Empfehlung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung

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eingestellt am 5. Sep
Hi zusammen,

um das vorweg zu nehmen, ich werde mich auch noch professionell beraten lassen, allerdings kann ich mich nicht von zig Versicherern beraten lassen und mir dann die ganzen Unterschiede merken bzw. rausschreiben.
Daher hoffe ich hier auf Erfahrungen oder andere Mitglieder die sich mit der Thematik auskennen oder sich damit etwas beschäftigt haben, da ich das bisher nur rudimentär gemacht habe.
Ich bin bereits seit Jahren bei einem großen Versicherer verischert, aber nur knapp 1000 EUR bei BU, aber zugleich einer Rente von ein paar EUR, ist also so ein Hybrid.
Aus meiner Sicht macht es Sinn, meine Berufstätigkeit weiter abzusichern.
Ich bin im Consulting unterwegs und bin 50/50 auf der Straße bzw. im Office.

Eignentich finde ich diese Hybriden gar nicht so übel, da man eben im Fall das nichts passiert, was ja doch eher wahrscheinlich ist, zumindest einen Teil seiner Beiträge wieder als Rente oder Kapital zurückbekommt. Andererseits sagt der normale Menschenverstand, das so ein Hybrid im Fall einer BU niemals so eine Leistung bringt, wie es eine reine BU ohne Rückvergütung bringen wird.

Habt Ihr einen Versicherer zur Hand, bei dem Ihr euch sicher seid, dem Ihr Vertraut oder den Ihr empfehlen könnt? Ein Grund warum, ist natürlich immer hilfreich.
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Zum Thema Hybride: (Quelle: Finanztip)

Von einer Kombination der BU-Versicherung mit einer Kapitallebens-oder Rentenversicherung raten wir ab. Der zusätzliche Anteil für die Kapitalanlage macht den ohnehin recht hohen Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung nochmal deutlich teurer. Das verleitet dazu, eine zu niedrige Berufsunfähigkeitsrente zu vereinbaren. Wer sich wegen Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder anderer finanzieller Engpässe den Beitrag nicht mehr leisten kann, verliert zusammen mit der Altersvorsorge auch den BU-Schutz. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich, Sparverträge und die Versicherung gegen existenzielle Risiken zu trennen.

Makler bewerben solche Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (BUZ) häufig mit dem Argument, dass mit ihnen die Altersvorsorge auch bei Berufsunfähigkeit gesichert sei. Denn einige Versicherer zahlen im Fall der Berufsunfähigkeit anstelle des Kunden weiter in die Lebens- oder Rentenversicherung ein. Aus unserer Sicht die bessere Variante: Berücksichtigen Sie die Kosten für die Altersvorsorge bei der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente, die Sie versichern.
Habe mich damals sehr ausführlich damit beschäftigt- und zumindest vor 5 Jahren war die Alte Leipziger die „eierlegende Wollmilchsau“. Ähnlich gute Leistung bei einem vergleichsweise niedrigen Preis konnte keine andere Versicherung auch nur annähernd erbringen.
Der Haken: sehr rigoroser Gesundheitscheck und hohe Ablehnungsquote. Wenn du in den letzten 5 Jahren also irgendwas, auch nur kleines, gehabt haben solltest, wird das vermutlich ausgeschlossen, und somit ist die Versicherung vor allem für kerngesunde Leute zu empfehlen.
dschamboumping05.09.2019 09:11

Habe mich damals sehr ausführlich damit beschäftigt- und zumindest vor 5 J …Habe mich damals sehr ausführlich damit beschäftigt- und zumindest vor 5 Jahren war die Alte Leipziger die „eierlegende Wollmilchsau“. Ähnlich gute Leistung bei einem vergleichsweise niedrigen Preis konnte keine andere Versicherung auch nur annähernd erbringen. Der Haken: sehr rigoroser Gesundheitscheck und hohe Ablehnungsquote. Wenn du in den letzten 5 Jahren also irgendwas, auch nur kleines, gehabt haben solltest, wird das vermutlich ausgeschlossen, und somit ist die Versicherung vor allem für kerngesunde Leute zu empfehlen.


Guter Tipp, werde ich mal in meine Entscheidungsfindung einfließen lassen. Ich bezeichne mich mal als Kerngesund und komme daher sicherlich in Frage.

Nils099005.09.2019 09:09

Zum Thema Hybride: (Quelle: Finanztip)Von einer Kombination der …Zum Thema Hybride: (Quelle: Finanztip)Von einer Kombination der BU-Versicherung mit einer Kapitallebens-oder Rentenversicherung raten wir ab. Der zusätzliche Anteil für die Kapitalanlage macht den ohnehin recht hohen Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung nochmal deutlich teurer. Das verleitet dazu, eine zu niedrige Berufsunfähigkeitsrente zu vereinbaren. Wer sich wegen Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder anderer finanzieller Engpässe den Beitrag nicht mehr leisten kann, verliert zusammen mit der Altersvorsorge auch den BU-Schutz. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich, Sparverträge und die Versicherung gegen existenzielle Risiken zu trennen.Makler bewerben solche Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (BUZ) häufig mit dem Argument, dass mit ihnen die Altersvorsorge auch bei Berufsunfähigkeit gesichert sei. Denn einige Versicherer zahlen im Fall der Berufsunfähigkeit anstelle des Kunden weiter in die Lebens- oder Rentenversicherung ein. Aus unserer Sicht die bessere Variante: Berücksichtigen Sie die Kosten für die Altersvorsorge bei der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente, die Sie versichern.



