Empfehlungen und Beratung für ein NAS

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eingestellt am 14. Apr
Guten Morgen MyDealz-Community,

ich bin schon seit längerem am überlegen ob ich mir ein NAS System zulegen sollte oder nicht.

Ich hab mich dazu entschlossen ein NAS anzuschaffen. Nun bin ich überfordert mit den verschiedenen Angeboten.

Kurz zu meinem Verwendungszweck:
- Hobby Fotograf und Filmen in 4K
(Besitze sehr viele Fotodaten)
- Bildbearbeitung
- Studium
-Allgemeine Daten
- Bin öfter unterwegs.

Kann mir jemand weiter helfen?

Ich bedanke mich schon mal.
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28 Kommentare
Wie groß ist die Datenmenge in etwa?
Ca 3-4 TB
Sind schon sehr viele Daten. Ich möchte sie auch ungern in externe Cloud - Dienste sichern.. da ich auch oft Reise fotografiere ich viel und die Daten sollen mir auch erhalten bleiben..
DS 918+ oder QNAP TS-453BE jeweils mit Ramerweiterung auf 8GB bzw. 16GB. Oder sich sowas selbe rnach seinen Bedürfnissen zusammenbauen. Würde sogar günstiger kommen. Siehe dazu FreeNas oder OpenMediaVault
Wieviel willst Du ausgeben?
Schau Dir mal die Synology 2 Bay NAS an. Speichergröße nach Wahl.
darthkeiler14.04.2020 09:17

Wieviel willst Du ausgeben?Schau Dir mal die Synology 2 Bay NAS an. …Wieviel willst Du ausgeben?Schau Dir mal die Synology 2 Bay NAS an. Speichergröße nach Wahl.


Buget max. 350-400€
Wäre das realistisch?
Wenn du etwas technisch versiert bist würde ich auch zum Eigenbau raten.
Wie @Slowman schon erwähnt hat dann mit OpenMediaVault, FreeNas oder (mein Favorit) UnRAID.

Hab 2x selber den „Fehler“ gemacht und ein fertiges NAS gekauft und war dann enttäuscht, als ich ein bisschen mehr rausholen wollte, als ich beim Zeitpunkt des Kaufs brauchte. Beim Eigenbau hast du eben maximale Flexibilität und Erweiterbarkeit. Nachteile wären eben, dass man sich schon ein wenig für Technik interessieren und auskennen sollte, das Gehäuse oft nicht so schick und klein wird (Preisfrage!) und man keinen Hardware+Software Support vom Hersteller bekommt.
Cumbamumba14.04.2020 09:44

Buget max. 350-400€ Wäre das realistisch?


Inklusive Festplatte(n)?
Cumbamumba14.04.2020 09:44

Buget max. 350-400€ Wäre das realistisch?


Mit Festplatten? Nein!
Ohne? Vielleicht, mit vielen Abstrichen. Ein Synology DS418 (besser DS418play) wäre eine gute Lösung für dich denke ich. Kostenpunkt wäre aber eher 450€ anstatt der 350.
Bearbeitet von: "Dummbatz123" 14. Apr
dop_amin14.04.2020 09:56

Wenn du etwas technisch versiert bist würde ich auch zum Eigenbau …Wenn du etwas technisch versiert bist würde ich auch zum Eigenbau raten.Wie @Slowman schon erwähnt hat dann mit OpenMediaVault, FreeNas oder (mein Favorit) UnRAID. Hab 2x selber den „Fehler“ gemacht und ein fertiges NAS gekauft und war dann enttäuscht, als ich ein bisschen mehr rausholen wollte, als ich beim Zeitpunkt des Kaufs brauchte. Beim Eigenbau hast du eben maximale Flexibilität und Erweiterbarkeit. Nachteile wären eben, dass man sich schon ein wenig für Technik interessieren und auskennen sollte, das Gehäuse oft nicht so schick und klein wird (Preisfrage!) und man keinen Hardware+Software Support vom Hersteller bekommt.


man sollte noch bedenken, dass man bei einem Eigenbau nur über Umwege an die Dateien kommt, wenn man unterwegs ist. Ja, das geht, aber der Service von Synology macht es einem echt einfacher. Der von WD ist leider kacke und unsicher
M.B.14.04.2020 10:02

man sollte noch bedenken, dass man bei einem Eigenbau nur über Umwege an …man sollte noch bedenken, dass man bei einem Eigenbau nur über Umwege an die Dateien kommt, wenn man unterwegs ist. Ja, das geht, aber der Service von Synology macht es einem echt einfacher. Der von WD ist leider kacke und unsicher


Das ist richtig. Wenn man das selbst machen möchte sollten „Portweiterleitung“ und „DDNS“ keine Fremdwörter sein... oder man muss bereit sein, etwas zu lernen
Ich kenne mich mit Linux genug auf für einen Eigenbau. Dennoch hatte ich mich dagegen entschieden und mir eine Diskstation (4 bay, mit 8gb RAM und Atom CPU) geholt.
Es soll einfach funktionieren und Ich möchte nicht nachbessern müssen.

