stand nur „sonstige“.

Ist der Verkäufer dann aus der Sache raus, da er beweisen kann, dass er den Artikel versendet hat? Und würde ich im Falle, dass der gekaufte Artikel nicht gefunden wird, von DHL tatsächlich nur die versicherte Summe erhalten?
Zusätzliche Info
Diverses
38 Kommentare
Gewerblicher oder privater Verkäufer?
Verfasser
Gewerblicher Verkäufer
Beide Fragen sind mit "Ja" zu beantworten.
Einschreiben Einwurf ist nur bis 20€ versichert.
DHL hat damit nichts zu tun.

Falls es ein Übergabe Einschreiben war, schau doch wer es angenommen hat.

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Bearbeitet von: "noname951" 8. Mär
Wenn der Verkäufer privat war, ist er mit abschicken der Ware raus.
Verfasser
War wohl ein Einwurf Einschreiben. Bei der Sendungverfolgung stand nichts weiter, außer „erfolgreich zugestellt“.
Einschreiben dauern mittlerweile viel länger als normale Post, keine Ahnung warum. Habe zuletzt 3 Einschreiben verschickt, alle haben über 1 Woche bis zur Zustellung gebraucht.
Verfasser
SirTobiasFunke8. Mär

Einschreiben dauern mittlerweile viel länger als normale Post, keine …Einschreiben dauern mittlerweile viel länger als normale Post, keine Ahnung warum. Habe zuletzt 3 Einschreiben verschickt, alle haben über 1 Woche bis zur Zustellung gebraucht.


Aber bei der Sendungsverfolgung stand ja, dass es am 03.03. zugestellt wurde. Nur war in meinem Briefkasten nichts.
SirTobiasFunke8. Mär

Einschreiben dauern mittlerweile viel länger als normale Post, keine …Einschreiben dauern mittlerweile viel länger als normale Post, keine Ahnung warum. Habe zuletzt 3 Einschreiben verschickt, alle haben über 1 Woche bis zur Zustellung gebraucht.


Kann ich nicht sagen.
Meine Einschreiben in den letzten Wochen kamen alle innerhalb von 1-2 Tagen beim Empfänger an.

Jedoch war doch vor kurzem ein Post Streik. Vielleicht dadurch?
NSR938. Mär

Gewerblicher Verkäufer



Bei einem gewerblichen Verkäufer liegt das Versandrisiko bei ihm. Geht die Ware verloren, so muss er dir den Kaufpreis erstatten.
Verfasser
Yoda20038. Mär

Bei einem gewerblichen Verkäufer liegt das Versandrisiko bei ihm. Geht die …Bei einem gewerblichen Verkäufer liegt das Versandrisiko bei ihm. Geht die Ware verloren, so muss er dir den Kaufpreis erstatten.


Also muss ich jetzt noch warten bis der Nachforschungsantrag durch ist und kann dann darauf bestehen mein Geld wieder zu bekommen oder könnte ich das sofort von ihm verlangen?
Für was soll eigentlich ein Nachforschungsantrag gestellt werden, wenn die Zustellung erfolgte?
Bernare8. Mär

Für was soll eigentlich ein Nachforschungsantrag gestellt werden, wenn die …Für was soll eigentlich ein Nachforschungsantrag gestellt werden, wenn die Zustellung erfolgte?


Deswegen ja der Nachvorschungsauftrag.

Der Käufer kann ja viel behaupten, wenn ich als Verkäufer sehe, die Ware wurde zugestellt, ist das erstmal für mich erledigt, wendet sich der Käufer trotzdem an den Verkäufer wegen nicht erhaltener Ware, beauftragt er eine Nachvorschung ( Dauer 6 Wochen) dann muss die Post überprüfen, wo der Brief genau gelandet ist .

Vor Abschluss ist der Verkäufer nicht verpflichtet, das Geld zurück zu erstatten, da ein Nachweis der erfolgreichen Zustellung erbracht ist.
Verfasser
Bernare8. Mär

Für was soll eigentlich ein Nachforschungsantrag gestellt werden, wenn die …Für was soll eigentlich ein Nachforschungsantrag gestellt werden, wenn die Zustellung erfolgte?