So empfand das auch mein gesunder Menschenverstand, auch wenn der Hybride erst mal nach einer guten Idee klingt, ist das wohl tatsächlich nicht oder nicht unbedingt der Fall.
Gib mal deine Daten bei Check24 ein. Die Basler hat sehr gute Bedigungen zur Zeit. Kannst ja dann ein persönliches Gespräch vor Ort ausmachen.

1000€ finde ich zu wenig. Entweder man machts richtig oder lässt es. Was nutzen dir 1000€ Rente? Wenn du Miete usw. bezahlen musst. Unter 1.500€ würde ich nix machen. Und bis 65 Jahre ist aus meiner Sicht Pflicht.

Man kann nicht grundsäztlich sagen, der Versicherer ist gut usw. das kommt ganz individuell darauf an. Zudem ändern die Versicherungen ständig Ihre Bedingungen. Vor 5 Jahren war die HDI Testsieger und heute ist sie eines der Schlusslichter mit Ihren Bedingungen und Preisen.
Bearbeitet von: "pratwa" 5. Sep
Müssen die Zahlungen der BU noch versteuert werden ?
Coldasic305.09.2019 10:06

Guter Tipp, werde ich mal in meine Entscheidungsfindung einfließen lassen. …Guter Tipp, werde ich mal in meine Entscheidungsfindung einfließen lassen. Ich bezeichne mich mal als Kerngesund und komme daher sicherlich in Frage.So empfand das auch mein gesunder Menschenverstand, auch wenn der Hybride erst mal nach einer guten Idee klingt, ist das wohl tatsächlich nicht oder nicht unbedingt der Fall.


Also ich bin ja pro Hybrid und habe diese auch abgeschlossen. Bei der BU muss man meiner Erfahrung nach 2 Fälle unterscheiden.

1. temporäre Berufsunfähigkeit (z.B. krebs, Unfall etc. mit Heilung möglich)

Viele versichere erbringen Leistung wenn zu erwarten ist, das man länger als 6 Monate Berufsunfähig ist. Da ist der Hybrid sicherlich nicht so wichtig, da man ja in x Monaten/ Jahren wieder Rente zahlt.

2. dauerhafte Berufsunfähigkeit

Wenn ich mit 40 Berufsunfähig werde, dann zahle ich ja nicht mehr in die gesetzliche Rente ein. Wenn jetzt auch noch die private Rentenzahlung wegfallen dann bleiben mir ja nur die bis jetzt angesparten Summen.... man kommt also bis 60 oder auch 65/67 je nach dem wie lange die BU zahlt über die Runden und ist dann auf staatliche Leistungen angewiesen. In dem Fall macht meiner Meinung nach ein Hybrid Sinn, da man dann die vertraglich zugesicherte Private Rente bekommt und so eben oft nicht in Hartz4 rutscht.

Mit dem Gedanken „ich bin nicht jetzt Hartz4 Empfänger sondern erst in 10 Jahren“ würde ich so eine Versicherung gar nicht abschließen sondern mit einer günstigen Unfallversicherung und oder krankentagegeld-Zusatzversicherung absichern
Übrigens: Ich war auch bei der "professionellen" Beratung, nur leider haben die Makler meist nicht viel Ahnung, sondern wollen, wie man das erwarten sollte, vor allem verkaufen. Der große Vorteil meines Besuchs beim Makler war, dass dieser eine Übersicht über ca. 40-50 Schlüssel-Leistungspunkte der einzelnen Versicherungen zusammengestellt hatte. Dies war der einzige, aber sehr große Mehrwert des Maklers. Die "Beratung" war wirklich für die Tonne, aber über die Liste konnte ich abgleichen, was mir persönlich wichtig ist (da gibt es echt vieel Fußangeln, zB war mir wichtig, dass Fahrlässigkeit im Straßenverkehr nicht ausgeschlossen ist, denn bspw. zählt eine Fahrt unter Alkoholeinfluss als Fahrlässigkeit - und auch wenn ich das nicht plane, ist es mir dennoch wichtig da auch geschützt zu sein) und somit mich dann selber für eine Versicherung zu entscheiden.
Ohne eine solche Liste ist man quasi chancenlos, da man sich durch die Versicherungsbedingungen aller Versicherungen wühlen müsste. Finanztip bietet eine gute Checkliste, mit der man dann querchecken kann, wer was bietet und wie wichtig dies ist, das ist eine gute Orientierung.
Und v.a. genau überlegen in welcher Branche etc. du bist und wie du ggf. auch über Arbeitgeber(verband) versichert bist. Davon hängen ja dann auch die Risiken ab. Je mehr du versichern willst, je teurer...und ggf. auch unattraktiver. Das Geld fehlt dir ja dann für andere Dinge (Altersversorgung).

