Einstieg in die Fotografie: Welche Kamera ?

GelöschterUser220958
Hallo Community,
um die besten Momente mit unsrem Nachwuchs festzuhalten möchte ich mir eine Kamera anschaffen. Mit der Qualität der Handykamera (iPhone 6s) bin ich eher unzufrieden bin. Nun stellt sich mir die Frage: Kompakt oder DSLR? Mit den Kompakten habe ich bisher die Erfahrung gemacht das ziemlich viel Bildrauschen drin war, wenn man leicht rangezoomt hat. Hat man bei einer SLR das gleiche Problem? Hab mir als Beispielkamera mal die Canon EOS1200D inkl 18-55mm Objektiv angeschaut. Kann die jemand empfehlen? Bin absoluter Laie in dem Thema.

Danke schonmal für Tipps und Vorschläge

20 Kommentare

Bin auch eher ein Laie. Habe aber eine Nikon D3300 (ist ja ne ähnliche Preisklasse) und bin sehr zufrieden

Vereinfacht:
Kompaktkamera: Kamera denkt mit und wählt meistens die besten Einstellungen (oder eben nicht)
DSLR: du denkst mit und wählst für das Motiv passende Einstellungen

Auch bessere Kompaktkameras haben manuelle Einstellungen (wie DSLR). Wenn du damit an deine Grenzen stösst (die du erst herausfinden musst), dann kannst du auf DSLR wechseln.

DSLR zu haben mag zwar cool sein, man muss es aber auch bedienen können und die Vorteile der DSLR auch aus der Kamera herausholen.
Sonst ist man mit Kompaktkamera besser bedient.

Meine Scvhwester stand vor einer ähnlichen Entscheidung und am Ende ist es eine Bridge-Kamera geworden. Klaro, Abstriche muss man immer machen, aber der Bequemlichkeitsfaktor und die mangelnde Bereitschaft sich erst mit der Thematik auseinander zu setzen hat gesiegt. Nun rennt sie mit einer Sony HX400V und ist glücklich.

Als absoluter Laie in Sachen Fotografie nützt einem die beste Kamera nix. Das iPhone 6s hat eine hervorragende Kamera, wenn da keine gescheiten Bilder rauskommen, weiß ich auch nicht. Eine Kamera mit Topausstattung macht noch keine guten Bilder, denn dazu braucht es mehr, als Tech Specs und Kohle.

ich hab mir eine sony alpha 5100 gekauft, nehme damit in raw auf und bearbeite etwas in lightroom nach, hatte vorher ne canon 60d mit mehreren objektiven und hatte das schleppen satt, hatte auch die gleichen anforderungen (iphone zu schlecht, keine tiefe im bild, den neuen mitbewohner festhalten, auch einigermaßen gute fotos im raum ohne extra blitz) wollte aber etwas kompakter werden, klar der akku von der canon war um welten besser, die fotos die ich mache da reicht mir aber die kompakte sony mit wechselobjektiven. an der sony kannst du auch alles manuell einstellen wie bei der echten dslr. hatte mal kurz eine samsung nx300, die war mir aber zu langsam.

Wenn du nicht viel rumschleppen willst, dann würde ich eine gute Kompakte nehmen UND einen Fotokurs für Einsteiger machen. Wenn man nicht lernt richtig zu fotografieren und ein paar Grundkenntnisse kennt, dann hilft einem die beste Kamera nichts. Im Auto-Modus kann jeder fotografieren.

Passende Anekdote zu dem Thema:
"Sagt der Koch zum Fotografen: Sie haben aber schöne Bilder. Sie haben bestimmt eine teure Kamera.
Sagt der Fotograf zum Koch: Ihr Essen schmeckt aber lecker. Sie haben bestimmt teure Töpfe"

Fotolehrgang

hast die Olympus Aktionleider gerade verpasst, vllt wäre ja ne em10 mark II was für dich gewesen

Ich würde mir gute Kompakt- bzw- Bridge-Kameras ansehen. Mit einem guten, lichtempfindlichen Objektiv, und einem guten Chip. Und lass Dich nicht von Multi-Megapixel-Angaben blenden, die haben mit dem Bildergebnis kaum etwas zu tun.

ich habe gerade ähnliches Problem gehabt. habe nach vielem lesen eine Panasonic 61 TZ und eine Sony Alpha 5000 gekauft, ausgiebig getestet und die Bilder verglichen. habe mich nun für die 5000 entschieden, zwar hat die Panasonic einen sehr starken internen zoom und macht alles für einen, wenn man sich etwas mit der Sony beschäftigt, bekommt man damit die deutlich besseren Bilder!

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GelöschterUser263754

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Bearbeitet von: "Benutzer2030" 12. Nov 2016

DDOS2MAI14

die RX100 oder die G7 x


Jup sehr gute Bride Kameras... Es sollte Definitiv eine werde, da man ohne viel Vorkenntnisse und im Auto Modus out of the Camera gute Bilder raus bekommt die man auch auf alle möglichen arten verwenden kann, sei es auf einem großen TV die Bilder angucken, oder sich ein Bilderbuch drucken lassen, oder sogar auf Leinwand.

Eine SLR lohnt sich nur, wenn man mehr will als nur Schnappschüsse, Da kostet die Ausrüstung aber auch mehr, alleine ein gutes Objektiv was Pflicht ist, kostet eine ganze Stange Geld.

blooze

Als absoluter Laie in Sachen Fotografie nützt einem die beste Kamera nix. Das iPhone 6s hat eine hervorragende Kamera, wenn da keine gescheiten Bilder rauskommen, weiß ich auch nicht. Eine Kamera mit Topausstattung macht noch keine guten Bilder, denn dazu braucht es mehr, als Tech Specs und Kohle.