Bedenke auch: RAID ersetzt kein Backup!
Dummbatz12314.04.2020 09:58

Mit Festplatten? Nein!Ohne? Vielleicht, mit vielen Abstrichen. Ein …Mit Festplatten? Nein!Ohne? Vielleicht, mit vielen Abstrichen. Ein Synology DS418 (besser DS418play) wäre eine gute Lösung für dich denke ich. Kostenpunkt wäre aber eher 450€ anstatt der 350.


Im Eigenbau könnte man das mit Festplatten, je nach Ansprüchen, erreichen.

Eine wichtige Frage, die du @Cumbamumba dir noch stellen musst, ist ob du Redundanz (=Ausfallsicherheit) benötigst (Stichwort RAID).
Ganz wichtig vorab: RAID ist KEIN Ersatz für ein Backup! Löscht du eine Datei ausersehen: Daten weg, brennt deine Bude ab: Daten weg, fängst du dir eine Ransomware ein: Daten weg!
Der einzige Vorteil von Redundanz ist, dass die Daten (je nach Konfiguration) immer an mehr als einer Stelle (also Festplatte) im NAS sind und wenn eine ausfällt der Betrieb weitergehen kann, weil die Daten ja noch vollkommen auf der anderen Festplatte sind. Dann hast du „in Ruhe“ Zeit die kaputte Platte zu tauschen. Dabei „verschwendet“ man dann in der Regel immer Platz mind. 1 Platte.
Ein Backup (z. B. Auf einer externen Festplatte oder Cloud (ginge ja auch verschlüsslet)) ist trotzdem unerlässlich, wenn dir die Daten wirklich wichtig sind.

Bedeutet zusammengefasst: Da es nicht so klingt als würde dein Beruf von einem Ausfall einer Festplatte im NAS abhängen würde ich von Redundanz abraten und lieber noch etwas Geld in richtiges Backup investieren.

Das beeinflusst deine Kaufentscheidung in dem Sinne, wie viele Bays das NAS braucht, welches du suchst.
Bearbeitet von: "dop_amin" 14. Apr
IT_Experte14.04.2020 10:13

Ich kenne mich mit Linux genug auf für einen Eigenbau. Dennoch hatte ich …Ich kenne mich mit Linux genug auf für einen Eigenbau. Dennoch hatte ich mich dagegen entschieden und mir eine Diskstation (4 bay, mit 8gb RAM und Atom CPU) geholt.Es soll einfach funktionieren und Ich möchte nicht nachbessern müssen.Bedenke auch: RAID ersetzt kein Backup!


Da warst du 2 Minuten schneller mit dem RAID 😄
Nochmal zum Thema Eigenbau: Mit dem unterliegenden Linux des Server OS hat man in der Regel keinen Kontakt (außer man möchte). Aber es ist ganz klar nicht so easy wie eine Synology!
Cumbamumba14.04.2020 09:44

Buget max. 350-400€ Wäre das realistisch?



Völlig unrealistisch - da du 4TB an Daten hast wäre natürlich auch eine NAS-Kapazität von 4TB Quatsch.
Wären wir also realistischer Weise eher bei 8TB Kapazität.
Dafür müsstest du dann ein gescheites Storage kaufen - 3 x 8TB NAS-Platten (ich gehe mal von RAID1 aus und dann brauchst du ja auch noch eine zusätzliche Backup-Platte).

Merkst du selbst, nicht wahr?
dop_amin14.04.2020 10:17

Da warst du 2 Minuten schneller mit dem RAID 😄Nochmal zum Thema …Da warst du 2 Minuten schneller mit dem RAID 😄Nochmal zum Thema Eigenbau: Mit dem unterliegenden Linux des Server OS hat man in der Regel keinen Kontakt (außer man möchte). Aber es ist ganz klar nicht so easy wie eine Synology!


Ich hatte einiges probiert und war nie ganz mit dem Selbstbau zufrieden.
Allerdings habe ich direkt 4 Platten im RAID 5 betrieben.
Diese sind dann einfach in die diskstation gezogen.
Gesichert auf mehreren kleinen Platten.