Und man sollte sich keine Illusionen machen... je nach Art der BU deckt keine Versicherung auch nur annähernd alles ab. Ich kenne inzwischen genug Familien die sich für Haus/Wohnung so abstrampeln das keiner Krank werden darf... an BU darfst du da garnicht denken: dann fällt alles zusammen.
dschamboumping05.09.2019 10:45

Übrigens: Ich war auch bei der "professionellen" Beratung, nur leider …Übrigens: Ich war auch bei der "professionellen" Beratung, nur leider haben die Makler meist nicht viel Ahnung, sondern wollen, wie man das erwarten sollte, vor allem verkaufen. Der große Vorteil meines Besuchs beim Makler war, dass dieser eine Übersicht über ca. 40-50 Schlüssel-Leistungspunkte der einzelnen Versicherungen zusammengestellt hatte. Dies war der einzige, aber sehr große Mehrwert des Maklers. Die "Beratung" war wirklich für die Tonne, aber über die Liste konnte ich abgleichen, was mir persönlich wichtig ist (da gibt es echt vieel Fußangeln, zB war mir wichtig, dass Fahrlässigkeit im Straßenverkehr nicht ausgeschlossen ist, denn bspw. zählt eine Fahrt unter Alkoholeinfluss als Fahrlässigkeit - und auch wenn ich das nicht plane, ist es mir dennoch wichtig da auch geschützt zu sein) und somit mich dann selber für eine Versicherung zu entscheiden.Ohne eine solche Liste ist man quasi chancenlos, da man sich durch die Versicherungsbedingungen aller Versicherungen wühlen müsste. Finanztip bietet eine gute Checkliste, mit der man dann querchecken kann, wer was bietet und wie wichtig dies ist, das ist eine gute Orientierung.


Aus diesem Grund sollte man sich Makler nehmen die quasi fast nichts anderes wie BU machen... Die Makler die meinen sie könnten ja alles sollte man durchweg meiden.

Nebenbei sollte man nicht nur auf die Leistungen schaue die auf dem Papier stehen sondern im Gegenzug auch Mal die Beschwerdequote des jeweiligen Anbieters... Der beste Tarif nützt einen nur bedingt etwas wenn die Zahlung verweigert wird. Da habe ich immer so einem tollen Hausratversicherer im Hinterkopf der von den Bedingungen und Preisen vergleich immer top ist.... Wenn man dann die Berichte darüber ließt wir häufig Schäden nicht bezahlt werden um die Höhe gestritten wird etc. dann weiß man auch woher der günstige Preis kommt.

Und da man im BU Fall eh schon finanziell nicht sonderlich gut gestellt ist sollte man am besten auch eine Rechtsschutzversicherung besitzen, so dass man im Fall der Fälle sein Recht auch vor Gericht erstreiten kann. Sowas kann lange gehen und teuer sein.
pratwa05.09.2019 10:32

Gib mal deine Daten bei Check24 ein. Die Basler hat sehr gute Bedigungen …Gib mal deine Daten bei Check24 ein. Die Basler hat sehr gute Bedigungen zur Zeit. Kannst ja dann ein persönliches Gespräch vor Ort ausmachen.1000€ finde ich zu wenig. Entweder man machts richtig oder lässt es. Was nutzen dir 1000€ Rente? Wenn du Miete usw. bezahlen musst. Unter 1.500€ würde ich nix machen. Und bis 65 Jahre ist aus meiner Sicht Pflicht.Man kann nicht grundsäztlich sagen, der Versicherer ist gut usw. das kommt ganz individuell darauf an. Zudem ändern die Versicherungen ständig Ihre Bedingungen. Vor 5 Jahren war die HDI Testsieger und heute ist sie eines der Schlusslichter mit Ihren Bedingungen und Preisen.


Deswegen möchte ich ja aufstocken bzw. eine zusätzliche abschließen, die erste war zum Anfang meines Arbeitslebens, zu den knapp 1000 sollen jetzt mind. nochmal 1000 on top.
Bei Check24 war ich natürlich auch schon unterwegs, mir ging es hier hauptsächlich um das Thema Hybrid, weil ich mir da doch etwas unsicher war.
Habe vorhin mit einem Vertreter der AXA telefoniert, der von den Hybriden abgeraden hat, wortwörltich "entweder Kapitalbildung oder Absicherung", was ich immer noch für richtig(er) halte.

matak05.09.2019 10:36

Müssen die Zahlungen der BU noch versteuert werden ?



Ohne es zu wissen, bestimmt...
Laut (ganz schnellem) google:
Bei Rentenbeginn 2019 sind gem. § 22 Nr. 1 Satz 3 lit. a) aa) EStG auf 78% der Rente bei Berufsunfähigkeit Steuern zu zahlen (mit dem persönlichen Steuersatz). Der zu versteuernde Anteil steigt bei späterem Rentenbeginn jährlich und beträgt 2020 bereits 80% und ab 2040 100%.

JohnnyBonjourno05.09.2019 10:38

Also ich bin ja pro Hybrid und habe diese auch abgeschlossen. Bei der BU …Also ich bin ja pro Hybrid und habe diese auch abgeschlossen. Bei der BU muss man meiner Erfahrung nach 2 Fälle unterscheiden.1. temporäre Berufsunfähigkeit (z.B. krebs, Unfall etc. mit Heilung möglich)Viele versichere erbringen Leistung wenn zu erwarten ist, das man länger als 6 Monate Berufsunfähig ist. Da ist der Hybrid sicherlich nicht so wichtig, da man ja in x Monaten/ Jahren wieder Rente zahlt.2. dauerhafte Berufsunfähigkeit Wenn ich mit 40 Berufsunfähig werde, dann zahle ich ja nicht mehr in die gesetzliche Rente ein. Wenn jetzt auch noch die private Rentenzahlung wegfallen dann bleiben mir ja nur die bis jetzt angesparten Summen.... man kommt also bis 60 oder auch 65/67 je nach dem wie lange die BU zahlt über die Runden und ist dann auf staatliche Leistungen angewiesen. In dem Fall macht meiner Meinung nach ein Hybrid Sinn, da man dann die vertraglich zugesicherte Private Rente bekommt und so eben oft nicht in Hartz4 rutscht.Mit dem Gedanken „ich bin nicht jetzt Hartz4 Empfänger sondern erst in 10 Jahren“ würde ich so eine Versicherung gar nicht abschließen sondern mit einer günstigen Unfallversicherung und oder krankentagegeld-Zusatzversicherung absichern