Gute bilder?
Da kann man so viel Zeit, mühe und auch Künstlerisch begabt sein wie man will, das was letztlich dabei raus kommt ist nur Pixelmatsch das man sich auf ein Smartphone angucken kann, oder irgendwo im Mainstream Posten kann wie Facebook, Twitter, oder Instagram oder für Webseiten die keine hohen Auflösungen bedürfen, für mehr kann man sie nicht gebrauchen, dafür sind die Sensoren zu klein und macht es Physikalisch als auch Technisch unmöglich da gescheite Bilder rauszubekommen, selbst der Sensor einer ordentlichen Bride ist mehr als 6 mal größer als das des Iphone 6s, vom Dynamikumfang, autofokus, schärfe usw. kann so ein kleines Smartphone nicht mithalten, da es gar nicht den Platz für die Technik hat, also für sehr schnell Momentaufnahmen ok, aber für mehr nicht, dafür Fehlt es den Geräten an Dimension.

Gute Bilder macht also nicht nur der Mensch und sein Talent dazu, sondern auch die Werkzeuge Spielen eine große rolle, das gilt überall, auch in der Malerei, in der Bildhauerei, im Audio, so wie in der Video Visualisierung etc. Vom Anfänger zum Profi, die Anforderungen an den Werkzeugen steigen automatisch mit.

Nicht zuvergessen ist die größe einer DSLR. Du solltest dir überlegen, ob du lust hast den Trümmer immer mit auf den Spielplatz zuschleppen. Sonst bist du nämlich ruckzuck wieder beim iPhone, weil die DSLR im Schrank liegt.

Ich würde auch eher zur Systemkamera tendieren, klein handlich immer dabei...

Bei Kind schleppst du schon genug rum, da hast du meist keine Lust noch den Fotorucksack mit zunehmen wenn es nur kurz auf den Spielplatz geht

Um Kinder zu fotografieren muss es schnell gehen und du hast keine Zeit noch 5 min was einzustellen oder du bist so fit das du deine Einstellungen gleich hast.
Ich nutze meist Automatik und habe mit DSLR immer noch die besten Fotos gemacht.
Ist aber groß und schwer und liegt rum.
Kompaktkameras haben meist einen zu kleinen Sensor, da hat man im Zimmer und Abends meist Schwierigkeiten.
Bridge sind auch gut aber auch.
Bin gerade Fan von M4T. Kleine Kamera mit DSLR einstellmöglichkeiten wenn man will und kann und nur etwas größer als eine Kompakte oder etwas kleiner als ein Bridge. Bilder sind zwischen Bridge und DSLR. Preis auch.

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GelöschterUser220958

Vielen Dank erstmal. Auf Basis eurer bisherigen Antworten, verschiedenen Testberichteb, YouTube Reviews und Amazon Rezessionen stehen für mich diese zwei Digitalkameras in der Endauswahl:
- Sony Cybershot RX100 M1 bzw M2
- Sony Alpha 5100

Hat jemand von euch nähere Erfahrungen mit einen dieser Modelle? Welches würdet ihr empfehlen und warum?

Bearbeitet von: "Pr0gix" 6. Jun 2016

Hab so einige DSLRs (auch aus dem Nikon-Profi-Lager) und die RX100 mk2 (als WHD-Schnapper ergattert) und würd letztere sofort wieder kaufen: macht klasse Fotos... Eventuell würd ich mir die mk3 überlegen, die hat nochmal ein etwas besseres Objektiv, aber dafür find ich den Brennweitenbereich nicht so schön...

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GelöschterUser263754

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Bearbeitet von: "Benutzer2030" 12. Nov 2016

Was denn jetzt, Einstieg in die Fotografie oder nur gute Schnappschüsse?

DSLR hat Vorteile, ist aber auch immer viel zu schleppen und nicht so flexibel beim Zoom, außer mit einem entsprechenden Objektiv, z.B. einer 18-200er Brennweite. Für Kinder reiht wahrscheinlich in den meisten Fällen das Standard Kit-Objektiv (18-55 mm).

Im Prinzip kannst du damit wirklich gute Bilder machen. Solltest du dich aber dann intensiver damit beschäftigen und wirklich in die Fotografie einsteigen, dann wirst du dir vielleicht irgendwann Objektive, ein Stativ und einen Blitz dazu kaufen. Das kann auf Dauer ein teures Hobby werden

Canon kann ich dir persönlich empfehlen, da es sehr viel Zubehör und preiswerte Objektive gibt. Auch der Markt an Gebrauchten ist hier riesig, siehe zum Beispiel das besagte DSLR-forum.


Das Argument gegen eine DSLR mit "man muss wissen, was man einstellen will" kann ich sie nicht bestätigen. Es gibt, gerade im Einsteigersegment, auch bei DSLRs viele automatische Modi für diverse Situationen. Wenn du dich aber ein wenig mit Blende, Belichtungszeit und ISO auseinandersetzen willst, wirst du die Risiken Einstellung dann auch schnell selbst finden und mit dem Ergebnis zufriedener sein als mit dem der Voreinstellung.


Guck wirklich mal in das forum. Die beraten dich wirklich gut und es gibt wie gesagt sehr viele Gebrauchte, meist in wirklich gutem Zustand. Ich habe fast mein ganzes Equipment von da und hatte nie Mist dabei. Ist allerdings alles schon was älter und verstaubt leider im Moment.

Letzter Tipp: lass dich von Festbrennweiten (Objektive mit festem Zoom) nicht abschrecken. Die liefern oft für kleines Geld richtig gute Fotos, zum Beispiel das canon 50mm mit Blende 1:1,8 für etwa 100€ macht sehr gute Portraits.

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