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Erfahrung zu DEGIRO- Broker gesucht - 80-98% günstiger Traden- z.B: Aktien für 2€ + 0,02%

Moinsen, wollte mal nach Erfahrungen zum Broker DEGIRO fragen.. Nutzt den jemand von euch? Scheint ja recht günstig zu sein, zur Eröffnung ist auch kein Postident nötig. Scheint ja sogar noch günstiger als Aktionärsbank, Flatex etc. zu sein.

Preise Wiener Börse, Xetra, EUREX

Aktien € 2,00 + 0,02%
OPTIONEN € 0,75 Je Kontrakt
Futures € 0,75 Je Kontrakt
KNOCK-OUTS € 2,00 + 0,02%

" Noch eklatanter ist der Unterschied beim Handel an ausländischen Börsen wie etwa in den USA. Ein Beispiel zum Vergleich: Der Kauf von Google-Aktien für 5.000 Euro an der US-Börse kostet bei DEGIRO nur 0,54 Euro. Bei der Comdirect zahlen Kunden für die gleiche Transaktion 35,40 Euro, beim Online-Broker Flatex sind es immer noch 19,90 Euro und selbst bei Lynx belaufen sich die Kosten für diesen Handel noch auf 3,85 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 98 Prozent."

- "Und last but not least müssen deutsche Kunden sich natürlich im Klaren darüber sein, dass ein ausländischer Broker keine deutsche Abgeltungsteuer einbehält und abführt. Das muss man dann – lästigerweise - selbst machen über die Steuererklärung."

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Online-Broker-degiro-startet-nun-auch-in-Deutschland-Preisbrecher-aus-den-Niederlanden-rollt-europaeischen-Markt-auf-FOTO-3879914

Beliebteste Kommentare

Aus eigener Erfahrung: Degiro hat im Vergleich sehr gute Preise. Wie bei jedem Broker gibt es Vor- und Nachteile, um ein paar davon zu nennen:

Vorteile:
- Preise (relativ) sehr gut, insbesondere auch die Möglichkeit international zu handeln
- Bislang immer sehr gute Orderausführung, d.h. in der Regel schnell/sofort bzw. teilweise sogar über Geld-Kurs / nahe Midpreis ausgeführt
- unkomplizierte Kontoeröffnung

Nachteile:
- Das Interface ist gewöhnungsbedürftig und manche Funktionen "fehlen", v.a. wenn man andere Broker wie comdirect, ingdiba oder flatex gewohnt ist
- Kein Einbehalt von Abgeltungssteuer/Kirchensteuer/Soli, d.h. muss alles selber nachträglich über die Steuererklärung versteuert werden, dies ist mit erheblichem Aufwand verbunden, sofern man mehr als 1-2 Trades im Jahr tätigt, die Exportmöglichkeiten in Excel/PDF von Trades/P&L helfen zwar, sind aber teilweise unübersichtlich und man muss sich dann die An- und Verkaufsdaten erst zusammensuchen --> es wird auch keine Steuerbescheinigung für Kapitalerträge, wie man es von deutschen Brokern gewohnt ist, ausgestellt
- Bei Anleihen etwas eingeschränktere Handelbarkeit, da m.E. nur Börse Frankfurt + Xetra für Anleihen, die in DE gehandelt werden, d.h. andere Handelsplätze wie Stuttgart fehlen
- Bestimmte Dividenden werden pauschal um 30% Quellensteuer gekürzt (z.B. bei amerikanischen Aktien) - theoretisch gibt es wohl die Möglichkeit sich diese wieder über diverse Ämter/Formulare/etc. zurückzuholen, aber das ist natürlich mit administrativem Aufwand verbunden

Die Liste ist jetzt nicht abschließend. Am besten mal in Google auf Englisch nach Erfahrungsberichten suchen, da gibt es den ein oder anderen Blogeintrag/ Review.

Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob das was für einen ist. Anfängern würde ich aber eher abraten, ebenfalls Wenigtradern - der preisliche Vorteil wiegt dann den zusätzlichen administrativen Aufwand bzgl. der Steuererklärung nicht auf.

Schönen Abend noch!

15 Kommentare

degiro.at/

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Online-Broker-degiro-startet-nun-auch-in-Deutschland-Preisbrecher-aus-den-Niederlanden-rollt-europaeischen-Markt-auf-FOTO-3879914

Hot, mal gemerkt, obwohl ich noch keine Aktien kaufe, man weiß aber nie :-)

Keine Erfahrung, aber in dem Artikel steht sie haben keine Bankenlizenz, dürften demnach auch weniger reguliert sein.

Hot, direkt alles in Aktien ballern

Die Preise sind hot - aber keine Banklizenz oO ...viel Spaß wenn die Bude pleite geht - muss allerdings zugeben das der Artikel interessant klingt

Es wäre wirklich Interessant zu wissen was passiert wenn der Laden pleite ist. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist.