Aber so viel liefern die Hybriden dann doch auch nicht nach der BU, oder?
Ich habe eben mal in meinen Vertag geschaut, BU wäre 900, nach Renteneintritt wären es gerade mal ~140 EUR, da hat man dann auch nicht wirklich viel davon, allerdings besser als ne Gosch voller Reißnägel.


dschamboumping05.09.2019 10:45

Übrigens: Ich war auch bei der "professionellen" Beratung, nur leider …Übrigens: Ich war auch bei der "professionellen" Beratung, nur leider haben die Makler meist nicht viel Ahnung, sondern wollen, wie man das erwarten sollte, vor allem verkaufen. Der große Vorteil meines Besuchs beim Makler war, dass dieser eine Übersicht über ca. 40-50 Schlüssel-Leistungspunkte der einzelnen Versicherungen zusammengestellt hatte. Dies war der einzige, aber sehr große Mehrwert des Maklers. Die "Beratung" war wirklich für die Tonne, aber über die Liste konnte ich abgleichen, was mir persönlich wichtig ist (da gibt es echt vieel Fußangeln, zB war mir wichtig, dass Fahrlässigkeit im Straßenverkehr nicht ausgeschlossen ist, denn bspw. zählt eine Fahrt unter Alkoholeinfluss als Fahrlässigkeit - und auch wenn ich das nicht plane, ist es mir dennoch wichtig da auch geschützt zu sein) und somit mich dann selber für eine Versicherung zu entscheiden.Ohne eine solche Liste ist man quasi chancenlos, da man sich durch die Versicherungsbedingungen aller Versicherungen wühlen müsste. Finanztip bietet eine gute Checkliste, mit der man dann querchecken kann, wer was bietet und wie wichtig dies ist, das ist eine gute Orientierung.


Leider ist das so, vertrauen darf und kann man da glaube ich nur noch ganz wenigen. Ich hör mir das auch mal an, werde aber auf keinen Fall direkt etwas abschließen.


Dodgerone05.09.2019 11:55

Und v.a. genau überlegen in welcher Branche etc. du bist und wie du ggf. …Und v.a. genau überlegen in welcher Branche etc. du bist und wie du ggf. auch über Arbeitgeber(verband) versichert bist. Davon hängen ja dann auch die Risiken ab. Je mehr du versichern willst, je teurer...und ggf. auch unattraktiver. Das Geld fehlt dir ja dann für andere Dinge (Altersversorgung).Und man sollte sich keine Illusionen machen... je nach Art der BU deckt keine Versicherung auch nur annähernd alles ab. Ich kenne inzwischen genug Familien die sich für Haus/Wohnung so abstrampeln das keiner Krank werden darf... an BU darfst du da garnicht denken: dann fällt alles zusammen.


Jo, ich will mich auch nicht überversichern, aber wer hilft einen effektiv dabei, das nicht zu tun.
Ich denke, lieber etwas mehr als zu wenig.
Mein Risiko schätze ich persönlich für sehr gering ein, aber was wenn ich morgen einen Unfall habe, beim über die Straße laufen angefahren werd, und was es da nicht noch so für Szenarien gibt...
Alles kann, nix muss...

Danke auf jeden Fall für die konstruktiven Beiträge bis hierher!
Bearbeitet von: "Coldasic3" 5. Sep
Coldasic305.09.2019 12:17

Deswegen möchte ich ja aufstocken bzw. eine zusätzliche abschließen, die er …Deswegen möchte ich ja aufstocken bzw. eine zusätzliche abschließen, die erste war zum Anfang meines Arbeitslebens, zu den knapp 1000 sollen jetzt mind. nochmal 1000 on top.Bei Check24 war ich natürlich auch schon unterwegs, mir ging es hier hauptsächlich um das Thema Hybrid, weil ich mir da doch etwas unsicher war.Habe vorhin mit einem Vertreter der AXA telefoniert, der von den Hybriden abgeraden hat, wortwörltich "entweder Kapitalbildung oder Absicherung", was ich immer noch für richtig(er) halte.Ohne es zu wissen, bestimmt...Laut (ganz schnellem) google:Bei Rentenbeginn 2019 sind gem. § 22 Nr. 1 Satz 3 lit. a) aa) EStG auf 78% der Rente bei Berufsunfähigkeit Steuern zu zahlen (mit dem persönlichen Steuersatz). Der zu versteuernde Anteil steigt bei späterem Rentenbeginn jährlich und beträgt 2020 bereits 80% und ab 2040 100%.Aber so viel liefern die Hybriden dann doch auch nicht nach der BU, oder?Ich habe eben mal in meinen Vertag geschaut, BU wäre 900, nach Renteneintritt wären es gerade mal ~140 EUR, da hat man dann auch nicht wirklich viel davon, allerdings besser als ne Gosch voller Reißnägel.Leider ist das so, vertrauen darf und kann man da glaube ich nur noch ganz wenigen. Ich hör mir das auch mal an, werde aber auf keinen Fall direkt etwas abschließen.Jo, ich will mich auch nicht überversichern, aber wer hilft einen effektiv dabei, das nicht zu tun.Ich denke, lieber etwas mehr als zu wenig.Mein Risiko schätze ich persönlich für sehr gering ein, aber was wenn ich morgen einen Unfall habe, beim über die Straße laufen angefahren werd, und was es da nicht noch so für Szenarien gibt...Alles kann, nix muss...Danke auf jeden Fall für die konstruktiven Beiträge bis hierher!



