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Erfahrungen mit Skoda-Reimporten bzgl. Qualität?

Ich war kürzlich beim freundlichen Skoda-Vertragshändler, um mir ein Angebot für einen Fabia Combi erstellen zu lassen.
Der Händler gab mir bereits beim ersten Angebot ohne Diskussionen einen Nachlass auf den Listenpreis, konnte aber auch nach Diskussion und anschließendem erhöhten Nachlass nicht ansatzweise mit dem Preis mithalten, den exakt dasselbe Auto mit völlig identischer Ausstattung als EU-Reimport kostet.

(Zum Vergleich: Listenpreis 20.100,- €
erster Preis Vertragshändler 16.991,- €
zweiter Preis Vertragshändler 16.790,- €
EU-Reimportpreis 14.089,- €)

Stattdessen nannte er mir folgende Argumente für einen Kauf beim offiziellen Vertragshändler:

1. höhere Wahrscheinlichkeit für Kulanzfälle bei Defekten nach Ablauf der Gewährleistung

2. bevorzugte Behandlung bei Werkstatterminen

3. Fahrzeuge für andere Auslieferungsländer werden anders zusammengebaut, z.B. haben Fzg. für den italienischen Markt keine Hohlraumkonservierung oder Fzg. für den skandinavischen Markt eine schwächere Klimaanlage.

Punkt 1 und 2 sind für mich nachvollziehbar, aber der dritte Punkt hört sich für mich doch recht fragwürdig an. Kommen nicht alle Skodas einer Modellreihe vom selben tschechischen Produktionsband?

Deshalb: wer besitzt selbst ein EU-Reimportauto (idealerweise einen Skoda) und kann von seinen Erfahrungen bzgl. Qualität und Behandlung in der (Vertrags-)Werkstatt berichten?

Vorab vielen Dank!

10 Kommentare

Hohlraumkonservierung halte ich nicht für nachvollziehbar.
Woher soll er wissen, ob der Skoda in den Alpen oder an der Adria gefahren wird (Luftfeuchte + Salz).

Reimporte sind tatsächlich aus Pappe und sehen lediglich aus wie Autos.
Denk selber nach.

Alles Quatsch.

Die Garantiebedingungen sind die selben. Die Serienausstattung mittlerweile auch ähnlich. Wobei der Fabia im Grundmodell ja auch praktisch keine Ausstattung hat.

Unterschiedliche Regionsvarianten existieren grundsätzlich. Ich hatte das mal bei einem Saab 9-5er, dessen Kabelbaum oder so ähnlich in der skandinavischen Variante weniger Hitze abkann, und deshalb bei ausgiebigen heißen Touren - z.B. kurvige Bergstraßen in Südspanien - leichter aufgibt als die zentraleuropäische Version.

Ausstattungslinien sind unterschiedlich,da muss man dann schon genauer schauen,ob irgend etwas fehlt. Früher gab es größere Unterschiede in der Konservierung und Lackierung. Mittlerweile aber eigentlich keine Unterschiede mehr.

Gerade bei VAG ist doch alles auf das Baukastenprinzip ausgerichtet, sodass unterschiedliche Fertigungsprozesse nur unnötige Zeit und Kosten verursachen würden.

Es ist ein Mythos, den man immer wieder hört (vor allem von Händlern, da sie dir ja etwas verkaufen wollen). Ähnlich wie "bei freien Tankstellen ist die Benzinqualität schlechter als bei den Marken-Tankstellen".

Und in einer ordentlichen (Vertrags-)Werkstatt ist den Leuten egal, wo das Fahrzeug herkommt. Bei dem Händler würde ich schon aus Prinzip nichts kaufen, wenn er mir so etwas erzählt.

Unterschiede gibt es auch im VW-Konzern durchaus, einfach weil jedes extra Teil welches man ggf. verbaut eben auch Geld kostet, beim Golf V waren es zum Beispiel kleine Schaumstoffklötzchen die im vorderen Bereich der Tür verbaut wurden, geben tut es das also.

Am Ende wird man detailierte Unterschiede aber eher in den Markenforen finden wo Leute das im Detail verglichen haben (Würde mich da mal durcharbeiten: http://www.skodacommunity.de/threads/skoda-fabia-iii-als-reimport-wie-sind-eure-erfahrungen-mit-der-lieferzeit.97110/). Das geht über Bremsen (hinten nur Trommeln statt in Deutschland Scheiben) über diverse andere Teile, das ist bei jedem Hersteller und Modell aber unterschiedlich. Teilweise sind es sogar bestimmte Motoren die es nicht auf allen Märkten gab.

In der Werkstatt habe ich selbst grundsätzlich keine Probleme mit Reimporten gehabt. Diese gab es eher wenn man mal Ersatzteile/Verschleissteile brauchte für Teile die eben das deutsche Modell so nicht hat, da war die Suche + Bestellung manchmal aufwendiger aber sowas ist eben machbar. Gerade im VW-Konzern wo sowas eben kreuz und quer über die Modelle verwendet wird.

Edit: Mal zur Inspiration gibt es vom Vorgängerfabia eine Reihe von genannten Unterschieden, manches könnte hier auch noch relevant sein, zeigt zumindest Unterschiede im Detail: skodacommunity.de/thr…10/ - so wie ich das sehe, sollte man die Liste mit der Serienausstattung (also da wo jeder Schulli aufgeführt ist) mal ganz genau angucken und mit dem deutschen Modell vergleichen.

Schau doch mal bei den Internetvermittlern. Darüber habe ich meinen "deutschen" o3 23% unter Liste von einem Händler nicht weit entfernt bekommen. Bei den Vermittler bekommst du nach Eingabe der Ausstattung direkt den endpreis angezeigt. Nachteil ist, das der Händler am liebsten nichts mit dir zu tun haben will. Keine Beratung, Abholung ohne Sekt etc etc.

Ich habe mir letztes Jahr einen VW Polo als EU-Wagen gekauft. Die Ausstattung der Pakete kann abweichen (Comfortline für D ist u. U. nicht gleich Comfortline für ein anderes EU-Land).
Mir ist aber aufgefallen, dass die Ausstattung mit Ausnahme von Alufelgen im Ausland besser war, z. B. besserer Radio, Winterpaket, hinten Scheibenbremsen, dicke Wachsschicht unterboden.
Allerdings lag bei mir nur ein ausländisches Handbuch bei und bei VW kommt man leider nicht ganz einfach an die deutsche Version.
Ich würde jederzeit wieder einen EU-Wagen kaufen.

Ich fahre eine Octavi EU Reimport seit 6 Jahren, bisher keinerlei Probleme.
Die Ausstattung unterscheidet sich aber gewaltig, wie ich anschließend bemerkt habe. (keine Lautsprecher hinten eingebebaut, keine Ablagefächer etc.)

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