Erhöhungen bei Kontoführungsgebühren für die letzten 3 Jahre von Banken und Sparkassen zurückfordern

eingestellt am 17. Okt 2021
Hallo zusammen:)

Ich hab einen Brief von meiner Postbank bekommen, daß ich schriftlich einer Gebührenerhöhung zustimmen muss, da mir ansonsten das Konto gekündigt werden kann.

Was steckt dahinter:

Es gibt ein BGH Urteil von diesem Jahr, daß Stillschweigen nicht mehr als Zustimmung für eine Gebührenerhöhung gilt und das gilt rückwirkend für die letzten 3 Jahre. Das heißt, man kann Gebührerhöhungen der letzten 3 Jahre zurückfordern.

Der Link:

vzhh.de/the…men

führt zur Verbraucherzentrale Hamburg. Da wird nochmal die Problematik erklärt und ein Musterbrief zum Zurückfordern der Gebühren für die letzten 3 Jahre ist dort auch verlinkt.

In meinem Fall bedeutet das:

2018 hatte ich eine Erhöhung von 3,90€ auf 4,90€ Kontogebühren, der ich stillschweigend "zugestimmt" hab.

Ich kann jetzt also die Differenz der letzten 3 Jahre mit 1€ pro Monat= 36€ zurückfordern.

Nun soll ich sogar 5,90€ pro Monat an Gebühren zustimmen.

Das heißt für mich außerdem, daß ich die Bank wechseln werde, da mir 5,90€ pro Monat für ein reines Onlinekonto zuviel sind.

Ich hoffe für Inspiration gesorgt zu haben.

Euch alles Gute derweil und lasst euch nicht von eurer Bank verarschen!
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