Ja aber mal ganz ehrlich: was sind 1000Euro/Monat, wenn du nen richtigen Unfall hast und wirklich garnicht mehr arbeiten kannst. Dann ist die BU ja auch nicht das wahre. Sie ist ja eher dazu da das Risiko abzudecken, das du in deinem ursprünglichen Job nicht mehr arbeiten kannst und ggf. eine Versorgungdifferenz zu schliessen. Da können 1000 Euro passen, sind je nach Job aber auch wenig...

Mein persönliches Risiko ist lt. Statistik auch hoch, die hätten mich nie genommen (arbeite in der Psychiatrie ). Aber ich bin 20 Jahre im Job, Top-Fit und auch nicht ausgebrannt. Aber ich arbeite mit über 40 jetzt z.B. nur noch Teilzeit um halt auch nicht zuviel Stress mitzunehmen und bin nebenbei noch selbstständig. Bei den Beiträgen zur BU muss ich immer lachen... wobei ich auch bezweifel das die Leute die wirklich Risiko BU haben (man merkt es manchen Menschen schon an bzw. erkennt es am Lebensstil) sich da richtig Gedanken machen. EIne BU ist ja auch keine Vollkasko-Versicherung...
inkognito05.09.2019 12:03

sondern im Gegenzug auch Mal die Beschwerdequote des jeweiligen …sondern im Gegenzug auch Mal die Beschwerdequote des jeweiligen Anbieters... Der beste Tarif nützt einen nur bedingt etwas wenn die Zahlung verweigert wird.


Die Beschwerdequote oder Prozessquote sagt relativ wenig erstmal aus. Interessant ist das Verhältnis verlorene Prozesse vs. abgelehnte Leistungsfälle.
Coldasic305.09.2019 12:17

Mein Risiko schätze ich persönlich für sehr gering ein, aber was wenn ich m …Mein Risiko schätze ich persönlich für sehr gering ein, aber was wenn ich morgen einen Unfall habe, beim über die Straße laufen angefahren werd, und was es da nicht noch so für Szenarien gibt...Alles kann, nix muss...Danke auf jeden Fall für die konstruktiven Beiträge bis hierher!


Die Risiken liegen meist aber nicht im Bereich der Unfälle, sondern eher im Bereich Krebs oder psychische Erkrankungen (die auch immer wieder steigen).
Dodgerone05.09.2019 12:30

Ja aber mal ganz ehrlich: was sind 1000Euro/Monat, wenn du nen richtigen …Ja aber mal ganz ehrlich: was sind 1000Euro/Monat, wenn du nen richtigen Unfall hast und wirklich garnicht mehr arbeiten kannst.

Ich glaube, wir verstehen uns gerade falsch.
Aktuell habe ich eine BU mit 900, da möchte ich mind. nochmal 1000 draufpacken, in Summe irgendwo bei einer Absicherung zwischen 2-2,5k landen. Deswegen bemühe ich mich gerade, zu selektieren und am Ende hoffentlich die richtige Entscheidung zu treffen.

LordLord05.09.2019 12:59

Die Beschwerdequote oder Prozessquote sagt relativ wenig erstmal aus. …Die Beschwerdequote oder Prozessquote sagt relativ wenig erstmal aus. Interessant ist das Verhältnis verlorene Prozesse vs. abgelehnte Leistungsfälle. Die Risiken liegen meist aber nicht im Bereich der Unfälle, sondern eher im Bereich Krebs oder psychische Erkrankungen (die auch immer wieder steigen).


Ohja, genau, solche Erkrankungen habe ich jetzt mal ganz verschwiegen und sind ja heutzutage nahezu allgegenwärtig.
Mach gleich eine Rechtsschutzversicherung dazu. Aber nicht bei der gleichen Versicherung 😄
nomoney05.09.2019 15:26

Mach gleich eine Rechtsschutzversicherung dazu. Aber nicht bei der …Mach gleich eine Rechtsschutzversicherung dazu. Aber nicht bei der gleichen Versicherung 😄


Die hab ich schon
dschamboumping05.09.2019 09:11

Habe mich damals sehr ausführlich damit beschäftigt- und zumindest vor 5 J …Habe mich damals sehr ausführlich damit beschäftigt- und zumindest vor 5 Jahren war die Alte Leipziger die „eierlegende Wollmilchsau“. Ähnlich gute Leistung bei einem vergleichsweise niedrigen Preis konnte keine andere Versicherung auch nur annähernd erbringen. Der Haken: sehr rigoroser Gesundheitscheck und hohe Ablehnungsquote. Wenn du in den letzten 5 Jahren also irgendwas, auch nur kleines, gehabt haben solltest, wird das vermutlich ausgeschlossen, und somit ist die Versicherung vor allem für kerngesunde Leute zu empfehlen.


Alte Leipziger +1, habe mich Ende 2015/Anfang 2016 beraten lassen und mir wurden detailliert die Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter erklärt. So ganz bekomme ich das alles nicht mehr auf die Reihe ohne in die Unterlagen zu schauen, aber das Ergebnis war recht eindeutig. Die Versicherungsbeiträge sind zwar nicht günstig, aber im Falle eines Falles soll die AL angeblich sehr fair agieren. Verifizieren konnte ich das (zum Glück) bisher noch nicht.