Nun habe ich noch eine große Platte, die ich als Sicherung auswärts Lager.

Für sowas bin ich allerdings mittlerweile bei über 1k€
blackbirdy14.04.2020 10:32

Völlig unrealistisch - da du 4TB an Daten hast wäre natürlich auch eine NA …Völlig unrealistisch - da du 4TB an Daten hast wäre natürlich auch eine NAS-Kapazität von 4TB Quatsch.Wären wir also realistischer Weise eher bei 8TB Kapazität.Dafür müsstest du dann ein gescheites Storage kaufen - 3 x 8TB NAS-Platten (ich gehe mal von RAID1 aus und dann brauchst du ja auch noch eine zusätzliche Backup-Platte).Merkst du selbst, nicht wahr?


Warum glaubst du RAID1 und Backup wären in dem Szenario hier sinnvoll? Wenn es um das Budget geht kann man sich das RAID auch gut sparen.
8TB Platten würde ich aus den WD MyBooks (im Angebot 130€) ausbauen ehrlich gesagt, aber da scheiden sich die Geister...

Wo ich die aber zustimmen muss, ist dass bei 4TB Daten ZUR ZEIT, auf jeden Fall für mehr als 4TB Daten Platz sein sollte (oder Spielraum zum erweitern). Habe den Kommentar dazu erst falsch gelesen
IT_Experte14.04.2020 10:34

Ich hatte einiges probiert und war nie ganz mit dem Selbstbau …Ich hatte einiges probiert und war nie ganz mit dem Selbstbau zufrieden.Allerdings habe ich direkt 4 Platten im RAID 5 betrieben.Diese sind dann einfach in die diskstation gezogen.Gesichert auf mehreren kleinen Platten.Nun habe ich noch eine große Platte, die ich als Sicherung auswärts Lager.Für sowas bin ich allerdings mittlerweile bei über 1k€


Hast du das einfach selbst in irgendeinem Linux probiert oder schon ein NAS OS genutzt? Das macht viel aus, hab es vorher auch mal „nur“ mit „Standard“ Debian probiert und war immer gefrickel.
Synology ds218+
dop_amin14.04.2020 10:41

Hast du das einfach selbst in irgendeinem Linux probiert oder schon ein …Hast du das einfach selbst in irgendeinem Linux probiert oder schon ein NAS OS genutzt? Das macht viel aus, hab es vorher auch mal „nur“ mit „Standard“ Debian probiert und war immer gefrickel.

Ich habe es unter Debian und dann freeNAS. Da gab es dann Berechtigungsprobleme (die Einstellungen in der Oberfläche gingen nicht und ich musste immer manuell ran) und ich hatte keine Lust mehr. Ich probiere gerne Sachen aus, aber eine NAS muss laufen.
Und da die Diskstation (Synology DS916+(8G) 4Bay NAS) virtuelle Maschinen und Docker kann, hätte ich genug zu probieren.:)
dieter.mann14.04.2020 10:42

Synology ds218+


Liegt über dem genannten Budget. Wenn man annimmt, dass eine 4TB Festplatte benötigt wird und eine weitere 4TB für ein Backup, dann sind wir schnell bei min. 220 Euro für die beiden Platten. Dann bleibt noch knapp 180 Euro für das NAS.

Es läuft also auf ein Single Bay NAS hinaus mit externen Platte für das Backup. Ich würde dann ein DS120j holen zum Ausprobieren. Wenn es gefällt, aber irgendwann nicht mehr reicht von der Performance (ist ja bisher nicht viel mit geplant), dann kann das Teil gut als Backup Maschine herhalten.
Es soll ja derzeit wohl nur ein Datengrab sein, welches von unterwegs erreichbar ist. Dafür ist die mitgelieferte Software bei Synology gut und auch nicht zu schwer zu bedienen.
Hab aktuell eins zu verkaufen, kannst dich gern per PN melden.