Hier mal von Gute Frage geklaut:
Die Aktien und Fonds bleiben Deine und werden nicht Teil einer Insolvenzmasse. Bei den Einlagen (Geld auf den Konten) sieht es evtl. anders aus, aber das war ja nicht Deine Frage.
2000 oder 2001 gab es einmal ein Online-Broker der pleite ging. Die Anleger behielten freilich ihre Aktien, das Problem war aber, dass sie vorübergehend nicht an die Papiere gekommen sind, d.h. sie konnten ca. 2-3 Woche die Papiere nicht verkaufen und auch nicht übertragen, da die BaFin ein Moratorium über das Institut verhängt hatte und das Institut keine Geschäft mehr tätigen durfte, auch nicht für die Kunden.
Besonders unangenehm wird dies, wenn Du eigentlich kurzfristig traden willst und dann nicht verkaufen kannst.
Übrigens hätte ich bei Comdirect, DAB und Cortal Consors da keine bedenken. Bei kleineren Anbietern (Flatex, V-trade) evtl. schon.

Ich zitiere mal von finanzen.net:

Da DEGIRO keine Bank-Lizenz hat und diese auch nicht anstrebt, werden Kontoguthaben nicht von DEGIRO gehalten, sondern in einem täglich handelbaren Geldmarktfonds angelegt. Der Fonds investiert die Geldmittel in Anlagen mit dem geringstmöglichen Risiko, zumeist in Staatsanleihen mit hoher Bonität. Dadurch sind Kundenvermögen sicherer als herkömmliche Bankguthaben.



Insofern dürfte die Einlage auch im Falle einer Insolvenz nicht Teil der Insolvenzmasse werde (im Bezug auf die Aussage von freak1), gehandelte Papiere sowieso nicht.

Angebot ist verlockend aber wenn man wirklich aktiv handelt und den ganzen Steuerkram selbst angeben möchte, dem lege ich Interactive Brokers (IB) ans Herz. Ist einer der größten Broker, habe dort den Großteil meines Vermögens liegen und bisher null Probleme. US Aktien kann man für ein paar Cents Kommission handeln und man kann direkt mit Optionen handeln statt der OS-/Knockout-Abzocke.

Wäre trotzdem interessant, falls hier jemand schon Erfahrungen mit DEGiro gesammelt hat...

Aus eigener Erfahrung: Degiro hat im Vergleich sehr gute Preise. Wie bei jedem Broker gibt es Vor- und Nachteile, um ein paar davon zu nennen:

Vorteile:
- Preise (relativ) sehr gut, insbesondere auch die Möglichkeit international zu handeln
- Bislang immer sehr gute Orderausführung, d.h. in der Regel schnell/sofort bzw. teilweise sogar über Geld-Kurs / nahe Midpreis ausgeführt
- unkomplizierte Kontoeröffnung

Nachteile:
- Das Interface ist gewöhnungsbedürftig und manche Funktionen "fehlen", v.a. wenn man andere Broker wie comdirect, ingdiba oder flatex gewohnt ist
- Kein Einbehalt von Abgeltungssteuer/Kirchensteuer/Soli, d.h. muss alles selber nachträglich über die Steuererklärung versteuert werden, dies ist mit erheblichem Aufwand verbunden, sofern man mehr als 1-2 Trades im Jahr tätigt, die Exportmöglichkeiten in Excel/PDF von Trades/P&L helfen zwar, sind aber teilweise unübersichtlich und man muss sich dann die An- und Verkaufsdaten erst zusammensuchen --> es wird auch keine Steuerbescheinigung für Kapitalerträge, wie man es von deutschen Brokern gewohnt ist, ausgestellt
- Bei Anleihen etwas eingeschränktere Handelbarkeit, da m.E. nur Börse Frankfurt + Xetra für Anleihen, die in DE gehandelt werden, d.h. andere Handelsplätze wie Stuttgart fehlen
- Bestimmte Dividenden werden pauschal um 30% Quellensteuer gekürzt (z.B. bei amerikanischen Aktien) - theoretisch gibt es wohl die Möglichkeit sich diese wieder über diverse Ämter/Formulare/etc. zurückzuholen, aber das ist natürlich mit administrativem Aufwand verbunden

Die Liste ist jetzt nicht abschließend. Am besten mal in Google auf Englisch nach Erfahrungsberichten suchen, da gibt es den ein oder anderen Blogeintrag/ Review.

Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob das was für einen ist. Anfängern würde ich aber eher abraten, ebenfalls Wenigtradern - der preisliche Vorteil wiegt dann den zusätzlichen administrativen Aufwand bzgl. der Steuererklärung nicht auf.

Schönen Abend noch!