Und von hybriden Versicherungen wurde mir auch dringend abgeraten.
QuuQuu05.09.2019 16:01

Die Versicherungsbeiträge sind zwar nicht günstig, aber im Falle eines F …Die Versicherungsbeiträge sind zwar nicht günstig, aber im Falle eines Falles soll die AL angeblich sehr fair agieren.


Aber sicher doch, wird fair und umgehend alles reguliert im Fall eines Falles BU in Falle eine Buerojobs wie ihn der TO hat durchzubekommen ist fast unmoeglich oer man bekommt es selbst nicht mehr mit.
Birkenstock05.09.2019 16:10

Aber sicher doch, wird fair und umgehend alles reguliert im Fall eines …Aber sicher doch, wird fair und umgehend alles reguliert im Fall eines Falles BU in Falle eine Buerojobs wie ihn der TO hat durchzubekommen ist fast unmoeglich oer man bekommt es selbst nicht mehr mit.


Finde solche Allgemeinplätze deplatziert. Belegen kannst du es ja eh nicht. Nichtsdestotrotz macht eine RSV zur BU durchaus Sinn.
Bearbeitet von: "dschamboumping" 5. Sep
pratwa05.09.2019 10:32

Gib mal deine Daten bei Check24 ein. Die Basler hat sehr gute Bedigungen …Gib mal deine Daten bei Check24 ein. Die Basler hat sehr gute Bedigungen zur Zeit. Kannst ja dann ein persönliches Gespräch vor Ort ausmachen.1000€ finde ich zu wenig. Entweder man machts richtig oder lässt es. Was nutzen dir 1000€ Rente? Wenn du Miete usw. bezahlen musst. Unter 1.500€ würde ich nix machen. Und bis 65 Jahre ist aus meiner Sicht Pflicht.Man kann nicht grundsäztlich sagen, der Versicherer ist gut usw. das kommt ganz individuell darauf an. Zudem ändern die Versicherungen ständig Ihre Bedingungen. Vor 5 Jahren war die HDI Testsieger und heute ist sie eines der Schlusslichter mit Ihren Bedingungen und Preisen.


Die Basler hat mir ein Freund, der auch Versicherungsmakler ist, empfohlen. Ich werde wahrscheinlich auch dorthin wechseln.

Allerdings ist es sinnvoll solche BUs immer bis 67 abzuschließen. Solltest du über das 65. Lebensjahr hinaus doch noch arbeiten und Dir passiert dann etwas, bekommst du von 65-67 nur die Erwerbsminderungsrente gezahlt. Selbst eine BUZ könnte die Differenz nicht ausgleichen, es sei denn man zahlt jeden Monat richtig viel dort ein.
dschamboumping05.09.2019 16:45

Finde solche Allgemeinplätze deplatziert. Belegen kannst du es ja eh …Finde solche Allgemeinplätze deplatziert. Belegen kannst du es ja eh nicht. Nichtsdestotrotz macht eine RSV zur BU durchaus Sinn.


Einfach mal da lesen wo Leute mit Ahnung schreiben und nicht die |Meinung auf mydealzcommedyclub bilden.
Birkenstock05.09.2019 18:59

Einfach mal da lesen wo Leute mit Ahnung schreiben und nicht die |Meinung …Einfach mal da lesen wo Leute mit Ahnung schreiben und nicht die |Meinung auf mydealzcommedyclub bilden.



Und das wäre wo?
Püppi.8905.09.2019 18:11

Die Basler hat mir ein Freund, der auch Versicherungsmakler ist, …Die Basler hat mir ein Freund, der auch Versicherungsmakler ist, empfohlen. Ich werde wahrscheinlich auch dorthin wechseln.Allerdings ist es sinnvoll solche BUs immer bis 67 abzuschließen. Solltest du über das 65. Lebensjahr hinaus doch noch arbeiten und Dir passiert dann etwas, bekommst du von 65-67 nur die Erwerbsminderungsrente gezahlt. Selbst eine BUZ könnte die Differenz nicht ausgleichen, es sei denn man zahlt jeden Monat richtig viel dort ein.


Verstehe ich nicht so ganz. Sollte dir mit 65 Jahren etwas passieren kriegst du erstmal 6 Wochen Lohnfortzahlung, dann kommen 78 Wochen Krankengeld und dann gehst du einfach mit 0,6% Abzug in Rente.
Püppi.8905.09.2019 18:11

nur die Erwerbsminderungsrente gezahlt.


Eine Erwerbsminderungsrente ist aber etwas völlig anderes als eine Berufsunfähigkeit!
LordLord05.09.2019 19:39

Eine Erwerbsminderungsrente ist aber etwas völlig anderes als eine …Eine Erwerbsminderungsrente ist aber etwas völlig anderes als eine Berufsunfähigkeit!

Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 Jahre hast, du aber im 66. Jahr nicht mehr arbeiten kannst?

Voraussetzung in dem Fall ist, dass du bist 67 arbeiten gehen wolltest.
Püppi.8905.09.2019 20:42

Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 …Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 Jahre hast, du aber im 66. Jahr nicht mehr arbeiten kannst? Voraussetzung in dem Fall ist, dass du bist 67 arbeiten gehen wolltest.


Ein so kurzer Zeitraum ist doch komplett irrelevant und die BU wird das eh solange hinziehen bis der Versicherte ins Gras gebissen hat.
Püppi.8905.09.2019 20:42

Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 …Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 Jahre hast, du aber im 66. Jahr nicht mehr arbeiten kannst? Voraussetzung in dem Fall ist, dass du bist 67 arbeiten gehen wolltest.