Synology DiskStation DS215j (2x3TB)
Also ich habe vor 1,5 Jahren folgendes Nas gebaut und betreibe es mit UnRaid. Ziel war ein möglichst geringer Stromverbrauch. Hier die Hardware:

- Fractal Design Node 304 Gehäuse (nicht das billigste, aber für ein Nas perfekt)
- AsRock J5005-ITX
- 8GB RAM
- 2x 4TB WD Red (1 als Parity Drive)
- 1x alte WD Red 1TB für das TimeMachine Backup am Mac
- 1x 512GB Sata SSD als Cache Drive (war übrig)
- Netzteil ist ein Pico-PSU 120W mit einem Salcar 12v Netzteil

Vorteil beim Fractal Node ist einfach, dass man da 6 3,5 Zoll Platten reinbekommt, wenn man ein ATX Netzteil verbaut und einen zusätzlichen Sata Controller. Ich hab zwecks Stromsparen und Lautstärke das Pico-PSU gewählt. Läuft im Wohnzimmer flüsterleise auf niedrigster Lüftereinstellung der Gehäuselüfter bei nie mehr als 33 Grad HDD Temperatur im Hochsommer
Achja, von gebrauchten Festplatten würde ich abraten. Ein NAS läuft 24/7, wenn die Platten schon jahrelang laufen ist die Ausfallwahrscheinlichkeit recht hoch. Theoretisch müsste man auch Parity und Daten HDD versetzt aus einer anderen Charge kaufen, um das Risiko eines gleichzeitigen Festplattenausfalles von Parity und Datendisk zu minimieren. Nur so als Anregung.
laest14.04.2020 19:58

Also ich habe vor 1,5 Jahren folgendes Nas gebaut und betreibe es mit …Also ich habe vor 1,5 Jahren folgendes Nas gebaut und betreibe es mit UnRaid. Ziel war ein möglichst geringer Stromverbrauch. Hier die Hardware:- Fractal Design Node 304 Gehäuse (nicht das billigste, aber für ein Nas perfekt)- AsRock J5005-ITX- 8GB RAM- 2x 4TB WD Red (1 als Parity Drive)- 1x alte WD Red 1TB für das TimeMachine Backup am Mac- 1x 512GB Sata SSD als Cache Drive (war übrig)- Netzteil ist ein Pico-PSU 120W mit einem Salcar 12v NetzteilVorteil beim Fractal Node ist einfach, dass man da 6 3,5 Zoll Platten reinbekommt, wenn man ein ATX Netzteil verbaut und einen zusätzlichen Sata Controller. Ich hab zwecks Stromsparen und Lautstärke das Pico-PSU gewählt. Läuft im Wohnzimmer flüsterleise auf niedrigster Lüftereinstellung der Gehäuselüfter bei nie mehr als 33 Grad HDD Temperatur im Hochsommer


Wieviel zieht das bei den drei HDDs aus?
laest14.04.2020 19:58

Also ich habe vor 1,5 Jahren folgendes Nas gebaut und betreibe es mit …Also ich habe vor 1,5 Jahren folgendes Nas gebaut und betreibe es mit UnRaid. Ziel war ein möglichst geringer Stromverbrauch. Hier die Hardware:- Fractal Design Node 304 Gehäuse (nicht das billigste, aber für ein Nas perfekt)- AsRock J5005-ITX- 8GB RAM- 2x 4TB WD Red (1 als Parity Drive)- 1x alte WD Red 1TB für das TimeMachine Backup am Mac- 1x 512GB Sata SSD als Cache Drive (war übrig)- Netzteil ist ein Pico-PSU 120W mit einem Salcar 12v NetzteilVorteil beim Fractal Node ist einfach, dass man da 6 3,5 Zoll Platten reinbekommt, wenn man ein ATX Netzteil verbaut und einen zusätzlichen Sata Controller. Ich hab zwecks Stromsparen und Lautstärke das Pico-PSU gewählt. Läuft im Wohnzimmer flüsterleise auf niedrigster Lüftereinstellung der Gehäuselüfter bei nie mehr als 33 Grad HDD Temperatur im Hochsommer


Wie viel Leistung zieht dein NAS im idle?
Klingt nach einem schönen, kleinen Build.
Hab mir vor ca. Einem Jahr eins gebaut aber mit deutlich mehr Leistung, um über die VMs in UnRAID zu zocken, da ich sonst nur einen Laptop besitze Klappt super... Nur Leistungsaufnahme könnte mit 60W im idle geringer sein Aber hab auch 6 HDDs verbaut, wovon mindestens zwei meist aktiv sind aufgrund von TimeMachine.
Kann ich leider nicht genau sagen, da ich kein Messgerät besitze. Das wird sich aber im Bereich einer entsprechenden Fertiglösung bewegen, da die auch oft auf die älteren J4205 etc. zurückgreifen

Hab etwas recherchiert im Netz. Im Idle mit einer SSD wohl um die 7,4W. Pro WD Red 2,8W im Idle. Also in meinem Fall vermutlich um die 15-16W
Bearbeitet von: "laest" 14. Apr
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