Mit Hilfe des Nachforschungsantrags kann festgestellt werden, welcher Fahrer das Einschreiben zustellen sollte und somit kann festgestellt werden, wo sich das Einschreiben genau befindet.
NSR938. Mär

Mit Hilfe des Nachforschungsantrags kann festgestellt werden, welcher …Mit Hilfe des Nachforschungsantrags kann festgestellt werden, welcher Fahrer das Einschreiben zustellen sollte und somit kann festgestellt werden, wo sich das Einschreiben genau befindet.


Der Briefzusteller wird sagen, dass das Einschreiben sich in deinem Briefkasten befunden hat.
Bearbeitet von: "noname951" 8. Mär
Verfasser
noname9518. Mär

Der Briefzusteller wird sagen, dass das Einschreiben sich in deinem …Der Briefzusteller wird sagen, dass das Einschreiben sich in deinem Briefkasten befunden hat.


Also kann ich jetzt nur abwarten und bis DHL dem Verkäufer die Versicherungssumme zahlt und dann von dem Verkäufer das Geld zurück verlangen?
NSR938. Mär

Also kann ich jetzt nur abwarten und bis DHL dem Verkäufer die …Also kann ich jetzt nur abwarten und bis DHL dem Verkäufer die Versicherungssumme zahlt und dann von dem Verkäufer das Geld zurück verlangen?


Nein, das ist nicht dein Bier.

Der Verkäufer hat direkt an dich zu erstatten bzw. neu zu liefern.
Bearbeitet von: "vince_" 8. Mär
vince_8. Mär

Nein, das ist nicht dein Bier.Der Verkäufer hat direkt an dich zu …Nein, das ist nicht dein Bier.Der Verkäufer hat direkt an dich zu erstatten bzw. neu zu liefern.


Aber nicht bei nachgewiesener Zustellung durch DHL.
Dann wäre dem Betrug ja Tür und Tor geöffnet.
Sub.Seven8. Mär

Aber nicht bei nachgewiesener Zustellung durch DHL.Dann wäre dem Betrug ja …Aber nicht bei nachgewiesener Zustellung durch DHL.Dann wäre dem Betrug ja Tür und Tor geöffnet.



Wie soll eine Zustellung, die offensichtlich unterblieben ist, denn nachgewiesen sein. Sehr abenteuerliche Argumentation.

Der Verkäufer ist in dem Fall beweisbelastet, ich unterstelle dem
Ersteller jetzt mal, dass er nicht lügt. Der Verkäufer muss in diesem Fall erstatten, da führt kein Weg dran vorbei.
Hatte ich letztens auch, dass ein Einschreiben aus China von Ali nicht ankam. Laut Sendungsverfolgung erfolgreich zugestellt.
Das bedeutet nur, dass der Postbote bestätigt, das Einschreiben in deinen Briefkasten gelegt zu haben.
Das war in unserem Fall überhaupt nicht möglich, da das Paket zu groß für den Briefkasten war. Er hat's also nur oben drauf gelegt und einer unser Nachbarn hat sich bedient.
Habe mich bei der Post über die falsche Zustellung beschwert, da AliExpress nicht erstattet hat (Sendungsverfolgung sagt klar, das Schreiben ist angekommen).
Hab aus Kulanz mein Geld zurück bekommen von der deutschen Post... Hat aber Monate gedauert...
vince_8. Mär

Wie soll eine Zustellung, die offensichtlich unterblieben ist, denn …Wie soll eine Zustellung, die offensichtlich unterblieben ist, denn nachgewiesen sein. Sehr abenteuerliche Argumentation.Der Verkäufer ist in dem Fall beweisbelastet, ich unterstelle demErsteller jetzt mal, dass er nicht lügt. Der Verkäufer muss in diesem Fall erstatten, da führt kein Weg dran vorbei.


Deine Aussage halte sehr weit her geholt.

Fakt ist, der der VK das Produkt ordnungsgemäß versandt hat

Fakt ist, dass der Lieferant die Zustellung des Produkts ordnungsgemäß bestätigt hat.