Die Krankenkasse
Na ja.... ich sag da nichts mehr zu
1. Hybrid gibt vielleicht ein gutes Gefühl (weil man etwas "bekommt"), ist aber eigentlich ziemlicher Quatsch. Lernt man z.B. auch in Finanzplanungskurs an der Hochschule. Stand glaube ich bereits auf der 1. Seite der Präsentation: "trenne Risikoschutz von Altersvorsorge"

2. nicht zu einer Versicherungsagentur gehen, sondern durch einen Makler beraten lassen

3.) falls möglich, anonyme Anfrage mit Gesundheitsdaten machen, damit nicht alle anderen Versicherungen auch gleich Bescheid wissen.

Sorry, noch detailliertere Tipps kann ich nicht geben, da ich in diesem Bereich schon seit Jahren nicht mehr aktiv beratend bin und nichts falsches sagen will. Aber so grundsätzlich sind die Tipps schon richtig. Also z.B. eben kein Hybrid, wie von Dir favorisiert.
Püppi.8905.09.2019 20:42

Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 …Das ist mir schon klar. Aber wer zahlt im Fall, wenn du nur eine BU bis 65 Jahre hast, du aber im 66. Jahr nicht mehr arbeiten kannst? Voraussetzung in dem Fall ist, dass du bist 67 arbeiten gehen wolltest.


Warum setzt du dann eine BU mit einer EU gleich? Du bist ja sogar direkt davon ausgegangen das dann die EU Rente gezahlt wird, aber dafür müssen ganz andere Voraussetzungen eintreffen wie bei einer BU.

Um deine Frage zu beantworten: keine Absicherung und Rücklagen, dann zahlt niemand
Danke euch allen noch Mal, solche zielführenden bzw. sachlichen Diskussionen sind auf MD immer weniger möglich, schön das es hier geklappt hat
Aus der Diskussion nehme ich mit das...
1) Ich einen Makler aufsuchen werde
2) Die Hybriden raus sind, auch wenn ich mir das trotzdem nochmal von dem Makler erläutern lasse, sofern er damit von sich aus ums Eck kommt

DANKE!
Ich schließ mich hier einfach mal an, bin noch relativ am Anfang meiner Berufskarriere und bin zu 99% im Büro, also für eine BU ein Traum. Leider erschließt sich mir aber bis heute auch nicht so unbedingt der richtige Nutzen.

Was meine wenige recherche bisher ergeben hat, kriegt man ja mit einer BU dann auch nur die BU, kein Sozialgeld/Arbeitslosengeld etc wenn es dann wirklich soweit sein sollte. Das heißt also ich zahle 15 Jahre oder so ein um dann vielleicht nur 200 € mehr zu kriegen, als wenn ich von den Sozialgeld lebe.

Stimmt das alles soweit ?
SrRaven06.09.2019 09:29

Ich schließ mich hier einfach mal an, bin noch relativ am Anfang meiner …Ich schließ mich hier einfach mal an, bin noch relativ am Anfang meiner Berufskarriere und bin zu 99% im Büro, also für eine BU ein Traum. Leider erschließt sich mir aber bis heute auch nicht so unbedingt der richtige Nutzen. Was meine wenige recherche bisher ergeben hat, kriegt man ja mit einer BU dann auch nur die BU, kein Sozialgeld/Arbeitslosengeld etc wenn es dann wirklich soweit sein sollte. Das heißt also ich zahle 15 Jahre oder so ein um dann vielleicht nur 200 € mehr zu kriegen, als wenn ich von den Sozialgeld lebe.Stimmt das alles soweit ?


Im Normalfall wird in einer BU 80% des letzten Bruttogehaltes abgesichert. Du gehst aktuell davon aus das man gar nicht mehr arbeiten kann, dies ist in den meisten Berufsunfähigkeitsfällen aber eben nicht der Fall, sondern man kann nur weniger arbeiten. Und hier zahlen die meisten Versicherungen weiter, vom Staat bekommst du dann aber nichts.
Du sollst dich auch nicht von zich Versicherungsunternehmen beraten lassen sondern am besten einen freien Versicherungsberater suchen, der auf Honorarbasis arbeitet, den du also bezahlst. bvvb.de <- hier kannst du einen suchen. Mit ihm zusammen besprichst du alles und wenn er alle wichtigen Eckdaten kennt, kann er für dich aus dem ganzen Wulst an möglichen Vertragen den optimalen finden (nämlich mit den Leistungen die DU willst und nicht den Vertrag, der am besten für die Versicherungen/Makler ist)
Bearbeitet von: "jailben" 6. Sep
cltele05.09.2019 20:57

1. Hybrid gibt vielleicht ein gutes Gefühl (weil man etwas "bekommt"), ist …1. Hybrid gibt vielleicht ein gutes Gefühl (weil man etwas "bekommt"), ist aber eigentlich ziemlicher Quatsch. Lernt man z.B. auch in Finanzplanungskurs an der Hochschule. Stand glaube ich bereits auf der 1. Seite der Präsentation: "trenne Risikoschutz von Altersvorsorge"2. nicht zu einer Versicherungsagentur gehen, sondern durch einen Makler beraten lassen3.) falls möglich, anonyme Anfrage mit Gesundheitsdaten machen, damit nicht alle anderen Versicherungen auch gleich Bescheid wissen.Sorry, noch detailliertere Tipps kann ich nicht geben, da ich in diesem Bereich schon seit Jahren nicht mehr aktiv beratend bin und nichts falsches sagen will. Aber so grundsätzlich sind die Tipps schon richtig. Also z.B. eben kein Hybrid, wie von Dir favorisiert.


ein Makler hat auch bestimmte Versicherungen, die am meisten Provision bringen, Versicherungsberater ist da sinnvoller.
LordLord06.09.2019 09:54

Im Normalfall wird in einer BU 80% des letzten Bruttogehaltes abgesichert. …Im Normalfall wird in einer BU 80% des letzten Bruttogehaltes abgesichert. Du gehst aktuell davon aus das man gar nicht mehr arbeiten kann, dies ist in den meisten Berufsunfähigkeitsfällen aber eben nicht der Fall, sondern man kann nur weniger arbeiten. Und hier zahlen die meisten Versicherungen weiter, vom Staat bekommst du dann aber nichts.