Deine Aktien werden bei Clearstream als Sammelstelle getrennt eingelagert, und dadurch kein Teil der Insolvenzmasse falls DEGIRO pleite gehen sollte. Ich habe bis jetzt granz gute Erfahrungen mit denen gemacht, auch wenn einige Optionen, die andere Banken anbieten, fehlen (bspw. beim Kauf/Verkauf).

scounce

Aus eigener Erfahrung: Degiro hat im Vergleich sehr gute Preise. Wie bei jedem Broker gibt es Vor- und Nachteile, um ein paar davon zu nennen: Vorteile: - Preise (relativ) sehr gut, insbesondere auch die Möglichkeit international zu handeln - Bislang immer sehr gute Orderausführung, d.h. in der Regel schnell/sofort bzw. teilweise sogar über Geld-Kurs / nahe Midpreis ausgeführt - unkomplizierte Kontoeröffnung Nachteile: - Das Interface ist gewöhnungsbedürftig und manche Funktionen "fehlen", v.a. wenn man andere Broker wie comdirect, ingdiba oder flatex gewohnt ist - Kein Einbehalt von Abgeltungssteuer/Kirchensteuer/Soli, d.h. muss alles selber nachträglich über die Steuererklärung versteuert werden, dies ist mit erheblichem Aufwand verbunden, sofern man mehr als 1-2 Trades im Jahr tätigt, die Exportmöglichkeiten in Excel/PDF von Trades/P&L helfen zwar, sind aber teilweise unübersichtlich und man muss sich dann die An- und Verkaufsdaten erst zusammensuchen --> es wird auch keine Steuerbescheinigung für Kapitalerträge, wie man es von deutschen Brokern gewohnt ist, ausgestellt - Bei Anleihen etwas eingeschränktere Handelbarkeit, da m.E. nur Börse Frankfurt + Xetra für Anleihen, die in DE gehandelt werden, d.h. andere Handelsplätze wie Stuttgart fehlen - Bestimmte Dividenden werden pauschal um 30% Quellensteuer gekürzt (z.B. bei amerikanischen Aktien) - theoretisch gibt es wohl die Möglichkeit sich diese wieder über diverse Ämter/Formulare/etc. zurückzuholen, aber das ist natürlich mit administrativem Aufwand verbunden Die Liste ist jetzt nicht abschließend. Am besten mal in Google auf Englisch nach Erfahrungsberichten suchen, da gibt es den ein oder anderen Blogeintrag/ Review. Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob das was für einen ist. Anfängern würde ich aber eher abraten, ebenfalls Wenigtradern - der preisliche Vorteil wiegt dann den zusätzlichen administrativen Aufwand bzgl. der Steuererklärung nicht auf. Schönen Abend noch!




Kann das im Prinzip so bestätigen. Habe wegen der Nachteile nach circa einem Monat gekündigt. Dann kam ein kurzer Anruf mit der Nachfrage, warum ich kündigen würde und nach Beantwortung wurde auch diese schnell umgesetzt.

modern-banking.de/n/1…htm

"Gelder, die nicht in Wertpapieren investiert sind, liegen nicht wie gewöhnlich auf einem Depot-Verrechnungskonto, sondern werden von DEGIRO automatisch in einem Geldmarktfonds geparkt, im "FundShare Cash Fund". Gemäß Verkaufsprospekt ist das Ziel des Fonds, eine Rendite ähnlich dem Interbanken-Zinssatz EONIA abzüglich 0,25% zu erzielen, oder von null, sofern EONIA unter 0,25% ist. DEGIRO wählte die Lösung über das gesondert verwahrte Fondsvermögen wegen des Fehlens einer Banklizenz, was die Annahme von Einlagen verbietet und weshalb keine Einlagensicherung schützt. Die Wertpapiere der Kunden verleiht DEGIRO, um Erlöse zu erzielen. In den umfangreichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das auf Seite 19 erkennbar. Für entliehene Wertpapiere werden zwar Sicherheiten hereingenommen, aber Ausfälle bei Insolvenz der Gegenpartei sind dennoch nicht ganz auszuschließen. Das Entleihen trägt dazu bei, dass DEGIRO diese Preise machen kann. Falls der Kunde es verbietet, gilt ein anderes, das "Custody"-Preismodell. Nebenleistungen wie die Bearbeitung von Dividendengutschriften und Kapitalmaßnamen kosten hier extra und der Handel in Optionen und Futures ist unterbunden."

"für ein- und ausgehende Depotüberträge sind bei DEGIRO EUR 25,00 pro Position zu zahlen, innerhalb Deutschlands wäre eine solche Gebühr bei ausgehenden Überträgen und gleichzeitiger Depotauflösung unzulässig."

erledigt

Crenzy

https://www.degiro.at/ http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Online-Broker-degiro-startet-nun-auch-in-Deutschland-Preisbrecher-aus-den-Niederlanden-rollt-europaeischen-Markt-auf-FOTO-3879914



Kann jemanden detailierte Informationen zu Preisen der Optionen finden? Weiß jemand ob z.b. das setzen eines Limits oder einer Gültigkeit (z.b. tagesgültig) ebenfalls als Optionen gilt?
Würde man dann bei nem Limit mit FOK und tagesgültigkeit 3x0,75 = 2,25 für die Optionen zahlen?

Weiß einer anbei, ob die Order auch berechnet wird, wenn sie nicht ausgeführt wurde oder von einem selbst gestrichen wurde?

Ich hab da irgendwie n Fragezeichen überm Kopf. Zu Preisen bzgl. Limits find ich bei den gar nichts... :-P

Würd mich über Hilfe freuen ;-)

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