Ich denke eher, dass der Käufer beweisen muss, das Produkt nicht erhalten zu haben. Die bloße Behauptung, dass er nichts bekommen hat, wird vermutlich nicht ausreichen.
SteveBrickman8. Mär

Deine Aussage halte sehr weit her geholt.Fakt ist, der der VK das Produkt …Deine Aussage halte sehr weit her geholt.Fakt ist, der der VK das Produkt ordnungsgemäß versandt hatFakt ist, dass der Lieferant die Zustellung des Produkts ordnungsgemäß bestätigt hat.Ich denke eher, dass der Käufer beweisen muss, das Produkt nicht erhalten zu haben. Die bloße Behauptung, dass er nichts bekommen hat, wird vermutlich nicht ausreichen.



Das ist der Unterschied: Du denkst es, ich weiß es.

Fakt ist hier übrigens rein gar nichts, die Sendungsnummer kann von einer x-beliebigen Sendung stammen. Da hier auch nicht per DHL sondern der Deutschen Post verschickt wurde, gibt es bei der Onlineabfrage ja nicht mal den PLZ-Abgleich.
Verfasser
SteveBrickman8. Mär

Deine Aussage halte sehr weit her geholt.Fakt ist, der der VK das Produkt …Deine Aussage halte sehr weit her geholt.Fakt ist, der der VK das Produkt ordnungsgemäß versandt hatFakt ist, dass der Lieferant die Zustellung des Produkts ordnungsgemäß bestätigt hat.Ich denke eher, dass der Käufer beweisen muss, das Produkt nicht erhalten zu haben. Die bloße Behauptung, dass er nichts bekommen hat, wird vermutlich nicht ausreichen.


Wie soll ich denn beweisen, dass ich das Paket nicht erhalten habe? Unmöglich.
Es wäre doch genauso möglich, dass sich der Paketbote selbst bedient hat oder er das Paket nur halbherzig in Briefkasten gesteckt hat, so dass sich andere bereichern konnten.
Leider wäre das dann kein Einzelfall, denn ich habe des Öfteren schon Pakete bzw. Briefe bei den Kästen von Nachbarn gesehen, die noch zur Hälfte herausgeguckt haben, so dass man sie einfach wieder entnehmen konnte.
vince_8. Mär

Das ist der Unterschied: Du denkst es, ich weiß es.Fakt ist hier übrigens r …Das ist der Unterschied: Du denkst es, ich weiß es.Fakt ist hier übrigens rein gar nichts, die Sendungsnummer kann von einer x-beliebigen Sendung stammen. Da hier auch nicht per DHL sondern der Deutschen Post verschickt wurde, gibt es bei der Onlineabfrage ja nicht mal den PLZ-Abgleich.


Kannst du deine Aussage den (z. B. durch die AGBs der DP) untermauern?

Wo ist (wenn den überhaupt) ein Gefahrenübergang eingetreten?
Liest du auch, was du schreibst? Der VK kann den Zugang zu Ware erst einmal belegen, der Transportdienstleister hat die Zustellung dokumentiert.
SteveBrickman8. Mär

Kannst du deine Aussage den (z. B. durch die AGBs der DP) untermauern?Wo …Kannst du deine Aussage den (z. B. durch die AGBs der DP) untermauern?Wo ist (wenn den überhaupt) ein Gefahrenübergang eingetreten?


Was interessieren den Käufer denn die AGB der Post? Das ist allein Sache zwischen Verkäufer und Post.

-> § 475 BGB
NSR938. Mär

Wie soll ich denn beweisen, dass ich das Paket nicht erhalten habe? …Wie soll ich denn beweisen, dass ich das Paket nicht erhalten habe? Unmöglich.Es wäre doch genauso möglich, dass sich der Paketbote selbst bedient hat oder er das Paket nur halbherzig in Briefkasten gesteckt hat, so dass sich andere bereichern konnten.Leider wäre das dann kein Einzelfall, denn ich habe des Öfteren schon Pakete bzw. Briefe bei den Kästen von Nachbarn gesehen, die noch zur Hälfte herausgeguckt haben, so dass man sie einfach wieder entnehmen konnte.


Ich verstehe dein Problem (ich hatte ein sehr ähnliches Problem, der VK hat aus "Kulanz" eine neue Warensendung gemacht, und die Sache war für mich erledigt).