Das heißt, das was ich meine war dann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ?

Die 80% des letzten Bruttogehaltes, sind die von mir definiert oder von der Versicherung ? Überall wo ich schaue, lege ich ja die "Auszahlungsgröße" fest.
SrRaven06.09.2019 10:10

Das heißt, das was ich meine war dann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ? …Das heißt, das was ich meine war dann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ? Die 80% des letzten Bruttogehaltes, sind die von mir definiert oder von der Versicherung ? Überall wo ich schaue, lege ich ja die "Auszahlungsgröße" fest.


Erste Frage: Ja, eine Berufsunfähigkeit tritt viel früher ein. Eine Erwerbsminderungsrente ist so der Worst Case und die gesetzliche teilweise Erwerbsminderungsrente sieht vor das man zwischen 3h -6h am Tag noch arbeiten kann (vollständige kleiner 3h). Hinzu kommen Wartezeiten. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es für die meisten nicht mehr.

Ja die Auszahlungsgröße legt man selbst fest, es wird aber empfohlen 80% des Bruttogehaltes abzusichern
jailben06.09.2019 10:01

ein Makler hat auch bestimmte Versicherungen, die am meisten Provision …ein Makler hat auch bestimmte Versicherungen, die am meisten Provision bringen, Versicherungsberater ist da sinnvoller.


Würde ich nicht pauschal unterschreiben. Ein Makler ist per se erstmal unabhängig und muss im Intresse des Kunden tätig sein. Diese zu finden ist nicht immer einfach, aber es gibt diese.
Hinzu kommt: ein Honorarberater benötigt keinen Sachkundenachweis, ein Makler schon (und muss auch entsprechend dies nachweisen bzw. Bestimmte Zeiten pro Jahr absolvieren). Und Verträge ohne Provision sind seltener als mit Provision, bedeutet die Auswahl an Versicherungen sind geringer.

Sollte der Provisionsdeckel nächstes Jahr kommen, wird das ganze sowieso hinfällig.
LordLord06.09.2019 10:30

Würde ich nicht pauschal unterschreiben. Ein Makler ist per se erstmal …Würde ich nicht pauschal unterschreiben. Ein Makler ist per se erstmal unabhängig und muss im Intresse des Kunden tätig sein. Diese zu finden ist nicht immer einfach, aber es gibt diese.Hinzu kommt: ein Honorarberater benötigt keinen Sachkundenachweis, ein Makler schon (und muss auch entsprechend dies nachweisen bzw. Bestimmte Zeiten pro Jahr absolvieren). Und Verträge ohne Provision sind seltener als mit Provision, bedeutet die Auswahl an Versicherungen sind geringer.Sollte der Provisionsdeckel nächstes Jahr kommen, wird das ganze sowieso hinfällig.


Trotzdem verdient er alleine an den Versicherungen. Außerdem gibt es ja auch Sonderfälle, die noch weniger lukrativ sind aber wo trotzdem bestmöglicher Schutz gewünscht wird (pkv öffnungsaktion), bin mir nicht sicher ob ein Makler auf Provisionsbasis da das bestmögliche Produkt am Markt für mich findet.
PS: Inwiefern Provisionsdeckel?
Bearbeitet von: "jailben" 6. Sep
jailben06.09.2019 11:03

Trotzdem verdient er alleine an den Versicherungen. Außerdem gibt es ja …Trotzdem verdient er alleine an den Versicherungen. Außerdem gibt es ja auch Sonderfälle, die noch weniger lukrativ sind aber wo trotzdem bestmöglicher Schutz gewünscht wird (pkv öffnungsaktion), bin mir nicht sicher ob ein Makler auf Provisionsbasis da das bestmögliche Produkt am Markt für mich findet.PS: Inwiefern Provisionsdeckel?


Die Regierung ist gerade dabei ein Provisionsdeckel zu beschließen, bedeutet jede Versicherung darf nur gleich hohe Provisionen zahlen.

Ich sehe auch per se ein Honorarberater nicht als schlecht an, aber auch diese haben häufig Nachteile die nicht erwähnt werden.
Bearbeitet von: "LordLord" 6. Sep
LordLord06.09.2019 10:24

Erste Frage: Ja, eine Berufsunfähigkeit tritt viel früher ein. Eine E …Erste Frage: Ja, eine Berufsunfähigkeit tritt viel früher ein. Eine Erwerbsminderungsrente ist so der Worst Case und die gesetzliche teilweise Erwerbsminderungsrente sieht vor das man zwischen 3h -6h am Tag noch arbeiten kann (vollständige kleiner 3h). Hinzu kommen Wartezeiten. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es für die meisten nicht mehr.Ja die Auszahlungsgröße legt man selbst fest, es wird aber empfohlen 80% des Bruttogehaltes abzusichern



Ist das nicht 80% vom Netto?
Vom Bruttp kommt mir schon sehr viel vor
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