Aber ich habe ernsthaft Zweifel, ob die Aussage von vince in dieser Form stimmt.

Ich denke, dass der sog. Gefahrenübergang beim Versenden der Ware an dich bereits stattgefunden hat. (§447)
Bearbeitet von: "SteveBrickman" 8. Mär
vince_8. Mär

Was interessieren den Käufer denn die AGB der Post? Das ist allein Sache …Was interessieren den Käufer denn die AGB der Post? Das ist allein Sache zwischen Verkäufer und Post.-> § 475 BGB


Was ist mit §447
Bearbeitet von: "SteveBrickman" 8. Mär
SteveBrickman8. Mär

Ich verstehe dein Problem (ich hatte ein sehr ähnliches Problem, der VK …Ich verstehe dein Problem (ich hatte ein sehr ähnliches Problem, der VK hat aus "Kulanz" eine neue Warensendung gemacht, und die Sache war für mich erledigt).Aber ich habe ernsthaft Zweifel, ob die Aussage von vince in dieser Form stimmt.Ich denke, dass der sog. Gefahrenübergang beim Versenden der Ware an dich bereits stattgefunden hat. (§477)


477? Ernsthaft? Der hat rein gar nichts mit Versand zu tun....
vince_8. Mär

477? Ernsthaft? Der hat rein gar nichts mit Versand zu tun....


Sorry, schreibfehler meinerseit, ging um 447
SteveBrickman8. Mär

Sorry, schreibfehler meinerseit, ging um 447


475 Absatz 2 hebelt 474 447Absatz 1 aus.
Bearbeitet von: "vince_" 8. Mär
vince_8. Mär

475 Absatz 2 hebelt 474 447Absatz 1 aus.


Vielleicht erfasse ich die Sache falsch, aber der Lieferant behauptet ja, die Ware ordnungsgemäß an den Kunden übergeben zu haben.

Der Kunde behauptet, dass er die Ware nicht erhalten hat.

Ich hoffe natürlich, dass alles Gut für den TE ausgeht. Aber, habe immer noch Zweifel, dass der Private VK für Betrug seitens Lieferant oder Kunde verantwortlich gemacht werden kann.
SteveBrickman8. Mär

Vielleicht erfasse ich die Sache falsch, aber der Lieferant behauptet ja, …Vielleicht erfasse ich die Sache falsch, aber der Lieferant behauptet ja, die Ware ordnungsgemäß an den Kunden übergeben zu haben.Der Kunde behauptet, dass er die Ware nicht erhalten hat.Ich hoffe natürlich, dass alles Gut für den TE ausgeht. Aber, habe immer noch Zweifel, dass der Private VK für Betrug seitens Lieferant oder Kunde verantwortlich gemacht werden kann.


Es geht um einen gewerblichen Verkäufer, daher hat der Käufer als Verbraucher hier auch mehr Rechte als bei einem Kauf zwischen Privatleuten.
Bearbeitet von: "vince_" 8. Mär
Verfasser
SteveBrickman8. Mär

Vielleicht erfasse ich die Sache falsch, aber der Lieferant behauptet ja, …Vielleicht erfasse ich die Sache falsch, aber der Lieferant behauptet ja, die Ware ordnungsgemäß an den Kunden übergeben zu haben.Der Kunde behauptet, dass er die Ware nicht erhalten hat.Ich hoffe natürlich, dass alles Gut für den TE ausgeht. Aber, habe immer noch Zweifel, dass der Private VK für Betrug seitens Lieferant oder Kunde verantwortlich gemacht werden kann.


Der Verkäufer ist gewerblich.
Bei einem Verbrauchsgüterkauf, der gemäß § 474 Abs. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ausfällt, trägt das Transportrisiko stets der Unternehmer. Das folgt aus § 474 Abs. 2 BGB, der regelt, dass § 447 BGB, in dem der Gefahrübergang beim Versendungskauf geregelt ist, im Fall eines Verbrauchsgüterkaufs keine Anwendung findet. .Bei einem Transportverlust ist der Verkäufer verpflichtet, dem Kunden den Kaufpreis zu erstatten oder erneut Ware zu versenden.

Allerdings kann der VK z.B. eine Eidesstattliche Versicherung einfordern (Achtung: An Eides statt versichern ist nicht so unscheinbar, wie es scheint!)

Der VK kann natürlich die Nachverfolgung einleiten, wenn er mit den Transporteur eine Versicherung abgeschlossen hat. Wenn nicht, ist es das Pech des Verkäufer.

Bei einem Transportverlust muss nicht unbedingt neu geliefert werden. Es kann auch der Kaufpreis erstattet werden.

Es ist auch das Problem des VK, wenn die AGB der Transportdienstleister geregelt ist, dass die Pakete auch bei einem Nachbarn abgegeben werden können. Eine solche Regelung ist generell zulässig, allerdings muss dafür Sorge getragen werden, dass der eigentliche Empfänger über diese Zustellung unterrichtet wird. Die Beweislast für die Zustellung der Ware bei einem Verbrauchsgüterkauf liegt beim Unternehmer, das gilt auch, wenn die Ware bei einer dritten Person, beispielsweise einem Nachbarn, abgegeben wurde, denn damit erfolgt noch keine Zustellung.

Als zugestellt gilt eine Sendung beim gewerblichen Verkauf erst dann, wenn der Empfänger diese tatsächlich in den Händen hält.
Verfasser
Der Fall hat sich erledigt. Der Verkäufer teilte mir gerade mit, dass ihm das Einschreiben zurückgesendet wurde mit der Angabe, dass die angegebene Adresse nicht gefunden wurde.
Ich hatte bisher noch nie Probleme bei der Zustellung, kann mir nicht vorstellen, dass man meine Adresse nicht findet.
Alt-F48. Mär

Bei einem Verbrauchsgüterkauf, der gemäß § 474 Abs. 1 BGB (Bürgerliches Ges …Bei einem Verbrauchsgüterkauf, der gemäß § 474 Abs. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ausfällt, trägt das Transportrisiko stets der Unternehmer. Das folgt aus § 474 Abs. 2 BGB, der regelt, dass § 447 BGB, in dem der Gefahrübergang beim Versendungskauf geregelt ist, im Fall eines Verbrauchsgüterkaufs keine Anwendung findet. .Bei einem Transportverlust ist der Verkäufer verpflichtet, dem Kunden den Kaufpreis zu erstatten oder erneut Ware zu versenden.Allerdings kann der VK z.B. eine Eidesstattliche Versicherung einfordern (Achtung: An Eides statt versichern ist nicht so unscheinbar, wie es scheint!)Der VK kann natürlich die Nachverfolgung einleiten, wenn er mit den Transporteur eine Versicherung abgeschlossen hat. Wenn nicht, ist es das Pech des Verkäufer.Bei einem Transportverlust muss nicht unbedingt neu geliefert werden. Es kann auch der Kaufpreis erstattet werden.Es ist auch das Problem des VK, wenn die AGB der Transportdienstleister geregelt ist, dass die Pakete auch bei einem Nachbarn abgegeben werden können. Eine solche Regelung ist generell zulässig, allerdings muss dafür Sorge getragen werden, dass der eigentliche Empfänger über diese Zustellung unterrichtet wird. Die Beweislast für die Zustellung der Ware bei einem Verbrauchsgüterkauf liegt beim Unternehmer, das gilt auch, wenn die Ware bei einer dritten Person, beispielsweise einem Nachbarn, abgegeben wurde, denn damit erfolgt noch keine Zustellung.Als zugestellt gilt eine Sendung beim gewerblichen Verkauf erst dann, wenn der Empfänger diese tatsächlich in den Händen hält.



Danke. Echt schlimm, was man hier sonst so von den Hobbyjuristen liest
NSR938. Mär

Ich hatte bisher noch nie Probleme bei der Zustellung, kann mir nicht …Ich hatte bisher noch nie Probleme bei der Zustellung, kann mir nicht vorstellen, dass man meine Adresse nicht findet.


Naja guck dir die Leute an die Post ausliefern... Gefühlt mittlerweile 75% Schüler und Studenten denen das am Arsch vorbeigeht was sie da eigentlich machen. Hauptsache schnell Feierabend. Mich wundert da nix mehr.
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